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	<title>Peter Rinck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: /* Literatur */ wl</title>
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		<updated>2024-12-20T07:50:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter-Rinck-Köln-1475-80.jpg|mini|Peter Rinck (1475/80)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Peter Rinck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1429]] in [[Köln]]; † [[8. Februar]] [[1501]] ebenda) war ein promovierter [[Jurist]] und [[Rektor]] an der [[Spätmittelalter|mittelalterlichen]] [[Universitas Studii Coloniensis|Universität zu Köln]]. Seine Familie gehörte dem [[Kölner Patriziat]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Peter Rinck war der Sohn des aus dem [[Hessen|hessischen]] [[Korbach]] stammenden und in Köln sesshaft gewordenen [[Hanse]]kaufmannes [[Johann Rinck]] und dessen Gattin &amp;#039;&amp;#039;Gertrud von Blitterswich&amp;#039;&amp;#039; (auch Bätterswigh). Johann Rinck gelang es innerhalb weniger Jahre, ein riesiges Handelsimperium zu schaffen und so zu einem der reichsten und einflussreichsten Kölner Bürger zu werden. Mit seiner Familie lebte er auf dem an der Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Rinkenpfuhl&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe der [[St. Mauritius (Köln)|Mauritiuskirche]] gelegenen [[Rinkenhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;Adolph Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarre St. Mauritius zu Köln&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rinkenhof war ein für die damalige Zeit prächtiges Gebäude, dessen 1511 erbauter [[Treppenturm]] erst im November 1911 abgebrochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Dietmar, S. 316&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund dieser Lebensumstände konnten die Eltern ihren drei Kindern die beste Ausbildung zukommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Peter Rinck war wohl nach anfänglicher häuslicher Unterrichtung zunächst ein Schüler der sich in den großen Städten bildenden [[Burse]]n und studierte ab 1444 in [[Erfurt]], 1451 in [[Paris]] und kehrte 1452 nach Köln zurück. Er promovierte 1459 in [[Pavia]] zum [[Doctor iuris utriusque]] und war anschließend an der juristischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] seiner Heimatstadt tätig. Im Jahr 1484 wurde er dort zum Rektor gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsgelehrter und Mäzen ==&lt;br /&gt;
Peter Rinck erbte nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1464 ein großes Vermögen, das er zwar bewahrte, aber nicht mehren wollte. Er verfügte nicht über das kaufmännische und politische Geschick seines Vaters, wohl aber über dessen Frömmigkeit. Um 1459 trat er als [[Novize]] in die [[Kölner Kartause]] ein. Da er jedoch den harten Regeln des Kartäuserlebens aus gesundheitlichen Gründen nicht gewachsen war, beschränkte er sich darauf, ein besonderer Wohltäter der Kölner Ordensniederlassung zu werden. Bereits nach dem Brand der Kartausenbibliothek 1451 war er als maßgeblicher Stifter für den Wiederaufbau in Erscheinung getreten&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot;&amp;gt;Rainer Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kölner Kartause 1334-1928.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Die Kartause in Köln.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift, Köln 1978, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er gründete 1501 eine Stiftung für Findel- und Waisenkinder, deren Einkünfte 1523 den Bau eines Waisenhauses ermöglichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=7uMJAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA209&amp;amp;dq=rinck+rinkenpfuhl&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=orLnU4SoEYPDO5_tgYAL&amp;amp;ved=0CCEQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=rinck%20rinkenpfuhl&amp;amp;f=false Verband Deutscher Architekten, &amp;#039;&amp;#039;Köln und seine Bauten&amp;#039;&amp;#039;, 1888, S. 209]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Rinck lehrte bis zu seinem Tod an der alten Universität der Stadt. Man beerdigte ihn am 8. Februar 1501&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot; /&amp;gt; im kleinen [[Kreuzgang]] der im [[Kirchspiel St. Severin|Severinsviertel]] gelegenen Kartause. Er hinterließ den Kartäusern unter anderem den Kreuz- und den Thomasaltar. Diese Werke befinden sich heute im [[Wallraf-Richartz-Museum &amp;amp; Fondation Corboud|Wallraf-Richartz-Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Peter Rinck erinnert auch ein Gemälde im [[Kölnisches Stadtmuseum|Kölner Stadtmuseum]]. Es ist sein Bildnis (Öl auf Holz) und entstand um 1475/80. Das Stifterporträt gehörte einst als Flügel zum Marienaltar der [[Kölner Kartause]] St. Barbara;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.bildindex.de/document/obj05011268 Bildindex/Rheinisches Bildarchiv Köln] (mit Literaturhinweisen).&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Gegenstück zeigt als zweiten Stifter Rincks Vater [[Johann Rinck|Johann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wolfgang Schmid: Bürgerschaft, Kirche und Kunst. Stiftungen an die Kölner Kartause (1450-1550). In: Die Kölner Kartause um 1500. Eine Reise in unsere Vergangenheit. Aufsatzband zur Ausstellung. Köln 1991, S. 390–425, hier S. 391 f. (ebd. auch zu den weiteren Stiftungen Rincks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Dietmar: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik Kölns.&amp;#039;&amp;#039; Chronik-Verl., Dortmund 1991, ISBN 3-611-00193-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|625|626|Rinck, Peter|[[Wolfgang Schmid (Historiker)|Wolfgang Schmid]]|139199330}}&lt;br /&gt;
* Adolph Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarre St. Mauritius zu Köln.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Abbildung der alten Abtei St. Pantaleon nach Stengelius. 1. Aufl. J. P. Bachem, Köln 1878.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rag-online.org/pnd/139199330 Repertorium Academicum Germanicum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139199330|VIAF=100495532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rinck, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universitas Studii Coloniensis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1429]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1501]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universitas Studii Coloniensis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rinck, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rinck, Petrus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Jurist und Rektor im Köln des Spätmittelalters&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1429&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1501&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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