<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peter_Terkatz</id>
	<title>Peter Terkatz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peter_Terkatz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Terkatz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T19:18:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Terkatz&amp;diff=2386303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;19MIS96: /* Werk (Auswahl) */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Terkatz&amp;diff=2386303&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-25T13:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Terkatz - Bildhauer.jpg|mini|Peter Terkatz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Terkatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1880]] in [[Viersen]]; † [[31. August]] [[1954]] in [[Bad Honnef]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bildhauerei|Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der [[Seidenweber]] Hermann Terkatz und Anna Maria Thevißen. Er ist der Onkel des Schriftstellers [[Dieter Wellershoff]]. Terkatz begann seine Ausbildung zum Bildhauer bei einem [[Steinmetz]]. Der Unternehmer Josef Kaiser&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Kaiser gründete 1880 die &amp;#039;&amp;#039;Kaiser&amp;#039;s Kaffee-Geschäft AG&amp;#039;&amp;#039; (seit 2001 [[Kaiser’s Tengelmann]])&amp;lt;/ref&amp;gt; förderte sein Studium an der [[Kunstakademie Düsseldorf]]. Terkatz studierte ab 1909 an der Königlichen akademischen Hochschule für die bildenden Künste Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Die institutionelle Verschränkung der Hochschule mit der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] führt gelegentlich zu Missverständnissen. Die Hochschule (damals unter der Leitung des Historienmalers [[Anton von Werner]]) war eine nur partiell selbständige Einrichtung unter dem Dach der Akademie, daher ergibt sich kein Widerspruch, wenn es auch heißt, Terkatz sei Student an der Akademie der Künste gewesen&amp;lt;/ref&amp;gt; (heute [[Universität der Künste Berlin]]) bei [[Peter Breuer (Bildhauer)|Peter Breuer]], dem Schöpfer des Beethoven-Denkmals in der [[Rheinaue (Bonn)|Rheinaue]] Bonn, und [[Ernst Herter]], dem Schöpfer des [[Hermann von Helmholtz|Helmholtz]]-Standbildes am Haupteingang der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] Berlin. Zwischen 1911 und 1913 schuf Terkatz den Giebelschmuck für die Viersener Festhalle, die durch die finanzielle Unterstützung Josef Kaisers errichtet werden konnte&amp;lt;ref&amp;gt;Die Giebelskulpturen wurden zeitweise dem Viersener Bildhauer Heinz-Peter Dreymüller (1887–1915) zugeschrieben. Die Stadt Viersen ließ 1957 die Figuren der Seitengiebel abschlagen. 2008/2009 hat der Bildhauer Burkhard Klöter Nachbildungen angefertigt. Sie befinden sich seit 2009 an ihrem vorgesehenen Platz&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er nahm als Kompanieführer am Ersten Weltkrieg teil. 1921 zog er nach [[Bad Honnef|Honnef]] (Hauptstraße 14). 1922 heiratete er Wilhelmine Weber. Sein Atelier befand sich bis 1929 am Anna-Platz in Honnef-Rommersdorf. In den Jahren bis 1933 präsentierte er wiederholt seine Arbeiten auf Ausstellungen der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] Berlin (heute [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]]) und im Obernier-Museum Bonn. 1933 erhielt er den Rompreis der Preußischen Akademie der Künste für sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Klagende Frauen&amp;#039;&amp;#039; und ein Stipendium für den Studienaufenthalt in der [[Deutsche Akademie Rom Villa Massimo|Villa Massimo]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Terkatz Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an fünf Gruppenausstellungen sicher belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Papenbrock]], Gabriele Saure (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar, 2000; S. 573 und passim&amp;lt;/ref&amp;gt;, darunter 1936 in Essen „Westfront 1936. Freie Kunst im neuen Staate“, eine Ausstellung, die der nationalsozialistischen Ideologie nahestand, und 1938 und 1941 die [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in München mit zwei Werken&amp;lt;ref&amp;gt;Treffpunkt-Kunst.net – Künstlernamen Listing T–Z&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk von Terkatz lässt zwei Schaffensperioden erkennen: eine „Berliner“ und eine „rheinische“ oder auch eine säkulare (Marmor-Torso) und eine sakrale (Madonnenfiguren). Als „Berliner“ war er modern (in der Konkurrenz mit vielen jungen Talenten seiner Zeit verbunden), als „Rheinischer“ dem Hergebrachten verpflichtet. Die Gruppe klagender Frauen, für die er ausgezeichnet wurde, kann als Synthese beider Perioden aufgefasst werden und darf deshalb als sein Meisterwerk gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Terkatz wurde auf dem [[Alter Friedhof (Bad Honnef)|Alten Friedhof]] in Bad Honnef beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 6. September 1943, S. 3 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4318170?query=%22Peter%20Terkatz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Giebelschmuck der Festhalle (um 1912) in [[Viersen]]&lt;br /&gt;
