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	<title>Peter Scherrer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Scherrer&amp;diff=2609638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: DNB-Portal</title>
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		<updated>2026-01-20T20:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DNB-Portal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Gerhard Scherrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1958]] in [[Linz]]) ist ein österreichischer [[Klassische Archäologie|Klassischer]] und [[Provinzialrömische Archäologie|Provinzialrömischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Scherrer studierte von 1977 bis 1985 Klassische Archäologie sowie [[Alte Geschichte]] an der [[Universität Wien]]. Er schloss sein Studium im Juni 1985 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Der Kult der namentlich bezeugten Gottheiten im römerzeitlichen [[Noricum]]&amp;#039;&amp;#039; in Wien bei [[Gerhard Dobesch]] ab. Schon während des Studiums nahm er 1980 an Ausgrabungen des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] (DAI) in [[Karthago]] sowie 1980 bis 1982 an Ausgrabungen des [[Österreichisches Archäologisches Institut|Österreichischen Archäologischen Instituts]] (ÖAI) in [[Erythrai]] und [[Ephesos]] teil. Es folgte 1984 die Teilnahme am Restaurierungsprojekt des [[Ekklesiasterion]] in [[Metapont]] für die [[Deutsches Archäologisches Institut Rom|Abteilung Rom des DAI]]. 1985 war er im Rahmen des [[U-Bahn Wien|Wiener U-Bahn]]-Baus mit den Ausgrabungen der Wiener Stadtmauern und des [[Stubentor]]s am [[Stubenring]] sowie der [[Gotik|gotischen]] Kapelle am [[Minoritenplatz]] betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurde Scherrer Mitarbeiter des Österreichischen Archäologischen Instituts, für das er bis 2008 tätig blieb. Hier beteiligte er sich unter anderem an den österreichischen Ausgrabungen in Ephesos – seit 1987 als Mitglied des Grabungsstabes in Ephesos, seit 1993 als Mitglied des Direktoriums der Ausgrabung Ephesos – und in Österreich seit 1988 mit den römischen Hinterlassenschaften in [[St. Pölten]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Aelium Cetium]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie 1988 bis 1991 als Leiter der Ausgrabungen einer römischen Villa in [[Deutschkreutz]]. 2005 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Universität Salzburg]]. Seit 1995 war Scherrer Lektor für Klassische Archäologie an der Universität Wien, seit 2001 an der Universität Salzburg. 2002 wurde Scherrer Mitarbeiter am internationalen Forschungsprojekt &amp;#039;&amp;#039;Fontes epigraphici religionis Celticae Anticae&amp;#039;&amp;#039;. Von 2004 bis 2007 war er Vertreter Österreichs am Forschungsprojekt &amp;#039;&amp;#039;Transformation&amp;#039;&amp;#039;, 2005 bis 2007 leitete er das Forschungsprojekt &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsarchäologie in Nordostnoricum&amp;#039;&amp;#039;. 2007/08 war er verantwortlicher Leiter der [[Carnuntum (Zivilstadt)|Carnuntum]]-Forschung am ÖAI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde Scherrer als Professor für Klassische und Provinzialrömische Archäologie an die [[Universität Graz]] berufen und zum Vorstand des Instituts für Archäologie. Er besetzte nach mehreren Jahren Vakanz die zuletzt von [[Thuri Lorenz]] bekleidete Professur. 2006/2007 war er dort bereits Gastprofessor. Er wurde Gründungsleiter des [[Zentrum Antike|Zentrums Antike]] und Leiter der [[Universitätsmuseen Graz]]. 2011 wurde er &amp;#039;&amp;#039;Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung&amp;#039;&amp;#039; der Universität und ist damit in der Hierarchie der Hochschule vierter Stellvertreter der Rektorin [[Christa Neuper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherrer ist seit 2002 Herausgeber der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Römisches Österreich&amp;#039;&amp;#039;, seit 1987 Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Pro Austria Romana&amp;#039;&amp;#039; und seit 2011 Mitherausgeber der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Keryx – Zeitschrift für Antike&amp;#039;&amp;#039;. Zudem gibt er seit 2008 die Monografienreihe &amp;#039;&amp;#039;Austria Antiqua&amp;#039;&amp;#039; heraus. 1992 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Förderpreis für Kultur und Wissenschaft des Landes Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;. Der Autor hat mehr als 100 Zeitschriftenbeiträge und fast 20 Bücher als Autor oder Herausgeber veröffentlicht. Seit 2002 ist er Vorsitzender der [[Österreichische Gesellschaft für Archäologie|Österreichischen Gesellschaft für Archäologie]]. 