<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peter_Stolt</id>
	<title>Peter Stolt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peter_Stolt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Stolt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T22:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Stolt&amp;diff=1887436&amp;oldid=prev</id>
		<title>79.199.164.192: fehlte ein Sohn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Stolt&amp;diff=1887436&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-04-28T17:19:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlte ein Sohn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Bilderwunsch|egal}}&lt;br /&gt;
Karl &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Stolt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1926]] in [[Hamburg]]; † [[25. August]] [[2022]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hamburger Abendblatt]] vom 3./4. September 2022, S. 36 (Familienanzeigen)&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[evangelisch]]-[[Luthertum|lutherischer]] [[Pastor]], [[Rektor|Hochschulrektor]], [[Kirchenhistoriker]] und [[Autor]] kirchengeschichtlicher und liturgischer Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Schulbesuch, Kriegsdienst und Gefangenschaft holte Stolt sein Abitur nach  und studierte [[Evangelische Theologie]]. Nach dem Examen erlaubte ihm ein Stipendium des [[Ökumenischer Rat der Kirchen|Weltrats der Kirchen]], in den USA ein Jahr weiter zu studieren. Er wurde 1955 zum Pastor [[Ordination|ordiniert]] und leitete von 1956 bis 1966 als Landesjugendpastor das Jugendpfarramt der [[Evangelisch-Lutherische Kirche im Hamburgischen Staate|Hamburgischen Kirche]]. In dieser Zeit nahm er 1961 und 1964 an der I. und II. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]] in Prag teil. Im Jahre 1966 wurde er der Leiter der Diakonenschule und Höheren Fachschule des [[Rauhes Haus|Rauhen Hauses]], wo er für die Ausbildung von diakonisch und sozialpädagogisch tätigen Mitarbeitern verantwortlich war. 1971 beendete er seine Tätigkeit an dieser Bildungsstätte, die sich während seiner Tätigkeit als Fachhochschule  qualifiziert hatte und zur Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit &amp;amp; Diakonie umbenannt wurde. Bei einer Feier zum 30-jährigen Bestehen der Hochschule antwortete er einem Reporter auf die Frage, was ihn mit der Hochschule besonders verbinde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;[[Johann Hinrich Wichern|Wicherns]] [[Passion Jesu|Passion]] für die Schwächeren und Ausgegrenzten ist ein Erbe, das [[Reformation|reformatorisch]] für unser Jahrhundert lebendig gehalten werden muss. Dafür war mir eine evangelische Hochschule gerade im Rauhen Haus unentbehrlich – und die Überzeugung habe ich bis heute.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.rauheshaus.de/bildung/ev-hochschule-fuer-soziale-arbeit-diakonie/veranstaltungen/30-jahre-hochschule-alle-rektorinnen-im-gespraech/ | wayback=20110326140009 | text=&amp;#039;&amp;#039;30 Jahre Hochschule: alle RektorInnen im Gespräch.&amp;#039;&amp;#039;}} auf: &amp;#039;&amp;#039;rauheshaus.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Peter Stolt.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner Rektorentätigkeit wurde er in die [[Evangelische Kirche von Westfalen]] berufen, um das [[Predigerseminar Soest|Predigerseminar]] für die praktische Ausbildung der zukünftigen Pfarrer in [[Soest]] zu leiten. 1982 kehrte er nach Hamburg zurück, weil er zum [[Hauptpastor]] an der [[Hauptkirche Sankt Katharinen (Hamburg)|Hauptkirche St. Katharinen]] gewählt worden war, wo er bis zu seinem Ruhestand 1991 als Prediger, Seelsorger und in der Pastorenausbildung wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Aufgaben als Pfarrer widmete sich Stolt besonders der Kirchengeschichte von Hamburg und bearbeitete praktisch-theologische Fragen der Liturgik, worüber er auch Veröffentlichungen vorlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2006 legte Stolt, der sich mit der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Vergangenheit]] seiner Kirche kritisch auseinandersetzte, einen Beitrag vor, der in seinem Titel fragt: „Kein Grund zu einem [[Schuldbekenntnis]]?