* Grabanlage (1914) der Familie Kaiser auf dem Löh-Friedhof in Viersen&lt;br /&gt;
* Mädchenakt in Bronze (1914 oder früher)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kauernder Knabe&amp;#039;&amp;#039; in Bronze (1914 oder früher)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Knieende&amp;#039;&amp;#039; aus Marmor (1914 oder früher)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mädchenbüste&amp;#039;&amp;#039;, Marmor-Torso einer jungen Frau (1914 oder früher), Privatbesitz&amp;lt;ref&amp;gt;Im Juni 2011 verkauft durch ein Auktionshaus in [[Uppsala]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anna-Säule (1923) in Honnef-[[Rommersdorf (Bad Honnef)|Rommersdorf]]&lt;br /&gt;
* Portal des Prosper-Hospitals (1930) in [[Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
* Plastiken (1930) am Erweiterungsbau des Vincenz-Waisenhauses in [[Dortmund]]&lt;br /&gt;
* Gefallenenmal (1930) auf dem [[Poppelsdorfer Friedhof]] in Bonn&lt;br /&gt;
* Grabmal &amp;#039;&amp;#039;Kröhnke-Nossack&amp;#039;&amp;#039; (1930 oder 1940), [[Friedhof Ohlsdorf]], Hamburg&lt;br /&gt;
* Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Klagende Frauen&amp;#039;&amp;#039; (1932), Ort ? (Abbildung in der Kunstbibliothek Staatliche Museen Berlin)&lt;br /&gt;
* Madonnenstatue, Reiterbild Karls des Großen und Bischofswappen (1937) am [[Priesterseminar Aachen]]&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal für das [[9. Rheinisches Infanterie-Regiment Nr. 160|Infanterie-Regiment Nr. 160]] im [[Baumschulwäldchen]] in Bonn (Wettbewerb 1920er, eingeweiht 1939)&lt;br /&gt;
* Relief &amp;#039;&amp;#039;Der Pflüger&amp;#039;&amp;#039; (1940 oder früher) an der Grabstätte Wülfing auf dem [[Südfriedhof (Bonn)|Südfriedhof]] Bonn&lt;br /&gt;
* Madonnenfigur aus Eiche (1942) in der [[St. Michael (Opladen)|Michaelskirche]] [[Opladen]]&lt;br /&gt;
* Kreuzigungsgruppe (1952) und die Madonnenfigur (1953) der [[Marienkirche (Siegen)|Marienkirche]] in [[Siegen]]&lt;br /&gt;
* Madonnenstatue aus Muschelkalk (1953) über dem Portal der [[St. Mariä Heimsuchung (Rhöndorf)|Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung]] in [[Rhöndorf|Honnef-Rhöndorf]]&lt;br /&gt;
* Überlebensgroße Madonnenfigur am Turm der Liebfrauenkirche in [[Arnsberg]]&lt;br /&gt;
* Muttergottes mit Kind in [[St. Laurentius (Bergisch Gladbach)|St. Laurentius]], Bergisch Gladbach (Signatur auf der Plinthe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Festhalle viersen.JPG|Hauptgiebel der Festhalle [[Viersen]] 2007&lt;br /&gt;
St Mariä Heimsuchung, Rhöndorf - Madonnenstatue - Peter Terkatz-0962.jpg|Madonnenstatue in [[Rhöndorf]]&lt;br /&gt;
Rommersdorf Annasäule Rückseite.jpg|Annasäule in [[Rommersdorf (Bad Honnef)|Rommersdorf]]&lt;br /&gt;
2012-08-08 Bonn Kriegerdenkmal Infanterie-Regiment Nr. 160 (1).JPG|Kriegerdenkmal im Bonner [[Baumschulwäldchen]]&lt;br /&gt;
Terkatz Kriegermal Poppelsdorf.jpg|Gefallenenmal auf dem [[Poppelsdorfer Friedhof]]&lt;br /&gt;
Terkatz Wülfing Bonn.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Pflüger&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Südfriedhof (Bonn)|Südfriedhof Bonn]]&lt;br /&gt;
Grab Kröhnke-Nossack FriedhofOhlsdorf (4).jpg|Grabmal Kröhnke-Nossack, Friedhof Ohlsdorf Hamburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Pauly: &amp;#039;&amp;#039;Peter Terkatz (1880–1954), „ein rheinischer Bildhauer“ aus Viersen&amp;#039;&amp;#039;, Verein für Heimatpflege e. V. Viersen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst und Dekoration&amp;#039;&amp;#039;, illustrierte Monatshefte, Band XXXIV, Verlagsanstalt Alexander Koch, Darmstadt 1914&lt;br /&gt;
* Josef Niesen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/peter-terkatz/DE-2086/lido/57c93acda13043.92640220 Peter Terkatz]&amp;#039;&amp;#039;. In: Internetportal Rheinische Geschichte.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Terkatz: Bildhauer&amp;#039;&amp;#039;, in: Paul Eßer/Torsten Eßer: &amp;#039;&amp;#039;Viersener Köpfe. Bekannte Bürger(innen) unserer Stadt und ihre Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Kater Verlag, Viersen 2023, S. 242–245.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117273201|VIAF=27844228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Terkatz, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Honnef)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Terkatz, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Terkatz, Peter Hermann Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Viersen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. August 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Honnef|Honnef]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;19MIS96</name></author>
	</entry>
</feed>