<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peter_Struck</id>
	<title>Peter Struck - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peter_Struck"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Struck&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T14:48:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Struck&amp;diff=1067780&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asperatus: +PKK</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Struck&amp;diff=1067780&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-15T13:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+PKK&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Struck-2010-01.jpg|mini|Peter Struck (2005) [[Datei:Autogramm Peter Struck.jpg|rahmenlos|zentriert|klasse=skin-invert-image notpageimage|Unterschrift]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Struck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Januar]] [[1943]] in [[Göttingen]]; † [[19. Dezember]] [[2012]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]), Vorsitzender der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] und [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminister der Verteidigung]] (2002–2005). Von 1980 bis 2009 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Mitglied]] des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]], von 1998 bis 2002 und von 2005 bis 2009 [[Fraktionsvorsitzender]] seiner Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Peter Struck wurde in eine Arbeiterfamilie geboren und wuchs im Göttinger Stadtteil [[Geismar (Göttingen)|Geismar]] auf. Sein Vater, Hermann Struck (1915–1999), hatte sich vom Autoschlosser zum Betriebsleiter einer Mercedes-LKW-Vertretung hochgearbeitet; seine Mutter, Else Struck (1919–2006), war Verkäuferin und betrieb einen Kiosk.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nico Fried]]: Der Parteisoldat, in: Süddeutsche Zeitung vom 20. Dezember 2012, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://spd-ub-goettingen.de/meldungen/wir-trauern-um-peter-struck |titel=Wir trauern um Peter Struck |sprache=de |abruf=2022-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Werner Reuß: Laute(r) Gedanken. Gespräche in BR-alpha, Norderstedt 2013, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1962 am [[Felix-Klein-Gymnasium Göttingen|Felix-Klein-Gymnasium]] in Göttingen studierte Struck [[Rechtswissenschaft]] in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]]. Er beendete sein Studium 1967 mit dem ersten Staatsexamen beim [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgericht]] in Hamburg. Es folgte bis Januar 1971 die Referendarausbildung im Bezirk des Hanseatischen Oberlandesgerichts. Nach dem zweiten juristischen [[Staatsexamen]] im Februar 1971 wurde Struck im Juni 1971 mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Jugenddelinquenz und Alkohol&amp;#039;&amp;#039; bei [[Rudolf Sieverts]] am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg zum [[Dr. jur.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Struck |Titel=Jugenddelinquenz und Alkohol |TitelErg=Ein Beitrag zur Persönlichkeit des Alkoholtäters; vergleichende kriminologische Untersuchung an 436 jugendlichen und heranwachsenden Hamburger Straftätern der Jahre 1968 und 1969 |Verlag=Univ., Diss. |Ort=Hamburg |Datum=1970}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom [[Wehrdienst]] wurde er zuvor aufgrund seines Studiums zurückgestellt und dann in Anbetracht seines Alters nicht mehr eingezogen. Danach trat Struck als [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] in die Hamburgische Verwaltung ein. Als solcher war er bis 1972 persönlicher Referent des Präsidenten der [[Universität Hamburg]]; danach war er kurz in der [[Behörde für Finanzen und Bezirke|Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg]] tätig. Ab 1973 amtierte er als stellvertretender Stadtdirektor der niedersächsischen Stadt [[Uelzen]]. Seit 1983 war er als [[Rechtsanwalt]] zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spdfraktion.de/dr-peter-struck |titel=Dr. Peter Struck |datum=2011-10-19 |sprache=de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Struck wurde am 13. Dezember 2010 zum Vorsitzenden der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.europaeische-bewegung.de/aktuelles/unsere-nachrichten/einzelansicht/news/neuer-vorsitzender-der-friedrich-ebert-stiftung-peter-struck/ |text=Neuer Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung: Peter Struck |archive-is=20120801190617}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übte dieses Amt bis zu seinem Tode aus. Er war Mitglied des Beirates und des Wirtschaftsrates von [[Borussia Dortmund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bvb.de/de/de/aktuelles/news/news.html/News/Uebersicht/BVB-trauert-um-Peter-Struck.html |titel=BVB trauert um Peter Struck |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er Schirmherr des Vereins [[MEHRSi]], der sich für den Schutz von Motorradfahrern einsetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bunte.de/starprofile/peter-struck.html |titel=Peter Struck: Aktuelle News, Infos &amp;amp; Bilder {{!}} BUNTE.de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Peterstruckgrab hamburgfotograf.jpg|mini|Die Grabstätte von Peter Struck auf dem Friedhof Uelzen.]]&lt;br /&gt;
