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	<title>Peter Thienhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dodowp: +Kategorie</title>
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		<updated>2026-04-16T19:14:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Doorknob2HL1950s.JPG|miniatur|Von Peter Thienhaus gestalteter Türdrücker im Lübecker Rathaushof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Thienhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1911]] in [[Berlin]]; † [[10. Oktober]] [[1984]] in [[Lübeck]]) war ein deutscher Maler, Grafiker und Objektkünstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Peter Thienhaus war der Sohn des Kunstmalers [[Rudolf Thienhaus]] (1873–1962). Da seine Mutter, eine Konzertpianistin, bei seiner Geburt starb und sein Vater in den [[Niederlande|Niederlanden]] lebte, wuchs Peter in Lübeck bei der Familie seines Onkels, des Gymnasialprofessors an der [[Oberschule zum Dom]] Paul Thienhaus, zusammen mit dessen Kindern, auf, darunter [[Erich Thienhaus]] und Waltraut Thienhaus, ab 1933 Frau von [[Hugo Distler]]. Für Distlers Autograph seiner &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Adventsmusik&amp;#039;&amp;#039; (op. 4), das dieser seiner späteren Frau zu Weihnachten 1931 schenkte, schuf er die Illustrationen.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Distler-Harth: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Distler: Lebensweg eines Frühvollendeten.&amp;#039;&amp;#039; Mainz: Schott Music 2008, ISBN 978-3-7957-0182-6, S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er besuchte die Oberschule zum Dom und wurde hier von [[Hans Peters (Maler)|Hans Peters]] und [[Asmus Jessen]] im Kunstunterricht geprägt. Nach dem [[Abitur]] 1929 studierte er an den [[Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst|Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst]] in Berlin und wurde Schüler von [[Emil Orlik]] bis zu dessen Tod 1932 und [[Walter Habdank]]. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] verließ er die Hochschule und arbeitete zunächst von 1933 bis 1940 als Grafiker und Buchillustrator. 1939 erhielt er durch Vermittlung von Asmus Jessen den Auftrag zur Ausmalung des Adlersaals im [[Kanzleigebäude (Lübeck)|Lübecker Kanzleigebäude]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 heiratete Thienhaus und wurde Soldat. Sein Berliner [[Atelier]] mit allen darin befindlichen Arbeiten und Entwürfen wurde 1943 Opfer eines [[Luftangriff|Luftangriffs]]. Thienhaus war zu dieser Zeit im Kriegseinsatz an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. 1944 war er mit drei Zeichnungen: &amp;#039;&amp;#039;Polnisches Dorf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Frühling in Polen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;In Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in [[München]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gdk-research.de/db/apsisa.dll/ete?action=addFilter&amp;amp;filter=filter_kunstler&amp;amp;term=Thienhaus%2C%20Peter Eintrag] in der Datenbank &amp;#039;&amp;#039;GDK Research – Bildbasierte Forschungsplattform zu den Großen Deutschen Kunstausstellungen 1937–1944 in München&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Schutzstaffel|SS]]-Führer [[Karl Brandt (Mediziner)|Karl Brandt]] erwarb davon das Aquarell „Polnisches Dorf“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19440959.html |titel=Polnisches Dorf — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2021-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam Thienhaus in [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] und war bis 1948 im Lager [[Morschansk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1959 war Thienhaus bei der Stadtverwaltung der Hansestadt Lübeck angestellt und arbeitete hier unter anderem für das Stadtplanungsamt, die Tourismuswerbung und das Hochbauamt. 