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	<title>Petersthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-30263-33: /* Weblinks */  - weblink update. Modernisierte Seite</title>
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		<updated>2025-10-27T11:42:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;  - weblink update. Modernisierte Seite&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort in Bayern. Zu weiteren Orten, für die diese Schreibweise früher üblich war, siehe [[Peterstal]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Petersthal&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Oy-Mittelberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Petersthal COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 47.63514&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10.38612&lt;br /&gt;
| Bundesland              = BY&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 872&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1976-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 87466&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                =&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petersthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Oy-Mittelberg]] im [[Landkreis Oberallgäu]] ([[Schwaben (Bayern)|Schwaben]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Petersthal Juni 2008.JPG|mini|Petersthal mit Rottachsee]]&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Petersthal liegt auf einer Höhe von {{Höhe|872|DE-NHN|link=1}} im Tal der [[Rottach (Iller, Rettenberg)|Rottach]] zwischen dem seit 1992 aufgestauten [[Rottachtalsperre|Rottachsee]] auf nördlicher Seite und den Höhenrücken der Elleghöhe und des Burgkranzegger Horns im Süden. Der Ort befindet sich an der Kreisstraße OA&amp;amp;nbsp;10 und wird von zwei Bächen durchflossen, dem Peters- und dem Paulsbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Fast alle Gemeindeteile der ehemaligen Gemeinde Petersthal wurden schon vor dem Jahr 1500 urkundlich erwähnt. Die erste Besiedelung des Gebietes kann aber schon um das Jahr 1000 oder vorher angenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herrmann&amp;quot;&amp;gt;Norbert Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Petersthal – Geschichte einer Allgäuer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für Heimatpflege, Kempten 1976&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petersthal gehörte seit 1351 zum [[Hochstift Augsburg]]. Finstere Zeiten wie der [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] im Jahr 1525, der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] 1618 bis 1648 und die Eroberung großer Teile des Allgäus durch napoleonische Truppen im Jahr 1796 gingen an Petersthal nicht vorüber. Im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] kam das Gemeindegebiet im Jahr 1803 unter die Hoheit des [[Bayern|bayerischen Staates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1976 wurde Petersthal im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] in die Gemeinde Mittelberg eingemeindet, die seit dem 1. Januar 1980 den Namen Oy-Mittelberg führt. Der Weiler Binzeler wurde nach [[Rettenberg]], Büchelesstein nach [[Sulzberg (Oberallgäu)|Sulzberg]] umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 795}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindeteile ==&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Petersthal, nun zur Gemeinde Oy-Mittelberg gehören neben Petersthal die [[Weiler]] Binzen, Bisseroy, Burgkranzegg, Feld, Greifenmühle, Gschwend, Holz, Josereute, Köllen, Memersch, Mitbühl, Ried, Riedis, Schicken, Schwanden, Uttenbühl, Wengen und Wiesen. Der Weiler Binzeler und die [[Einöde]] Büchelesstein wurden den Nachbargemeinden Rettenberg bzw. Sulzberg angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Kultur ==&lt;br /&gt;
Petersthal ist ein stark landwirtschaftlich geprägter Ort. Dabei haben die [[Milchviehhaltung]] und die [[Grünlandwirtschaft]] die größte Bedeutung. Der derzeitige Vorsitzende des [[Bundesverband Deutscher Milchviehhalter|Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter]], Romuald Schaber, bewirtschaftet seinen Betrieb in Petersthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 wurde ein Fremdenverkehrsverein gegründet. Seither spielt auch der Tourismus eine immer größere Rolle. Daneben gibt es einige Handwerksbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Petersthal gibt es zahlreiche Vereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Peter und Paul ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Pfarrkirche St Peter und Paul Petersthal.JPG|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
