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	<title>Peter Sehr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Sehr&amp;diff=283653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Honza: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-03-15T14:34:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Sehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1951]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000021036|Peter Sehr|12. März 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bad König]], [[Hessen]]; † [[8. Mai]] [[2013]] in [[München]])&amp;lt;ref&amp;gt;derstandard.at: [http://derstandard.at/1363710697431/Kaspar-Hauser-Regisseur-Peter-Sehr-gestorben &amp;quot;Kaspar Hauser&amp;quot;-Regisseur Peter Sehr gestorben]; 11. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Filmregisseur]] und wichtiger Vertreter des deutschen [[Autorenfilm]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Gymnasium Michelstadt]] studierte Peter Sehr von 1970 bis 1974 [[Physik]] und [[Chemie]] an der [[ETH Zürich]]. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich unter der Leitung von [[Kurt Wüthrich]] ([[Nobelpreis für Chemie]] 2002) mit dem Einsatz der [[Kernspinresonanzspektroskopie]] in biologischen Systemen. Nach Erhalt seines Diploms bereiste er für ein Jahr [[Südamerika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1975 bis 1979 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in Biophysik am [[Merton College]] der [[University of Oxford]]. Das Thema seiner Doktorarbeit in der Gruppe von George Radda war der Einsatz der heute bei der [[Kernspintomographie]] verwendeten Magnetresonanz. Während seiner Zeit in Oxford leitete er die &amp;#039;&amp;#039;University Film Society&amp;#039;&amp;#039; und drehte seine ersten Kurzfilme &amp;#039;&amp;#039;He May Have Cut His Throat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;To Shoot a Bicycle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A Group of People&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 ging Sehr nach [[Paris]] und beschäftigte sich als Research Fellow am [[Institut Curie]] weitere zwei Jahre mit der Biophysik. Parallel zur Forschungstätigkeit begann er als [[Regieassistent]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 gründete Sehr mit seiner Frau [[Marie Noëlle]] in [[München]] die P’Artisan Filmproduktion GmbH. Sein erster Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;Und nicht ein Tohuwabohu&amp;#039;&amp;#039;, eine fiktive Dokumentation, entstand im gleichen Jahr. 1991 folgte der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das serbische Mädchen]]&amp;#039;&amp;#039;, der für den [[Deutscher Filmpreis|Bundesfilmpreis]] als „Bester Film“ nominiert wurde und mehrere Preise bei ausländischen Festivals erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehrs Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Kaspar Hauser (1993)|Kaspar Hauser – Verbrechen am Seelenleben eines Menschen]]&amp;#039;&amp;#039; (1993) wurde beim [[Bundesfilmpreis]] mit drei Filmbändern in Gold ausgezeichnet (Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller) und gewann mehrere internationale Filmpreise. Sein nächster Film &amp;#039;&amp;#039;[[Obsession (1997)|Obsession]]&amp;#039;&amp;#039; (1997), eine deutsch-französische Koproduktion, wurde in Berlin, Frankreich und an den [[Niagarafälle]]n gedreht. Auch dieser Film wurde für den Bundesfilmpreis als „Bester Film“ nominiert und zum Sundance Festival eingeladen. &amp;#039;&amp;#039;Love The Hard Way&amp;#039;&amp;#039; (2001) wurde in [[New York City|New York]] gedreht und von Sehr auch koproduziert. Der Film erhielt in Locarno 2001 den [[Goldener Leopard|Silbernen Leoparden]]; Sehr bekam den [[Bayerischer Filmpreis|Bayerischen Filmpreis]] für „Beste Regie“ (2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 produzierte Sehr in [[Oświęcim|Auschwitz]] und Paris den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Birkenau und Rosenfeld]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Marceline Loridan|Marceline Loridan-Ivens]], die dafür beim [[Filmfest München]] den [[Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke]] erhielt. 2008 erhielten Sehr und Marie Noëlle dieselbe Auszeichnung für die ihre gemeinsame Regie bei der deutsch-spanisch-französischen Koproduktion [[Die Frau des Anarchisten]], die den Weg einer jungen Frau (gespielt von [[María Valverde]]) während des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]], des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und der Diktatur [[Francisco Franco|Francos]] nachzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;n24.de: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/468510/bernhard-wicki-filmpreis-verliehen.html Bernhard-Wicki-Filmpreis verliehen]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Juni 2008, abgerufen am 24. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 begann Sehr an der [[Hochschule für Fernsehen und Film München]] zu unterrichten und 1998 an der [[Filmakademie Baden-Württemberg]] in [[Ludwigsburg]]. Seit Herbst 2001 leitete Sehr zusammen mit [[Jan Schütte]] den deutschen Zweig der gemeinsamen [[Atelier Ludwigsburg-Paris|Masterclass junger europäischer Produzenten]] von Filmakademie Baden-Württemberg und [[La fémis]]. Außerdem leitete er seit 2001 gemeinsam mit seiner Frau, dem Filmverleiher Christoph Ott und der Regisseurin [[Dagmar Hirtz]] das [[Arnold &amp;amp; Richter Cine Technik|Arri-Kino]] in München, das Mitglied bei [[Europa Cinemas]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 rief Sehr mit [[Daniel Toscan du Plantier]], [[Brigitte Sauzay]] und [[Margaret Ménégoz]] den Verein &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsch-Französische Filmtreffen&amp;#039;&amp;#039; ins Leben, dessen Ziel es ist, die Zusammenarbeit beider Filmindustrien und den Austausch von Filmen zwischen beiden Ländern zu verstärken. Peter Sehr war dort zuletzt Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr gehörte 2003 zu den [[Liste der Gründungsmitglieder der Deutschen Filmakademie|Gründungsmitgliedern der Deutschen Filmakademie]]. Er war außerdem Mitglied der Deutsch-Französischen und der [[Europäische Filmakademie|Europäischen Filmakademie]] sowie [[Ordre des Arts et des Lettres|Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres]]. Er lebte in München-[[Schwabing]] und Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahren schrieb Sehr gemeinsam mit [[Hans Magnus Enzensberger]] am Drehbuch eines Films über [[Georg Christoph Lichtenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehrs letzter Spielfilm als Drehbuchautor und Regisseur war ein Film über [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II. von Bayern]]. &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig II. (2012)|Ludwig II.]]&amp;#039;&amp;#039; lief 2012 in deutschen Kinos an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Sehr starb am 8. Mai 2013 an den Folgen eines [[Glioblastom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1991: [[Das serbische Mädchen]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Kaspar Hauser (1993)|Kaspar Hauser]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Obsession (1997)|Obsession]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[Love the Hard Way]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Die Frau des Anarchisten]] (gemeinsam mit Marie Noëlle)&lt;br /&gt;
* 2012: [[Ludwig II. (2012)|Ludwig II.]] (gemeinsam mit Marie Noëlle)&amp;lt;ref&amp;gt;Chancenlos zum bitteren Ende in [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 28. Dezember 2012, Seite 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119477068}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0782266}}&lt;br /&gt;
* [http://www.partisanfilm.de/ Partisan Film] – die Produktionsfirma von Peter Sehr&lt;br /&gt;
* [http://peter-sehr.regieguide.de/ Peter Sehr] beim [[Bundesverband Regie]]&lt;br /&gt;
* [http://derstandard.at/1363710697431/Kaspar-Hauser-Regisseur-Peter-Sehr-gestorben Peter Sehr gestorben] Nachruf in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119477068|LCCN=no99084139|VIAF=117691173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sehr, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der ETH Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biophysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Filmakademie Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Filmakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sehr, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sehr, Peter Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmemacher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad König]], Hessen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Honza</name></author>
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