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	<title>Petergruppe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petergruppe&amp;diff=1339583&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 17. Mai 2025 um 16:27 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petergruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|&amp;#039;&amp;#039;Petergruppen&amp;#039;&amp;#039;}}) war eine Terrorgruppe, welche im Auftrag des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS]] VI B unter Leitung von [[Alfred Naujocks]] im [[Dänemark unter deutscher Besatzung|besetzten Dänemark]] 94 vollendete und 25 versuchte [[Ausgleichsmorde]] verübte. Die Gruppe wurde nach ihrem deutschen Anstifter [[Otto Schwerdt (SS-Mitglied)|Otto Schwerdt]] alias &amp;#039;&amp;#039;Peter Schäfer&amp;#039;&amp;#039; benannt. Der dänische Nationalsozialist und Kollaborateur [[Henning E. Brøndum]] schloss sich 1944 der &amp;#039;&amp;#039;Petergruppe&amp;#039;&amp;#039; an. Nach dem Krieg wurde die Gruppe auch &amp;#039;&amp;#039;Brøndumbande&amp;#039;&amp;#039; genannt, da Brøndum an zahlreichen Aktionen maßgeblich beteiligt war. Bekannt geworden sind die Ermordung des Pastors [[Kaj Munk]] am 4. Januar 1944 sowie die Zerstörung des Aussichtsturmes [[Odinstårnet]] in [[Odense]] am 14. Dezember 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Sprengstoffanschläge waren im Jahr 1944 entweder gegen Personen, die des Widerstands gegen die Besatzungsmacht verdächtigt wurden bzw. deren Eigentum, aber auch Einrichtungen des öffentlichen Lebens in Dänemark gerichtet. Andere sollten Widerständlern zur Last gelegt werden, so etwa der Anschlag auf das Depot der [[Straßenbahn Aarhus|Straßenbahn in Århus]]. In der Bevölkerung wurde diese Art der Sabotage als &amp;#039;&amp;#039;[[Schalburgtage]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, weil bald vermutet wurde, dass die Anschläge von Mitgliedern des [[Christian Frederik von Schalburg|Schalburgkorps]], einem dänischen [[Schutzstaffel|SS]]-[[Regiment]], ausgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben dänische Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Petergruppe&amp;#039;&amp;#039; (Henning E. Brøndum, Kaj Henning Bothilsen Nielsen, Ib Nedermark Hansen, Aage Thomas Mariegaard, Robert Lund, Helge Erik Lundqvist und Svend Thybo Sørensen) wurden im April 1947 [[Todesstrafe|zum Tod verurteilt]] und in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1947 [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde Otto Schwerdt vom Kopenhagener Stadtgericht beim [[Kleiner Kriegsverbrecherprozess (Kopenhagen)|&amp;#039;&amp;#039;Kleinen Kriegsverbrecherprozess&amp;#039;&amp;#039;]] zum Tode verurteilt. Das Østre Landsret (Östliches Landgericht) änderte die Strafe in 24 Jahre Gefängnis ab. 1953 wurde Schwerdt jedoch begnadigt und aus Dänemark ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naujocks wurde wegen der Ermordung [[Dänischer Widerstand|dänischer Widerstandskämpfer]] beim &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Kriegsverbrecherprozess&amp;#039;&amp;#039; zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Aufgrund des überaus milden Vorgehens der dänischen Justiz gegen deutsche [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]] wurde er bereits 1950 freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Matthias Bath]]: &amp;#039;&amp;#039;Der SD in Dänemark 1940–1945. Heydrichs Elite und der Gegenterror&amp;#039;&amp;#039;. Neuhaus, Berlin 2015, ISBN 978-3-937294-03-2.&lt;br /&gt;
* V. Rauer Bergstrøm: &amp;#039;&amp;#039;Hellere hertug i helvede: Henning Brøndum, SS-mand i Rusland og Jugoslavien, besættelsestidens største terrorist i Danmark &amp;#039;&amp;#039;. Lynge, Bogan 1977, ISBN 87-87533-46-4.&lt;br /&gt;
* [[Karl Christian Lammers]]: &amp;#039;&amp;#039;Späte Prozesse und milde Strafen. Die Kriegsverbrecherprozesse gegen Deutsche in Dänemark&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Norbert Frei]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Transnationale Vergangenheitspolitik. Der Umgang mit deutschen Kriegsverbrechern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen : Wallstein, 2006, S. 351–369, ISBN 978-3-89244-940-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung Dänemarks 1940–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dänische Kollaboration]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechte bewaffnete Untergrundorganisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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