1950 gestaltete er die von der [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]] aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Museen in Lübeck gestiftete &amp;#039;&amp;#039;Carl-Julius-Milde-Medaille&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wagen]]&amp;#039;&amp;#039; 1951, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1959 war Thienhaus freischaffend tätig. In Lübeck gibt es zahlreiche Beispiele seiner Arbeiten als [[Kunst am Bau]], darunter Glasfenster im [[Museum für Natur und Umwelt Lübeck]] oder der Schriftentwurf der beiden Tafeln am 1975 aufgestellten [[Heinrich-der-Löwe-Denkmal]] auf dem [[Domkirchhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Teil seines Werks sind Aquarelle, die auf Reisen nach [[Marokko]] und [[Griechenland]] entstanden, sowie seine Lübeck-Aquarelle. Für ein Jahrzehnt war er für die Gestaltung der Einbände des Jahrbuchs [[Der Wagen]] verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 würdigte ihn die Lübecker [[Overbeck-Gesellschaft]] mit einer umfassenden Gedenkausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Werke im öffentlichen Raum ===&lt;br /&gt;
* Türgriffe, Mosaik, Rathaushof Lübeck&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welle&amp;#039;&amp;#039;, Betonrelief an der Schwimmhalle [[Eutin]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Tag und Nacht&amp;#039;&amp;#039;, Keramikrelief [[Timmendorfer Strand]]&lt;br /&gt;
* Wandschmuck im Schwurgerichtssaal, [[Gerichtshaus (Lübeck)]] (1962)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Wagen]] 1963, S. 152 (Abb.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sage vom Ratsdiener Markrabe&amp;#039;&amp;#039;, Mosaik im Jugendzentrum Burgtor&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=132515 &amp;#039;&amp;#039;Wandbild im Burgkloster restauriert&amp;#039;&amp;#039;], hl-live vom 28. August 2019, abgerufen am 28. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchillustrationen ===&lt;br /&gt;
* [[Walter Thieme]]:  &amp;#039;&amp;#039;Die Lobsängerin der Gnade Gottes. Das Lebensbild der Schwester [[Eva von Thiele-Winckler]]&amp;#039;&amp;#039;,  gedruckt  1932 von [[Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt]] in Berlin [Gestaltung des Bucheinbandes durch Peter Thienhaus, Berlin]; Ernst Röttgers Verlag Berlin (1932)&lt;br /&gt;
* Carl Walter: &amp;#039;&amp;#039;Gaja lernolibro de Esperanto por sininstruo.&amp;#039;&amp;#039; Kun bildoj de Peter Thienhaus. Berlin W 35, Graf Spee-Str. 24: C. Walter 1934&lt;br /&gt;
* Inge Diederichs: &amp;#039;&amp;#039;Sonne, Mond und Sterne: Eine Himmelsfibel für Jedermann.&amp;#039;&amp;#039; Mit Bildern von Peter Thienhaus. Berlin: Atlantis-Verlag 1937 (Atlantis-Jugendbücher)&lt;br /&gt;
* Ludwig Seidl: &amp;#039;&amp;#039;Bombenlutz, der Fliegerjunge: Mit 14 Jahren in den Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Mit 3 ganzseitigen Bildern u. 27 Zeichnungen von Peter Thienhaus. Essen: Küster u. Co. [1939]&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Schmieder]], Ernst Kellner: &amp;#039;&amp;#039;Schrift und Buch: Eine Fibel.&amp;#039;&amp;#039; Bilder v. Peter Thienhaus. Leipzig: Staackmann 1939 (Staackmann-Fibeln)&lt;br /&gt;
* Paul Seelhoff: &amp;#039;&amp;#039;Schiffe und Diebe: Die Geschichte einer Schiffsmannschaft.&amp;#039;&amp;#039; [Die Zeichnungen fertigte Peter Thienhaus] 7.–16. Tsd. [Sonderausg. f. d. Buchring] Berlin: Zeitgeschichte-Verlag 1940&lt;br /&gt;
* Armin Korn: &amp;#039;&amp;#039;Hansestadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; [Zeichnungen: Peter Thienhaus] Lübeck: Senat und Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck [1957]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Abram B. Enns|Abram Enns]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst am Bau&amp;#039;&amp;#039; in: [[Der Wagen]] 1961, S. 118–123 (S. 122 ff.)&lt;br /&gt;
* Horst Hannemann: &amp;#039;&amp;#039;Peter Thienhaus zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Lübeckische Blätter]] 1985, S. 305–306&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Thienhaus (1911-1984); Bilder, Aquarelle, Zeichnungen, Modelle ; 15.11. bis 13.12.1987, Overbeck-Gesellschaft Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.luebeck.de/aktuelles/presse/pressedienstarchiv/dpssuche/2001/010189lk.html Peter Thienhaus im Burgkloster] Pressemitteilung der Hansestadt Lübeck von 2001, abgerufen am 20. Oktober 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=17427985X|VIAF=205246260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thienhaus, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thienhaus, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Grafiker und Objektkünstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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