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	<title>Peter von Rittinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:47:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_von_Rittinger&amp;diff=1602922&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-19T22:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter von Rittinger.jpg|miniatur|Peter von Rittinger, Lithographie von [[Josef Kriehuber]], 1856]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter von Rittinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1811]] in [[Nový Jičín|Neutitschein]], [[Mähren]]; † [[7. Dezember]] [[1872]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Montanist und Pionier der Erzaufbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn armer Eltern besuchte er das Gymnasium in [[Lipník nad Bečvou|Leipnik]] (Lipník nad Bečvou, Mähren) und studierte unter großen Entbehrungen Philosophie und Rechte in [[Olmütz]] (Olomouc). Nach Beendigung der juristischen Studien wählte er das montanistische Fach an der Berg- und Forstakademie in [[Banská Štiavnica|Schemnitz]] (Banská Štiavnica, Slowakei). Nach Abschluss der Studien wurde er 1840 sofort als Pochwerk-Inspektor in den Staatsdienst übernommen. In dieser Funktion führte er einige Verbesserungen bei der Erzaufbereitung ein. 1845 erfolgte die Konstruktion des &amp;#039;&amp;#039;Spitzkastens&amp;#039;&amp;#039;, einer Anlage zum Klassieren feinkörniger Erze. Die Erze wurden von einem Flüssigkeitsstrom über eine Reihe hohlpyramidenförmiger Kästen geführt, in denen sie sich nach Korngrößen abschieden. 1849 erfolgte die Ernennung zum Bergoberamtsvorsteher des [[Jáchymov|Joachimsthal]]er Reviers. In diesem Jahr erfolgte auch die  Erfindung des &amp;#039;&amp;#039;Kontinuierlichen Querstoßherdes&amp;#039;&amp;#039;. Die Einführung dieser Erfindung in die Aufbereitungstechnik bedeutete einen großen Fortschritt, da durch den Stoßherd eine kontinuierliche Arbeitsweise möglich gemacht wurde. Dieses Trennverfahren beruhte auf den verschiedenen spezifischen Gewichten der zusammen vorkommenden, die Trübe bildenden Erze, der anderen festen Stoffe und des Wassers, die sich bei Rittingers Konstruktion über die leicht geneigte Herdfläche in parabolischen Bahnen kontinuierlich abwärts bewegten. Auch die in Österreich gebräuchliche Methode zur Gewinnung von [[Speisesalz|Salz]] geht auf Peter Rittinger zurück, der 1856 Versuche über die &amp;#039;&amp;#039;Reproduktion der im Wasserdampf gebundenen Wärme durch Wasserkraft behufs ihrer Verwendung zum Abdampfen der Salzsole&amp;#039;&amp;#039; durchführte und das Prinzip der [[Wärmepumpe]] erkannte. In der Folge wurde die Wärmepumpe in allen österreichischen [[Saline]]n zur [[Salzgewinnung]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 wurde er als Sektionsrat für das Kunstbau- und Aufbereitungsfach an das &amp;#039;&amp;#039;Ministerium für Landescultur- und Bergwesen&amp;#039;&amp;#039; nach Wien berufen. 1868 erfolgte schließlich Ernennung zum [[Ministerialrat]] im [[Bundesministerium für Finanzen|Finanzministerium]]. Zuletzt war er Verwaltungsleiter der Staatsdomänen und -forste und der Montanwerke. Er hinterließ zahlreiche Fachpublikationen zu seinem speziellen Fachgebiet, der Erzaufbereitung, in der er als international anerkannte Autorität galt.&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1863 erhielt Rittinger den [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse, der mit dem erblichen Ritterstand verbunden war. 1864 wurde ihm von Joachimsthal (Jáchymov) das [[Ehrenbürger]]recht verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungskultur ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1936 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Rittingergasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. Das &amp;#039;&amp;#039;Rittinger Institut&amp;#039;&amp;#039;, das Institut für Aufbereitung und Veredlung, der [[Montanuniversität Leoben]] trägt seit Jahren ebenfalls den Namen Peter von Rittingers.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unileoben.ac.at/images/stories/Bibliothek/edoc/AC11047880n01vt.pdf Institut für Aufbereitung und Veredlung], abgerufen am 13. Jänner 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1972 fand in Leoben auch das vom &amp;#039;&amp;#039;Bergmännischer Verband Österreichs&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenarbeit mit dem Institut für Aufbereitung und Veredlung initiierte &amp;#039;&amp;#039;Rittinger-Symposium&amp;#039;&amp;#039; statt, an dem zahlreiche Experten auf dem Gebiet der Zerkleinerung teilnahmen.&lt;br /&gt;
Eine im Jahr 1873 beschaffte [[SB 16a|Dampflokomotive der Südbahngesellschaft]] wurde &amp;#039;&amp;#039;RITTINGER&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 1873&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Rittinger, Peter Ritter von|26|196|199|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|702|703|Rittinger, Peter von|Wilhelm von Gümbel|ADB:Rittinger, Peter von}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|180|181|Rittinger Peter von|L. Jontes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Polytechnisches Journal |Dokumentencode=117533165 |Name=Peter Rittinger }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117533165|VIAF=57394810}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rittinger, Peter von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Banská Štiavnica)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rittinger, Peter von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Montanist und Pionier der Erzaufbereitung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nový Jičín|Neutitschein]], [[Mähren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1872&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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