“. Ein beachtetes Buch war die im gleichen Jahr erschienene Studie zur Geschichte des [[Liberale Theologie|liberalen]] Protestantismus in Hamburg – ein Werk, das von der [[Universität Osnabrück]] bei [[Martin H. Jung]] und [[Reinhold Mokrosch]] als [[Dissertation]]sschrift anerkannt wurde. Nachdem er die geforderten Hürden des [[Rigorosum]]s genommen hatte, wurde dem inzwischen 80-Jährigen der Doktortitel zuerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/article107305951/Pastor-Peter-Stolt-wird-Doktor-mit-80-Jahren.html Pastor Peter Stolt wird Doktor mit 80 Jahren].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Stolt war verheiratet und der Vater zweier Töchter und zweier Söhne. Beigesetzt wurde er in der sogenannten „Bischofskuhle“ auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] im Planquadrat AB 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liberaler Protestantismus in Hamburg – im Spiegel der Hauptkirche St. Katharinen.&amp;#039;&amp;#039; (Arbeiten zur Kirchengeschichte Hamburgs 25) Verlag Verein für Hamburgische Geschichte, Hamburg 2006, ISBN 3-935413-11-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die St.Katharinen-Kirche zu Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearb. Auflage. Dt. Kunstverlag, München 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Herausgeber ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pastoraltheologie.&amp;#039;&amp;#039; Monatsschrift für Wissenschaft und Praxis in Kirche und Gesellschaft. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen (von 1972 bis 1996)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An den Grenzen kirchlicher Praxis : eine Freundesgabe für [[Peter Krusche]]. Mit einer Zueignung von [[Christof Bäumler]].&amp;#039;&amp;#039; Agentur des Rauhen Hauses u. a., Hamburg 1986, ISBN 3-7600-0424-5, ISBN 3-532-62052-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kulte, Kulturen, Gottesdienste: öffentliche Inszenierung des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für [[Peter Cornehl]] zum 60. Geburtstag. Peter Stolt, [[Wolfgang Grünberg]], Ulrike Suhr (Hrsg.), Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-60393-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Katharinenbuch. Das Kirchspiel von St. Katharinen. Der Hafen, die Speicherstadt und die Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Axel Denecke, Peter Stolt und der Hamburger Hafen- und Lagerhaus-AG (Hrsg.) Ellert und Richter, Hamburg 2000, ISBN 3-89234-936-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Koautor ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilder und ihre Macht. Zum Verhältnis von Kunst und christlicher Religion.&amp;#039;&amp;#039; [[Horst Schwebel]] und [[Andreas Mertin]] (Hrsg.). Autoren: [[Lauren Friesen]], Andreas Mertin, [[Albert C. Moore]], [[Bodo Nebling]], [[Manfred Plate]], [[Joachim Rieder]], [[Günter Rombold]], Horst Schwebel, Peter Stolt, [[Theo Sundermeier]]. Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 1989, ISBN 3-460-32821-5.&lt;br /&gt;
* [[Johann Hinrich Claussen]], Peter Stolt, Thies Gundlach: &amp;#039;&amp;#039;Den Himmel auf die Erde holen.&amp;#039;&amp;#039; Kreuz,  Stuttgart 2001, ISBN 3-7831-1894-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kein Grund zum Schuldbekenntnis? Der Umgang der Hamburger Landeskirche mit dem Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Victoria Overlack, Peter Stolt, [[Rainer Hering]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Landeskirche 1945 – Zwischen Krieg und Frieden.&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Archivs des Kirchenkreises Alt-Hamburg, 33). Hamburg 2006, S. 31–45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122886925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122886925|LCCN=n/87/919559|VIAF=69821720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stolt, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Evangelische Hochschule Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptpastor (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Geistlicher (Soest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stolt, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>79.199.164.192</name></author>
	</entry>
</feed>