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	<title>Peter Rocholl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Rocholl&amp;diff=1478610&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redf0x: 2021 verstorben</title>
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		<updated>2026-03-26T17:15:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2021 verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Friedrich Alexander Rocholl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Januar]] [[1929]] in [[Chemnitz]]; † [[16. Juni]] [[2021]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://saarbruecker-zeitung.trauer.de/traueranzeige/peter-rocholl |titel=Traueranzeige |werk=Saarbrücker Zeitung |datum=2021-06-23 |abruf=2026-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]], [[Redakteur]], Produzent von Fernsehspielen und Musiksendungen, [[Regisseur]] sowie [[Autor]] im Medienbereich von Hörfunk und Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend- und Studienjahre ==&lt;br /&gt;
Peter Rocholl wurde als Sohn des späteren Verbandsdirektors Dr. [[Erich Rocholl]] (1901–1978) und dessen Ehefrau Rose geb. Schönberg (1902–1974) geboren. Nach Schuljahren in Chemnitz und Dresden absolvierte er von 1947 bis 1950 zunächst ein Musikstudium an der [[Hochschule für Musik Detmold]] in den Fächern Klavier und Dirigieren. Seine Lehrer waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[Kurt Thomas (Komponist)|Kurt Thomas]] und [[Rolf Agop]]. Danach war er einige Jahre als Kapellmeister an Bühnen in Göttingen, Hannover und Gelsenkirchen tätig. Es folgte ab 1955 ein [[wirtschaftswissenschaft]]liches Studium an den Universitäten [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn |Bonn]] und [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]] bis zur [[Promotion (Doktor)|Promotion]]. Anschließend war Rocholl geschäftsführender Assistent des Instituts für Siedlungs- und Wohnungswesen dieser Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rundfunkarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 holte ihn [[Franz Mai]], [[Intendant]] des [[Saarländischer Rundfunk|Saarländischen Rundfunks]], als seinen Persönlichen Referenten nach Saarbrücken. Dort wechselte Rocholl bald von der Intendanz in den im Aufbau befindlichen Fernsehbereich, um eine Programmabteilung zur Entwicklung und Produktion von [[Fernsehspiel]]en aufzubauen. Schon nach wenigen Jahren fand das &amp;#039;&amp;#039;Saarbrücker Fernsehspiel&amp;#039;&amp;#039; hohe Anerkennung im In- und Ausland. Rocholl verpflichtete Theater- und Filmregisseure von Rang wie etwa [[Peter Zadek]], [[Hans Dieter Schwarze]] oder [[Günter Gräwert]]. Erfolge stellten sich bald ein. Die Produktion &amp;#039;&amp;#039;Valentin Katajews chirurgische Eingriffe in das Seelenleben des Dr. Igor Igorowitsch&amp;#039;&amp;#039;, Regie: [[Helmut Käutner]], wurde 1968 mit dem [[Adolf-Grimme-Preis]] in Gold ausgezeichnet. Das Fernsehspiel &amp;#039;&amp;#039;Tod im Studio&amp;#039;&amp;#039;, Regie: [[Eberhard Itzenplitz]], erhielt 1972 den Fernsehpreis der damaligen [[Deutsche Angestellten-Gewerkschaft|Deutschen Angestellten-Gewerkschaft]] DAG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jenen Jahren entstand unter Rocholls Leitung auch eine Musikabteilung beim SR-Fernsehen. Es gelang ihm in wenigen Jahren, das [[Kammerorchester des Saarländischen Rundfunks]] mit dem Dirigenten [[Karl Ristenpart]] durch zahlreiche Konzertübertragungen im Ersten Fernsehprogramm der ARD auch bundesweit bekannt zu machen. Diese Sendungen unter Mitwirkung bekannter Solisten wie [[Helmut Winschermann]] (Oboe), [[Jean-Pierre Rampal]] (Flöte) oder [[Maurice André]] (Trompete) enthielten Musikwerke vor allem des Barock und der Klassik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ristenparts Tod Ende 1967 brachte Peter Rocholl vermehrt auch Konzerte mit dem [[Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern|Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken RSO]] in das Fernsehen ein. 1969 gelang die Verpflichtung des großen amerikanischen Dirigenten [[Leopold Stokowski]]. Aufgezeichnet wurde beispielhaft eine Probe mit Konzertaufführung von Stokowskis bekanntester Orchestertranskription eines Orgelwerkes von [[Johann Sebastian Bach]] sowie des 2. Klavierkonzertes von [[Kurt Leimer]] mit dem Komponisten als Solisten. In den 1970er Jahren folgten weitere Konzertübertragungen mit dem RSO im Ersten und in den Dritten Fernsehprogrammen der