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	<title>Peter Speeth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T04:29:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Speeth&amp;diff=1976051&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (schmidsche -&gt; kleingeschrieben, ohne Apostroph (adjektivische Ableitung), aber: Schmid’sche -&gt; mit grossgeschriebenem Eigennamen zwingend mit Apostroph (sichtbar gemachter Personenname))</title>
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		<updated>2025-12-22T11:43:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (schmidsche -&amp;gt; kleingeschrieben, ohne Apostroph (adjektivische Ableitung), aber: Schmid’sche -&amp;gt; mit grossgeschriebenem Eigennamen zwingend mit Apostroph (sichtbar gemachter Personenname))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Speeth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1772]] in [[Mannheim]]; † [[1831]] in [[Odessa]], [[Kaiserreich Russland]]) war ein deutscher [[Baumeister]] und [[Kupferstecher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Peter Speeth war das älteste von fünf Kindern der Wilhelmine Speeth, geborene Areans, und des kurpfälzischen Hoftrompeters [[Nikolaus Speeth]] (1740–1784), der 1778 mit dem Kurfürsten [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]] nach [[München]] kam. Brüder waren der Priester und Kunstschriftsteller [[Balthasar Speth|Balthasar Spe(e)th]], der fränkische Weinhändler und Kaufmann Johann Nepomuk Speeth (1780–1834), dessen später unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Siona&amp;#039;&amp;#039; Bücher publizierende Tochter Mathilde (* 8. November 1821; † 13. August 1915) mit [[Kurhausstraße 9 (Bad Kissingen)#Karl Panizza (1840–1843 und 1848–1855)|Karl Panizza]], dem Vater des Schriftstellers [[Oskar Panizza]] seit dem 17. April 1844&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Müller (Mediziner)|Jürgen Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Oskar Panizza – Versuch einer immanenten Interpretation.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation Würzburg (1990) 1991, S. 1. und 31&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet war, und der kgl. württembergische Oberstleutnant Valentin von Speeth (1778–1845), Schwiegervater [[Eduard Mörike]]s. Zudem hatte er eine Schwester.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Mossemann: &amp;#039;&amp;#039;Der kurfürstliche Hoftrompeter Nikolaus Speeth und seine Nachfahren.&amp;#039;&amp;#039; Schwetzingen 1971, S. 13, 15, 43 und 45&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Familie nach München gegangen war, erhielt Peter Speeth seine erste Erziehung bei seinem Großvater mütterlicherseits in [[Schwetzingen]], einem gebürtigen Holländer aus [[Haarlem]]. 1781 wurde er von den Eltern nach München geholt, wo ihn der Vater mit den Bildenden Künsten und damit verbundenen Wissenschaften vertraut machen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Am Main-Zeil-Fay 151-Die Haeuser von Mumm und von Rothschild-um 1880.jpg|mini|Links das &amp;#039;&amp;#039;Palais Mumm&amp;#039;&amp;#039; in der Frankfurter &amp;#039;&amp;#039;[[Zeil]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod des Vaters holte ihn sein Onkel Georg Weber, der in [[Heidelberg]] in der Bauverwaltung tätig war, zu sich und unterrichtete den zwölfjährigen Speeth in Architekturzeichnung und in der Baukunst. Als Georg Weber nach [[Frankfurt am Main]] gerufen wird, um dort die Ausführung des von [[Nicolas de Pigage]] entworfenen &amp;#039;&amp;#039;Schweitzerschen Palais&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeil]]&amp;#039;&amp;#039; für den Seidenhändler [[Franz Maria Schweitzer]] zu übernehmen (Bauausführung 1788–1794), holt er den 14-jährigen Speeth nach, um diesem praktische Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln zu können. De Pigage erkannte Speeths Talent und stellte ihn als Bauzeichner ein. Im Alter von 19 Jahren vertraute de Pigage ihm die Ausführung des &amp;#039;&amp;#039;Schmid’schen Hauses&amp;#039;&amp;#039; für