Peter Struck war verheiratet und hatte drei Kinder sowie sieben Enkel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschlandfunk.de/ein-sozi-von-echtem-schrot-und-korn-100.html |titel=&amp;quot;Ein Sozi von echtem Schrot und Korn&amp;quot; |werk=Deutschlandfunk |sprache=de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wohnte in [[Uelzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bunte.de/starprofile/peter-struck.html |titel=Peter Struck: Aktuelle News, Infos &amp;amp; Bilder {{!}} BUNTE.de |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau Brigitte Struck war jahrelang stellvertretende Bürgermeisterin (SPD) in Uelzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/politik/ein-unwahrscheinlich-guter-kamerad-11378345.html |titel=„Ein unwahrscheinlich guter Kamerad“ |datum=2019-01-21 |sprache=de |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 wurde er zum [[Ehrenbürger]] der Gemeinde [[Seedorf (bei Zeven)|Seedorf]] ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 19. Dezember 2012 im Alter von knapp 70 Jahren an den Folgen eines [[Herzinfarkt]]es in der Berliner [[Charité]], in die er am Vortag eingeliefert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ex-verteidigungsminister-peter-struck-ist-tot-a-873882.html &amp;#039;&amp;#039;Ex-Verteidigungsminister Peter Struck ist tot.&amp;#039;&amp;#039;]: In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 19. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. Januar 2013 wurde Struck im Anschluss an eine öffentliche Trauerfeier im engeren Familien- und Freundeskreis auf dem Friedhof in Uelzen beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/struckpepolitiker_23.html Das Grab von Peter Struck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 2009 war Struck [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Bundestagsabgeordneter]]. 1990 wurde er [[Parlamentarischer Geschäftsführer]] der SPD-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]], 1998 deren Vorsitzender. Nachdem er dieses Amt im Juli 2002 abgegeben hatte, bekleidete er es erneut vom 21. November 2005 bis zum 29. September 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Müller |url=https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2013/42447097_kw03_struck-210514 |titel=Deutscher Bundestag - „Ein feiner Kerl und ein verlässlicher Kollege“ |sprache=de |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zuletzt mit 94&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/spd-fraktion-struck-mit-grosser-mehrheit-wieder-auf-dem-alten-posten-1282103.html |titel=SPD-Fraktion: Struck mit großer Mehrheit wieder auf dem alten Posten |datum=2005-11-21 |sprache=de |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Bundestagswahlen von [[Bundestagswahl 1980|1980]] bis [[Bundestagswahl 1994|1994]] zog Struck jeweils über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag ein. [[Bundestagswahl 1998|1998]], [[Bundestagswahl 2002|2002]] und [[Bundestagswahl 2005|2005]] wurde er jeweils im [[Bundestagswahlkreis Celle – Uelzen]] direkt in den Bundestag gewählt, zuletzt erhielt er hier 46,7&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Leineweber |url=https://www.cz.de/lokales/celle-lk/celle/mein-spd-parteibuch-nehme-ich-mit-ins-grab-A5BF7FA6CAA43BCDE7BA66D7AA.html |titel=„Mein SPD-Parteibuch nehme ich mit ins Grab“ |datum=2010-06-13 |sprache=de |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 21. Februar 1991 bis 1995 war er Mitglied der [[Parlamentarische Kontrollkommission|Parlamentarischen Kontrollkommission]] zur Kontrolle der [[Nachrichtendienste des Bundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dserver.bundestag.de/btp/12/12009.pdf#P.431 Plenarprotokoll 12/9, S. 431], [https://dserver.bundestag.de/btp/13/13015.pdf#P.869 Plenarprotokoll 13/15, S. 869 f.], [https://dserver.bundestag.de/btp/13/13044.pdf#P.3565 Plenarprotokoll 13/44, S. 3565 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 2008 kündigte Struck an, [[Bundestagswahl 2009|2009]] nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-fraktionsvorsitz-struck-zieht-sich-aus-der-bundespolitik-zurueck-1542608.html &amp;#039;&amp;#039;Struck zieht sich aus der Bundespolitik zurück&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[faz.net]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. April 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schied demgemäß mit der Konstituierung des [[17. Deutscher Bundestag|17.&amp;amp;nbsp;Deutschen Bundestages]] am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;2009 aus dem Parlament aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Struck war Mitglied des Koalitionsausschusses und des [[Gemeinsamer Ausschuss|Gemeinsamen Ausschusses]] (Notfallparlament im Verteidigungsfall).&lt;br /&gt;
