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	<title>Peterszeche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:16:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peterszeche&amp;diff=1318016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Kleinschreibung eines Adjektivs</title>
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		<updated>2024-11-18T11:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinschreibung eines Adjektivs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |NAME=Peterszeche&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Bergrevier Burbach]]&lt;br /&gt;
 |BILD=Grube Peterszeche - Clarastollen.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=Mundloch des Clarastollens&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Burbach&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Burbach (Siegerland)|Burbach]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Siegen-Wittgenstein&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1850&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1917&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=300 (1907)&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=440&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Eisenerz]], [[Bleierz]], [[Zinkerz]]&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=[[Millerit]]&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=50/43/51.52&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=8/3/1.85&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grube &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peterszeche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lag in der [[Burbach (Siegerland)|Burbacher]] Gemarkung im heutigen [[Kreis Siegen-Wittgenstein]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Sie war das größte einer Reihe von Bergwerken im [[Buchhellertal]] im südlichen [[Siegerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gangmittel ==&lt;br /&gt;
Die Gangmittel der Grube waren meist 1,5–4&amp;amp;nbsp;m mächtig. Das Mittel &amp;#039;&amp;#039;Crone &amp;amp; Carlssegen&amp;#039;&amp;#039; bestand aus 0,6&amp;amp;nbsp;m mächtigen Schnüren aus Blei- und Zinkerzen mit Spateisenstein. Weitere Gangmittel waren:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gabriel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frankensteiner Gang&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hangender Peterszecher Gang&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liegender Peterszecher Gang&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peterslust&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1850 bildete sich eine [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Peterszeche&amp;#039;&amp;#039; im Buchhellertal zum Abbau von [[Bleierz]]en. In den 1840er Jahren wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Oberer Stollen&amp;#039;&amp;#039; und in den 1850ern ein &amp;#039;&amp;#039;Tiefer Stollen&amp;#039;&amp;#039; angelegt. Letzterer brachte unter Tage 63&amp;amp;nbsp;m Teufe ein und war 1861 312&amp;amp;nbsp;m lang. 1865 [[Konsolidation (Bergbau)|konsolidierten]] die Gruben &amp;#039;&amp;#039;Hoffnungsstern&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Viktorsfeld]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kupferkaute&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Grüne Hoffnung|Grüne Hoffnung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Mückenwiese|Mückenwiese]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Grube Crone|Crone]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Grube. Ein Jahr zuvor wurde der erste [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] abgeteuft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Peterszeche Burbach 1903.png|miniatur|links|Erztransport aus der Grube um 1903]]&lt;br /&gt;
1862 wurde eine Bahn vom Stollen zur Aufbereitung der stillgelegten Grube &amp;#039;&amp;#039;Viktorsfeld&amp;#039;&amp;#039; gebaut. Zwei Jahre später kaufte die &amp;#039;&amp;#039;Peterszeche&amp;#039;&amp;#039; diese Aufbereitung. Sie bestand aus einer Dampfmaschine mit 12&amp;amp;nbsp;PS, einer Turbine, einem Wasserrad, einem Pochwerk, einem Walzwerk, mehreren Separationstrommeln und Setzmaschinen sowie Rund- und Stossherden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Peterszeche Burbach Ruine Brecheranlage.jpg|miniatur|links|Ruine der Steinbrecheranlage (2011)]]&lt;br /&gt;
Der alte Schacht hatte eine Größe von 2 × 3&amp;amp;nbsp;m, erreichte im ersten Jahr 23&amp;amp;nbsp;m Teufe, 1887 153&amp;amp;nbsp;m und 1892 mit 200&amp;amp;nbsp;m die Gesamtteufe des Schachtes. Bis 1885 gab es vier [[Sohle (Bergbau)|Abbausohlen]], die bei 25&amp;amp;nbsp;m, 52&amp;amp;nbsp;m, 78&amp;amp;nbsp;m und 105&amp;amp;nbsp;m lagen. Im gleichen Jahr wurde die 150-m-Sohle angehauen. Zur Förderung wurde eine liegende, einzylindrische Dampfmaschine eingesetzt. Die [[Wasserhaltungsmaschine]] war ebenfalls einzylindrisch und 24&amp;amp;nbsp;PS stark. Nach der Stilllegung der Grube wurde dieser Schacht [[Schachtverwahrung|verfüllt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bleierze&lt;br /&gt;
