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	<title>Peter Stotz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Stotz&amp;diff=2113759&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-03-22T09:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Stotz Juni 2019.jpg|mini|Peter Stotz im Juni 2019]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Stotz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1942]] in [[Bern]]; † [[4. Juli]] [[2020]] in [[Bülach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://trauer.nzz.ch/traueranzeige/peter-stotz/anzeigen Traueranzeige Peter Stotz], [[Neue Zürcher Zeitung]] vom 8. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Schweiz]]er [[Mittellateinische Philologie|mittellateinischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte an der [[Universität Zürich]] von 1993 bis zu seiner [[Emeritierung]] 2007 den Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und [[Historische Hilfswissenschaften]] mit besonderer Berücksichtigung von [[Paläographie]] und [[Diplomatik]] inne. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit waren die geistliche [[Lyrik]] und die Literatur der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|schweizerischen Reformation]]. Als sein Hauptwerk gilt das fünfbändige &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Peter Stotz wurde 1942 als erstes von elf Kindern geboren. Er wuchs in der Region Zürich auf. Er besuchte das Kantonale Literargymnasiums in Zürich. Die [[Matura|Maturität]] mit Latein und Griechisch folgte im Jahre 1961. Er studierte Allgemeine Geschichte, Mittellateinische Philologie, Historische Hilfswissenschaften an der Universität Zürich. Das [[Lizentiat]] erfolgte 1967. Bei [[Hans F. Haefele]] wurde er 1971 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Ardua spes mundi. Studien zu lateinischen Gedichten aus Sankt Gallen&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Sein Ziel war es, „genau danach zu fragen, was in den Gedichten gesagt, was dahinter gemeint ist, zu welcher besonderen Lage es gesagt sein mag und welches die Quellen dazu sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Stotz: &amp;#039;&amp;#039;Ardua spes mundi. Studien zu lateinischen Gedichten aus Sankt Gallen.&amp;#039;&amp;#039; Bern u. a. 1972, S. 9. Vgl. dazu die Besprechung von [[Karl Langosch]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Mittellateinisches Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039; 10 (1975), S. 311–312.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1970 bis 1972 arbeitete er als Schweizer Stipendiat am [[Mittellateinisches Wörterbuch|Mittellateinischen Wörterbuch]] bei der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] in München mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stotz war von 1972 bis zu seiner Emeritierung 2007 an der Universität Zürich tätig. Von 1972 bis 1980 war er dort Assistent am Mittellateinischen Seminar. 1977 erfolgte seine [[Habilitation]] für Mittellateinische Philologie an der Universität Zürich mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Sonderformen der sapphischen Dichtung. Ein Beitrag zur Erforschung der sapphischen Dichtung des lateinischen Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Von 1980 bis 1983 war er Oberassistent am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich. Dort arbeitete er an der kritischen Edition der Werke [[Huldrych Zwingli|Zwinglis]] und edierte die bildungstheoretische Schrift &amp;#039;&amp;#039;Ratio studiorum&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinrich Bullinger]]. Zwischenzeitlich hatte er 1977/78 und dann im Zeitraum von 1981 bis 1988 Lehraufträge (Gastprofessur) an der [[Universität Freiburg (Schweiz)|Universität Freiburg]] in der Schweiz inne. 1988/89 hatte Stotz eine Lehrstuhlvertretung an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]]. In Zürich lehrte er zunächst als Privatdozent, ab 1986 als [[Titularprofessor]] und seit 1993 als Nachfolger von Hans F. Haefele zunächst als ausserordentlicher und ab 2000 als ordentlicher Professor für Lateinische Philologie des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften mit besonderer Berücksichtigung von Paläographie und Diplomatik. Am 31. August 2007 wurde er emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 1992 arbeitete Stotz an einem vom [[Schweizerischer Nationalfonds|Schweizerischen Nationalfonds]] finanzierten Projekt zu einem Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters. Das Werk ist in fünf Bänden in den Jahren 1996 bis 2004 im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Altertumswissenschaft|Handbuches der Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen. 2004 wurde ihm der [[Ausonius-Preis]] der [[Universität Trier]] verliehen. Stotz war seit 2003 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied in der Zentraldirektion der [[Monumenta Germaniae Historica]] und Mitglied des Comitato Scientifico der Società Internazionale per lo Studio del Medioevo Latino (SISMEL). Er gehörte dem Comité de rédaction des Novum glossarium mediae Latinitatis ab anno DCCC usque ad annum MCC an. Er war zwischen 1995 und 2017 (ab Band 28) Herausgeber der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Lateinische Sprache und Literatur des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete 1969. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Er verstarb im Juli 2020 im Alter von 78 Jahren in Bülach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carmen Cardelle de Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf: Peter Stotz (1942–2020).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mittellateinisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 56, 2021, S. 16–22 ([https://mlw.badw.de/fileadmin/user_upload/Files/MLW/Nachruf_Stotz_MJB-56-1_016-022_Cardelle-de-Hartmann.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Jean-Yves Tilliette: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Peter Stotz (1942–2020).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archivum Latinitatis Medii Aevi&amp;#039;&amp;#039; 77, 2019, S. 5–10 ([https://archive-ouverte.unige.ch/unige:150953/ATTACHMENT01 online]).&lt;br /&gt;
* [[Ernst Tremp]]: &amp;#039;&amp;#039;Peter Stotz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 80, 2024, S. 185–187.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bibel auf Latein – unantastbar?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mediävistische Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). 3., aktualisierte Auflage. Chronos, Zürich 2015, ISBN 978-3-0340-1106-8.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;La Bible en latin. Intangible ?&amp;#039;&amp;#039; Traduction française par Marianne Beauviche. Éditions Universitaires d’Avignon, Avignon 2015, ISBN 978-2-35768-048-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände Beck. München 1996–2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ardua spes mundi. Studien zu lateinischen Gedichten aus Sankt Gallen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geist und Werk der Zeiten. Arbeiten aus dem Historischen Seminar der Universität Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Lang, Bern u. a. 1972, ISBN 3-261-00431-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120591405}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Stotz%2C+Peter Veröffentlichungen von Peter Stotz] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.sglp.uzh.ch/de/aboutus/ehemalige/stotz.html Seite von Peter Stotz an der Universität Zürich]&lt;br /&gt;
* [[Martina Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mgh.de/en/blog/post/die-monumenta-germaniae-historica-trauern-um-prof-dr-peter-stotz-28-juni-1942-4-juli-2020-405 Die Monumenta Germaniae Historica trauern um Prof. Dr. Peter Stotz (* 28. Juni 1942, † 4. Juli 2020)]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mittellatein in Zürich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120591405|LCCN=n/83/211990|VIAF=46774288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stotz, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittellateinischer Philologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stotz, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Altphilologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bülach]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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