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	<title>Petermännchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T09:50:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peterm%C3%A4nnchen&amp;diff=290490&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dein Freund der Baum: /* Wirtschaftliche Bedeutung */</title>
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		<updated>2025-07-20T19:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaftliche Bedeutung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Petermännchen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Trachinidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Rafinesque]], 1815&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Barschartige&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Perciformes&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Barschverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Percomorphaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stachelflosser&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Acanthopterygii&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = Acanthomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Acanthomorphata&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neoteleostei&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterkohorte&lt;br /&gt;
| Bild             = Trachinus draco.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Gewöhnliches Petermännchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Trachinus draco&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petermännchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Trachinidae) sind eine [[Familie (Biologie)|Familie]] von Fischen aus der Ordnung der [[Barschartige]]n (Perciformes), die überwiegend im östlichen [[Atlantischer Ozean|Atlantik]], im Mittelmeer und im [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] verbreitet sind. Das [[Gewöhnliches Petermännchen|Gewöhnliche Petermännchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Trachinus draco&amp;#039;&amp;#039;) kommt auch in der [[Nordsee]] und der westlichen [[Ostsee]] vor. Eine weitgehend unbekannte und zweifelhafte Art, &amp;#039;&amp;#039;Trachinus cornutus&amp;#039;&amp;#039;, soll vor der Küste [[Chile]]s vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „Petermännchen“ soll von seinem [[Niederländische Sprache|niederländischen]] Namen „pieterman“ abstammen und wird damit erklärt, dass niederländische Fischer gefangene Exemplare wegen der Gefährlichkeit der Stacheln meist wieder ins Meer zurückgeworfen und sie dabei als Opfergabe ihrem Schutzheiligen [[Simon Petrus|Petrus]] geweiht hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Paululat / Günter Purschke, &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Zoologie&amp;#039;&amp;#039;, 8. Aufl., Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2011, S. 461 zu &amp;quot;Trachinus&amp;quot;&amp;lt;!-- dort mit fehlerhafter nl. Namensform &amp;quot;pietermann&amp;quot; --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Petermännchen sind langgestreckte, seitlich abgeflachte [[Grundfisch]]e, die 15 bis 53 cm lang werden. Ihre Augen liegen auf der Kopfoberseite, die Maulspalte ist steil. Die Rückenflosse ist zweigeteilt, die erste ist kurz und wird von 5 bis 7 Stacheln gestützt, die zweite, langgestreckte von 21 bis 32 Weichstrahlen. Die Afterflosse hat zwei Stacheln und 24 bis 34 Weichstrahlen. Die Bauchflossen sind kehlständig und besitzen einen Stachel und fünf Weichstrahlen, die Brustflossen 15 Flossenstrahlen. Der Kopf ist schuppenlos, der Rumpf mit kleinen Rund- oder [[Kammschuppe]]n bedeckt. Die [[Seitenlinienorgan|Seitenlinie]] ist vollständig, eine [[Schwimmblase]] kann vorhanden sein oder fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Die Flossenstacheln der ersten Rückenflosse und ein Stachel auf dem [[Kiemendeckel]] sind giftig. Durch ihre Giftigkeit und die Gewohnheit, sich in Strandnähe in Sand oder Schlamm einzugraben, stellen einige Arten eine Gefahr für Badegäste dar. Sie zählen zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren. Die Giftmischung, die durch die Tiere abgegeben wird, enthält unter anderem [[Serotonin]] und [[Proteine]], die eine [[Histamin]]ausschüttung hervorrufen.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Dehaan, P. Ben-Meir, A. Sagi: &amp;#039;&amp;#039;A &amp;quot;scorpion fish&amp;quot; (Trachinus vipera) sting: fishermen&amp;#039;s hazard.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[British Journal of Industrial Medicine]].&amp;#039;&amp;#039; Band 48, Nummer 10, Oktober 1991, S.&amp;amp;nbsp;718–720, {{ISSN|0007-1072}}. PMID 1931733. {{PMC|1012067}}. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Vergiftung]] verläuft in der Regel nicht tödlich, sie verursacht oft starke, meist sehr schmerzhafte Schwellungen, die sehr lange anhalten können. Einige Menschen reagieren jedoch allergisch auf das Gift, was zu Schwindel, Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit oder gar einem Herzstillstand führen kann. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Informationszentrale gegen Vergiftungen 2008 |url=https://gizbonn.de/giftzentrale-bonn/tiere/fische/petermaennchen |titel=Petermännchen|sprache=de |abruf=2023-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Petermännchen kommen in Küstennähe bis in Tiefen von 150 Metern vor. Während des Tages vergraben sie sich bis zu den Augen im Sand oder Schlamm, und in der Nacht streifen sie umher. Sie ernähren sich von kleinen Bodenfischen und Krebstieren. Die Eier und Larven dieser Tiere leben im [[Pelagial|pelagischen]] Lebensraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innere Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Echiichthys vipera.jpg|miniatur|[[Viperqueise]]]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Trachinus radiatus showy Kato Koufonissi.jpg|miniatur|[[Strahlen-Petermännchen]]]] &lt;br /&gt;
Es gibt zwei Gattungen und neun Arten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Echiichthys&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Viperqueise]] (&amp;#039;&amp;#039;Echiichthys vipera&amp;#039;&amp;#039;) ([[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Trachinus vipera&amp;#039;&amp;#039;; auch: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Vipermännchen&amp;#039;&amp;#039;) – Verbreitung: Östliche Atlantikküste von Schottland bis Westafrika, Mittelmeer&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trachinus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Mittelmeer-Petermännchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Trachinus araneus&amp;#039;&amp;#039;) – Verbreitung: Östlicher Atlantik, [[Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
** [[Gewöhnliches Petermännchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Trachinus draco&amp;#039;&amp;#039;) auch: Großes Petermännchen, Großer Weberfisch – Verbreitung: Nordöstlicher Atlantik, [[Nordsee]], Mittelmeer, [[Schwarzes Meer]]&lt;br /&gt;
** [[Strahlen-Petermännchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Trachinus radiatus&amp;#039;&amp;#039;) – Verbreitung: Mittelmeer, afrikanische Atlantikküste von [[Marokko]] bis [[Senegal]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trachinus armatus]]&amp;#039;&amp;#039; – Verbreitung: Afrikanische Atlantikküste von [[Mauretanien]] bis [[Angola]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trachinus collignoni]]&amp;#039;&amp;#039; – Verbreitung: Afrikanische Atlantikküste von [[Gabun]] bis [[Kongobecken|Kongo]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trachinus cornutus]]&amp;#039;&amp;#039; – Verbreitung: Südöstlicher [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] vor [[Chile]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trachinus lineolatus]]&amp;#039;&amp;#039; – Verbreitung: Afrikanische Atlantikküste von [[Guinea-Bissau]] bis Gabun&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trachinus pellegrini]]&amp;#039;&amp;#039; – Verbreitung: Afrikanische Atlantikküste von [[Senegal]] bis [[Nigeria]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Petermännchen sind hauptsächlich [[Beifang (Fischerei)|Beifang]] in Netzen und beim Angeln. Sie werden auch als [[Speisefisch]]e genutzt. In [[Frankreich]] gelten sie wegen ihres trockenen (fettarmen), aber schmackhaften Fleisches als Delikatesse. Dort ist gesetzlich vorgeschrieben, dass den Fischen die Flossenstacheln entfernt werden, bevor sie in den Handel gelangen, da diese oft noch längere Zeit nach dem Fang aktiv sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Fiedler (Zoologe)|Kurt Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Speziellen Zoologie, Band II, Teil 2: Fische&amp;#039;&amp;#039;, Gustav Fischer Verlag, Jena 1991, ISBN 3-334-00339-6.&lt;br /&gt;
* Bent J. Muus, Preben Dahlström: &amp;#039;&amp;#039;Meeresfische. Der Ostsee, der Nordsee, des Atlantik.&amp;#039;&amp;#039; BLV Buchverlag, München 1985, ISBN 3-405-11861-1.&lt;br /&gt;
* [[Joseph S. Nelson]]: &amp;#039;&amp;#039;Fishes of the World&amp;#039;&amp;#039;, John Wiley &amp;amp; Sons, 2006, ISBN 0-471-25031-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trachinidae}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Petermännchen}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|Fischfamilie_ID=377}}&lt;br /&gt;
* [https://gizbonn.de/giftzentrale-bonn/tiere/fische/petermaennchen Petermännchen bei der Giftinformationszentrale Bonn]&lt;br /&gt;
* [http://home.snafu.de/froebel/tauchen/schrecken/peterm/peterm.html Das Petermännchen – eines der gefährlichsten europäischen Gifttiere]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petermannchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barschartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gifttier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dein Freund der Baum</name></author>
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