Petersthal besitzt eine sehenswerte Pfarrkirche, die den [[Apostel]]n Sankt [[Simon Petrus|Peter]] und [[Paulus von Tarsus|Paul]] geweiht ist. Manche zählen sie zu den schönsten Dorfkirchen des Allgäus. Sie fällt durch ihren stattlichen [[Zwiebelturm]] auf, der 1755 nach Plänen des Architekten und Baumeisters [[Franz Karl Fischer]] aus Füssen &amp;lt;!--(Sohn von [[Johann Georg Fischer (Baumeister)|Johann Georg Fischer]]) --&amp;gt;gebaut wurde. Damals war er 43&amp;amp;nbsp;Meter hoch, heute ist er zehn&amp;amp;nbsp;Meter niedriger, da er nach einem Brand im Jahre 1792 nicht mehr in seiner ursprünglichen Höhe aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wurde um 1755 ebenfalls nach Plänen von Franz Karl Fischer umgebaut, der dort seinen Sinn für feine Proportionen ein weiteres Mal unter Beweis stellte. Heute ist der Bau im Wesentlichen [[Barock|hochbarock]], die Ausstattung durch Altäre, [[Fresko|Fresken]] und [[Stuck]] ist in prächtigem [[Rokoko]]stil gehalten. Die Deckenfresken des Langhauses, die den Patronen der Kirche gewidmet sind, wurden von dem aus einer berühmten Rettenberger Malerfamilie stammenden [[Franz Anton Weiß]] geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herrmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert an der Petersthaler Kirche ist der mächtige [[Hochaltar]] mit seinen weiß-gold gefassten Figuren und seinem [[Altarretabel|Altarblatt]], das eine [[Allegorie|allegorische Darstellung]] der Kirche in Gestalt der Ecclesia zum Inhalt hat. Zahlreiche weitere Darstellungen zu den Aposteln, zum Marienleben, zu Heiligen und Engeln sind zu finden. Ein [[Romanik|romanischer]] [[Palmesel]] aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts gehört zu den ältesten Darstellungen dieser Art  und zeugt von alter bäuerlicher Holzschnitzkunst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herrmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pestfriedhof ===&lt;br /&gt;
Der Pestfriedhof, etwas abseits an der ehemaligen Verbindungsstraße nach Moosbach gelegen, ist ein schlichtes in die Landschaft eingefügtes Mauergeviert mit einem Denkmal in der Mitte, das an die Opfer des letzten großen [[Pest]]sterbens in Petersthal und Moosbach im Sommer 1635 erinnert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herrmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Tobelweg“ und spärliche Überreste der Burg Kranzegg ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Petersthal Rottachsee.JPG|mini|Blick von der Ellegghöhe auf Petersthal]]&lt;br /&gt;
Von der Burg Kranzegg gibt es nur noch äußerst spärliche Überreste, ein Gedenkstein weist auf diesen historischen Ort hin. Erhalten ist der [[Burgstall]] und der Graben. Auch ist über die Erbauer der Burg, die Ritter von Kranzegg, nicht allzu viel bekannt. Erwähnt wurde die Burg im Jahr 1339.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.burgeninventar.de/html/bay/OA_big.html |wayback=20080514225536 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-07 02:45:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Besucher dringen über einen Pfad am Rande des Petersbaches zu diesem [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Schauplatz in einem [[Tobel]] westlich des [[Weiler]]s Burgkranzegg vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Horn und Ellegghöhe ===&lt;br /&gt;
Vom 1150&amp;amp;nbsp;Meter hohen Burgkranzegger Horn, das auch Petersthaler Hörnle oder Horn genannt wird, sowie noch besser von der nicht weit entfernten Ellegghöhe, die zwar mit 1136&amp;amp;nbsp;Metern etwas niedriger ist, aber weniger Baumbestand im Gipfelbereich aufweist, hat man einen umfassenden Ausblick auf Petersthal und das Tal der Rottach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Petersthal – Geschichte einer Allgäuer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für Heimatpflege, Kempten 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.petersthal.info/ Die Webseite von Petersthal]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Petersthal |ID= ODB_S00008356 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Oy-Mittelberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oy-Mittelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberallgäu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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