In der [[Föderalismuskommission#Föderalismuskommission II (2007–2009)|Kommission zur Föderalismusreform II]] war er Vorsitzender für den Bundestag, ein gleichberechtigter Vorsitzender vertrat den Bundesrat. Qua Amt war er als SPD-Bundestags-Fraktionsvorsitzender Quasi-Mitglied im Bundesvorstand der SPD, bei dessen Wahl er deshalb 2007 auf eine Kandidatur verzichtete. Bereits zu seiner Zeit als Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion war Peter Struck sehr oft Mitglied des Vermittlungsausschusses, später auch dessen Vorsitzender. Außerdem war er Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestags.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/politik/deutschland/haushaltsausschuss-die-heimlichen-herrscher-des-geldes-3226640.html |titel=Die heimlichen Herrscher des Geldes |datum=2007-11-27 |sprache=de |abruf=2024-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er prägte den Ausdruck „Strucksches Gesetz“ dafür, dass kein Gesetz den Bundestag so verlasse, wie es hineinkommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gilbert Schomaker (Stv.) |url=https://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article112138658/Das-Struck-sche-Gesetz.html |titel=Das Struck’sche Gesetz |werk=Website https://www.morgenpost.de/ |hrsg=FUNKE Medien Berlin GmbH |datum=2012-12-20 |sprache=de |abruf=2023-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Msc 2005-Saturday, 09.00 -11.00-IMG 3677.jpg|mini|Bundesminister Struck mit dem Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, [[Donald Rumsfeld]], 2005 in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Juli 2002 gehörte er als Bundesminister der Verteidigung der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] an. Unter seiner Führung bekam die [[Bundeswehr]] im Mai 2003 neue [[Verteidigungspolitische Richtlinien]] (VPR). Die Kernaussage dieser Richtlinien hatte Struck bereits am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 2002 am Beispiel des [[Afghanistan]]-Einsatzes erläutert: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am [[Hindukusch]] verteidigt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/tp/features/Die-Sicherheit-Deutschlands-wird-auch-am-Hindukusch-verteidigt-3427679.html Dirk Eckert: &amp;#039;&amp;#039;„Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt.“&amp;#039;&amp;#039; Telepolis, 13. Dezember 2002.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 2004&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/bundeswehr-struck-es-war-ein-schlaganfall-1176436.html Struck: &amp;#039;&amp;#039;Es war ein Schlaganfall&amp;#039;&amp;#039;, FAZ, 16. August 2004.]&amp;lt;/ref&amp;gt; erlitt Struck einen [[Schlaganfall]], der zu einer mehrwöchigen Arbeitsunterbrechung führte. Im selben Jahr wurden –&amp;amp;nbsp;unter seiner Verantwortung für Ministerium und Bundeswehr&amp;amp;nbsp;– in großem Umfang brisante Daten etwa zu Auslandseinsätzen aus der Zeit der SPD-Regierung (1999–2003) gelöscht. Aus Kanzleramtskreisen wurde explizit darauf hingewiesen, dass es sich um ein Versehen gehandelt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/unter-rot-gruen-wurden-brisante-datenbestaende-der-bundeswehr-geloescht-geheimberichte-verschwunden-li.12952 |titel=Unter Rot-Grün wurden brisante Datenbestände der Bundeswehr gelöscht: Geheimberichte verschwunden |datum=2007-06-25 |sprache=de |abruf=2024-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saechsische.de/datenverlust-bei-der-bundeswehr-bleibt-ominoes-1807638.html |titel=Datenverlust bei der Bundeswehr bleibt ominös |sprache=de |abruf=2024-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten war seine Entscheidung aus dem Jahr 2005, dem [[Jagdgeschwader&amp;amp;nbsp;74]] den Traditionsnamen „Mölders“ zu entziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sonja Ernst |Titel=Bundeswehr: NS-Flieger Mölders wird ausgemustert |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2005-01-28 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-ns-flieger-moelders-wird-ausgemustert-a-339036.html |Abruf=2024-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.donaukurier.de/archiv/interessante-details-aus-45-jahren-geschichte-6073900 |titel=Interessante Details aus 45 Jahren Geschichte |sprache=de |abruf=2024-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage hierfür war ein vom Bundesverteidigungsminister in Auftrag gegebenes Gutachten über [[Werner Mölders]] durch das [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|Militärgeschichtliche Forschungsamt]] der Bundeswehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Käppner, Oliver Das Gupta, Barbara Galaktionow |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/militaer-tradition-so-viel-wehrmacht-steckt-in-der-bundeswehr-1.3490707 |titel=Wie viel Wehrmacht in der Bundeswehr steckt |datum=2017-05-04 |sprache=de |abruf=2024-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dutzende Bundeswehr-Generale ließen aus Protest gegen diese Entscheidung eine Anzeige in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; drucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 2005, dem Tag der Konstituierung des [[Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (16. Wahlperiode)|16.