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	<title>Petersbuch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: + Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt</title>
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		<updated>2025-05-24T12:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: + &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ort_im_Landkreis_Eichst%C3%A4tt&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt&quot;&gt;Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petersbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil des Marktes [[Titting]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Petersbuch.JPG|mini|Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt auf der Hochfläche der [[Frankenalb]] ca. 20&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Eichstätt]] und 4&amp;amp;nbsp;km südwestlich von Titting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Dorf wurden [[Hügelgrab|Hügelgräber]] aus der [[Hallstattzeit]] gefunden. Schon in vorrömischer Zeit führte eine Straße vom heutigen Eichstätt nach Petersbuch. Im Südwesten der Ortsflur führte die [[Römisches Reich|römische]] Fernverbindungsstraße [[Pfünz (Walting)|Pfünz]]–[[Weißenburg in Bayern|Weißenburg]] am heutigen Dorf vorbei. Der Ort liegt etwas nördlich des römischen Grenzwalls [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Limes]], der heute noch als Buschwall gut sichtbar ist und hier von den Wachtposten 56 bis 59 bewacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist unter der Bezeichnung „Buch“ als [[Domkapitel|domkapitlischer]] Besitz erstmals 1119 urkundlich erwähnt. Er gehörte zu den &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Dörfern&amp;#039;&amp;#039;. Als solches unterstand Petersbuch direkt dem König beziehungsweise Kaiser und war [[Lehnswesen|Lehensgut]] der [[Hirschberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hirschberg]], den [[Vogt|Schutzvögten]] des Eichstätter Bischofs. Als Graf [[Gebhard VII.]] von Hirschberg 1305 kinderlos starb, fiel Petersbuch wieder dem Reich als Lehen heim. Es wurde vom Kaiser zunächst einem Adeligen als Lehen gegeben und ab 1534 gegen ein Pfandgeld der nahen Stadt Weißenburg verliehen. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war der Eichstätter Fürstbischof 1629–49 Herr über Petersbuch. Er konnte jedoch erst mit Vertrag vom 20. Juli 1680 den Ort mit seinen ca. 30 Gütern endgültig erwerben und unterstellte ihn seinem Pflege- und Vogtamt Titting-[[Raitenbuch]]. Bezüglich des Gerichtswesens gehörte der Ort zusammen mit [[Kaldorf (Titting)|Kaldorf]] und Heiligenkreuz zum Ehehaftsbezirk Kaldorf, wo das Gericht alljährlich um den St. Gallustag (16. Oktober) stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] mit dem Ende des [[Hochstift Eichstätt|Hochstifts]] (1803) war auch das Ende des Amtes Titting-Raitenbuch gekommen. Das ehemalige Hochstift erhielt Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand von Österreich]]. Bereits 1806 fiel dieser Besitz und damit auch Petersbuch an [[Königreich Bayern|Bayern]] zurück, bis 1817 das [[Fürstentum Eichstätt]] für [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] Stiefsohn [[Eugène de Beauharnais]], [[Herzog von Leuchtenberg]] und Fürst von Eichstätt, entstand. In dieser Zeit war Petersbuch eine Zeit lang (1811–18) nicht selbständig, sondern in die [[Ruralgemeinde]] Kaldorf eingegliedert. Das Eichstätter Fürstentum wurde 1855 wieder aufgelöst und das Gebiet endgültig mit Bayern vereinigt. 1879 kam Petersbuch mit Heiligenkreuz als selbständige Gemeinde nach verschiedentlich geänderten Kreiseinteilungen (Altmühlkreis, Oberdonaukreis, Rezatkreis) zu dem neu gebildeten [[Bezirksamt Hilpoltstein]] (Regierungsbezirk Mittelfranken). Nach dessen Auflösung im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|bayerischen Gebietsreform]] zum 30. Juni 1972 blieb Petersbuch zunächst selbstständige Gemeinde, und zwar nunmehr im oberbayerischen Landkreis Eichstätt. Am 1. Mai 1978 wurde die Eigenständigkeit aufgeben, indem sich der Ort dem Markt Titting anschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 599}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 hatte die „Berggemeinde“ Petersbuch 315, 1939 285 Einwohner. 2020 hatte das Dorf (einschl. Heiligenkreuz) 240 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.titting.de/zahlen-und-daten/ |titel=Zahlen und Daten – Markt Titting |abruf=2021-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiler Heiligenkreuz, früher Newenkirchen/Neukirchen vorm Wald genannt und im Mittelalter ein beliebter [[Wallfahrt]]sort, wurde im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört und danach allmählich wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
[[Datei:Petersbuch barocke Ausstattung.jpg|mini|Petersbuch, barockes Kircheninneres]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Obereichstätter Ofenplatte mit dem Motiv der &amp;quot;heiligen Familie&amp;quot;.jpg|mini|Flurdenkmal in der Gemeindeflur, 2008 errichtet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