! Zinkblende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1862 || 278&amp;amp;nbsp;t || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || 621&amp;amp;nbsp;t || 65&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 430&amp;amp;nbsp;t || 154&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1866 || 454&amp;amp;nbsp;t || 387&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || 602&amp;amp;nbsp;t || 320&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Schacht &amp;#039;&amp;#039;Leo&amp;#039;&amp;#039; wurde 1896 angelegt. Da er Hauptförderschacht werden sollte, war er 4,9 × 2,3&amp;amp;nbsp;m groß und wurde in den Unterlagen in &amp;#039;&amp;#039;Schacht I&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 1897 war er bereits 80&amp;amp;nbsp;m tief. Nach Erreichen der 200-m-Sohle im Jahr 1900 wurde der alte Schacht stillgelegt. 1907 erreichte man die 325-m-Sohle. Nach der Stilllegung der Grube wurde er nicht verfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abteufen des zweiten Schachtes baute man 1897 eine neue Aufbereitungsanlage und ein Jahr später eine [[Schmalspurbahn]] zum Erzabtransport und eine Verladestation in Burbach. 1885 betrug die Förderung 1.334&amp;amp;nbsp;t Bleierz, 635&amp;amp;nbsp;t [[Zinkblende]] und 322&amp;amp;nbsp;t [[Spateisenstein]] durch 207 Bergleute. 1901 wurde eine neue [[Dampfmaschine]] mit 60&amp;amp;nbsp;PS in Betrieb genommen. In den folgenden Jahren wurde die Fördermenge verdreifacht. Nach Erreichen der 325-m-Sohle 1907 stellte man fest, dass der Erzgang zerlief und abbauunwürdig war. Am 30. Juni 1907 wurde der Betrieb in der &amp;#039;&amp;#039;Peterszeche&amp;#039;&amp;#039; eingestellt. Die meisten der 300 [[Belegschaft]]smitglieder kamen in anderen Gruben unter.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grube Peterszeche - Halde 1.jpg|miniatur|Weitreichende Abraumhalden der Grube]]&lt;br /&gt;
Im Sommer 1910 nahm der Gewerke Kuhmichel aus [[Eiserfeld]] mit der Hoffnung auf [[Eisenerz]] den Betrieb wieder auf. Abgebaut wurde in den Erzgängen &amp;#039;&amp;#039;Karlssegen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Crone&amp;#039;&amp;#039;. Doch da die gewünschten Fördermengen nicht erreicht wurden, wurde die Grube 1917 endgültig stillgelegt. Von 1914 bis zur [[Stilllegung]] förderte man 19.294&amp;amp;nbsp;t Spateisenstein, 717&amp;amp;nbsp;t Zinkerz und 54&amp;amp;nbsp;t Bleierz. 1917 wurde die [[Flotation]]sanlage abgerissen. 1932 wurden die Schienen und Schwellen der Kleinbahn entfernt. Nur die von 1922 bis 1928 in Betrieb gewesene Steinbrecheranlage des Basaltsteinbruches am Höllenkopf (auf dem Gelände des heutigen Truppenübungsplatzes) erinnert an die [[Gewinnung (Bergbau)|Gewinnung]] von Rohstoffen in diesem Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsolidationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Grube Crone|Crone]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ebenfalls im Buchhellertal lag die Grube Crone am hinteren Nenkersberg. Um 1840 wurde sie erstmals erwähnt. Der 1857 angelegte Schacht erreichte 100&amp;amp;nbsp;m Teufe. 1865 ging die Grube an die &amp;#039;&amp;#039;Peterszeche&amp;#039;&amp;#039;. Abgebaut wurden Zink- und Bleierze.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Grüne Hoffnung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Betrieb mit Pausen zwischen 1700 und 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hoffnungsstern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wahrscheinlich war die Grube schon vor 1700 in Betrieb. Neu verliehen wurden die Bergrechte 1720. Um 1800 wurde ein Kunstschacht angelegt, der eine Teufe von 54&amp;amp;nbsp;m erreichte. 1844 folgte eine Wasserhebungsmaschine, um 1850 konsolidierte die Grube mit &amp;#039;&amp;#039;Grüne Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;, mit der sie ab 1865 zur &amp;#039;&amp;#039;Peterszeche&amp;#039;&amp;#039; gehörte. 1883 wurde die Grube durch Carl Schreiber gekauft, es wurde eine neue Aufbereitung mit einem Wasserrad mit ø13&amp;amp;nbsp;m errichtet. Abgebaut wurden Blei, Kupfer und Silber.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kupferkaute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: 1726 wurde die Grube erstmals erwähnt. Gefördert wurden Kupfer und Blei.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Grube Mückenwiese|Mückenwiese]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Gewerkschaft &amp;#039;&amp;#039;Mückenwiese&amp;#039;&amp;#039; bestand zwischen dem 28. Oktober 1837 und 1917. Gefördert wurde durch einen in den 1850ern angelegten Stollen und in einem zwischen 1876 und 1878 in Betrieb stehenden 21&amp;amp;nbsp;m tiefen Gesenk (Förderung 709&amp;amp;nbsp;t), später über einen Schacht mit Dampfmaschine und einen Elektromotor. 1850 kaufte eine belgische Firma den Grubenbesitz. Zwischen 1876 und 78 fanden Untersuchungen statt, doch bis 1915 stand der Betrieb still. Die Förderung dann zwischen 1915 und 1917 betrug  20&amp;amp;nbsp;t Spateisenstein, 175&amp;amp;nbsp;t Kupferkies, 2.145&amp;amp;nbsp;t Zinkblende und 87&amp;amp;nbsp;t Bleiglanz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Viktorsfeld]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Betrieb zwischen 1712 und 1862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bergbau im Siegerland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Grube Peterszeche}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm | wayback=20011107171915 | text=Gerd Bäumer: Erzbergbau im Raum Siegerland}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-siegen.de/dept/fb10/verm/gerd/bergbauseite.htm#Grube%20des%20Jahres „Grube des Jahres - Die Grube Peterszeche“] (offline), abgerufen am 13. August 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Siegerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Burbach, Siegerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzgrube im Siegerländer Erzrevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Kreis Siegen-Wittgenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Burbach, Siegerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Burbach, Siegerland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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