2004 wurde er zum korrespondierenden Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts gewählt, zwei Jahre später für seine Verdienste um die Archäologie in Slowenien zum auswärtigen Mitglied der [[Slowenische Archäologische Gesellschaft|Slowenischen Archäologischen Gesellschaft]]. 2004 erhielt er auch den &amp;#039;&amp;#039;Förderpreis für Wissenschaft und Kunst der Landeshauptstadt St. Pölten&amp;#039;&amp;#039;, 2009 das &amp;#039;&amp;#039;Ehrenzeichen vom Hl. Hippolyt&amp;#039;&amp;#039; in Gold für besondere Verdienste um die [[Diözese St. Pölten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grabbau – Wohnbau – Turmburg – Praetorium. Angeblich römerzeitliche Sakralbauten und behauptete heidnisch-christliche Kultkontinuitäten in Noricum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berichte und Materialien des Österreichischen Archäologischen Instituts Wien.&amp;#039;&amp;#039; Heft&amp;amp;nbsp;4). Österreichisches Archäologisches Institut, Wien 1992, ISBN 3-900305-12-9.&lt;br /&gt;
* Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Ephesos, der neue Führer. 100 Jahre österreichische Ausgrabungen 1895–1995.&amp;#039;&amp;#039; Österreichisches Archäologisches Institut, Wien 1995, ISBN 3-900305-19-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St. Pölten, Landeshauptstadt aus römischen Wurzeln. Ergebnisse der Stadtarchäologie 1988–1998.&amp;#039;&amp;#039; Landeshauptstadt St. Pölten und Österreichisches Archäologisches Institut, St. Pölten und Wien 1998, ISBN 3-900305-26-9.&lt;br /&gt;
* Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Wege. Festschrift für [[Dieter Knibbe]] zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Instituts.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;32). Österreichisches Archäologisches Institut, Wien 1999, ISBN 3-900305-29-3.&lt;br /&gt;
* mit Ronald Risy: &amp;#039;&amp;#039;Municipium Aelium Cetium – Landeshauptstadt St. Pölten. Archäologische Grabungen und Forschungen 1999–2005&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hippolytus.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft&amp;amp;nbsp;5). Bischöfliches Ordinariat St. Pölten, St. Pölten 2005.&lt;br /&gt;
* mit Elisabeth Trinkl: &amp;#039;&amp;#039;Die Tetragonos-Agora in Ephesos. Grabungsberichte von archaischer bis byzantinischer Zeit. Ein Überblick. Befunde und Funde klassischer Zeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen in Ephesos.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;13,2). Österreichisches Archäologisches Institut, Wien 2006, ISBN 3-7001-3632-3.&lt;br /&gt;
* Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Domus – das Haus in den Städten der römischen Donauprovinzen. Akten des 3. Internationalen Symposiums über Römische Städte in Noricum und Pannonien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Instituts.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;44). Österreichisches Archäologisches Institut, Wien 2008, ISBN 978-3-900305-52-9.&lt;br /&gt;
* mit Gabriele Scharrer-Liška: &amp;#039;&amp;#039;Hafner, Händler, Franziskaner. Archäologische Untersuchungen zum Mittelalter in St. Pölten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft&amp;amp;nbsp;8). Österreichisches Archäologisches Institut, Wien 2010.&lt;br /&gt;
* Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Lignum – Holz in der Antike&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Keryx.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1). Uni-Press Graz, Graz 2011, ISBN 978-3-902666-16-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die 50 bekanntesten archäologischen Stätten in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Nünnerich-Asmus, Mainz 2016, ISBN 978-3-943904-94-9.&lt;br /&gt;
* mit Ernst Rudolf: &amp;#039;&amp;#039;The Octagon of Arsinoë IV in Ephesos. A Ptolemaic queen’s tomb at the transition from a Hellenistic to a Roman imperial city.&amp;#039;&amp;#039; Nünnerich-Asmus, Oppenheim am Rhein 2024, ISBN 978-3-96176-250-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1078643539}}&lt;br /&gt;
* [https://online.uni-graz.at/kfu_online/visitenkarte.show_vcard?pPersonenGruppe=3&amp;amp;pPersonenId=00F0087B7F961236 Visitenkarte auf der Website der Universität Graz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Archäologie in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1078643539|LCCN=no/2010/89494|VIAF=121596524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scherrer, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzialrömischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Museums in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scherrer, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scherrer, Peter Gerhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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