* Die [[St. Petrus (Petersbuch)|Kirche in Petersbuch]], St. Peter, heute [[Filialkirche]] von Kaldorf, gehörte zur [[Urpfarrei]] [[Emsing]]. Sie besitzt neben [[Gotik|spätgotischen]] und [[Barock|barocken]] Figuren auf drei barocken Altären (von 1720) ein barockes Orgelgehäuse von 1700, in das die [[Orgelbau Sandtner|Firma Sandtner]] aus Steinheim bei [[Dillingen an der Donau]] in jüngster Zeit eine Orgel mit sieben [[Register (Orgel)|Registern]] auf einem [[Klaviatur|Manual]] und [[Pedal]] eingebaut hat. An der Außenseite der Kirche erinnern Gedenktafeln an die Gefallenen der beiden [[Weltkrieg]]e.&lt;br /&gt;
* Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Kreuz-Auffindung&amp;#039;&amp;#039; in Heiligenkreuz war früher ebenfalls eine Filialkirche von Emsing und gehört jetzt zur Pfarrei Kaldorf. Noch 1639 war die einstige [[Wallfahrtskirche]] der hl. Helena geweiht; ein Ölgemälde „St. Helena mit dem Kreuz“ aus dem späten 17. Jahrhundert, erinnert daran. Die jetzige Kirche ist unter Verwendung älterer Bauteile ein Neubau von 1770. Der Fachwerk-Dachreiter mit [[Helm (Architektur)|Ziegelhelm]] stammt von 1832.&lt;br /&gt;
* In Petersbuch befindet sich an der Ostseite des Dorfes eine Wegkapelle der Barockzeit.&lt;br /&gt;
* An der Straße nach Seuversholz steht ein [[Steinkreuz|Sühnekreuz]] aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], der „Saububstein“, um den sich zwei unterschiedliche Sagen ranken.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Titting#Petersbuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wurden um Petersbuch mächtige Steinbruchfelder erschlossen, die heute das größte Abbaugebiet von Jura-Marmor ([[Treuchtlingen|Treuchtlinger]] Marmor) darstellen. Das Gestein wird hier industriell zu Schotter oder zu Baumaterial vor allem für den Innenausbau verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ehemaliger Steinbruch ist als [[Geotop]] in den bayerischen [[Umweltobjektkatalog]] unter der Nummer 176A027 eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Bei Petersbuch verläuft als Teilabschnitt des [[Deutscher Limes-Wanderweg|Deutschen Limes-Wanderwegs]] der [[Limeswanderweg (Naturpark Altmühltal)|Limeswanderweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
An Vereinen sind im Ort die [[DJK-Sportverband|DJK]] Kaldorf-Petersbuch, die [[Katholische Landjugendbewegung Deutschlands|KLJB]] Kaldorf-Petersbuch, der Gartenbauverein Kaldorf/Petersbuch, die [[Freiwillige Feuerwehr]] Petersbuch und eine Blaskapelle aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Gliridae (Rodentia, Mammalia) aus untermiozänen (orleanischen) Spaltenfüllungen Süddeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Dokumenta naturae Nr. 81, München 1993, {{ISSN|0723-8428}}.&lt;br /&gt;
* Michael Rummel: &amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Cricetodon aus dem [[Miozän]] von Petersbuch bei Eichstätt.&amp;#039;&amp;#039; In: Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde. Serie B (Geologie und Paläontologie). Nr. 311, Stuttgart 2001. Siehe [http://www.naturkundemuseum-bw.de/sites/default/files/publikationen/serie-b/B311.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* T. Bollinger und Michael Rummel: &amp;#039;&amp;#039;Säugetierfunde aus Karstspalten – die komplexe Genese am Beispiel eines Steinbruches bei Petersbuch, Südliche Frankenalb (Bayern).&amp;#039;&amp;#039; 1994, Extrakt der Mitteilungen der Bayerischen Staatssammlung Paläontologie hist. Geol. 34, S. 239–264.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heiligenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; In: Felix Mader (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Mittelfranken. III. Bezirksamt Hilpoltstein.&amp;#039;&amp;#039; München 1929, Nachdruck München/Wien: R. Oldenbourg Verlag 1983, S. 144–146.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petersbuch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Mittelfranken. III. Bezirksamt Hilpoltstein.&amp;#039;&amp;#039; München 1929, Nachdruck München/Wien: R. Oldenbourg Verlag 1983, S. 268–276.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Kögler]]: &amp;#039;&amp;#039;Bei uns dahoim.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Häuser- und Familienbuch Petersbuch-Heiligenkreuz, Eichstätt 1986, 420 S.&lt;br /&gt;
* Helmut Tischlinger u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Titting. Beiträge zur Natur- und Kulturgeschichte des mittleren Anlautertales.&amp;#039;&amp;#039; Kipfenberg: Hercynia 1999, ISBN 3-925063-44-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.titting.de/Gemeinde/Orte.aspx?view=~/kxp/orgdata/default&amp;amp;orgid=4f42a7b0-39ea-4e8a-816c-54c7e7c75f7e Petersbuch auf der Website des Marktes Titting]&lt;br /&gt;
* [http://www.kaldorf.de/geschichte/koenigliche-doerfer.html Geschichtliches]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Petersbuch|val=5633|zugriff=2021-02-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.977467|EW=11.188595|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Titting}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4304126-7|VIAF=237844878}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Titting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1119]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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