den Handelsherren Johann Friedrich Schmidt in der &amp;#039;&amp;#039;Zeil&amp;#039;&amp;#039; an, das nach seinem späteren Besitzer [[Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein]] als &amp;#039;&amp;#039;Palais Mumm&amp;#039;&amp;#039; bekannter wurde (Bauausführung 1791–1793). Der Erfolg des jungen Speeth führte zur Eifersucht des Onkels, und ab 1794 arbeitete Speeth selbstständig, nahm aber Unterstützungsangebote seines Onkels weiterhin dankbar an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1797 war Speeth in Heidelberg tätig, wo er mehrere Baupläne zeichnete, auch für Gebäude in [[Schwaben]] und [[Sachsen]], die aber aufgrund des Krieges nicht zur Ausführung kamen. Da der damalige Bauinspektor nicht verfügbar war, wurde Speeth mit den Plänen für die Umgestaltung der zerstörten [[Mannheim]]er Festungsanlagen nach den Entwürfen von [[Friedrich Ludwig Sckell]] beauftragt. Auch hier kam es nicht zur Bauausführung. Aufgrund der erworbenen Reputation holte ihn die [[Abt|Äbtissin]] des [[Kloster Engelthal (Wetterau)|Klosters Engelthal]] im hessischen [[Wetterau]] zu sich und beauftragte ihn mit der Planung des von der [[Preußische Armee|preußischen Armee]] im Krieg zerstörten Lazaretts. Aufgrund der [[Säkularisation in Bayern]] kam es 1803 nicht zur Bauausführung. Speeth widmete sich daraufhin zunächst dem Perspektiv- und Landschaftszeichnen. Ab 1804 war er für [[Carl Friedrich Wilhelm (Leiningen)|Carl Friedrich Wilhelm]], den Fürsten zu Leiningen in [[Amorbach]], tätig und gab dessen Gemahlin Unterricht im Landschaftszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Würzburg, Frauengefängnis.jpg|mini|300px|Frauenzuchthaus Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeller Torhaus, Wurzburg, Germany.JPG|mini|300px|Zeller Torhaus Würzburg]]&lt;br /&gt;
In Amorbach lernte ihn [[Theodor von Kretschmann]] kennen, der 1807 in der Säkularisation erworbenes Gut [[Kloster Theres|Obertheres]] erworben hatte und holte Speeth für die Umgestaltung des Objekts nach [[Unterfranken]], wo sich dieser 1807 in [[Würzburg]] niederließ und auf Empfehlung des ihm aus Frankfurt bekannten [[Nicolas Alexandre Salins de Montfort]] in Dienst von [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand III., Großherzog von Würzburg]] gestellt wurde. In Würzburg, wo er als Bauzeichner am [[Hofbauamt]] tätig war, lehrte er an der Zeichenschule der Handwerker. Er entwarf das Frauenzuchthaus (1809/10), einen frühen und bemerkenswerten [[Neurenaissance]]-Bau, und das Zeller Torhaus (1814), das Ähnlichkeiten mit [[Claude-Nicolas Ledoux]]’ barrières für Paris aufweist, sowie das Gerichtsdienerhaus (1811/13). Sein Arbeitsverhältnis beim Großherzog endete 1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Wiktor Pawlowitsch Kotschubei|Kotschubei]], dem die Pläne des imposanten Würzburger Gefängnisbaus vorgelegt wurden, empfahl Speeth dem Zaren [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]] und auch dem in Odessa ansässigen Generalgouverneur [[Michail Semjonowitsch Woronzow]], woraufhin Speeth 1826 nach [[Russisches Kaiserreich|Russland]] ging, wo er die Funktion als Provinzialarchitekt für [[Bessarabien]] übernahm. Er erhielt den Auftrag für die Leitung des [[Kathedrale der Geburt des Herrn (Chișinău)|Kathedralenbaus]] in [[Chișinău|Kischenew]], starb aber kurz nach Baubeginn. Nach anfänglichen Plänen übernahm [[Avraam Melnikov]] (1784–1854) die Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [[Ehemaliges Frauenzuchthaus|Frauenzuchthaus]] (1809/10), Würzburg, Burkaderstraße 44&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|projekte|2552|ehem. Frauenzuchthaus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wohnhaus Hirsch (1811/12), Ebrachergasse 6 (heute Nordflügel des Mutterhauses der [[Kongregation der Schwestern des Erlösers]])&lt;br /&gt;
* Gerichtsdienerhaus (1811/13), Würzburg, Turmgasse 9 (stark verändert)&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|projekte|4731|Gerichtsdienerhaus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Direktorwohnhaus der Musikschule (1812/15), Würzburg, Paradeplatz 1&lt;br /&gt;
