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	<title>Peter Simons (Heimatforscher) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: HC: Entferne Kategorie:Lehrer; Ergänze Kategorie:Schullehrer</title>
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		<updated>2023-05-26T10:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Lehrer&quot; title=&quot;Kategorie:Lehrer&quot;&gt;Kategorie:Lehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Schullehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Schullehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Schullehrer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Familiengrab Peter Simons.jpg|mini|Familiengrab Peter Simons in Nemmenich (2011)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Simons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1877]] in [[Oberelvenich]]; † [[1. Juni]] [[1956]] in [[Nemmenich]]) war ein deutscher Lehrer und [[Heimatforscher]]. Er gehörte zu den produktivsten und erfolgreichsten Regionalhistorikern des rheinischen Raumes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Peter Simons besuchte von 1883 bis 1891 die einklassige [[Volksschule]] in seinem Geburtsort. Neben dem regulären Unterricht seiner Schulzeit förderte ihn sein Lehrer durch Einzelunterricht in den Fächern [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Latein]] und [[Mathematik]]. Aufgrund seiner musischen Begabung erhielt er auch Unterricht an der [[Kirchenorgel]]. Dadurch erwarb er Qualifikationen, die ihn befähigten, in späteren Jahren als Organist in Nemmenich zu agieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulchronik [[Nemmenich]] und Pfarrchronik [[Oberelvenich]]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren bis 1894 arbeitete er in der elterlichen [[Landwirtschaft]] und besuchte gleichzeitig an einigen Tagen die [[Präparandenanstalt|Präparandie]] in [[Erp (Erftstadt)|Erp]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv Erp&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1894 bis 1897 nahm er ein Studium am [[Lehrerseminar]] in [[Siegburg]] auf. Gleichzeitig belegte er als [[Gaststudent]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] Kurse in [[Ur- und Frühgeschichte|Vor- und Frühgeschichte]] sowie in [[Althochdeutsch|Alt-]] und [[Mittelhochdeutsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Familienchronik Simons&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Lehrerexamen trat er 1897 seine erste Lehrerstelle in [[Schönau (Bad Münstereifel)]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulchronik Schönau&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1899 unterrichtete er an Kölner Volksschulen, zuerst in [[Köln-Mülheim|Mülheim am Rhein]], dann in [[Köln-Kalk|Kalk]] und zuletzt bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung 1938 als Konrektor in [[Köln-Poll|Poll]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[HASTK]] Bestand Personalakten der Stadt Köln&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Heirat mit Katharina Orth im Jahre 1902 bezog er mit seiner Frau eine Wohnung in Köln-Poll. Zwischen 1914 und 1917 nahm er als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] in Frankreich am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Familienchronik Orth, Nemmenich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im Jahr 1942 seine Wohnung in Köln-Poll durch Bomben zerstört wurde, zog er nach Nemmenich, dem Geburtsort seiner Frau, wo er bis zu seinem Tode im Familienanwesen eine Wohnung bezog.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv [[Kierdorf (Erftstadt)|Kierdorf]], Brief Simons an Pastor Siegfried Brandts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschung ===&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflichen Tätigkeit widmete er schon als junger Lehrer seine gesamte Freizeit dem Geschichts- und Sprachstudium, besuchte Bibliotheken, Archive und belegte als [[Gasthörer]] Vorlesungen an der [[Universität zu Köln]] und verfasste zahlreiche Beiträge zur [[Ortsgeschichte|Heimatgeschichte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DZ&amp;quot;&amp;gt;Dürener Zeitung vom 18. September 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1903 und 1914 entstanden fünf Ortsgeschichten. Zwischen 1921 und 1933 forschte er während der Schulferien im [[Euskirchen]]er Stadtarchiv und veröffentlichte in diesen Jahren 140 Aufsätze in den historischen Beilagen „Unsere Heimat“ des Euskirchener Volksblattes. Für die [[Düren]]er Zeitung veröffentlichte er 26 Beiträge. Zu der Zeit verfasste er sieben Ortsgeschichten und in den Jahren 1933 bis 1942 acht weitere sowie mehr als 40 Aufsätze. Seine Ortsgeschichten und seine Beiträge zur Regionalgeschichte, zur Kultur und [[Volkskunde]] veröffentlichte er überwiegend in Zeitungen, deren Verlage den späteren Druck übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Stadt Euskirchen an Simons in Auftrag gegebene Neufassung der Stadtgeschichte wurde 1935 von Stadtrat zurückgestellt, als Simons sich weigerte, dem Verlag [[Westdeutscher Beobachter]] vorab das Manuskript vorzulegen. Sie wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nicht gedruckt, da die Stadt Euskirchen 1952 eine zweibändige Jubiläumsfestschrift aus Anlass der 650-Jahr-Feier der Stadt Euskirchen herausgab, an der sich Peter Simons mit zwei Aufsätzen beteiligte. Als er am 18. September 1954 auf mehr als 50 Jahre im Dienste der [[Heimatforschung]] zurückblicken