ARD, ab 1978 auch erstmals mit dem vor allem als Bruckner-Interpreten bekannt gewordenen [[Stanislaw Skrowaczewski]]. Mehr und mehr wurden diese Konzerte live im Fernsehen ausgestrahlt, versuchsweise damals auch mit gleichzeitig zugeschalteten Hörfunkprogrammen, um den Empfang in Stereo-Qualität zu ermöglichen. Die Mitwirkung bekannter Solisten wie [[Dietrich Fischer-Dieskau]] (Bariton), [[Alfred Brendel]] (Klavier) oder [[Henryk Szeryng]] (Violine) verhalf diesen Sendungen zu besonderer Attraktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem 1971 gegründeten [[Alban Berg Quartett]] verschaffte Rocholl durch seine Fernsehproduktionen künstlerische Breitenwirkung. Seine von [[Wolf-Eberhard von Lewinski]] gedrehten Serien mit Porträts bekannter Sänger und Pianisten wie [[Viorica Ursuleac]], [[Elisabeth Schwarzkopf]], [[Hans Hotter]], [[Peter Schreier]], [[Claudio Arrau]], [[Andor Foldes]] und [[Wilhelm Kempff]] wurden richtungsweisend auch für andere Sender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen anderen Weg beschritt Rocholl mit einer Serie von Fernsehfilmen, in denen er Liederzyklen szenisch darstellen ließ. So wurden mit der Mezzosopranistin [[Trudeliese Schmidt]] Lieder von [[Modest Mussorgski]](„Kinderstube“), [[Hector Berlioz]] („Sommernächte – Les nuits d&amp;#039;été“) und [[Paul Hindemith]] („Die junge Magd“) in Spielhandlungen eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 übernahm Rocholl beim SR das Amt des Stellvertretenden Fernsehdirektors. Die Intendanten der ARD bestellten ihn 1980 zum Musik-Koordinator für das Erste und die Dritten Programme. Vom [[Deutscher Musikrat|Deutschen Musikrat]] wurde er in das Kuratorium der [[Deutsche Phonoakademie|Deutschen Phonoakademie]] berufen. Seiner Initiative war es zu danken, dass mit dem denkwürdigen &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrhundertring]]&amp;#039;&amp;#039;, Inszenierung: [[Patrice Chéreau]], erstmals eine komplette Aufführung der Bayreuther Festspiele im Fernsehen zu sehen war. 1985, anlässlich des 300. Geburtstages von J.S.Bach, gestaltete der WDR auf Initiative von Rocholl eine mehrstündige &amp;#039;&amp;#039;Bach-Nacht&amp;#039;&amp;#039;, moderiert von [[August Everding]] im Ersten Fernsehprogramm. 1990 wurde Rocholl Musikchef beim Saarländischen Rundfunk, und zwar für den Gesamtbereich von Hörfunk und Fernsehen. In dieser Funktion koordinierte er 1991 die Programmplanungen aller ARD-Sender zu Mozarts 200. Todesjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1994 endete Rocholls Rundfunkarbeit mit seinem Eintritt in den Ruhestand. Er lebte mit seiner Frau Dr. med. Angela Theissing-Rocholl im saarländischen [[St. Ingbert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fragen der unterschiedlichen Vermittlung von Musikwerken in den Medien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Musik in den Massenmedien Rundfunk und Fernsehen&amp;#039;&amp;#039;. Schott 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Interview: [[Wulf Konold]] im Gespräch mit Peter Rocholl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Musica – Musik und Medien&amp;#039;&amp;#039;. Bärenreiter Mai/Juni 1978&lt;br /&gt;
* mit [[Utz Utermann|Wilhelm Roggersdorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das seltsame Leben des [[Erich von Däniken]].&amp;#039;&amp;#039; Econ Verlag, Düsseldorf/Wien 1970.&lt;br /&gt;
* Drei Artikel in: &amp;#039;&amp;#039;111 Schlüsselwerke der Musik&amp;#039;&amp;#039;. Bouvier Verlag, Bonn 1990, ISBN 3-416-02240-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten des Senders an der Saar. 50 Jahre Saarländischer Rundfunk&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg 2007, ISBN 978-3-451-29818-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026547660|VIAF=306209851}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rocholl, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rundfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarländischer Rundfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Ingbert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rocholl, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rocholl, Peter Friedrich Alexander (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fernsehjournalist, Produzent, Regisseur und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juni 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redf0x</name></author>
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