&amp;amp;nbsp;Deutschen Bundestages]], wurde er gemeinsam mit den übrigen Bundesministern aus dem Amt entlassen und gleichzeitig von [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] [[Horst Köhler]] [[m. d. W. d. G. b.|mit der Wahrnehmung der Geschäfte]] bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung beauftragt. Nach der Wahl von [[Angela Merkel]] zur [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlerin]] schied er am 22.&amp;amp;nbsp;November 2005 endgültig aus dem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1989: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/a-873881.html |titel=Ex-Verteidigungsminister: Peter Struck ist tot |datum=2012-12-19 |sprache=de |abruf=2024-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995: [[Pfeifenraucher des Jahres]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: Großes Bundesverdienstkreuz&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: [[Bernhard-Weiß-Medaille]] des [[Bund Jüdischer Soldaten|Bundes Jüdischer Soldaten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/welt_print/article2647945/Couragiert-gegen-Ewiggestrige.html |titel=Couragiert gegen Ewiggestrige - WELT |datum=2008-10-30 |sprache=de |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bunte.de/starprofile/peter-struck.html |titel=Peter Struck: Aktuelle News, Infos &amp;amp; Bilder |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Peter Struck: &amp;#039;&amp;#039;Jugenddelinquenz und Alkohol. Ein Beitrag zur Persönlichkeit des Alkoholtäters&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende kriminologische Untersuchung an 436 jugendlichen und heranwachsenden Hamburger Straftätern der Jahre 1968 und 1969&amp;#039;&amp;#039;. (Hamburg, Univ., Diss., 1971).&lt;br /&gt;
* Peter Struck: &amp;#039;&amp;#039;Zeitenwende 9/11? Eine persönliche Bilanz.&amp;#039;&amp;#039; In: Till Karmann, Tobias Endler, Martin Thunert, Simon Wendt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitenwende 9/11? Eine transatlantische Bilanz,&amp;#039;&amp;#039; Verlag Barbara Budrich, Opladen, Berlin &amp;amp; Toronto, 2016.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Struck |Titel=So läuft das. Politik mit Ecken und Kanten |Verlag=Propyläen |Ort=Berlin |Datum=2010 |ISBN=978-3-549-07385-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Schröder I]] – [[Kabinett Schröder II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Constanze Stelzenmüller]] |Titel=Harmonie in Oliv |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=40 |Datum=2003-09-25 |Kommentar=Porträt |Online=http://www.zeit.de/2003/40/Struck}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000020514|Peter Struck||Internationales Biographisches Archiv 05/2011 vom 1. Februar 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Peter Struck|Peter Struck}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132185407}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Peter Struck}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fr.de/politik/manche-kollegen-sind-einfach-glatt-11501049.html &amp;#039;&amp;#039;„Manche Kollegen sind mir einfach zu glatt“.&amp;#039;&amp;#039;] Interview mit Peter Struck zum Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. September 2009&lt;br /&gt;
* Tina Hildebrandt, Stephan Lebert: [http://www.zeit.de/2009/31/Peter-Struck/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;„Kohl war nicht so wischiwaschi“.&amp;#039;&amp;#039;] Interview mit Peter Struck zum Abschied aus der Politik. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nº 31/2009, 24. Juli 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.3sat.de/page/?source=/ard/buehler/150863/index.html Interview] (Video 45 Minuten) auf [[3sat]] mit [[Peter Voß (Journalist)|Peter Voß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesverteidigungsminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schröder I&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schröder II&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132185407|LCCN=no2008096186|VIAF=63822965|REMARK=Nicht verwechseln mit {{GND|136372678}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Struck, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Struck, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Januar 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
	</entry>
</feed>