* Kirche St. Johannes der Täufer (1812/17), Unterhohenried, nahe Hassfurt&lt;br /&gt;
* Zeller Torhaus (1814), Würzburg, 45 Zeller Straße&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|projekte|9232|Zeller Torhaus}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Torhaus&amp;quot;&amp;gt;[http://rok-wuerzburg.de/ueber-das-zeller-torhaus/ &amp;#039;&amp;#039;Über das Zeller Torhaus&amp;#039;&amp;#039;] rok-wuerzburg.de (ganz unten auch ein kurzer Eintrag zur Metropolitankirche Chișinău).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wohnhaus des Landrichters Wirth (1821), Würzburg, Sanderstraße 31&lt;br /&gt;
* Provinzialarchiv in [[Odessa]] (1826)&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Große bayerische Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; München 1963, Band 2, S. 351.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kathedrale der Geburt des Herrn (Chișinău)|Metropolitankirche]] (1826 begonnen), [[Chișinău|Kischinjow]], Russland&amp;lt;ref name=&amp;quot;Torhaus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Speeth.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bonaventura Andres]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue fränkische Chronik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Jahr, Verlag Carl Philipp Bonitas, Würzburg, 1809, S. 466&amp;amp;nbsp;ff. ({{Google Buch|BuchID=5b5DAAAAcAAJ|Seite=463|Linktext=Volltext|Hervorhebung=Peter Speeth}})&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Speeth, Peter |Band=31 |Seite=351 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Speeth, Peter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Georg Kaspar Nagler]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines Künstler-Lexicon.&amp;#039;&amp;#039; Band 17: &amp;#039;&amp;#039;Sole, G. G.–Surugue, L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von E. A. Fleischmann, 1847, S. 127&amp;amp;nbsp;ff. ({{Google Buch|BuchID=jE1QmVcKYywC|Seite=127|Linktext=Volltext}})&lt;br /&gt;
* [[Datei:Sanderstraße 31 (Würzburg).jpg|mini|Ehem. Wohnhaus des Landrichters Wirth, Würzburg. Erbaut 1821]]{{ADB|35|144|146|Speth, Peter|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Speth, Peter}}&lt;br /&gt;
* [[Henry-Russell Hitchcock]]:&amp;lt;!-- Was (Lemma) ???--&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Architecture.&amp;#039;&amp;#039; S. 45.&lt;br /&gt;
* Ingrid Haug: &amp;#039;&amp;#039;Peter Speeth. Architekt. 1772–1831.&amp;#039;&amp;#039; Inaugural-Dissertation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Speeth, Peter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Michael Körner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Bayerische Biographische Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Saur, Berlin/New York 2005, S. 1858, ISBN 978-3-11-097344-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Peter Speeth}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|1080}}&lt;br /&gt;
* [http://www.answers.com/topic/peter-speeth Answers.com entry]&lt;br /&gt;
* [http://www.pagegangster.com/p/Cs4l3 Träume aus Stein. Peter Speeth und die Revolutionsarchitektur in Deutschland /]&lt;br /&gt;
* [http://www.wuerzburgwiki.de/wiki/Peter_Speeth Peter Speeth im WürzburgWiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122679415|LCCN=no/2012/124166|VIAF=10733741}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Speeth, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferstecher (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1772]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Speeth, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Speth, Peter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Baumeister und Kupferstecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1772&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1831&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Odessa]], [[Kaiserreich Russland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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