konnte, hatte er mehr als 400 Beiträge über die [[Frühgeschichte]], das [[Mittelalter]], und die beginnende [[Neuzeit]] des rheinischen Raumes verfasst, davon allein 26 [[Ortsgeschichte]]n über Orte des Kreises Euskirchen, des Kreises Düren und Kölner Stadtteile. Die „Dürener Zeitung“ würdigte die Verdienste Peter Simons als Regionalhistoriker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tode erschienen mehrere Nachrufe, die Simons Verdienste als Heimatforscher und Regionalhistoriker würdigten, der unter schwierigsten Arbeitsbedingungen bisher unbekannte Quellen und Archive für die Wissenschaft zugänglich gemacht habe. Seine Veröffentlichungen wurden als von überregionaler Bedeutung bezeichnet und der Erhalt seines [[Nachlass]]es sollte gesichert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche Mitteilung des Zülpicher Museumsleiter Paul Hubert Pesch an den Kreiskulturreferenten Matthias Weida 1956, Bitte um Erhalt des Schrifttums von Peter Simons mit Berufung auf Grabreden von [[Max Braubach]] und Heinrich Neu&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ortsgeschichten sind zum Teil durch neuere Forschungsergebnisse überholt, doch bleibt seine Grundlagenforschung zur Regionalgeschichte eine Pionierarbeit, auf die auch heute noch zurückgegriffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Geschichte der jülichschen Unterherrschaft Bollheim: in Euskirchener Volkszeitung 1907.&lt;br /&gt;
* Quellen zur Erschließung der Geschichte der Stadt [[Zülpich]]. Zülpicher Volkszeitung 1910 uns 1912.&lt;br /&gt;
* Illustrierte Geschichte von Deutz, Vingst, Kalk und Poll – ein Beitrag zur Geschichte des kurkölnischen Amtes Deutz. Nagelschmidtsche Buchdruckerei Deutz. 1913.&lt;br /&gt;
* Aus Euskirchens alten Tagen. Eine Geschichte der „Jülicher Mithauptstadt“ von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart mit Berücksichtigung der benachbarten Ortschaften in: Unsere Heimat, Beilage zum Euskirchener Volksblatt 1. Jahrgang 1924.&lt;br /&gt;
* Entwicklung des Verkehrswesens in der Euskirchener Gegend in: Unsere Heimat, Beilage zum Euskirchener Volksblatt 6. und 7. Jahrgang 1929 und 1930&lt;br /&gt;
* Das Emporsteigen der Stadt Euskirchen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in: Der Kreis Euskirchen. Westdeutsche Blätter für Wirtschaft-Verkehr-Technik-Architektur.&lt;br /&gt;
* [[Friesheim (Erftstadt)|Friesheim]]: Geschichte der domkapitularischen Herrschaft. 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niederberg. Geschichte seiner domdechantischen Herrschaft und der Burg&amp;#039;&amp;#039;. Euskirchen 1934&lt;br /&gt;
* [[Bliesheim]] Geschichte der Kölner Stiftsherrschaft Mariengraden. Doepgen Euskirchen 1936&lt;br /&gt;
* [[Weilerswist]]. Geschichte der kurkölnischen Herrlichkeit von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Volksblatt Verlag Euskirchen. 1939&lt;br /&gt;
* Die Gemeinde [[Kierdorf (Erftstadt)|Kierdorf]] – Ihre Geschichte von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Liblar 1940&lt;br /&gt;
* Beiträge zur Topographie Alt-Euskirchens in: 650 Jahre Stadt Euskirchen. Festschrift zum Stadtjubiläum. 1. Band 1952&lt;br /&gt;
* Die Gerichtsbarkeit im alten und neuen Euskirchen in: 650 Jahre Stadt Euskirchen. Festschrift zum Stadtjubiläum. 2. Band 1952&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an Peter Simons benannte der Rat der Stadt Euskirchen 1959 eine Straße unweit der heutigen Kreisverwaltung nach ihm. Auch in Nemmenich erfolgte 2005 eine Straßenbenennung auf seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass seiner Schriften ist über mehrere Archive zerstreut. Teile des Nachlasses sind heute im Stadt- und Kreisarchiv Düren, im Stadt- und Kreisarchiv Euskirchen, im Stadtarchiv [[Erftstadt]], im Archiv der Gemeinde Weilerswist, im Stadtarchiv [[Zülpich]], im [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Historischen Archiv der Stadt Köln]] sowie im Pfarrarchiv [[Mönchengladbach-Hardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Franke: &amp;#039;&amp;#039;Peter Simons.&amp;#039;&amp;#039; In: Vorwort zur Stadtgeschichte Euskirchen. Euskirchen 1952&lt;br /&gt;
* Carl Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Peter Simons, der Heimatforscher des Kreises Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kölnische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Juni 1956.&lt;br /&gt;
* Paul Hubert Pesch: &amp;#039;&amp;#039;Peter Simons lebt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender des Kreises Euskirchen.&amp;#039;&amp;#039; 1957.&lt;br /&gt;
* Ulrich S. Soenius, Jürgen Wilhelm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kölner Personen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0, S. 509.&lt;br /&gt;
* Hermann Tüttenberg: &amp;#039;&amp;#039;Peter Simons (1877–1956) Lehrer, Heimatforscher und Regionalhistoriker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Stadt Erftstadt.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 2010, S. 66–77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141104414}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141104414|VIAF=120349202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simons, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simons, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberelvenich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nemmenich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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