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	<title>Peter Stadermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GT1976: Redundante Kategorie entfernt</title>
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		<updated>2025-08-04T17:22:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundante Kategorie entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Stadermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1940]] in [[Halle (Saale)]]) ist ein ehemaliger deutscher [[Ingenieur]] und [[Politiker]] ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]; [[Neues Forum]]; [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]; später [[Parteiloser|parteilos]]). Er war 1990 Mitglied der letzten [[Volkskammer]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und von 1990 bis 1994 Mitglied des [[Landtag Mecklenburg-Vorpommern|Landtags Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Grundschule]] in Halle machte Stadermann die Lehre zum Lokschlosser und war anschließend bis 1966 [[Offizier]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]]. Anschließend studierte er von 1966 bis 1972 [[Maschinenbau]] an der [[Universität Rostock|Wilhelm-Pieck-Universität Rostock]] mit dem Abschluss [[Diplom]]-Ingenieur-Ökonom. Nach einem weiterführenden Forschungsstudium [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum Dr. oec. Stadermann war auf dem Gebiet der Vertrags- und Schutzrechte tätig. Er war stellvertretender Forschungsdirektor der Universität Rostock, [[wissenschaftlicher Sekretär]] bei der [[Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR]] und persönlicher [[Referent (Behörde)|Referent]] am [[Friedrich-Loeffler-Institut]] auf der Insel [[Riems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadermann wurde 1958 Mitglied der SED, aus der er Anfang der 1980er Jahre jedoch ausgeschlossen und darüber hinaus von 1981 bis 1989 mit einem Arbeits- und Berufsverbot belegt wurde; gegen Ende seiner späteren Abgeordnetentätigkeit in der [[Volkskammerwahl 1990|1990 gewählten Volkskammer]] gab er als Grund für diese Repressalien gegen ihn an, dass er seit Mitte der 1970er Jahre versucht hatte, auf private Bereicherung von SED-Funktionären durch Veruntreuung von Staatsgeldern, sowie behördliche Missachtung volksgesundheitlicher Standards (u. a. fahrlässige Verbreitung der [[Maul- und Klauenseuche]] durch wissentliche Verarbeitung von verseuchtem Schweinefleisch in Lebensmittelfabriken und [[Großküche|Großküchen]] der DDR) aufmerksam zu machen. Von 1985 an war er als Gewerbetreibender, Inhaber einer Weberei für Schilfrohr und Stroh sowie einer Industrieberatungsfirma in [[Elmenhorst (Vorpommern)|Elmenhorst]] und [[Stralsund]] aktiv, danach war er Unternehmer in verschiedenen Bereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 trat er dem [[Neues Forum|Neuen Forum]] bei, ehe er sich 1990 wieder der in PDS umbenannten SED anschloss. Stadermann war ab dem 5. April 1990 Mitglied der letzten Volkskammer der DDR. Nach Vorwürfen, als [[Inoffizieller Mitarbeiter]] für das [[Ministerium für Staatssicherheit]] gearbeitet zu haben,&amp;lt;ref&amp;gt;Dorit Pries: &amp;#039;&amp;#039;Stasi-Mitarbeiter in deutschen Parlamenten?: die Überprüfung der Abgeordneten auf eine Zusammenarbeit mit dem Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR&amp;#039;&amp;#039;, LIT Verlag Münster 2008, ISBN 978-3825805937&amp;lt;/ref&amp;gt; legte er sein [[Mandat (Politik)|Mandat]] als [[Abgeordneter]] noch vor der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] nieder. In einer persönlichen Erklärung vor der Volkskammer am 28. September 1990 rechtfertigte er sein Handeln damit, dass ihm allein die ab Mitte der 1980er Jahre unter Zwang erfolgte Zusammenarbeit mit dem MfS erstmals eine Möglichkeit geboten habe, die Missstände, für deren versuchte Bekämpfung er Anfang der 1980er Jahre mit Parteiausschluss und Berufsverbot belegt worden war, an behördlich übergeordnete Stellen melden zu können, ohne dass er und seine Familie weiterhin Repressionsmaßnahmen ausgesetzt gewesen seien. Seine IM-Berichte hätten allein aus der Meldung der staatlichen Missstände bestanden, für deren Anprangerung er zuvor noch bestraft worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadermanns am 28. September 1990 in der Volkskammer erfolgte persönliche Erklärung mitsamt nachfolgender Anfragen anderer Abgeordneter ist vollständig in dem aus originalen Film- und Videodokumenten aus der Zeit der Wende in der DDR bestehenden Film &amp;#039;&amp;#039;Material&amp;#039;&amp;#039; (2009) des [[Regisseur|Regisseurs]] [[Thomas Heise (Dokumentarfilmer)|Thomas Heise]] enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 26. Oktober 1990 bis zum 14. November 1994 gehörte Stadermann dem Landtag von [[Mecklenburg-Vorpommern]] in dessen erster [[Legislaturperiode|Wahlperiode]] zunächst für die Fraktion &amp;#039;&amp;#039;Linke Liste/PDS&amp;#039;&amp;#039; an. Am 4. Juni 1991 trat Stadermann aus der PDS aus und war seitdem [[fraktionsloser Abgeordneter]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/dieser-und-jener-a-05b75381-0002-0001-0000-000013489042?context=issue |titel=Dieser und jener |werk=[[Der Spiegel]] Nr. 25/1991 |datum=1991-06-16 |seiten=81–84 |abruf=2021-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Volkparl|id=stadermann-peter|idNum=3440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-02-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stadermann, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neues-Forum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stadermann, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (PDS, parteilos), MdV, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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