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	<title>Peter Rentrop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:48:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Rentrop&amp;diff=1326776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2024-09-28T18:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Rentrop.jpg|mini|220px|Peter Rentrop (2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Rentrop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[3. Mai]] [[1948]] in [[Düsseldorf]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Mathematiker]], der sich vor allem mit [[numerische Mathematik|numerischer Mathematik]] und ihren Anwendungen in Wissenschaft und Technik beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an sein Diplom 1974 in Mathematik und  Physik an der [[Universität zu Köln]] ging er an die [[Technische Universität München]], um dort 1977 bei [[Roland Bulirsch]] über &amp;#039;&amp;#039;Eine [[Taylorreihe]]nmethode zur numerischen Lösung von Zwei-Punkt [[Randwertproblem]]en mit Anwendung auf singuläre Probleme der nichtlinearen Schalentheorie&amp;#039;&amp;#039; zu [[Promotion (Doktor)|promovieren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=25461}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Habilitation]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Partitionierte [[Runge-Kutta-Verfahren]] zur numerischen Lösung von steifen und nichtsteifen Anfangswertproblemen&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls an der Fakultät für Mathematik der TU München, erfolgte im Jahr 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 wechselte er von der TU München auf eine Professur an der [[Universität Kaiserslautern]], wo er bis 1987 tätig war. Anschließend kehrte er für weitere sieben Jahre an die TU München als Professor am Institut für Informatik zurück. Im Jahre 1994 folgte er dann einem Ruf an die [[Technische Universität Darmstadt]], um als Ordinarius die Arbeitsgruppe Wissenschaftliches Rechnen am Fachbereich Mathematik aufzubauen. Die nächste Station war von 1998 bis 2002 die [[Karlsruher Institut für Technologie|Universität Karlsruhe]], an der er das Institut für Wissenschaftliches Rechnen (IWRMM) leitete. Von 2002 bis zu seiner Pensionierung 2013 war Peter Rentrop wieder an der TU München am Zentrum Mathematik tätig und hatte dort den Lehrstuhl für Numerische Mathematik inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem verbrachte er längere Forschungsaufenthalte als Gastprofessor an der [[University of California, San Diego | University of California in San Diego]] sowie der [[Universität Catania]], der [[Universität Genf]] und der [[Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens|NTNU Trondheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Peter Rentrops wissenschaftliches Werk zeichnet sich durch die Verbindung von [[Numerische Mathematik | Numerischer Mathematik]] mit vielfältigen Anwendungsfeldern in Wissenschaft und Technik aus. Er zählt damit zu den Wegbereitern des [[Wissenschaftliches Rechnen | Wissenschaftlichen Rechnens (Scientific Computing)]] in Deutschland. Themen, zu denen er wichtige und wegweisende Beiträge geliefert hat, sind unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Numerische Integration steifer Differentialgleichungen:&amp;#039;&amp;#039; Steife [[Gewöhnliche Differentialgleichung | Differentialgleichungen]] sind durch stark unterschiedliche Zeitskalen charakterisiert und treten z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Reaktionskinetik | chemischen Reaktionskinetik]] und in der [[Schaltungssimulation | elektrischen Schaltkreissimulation]] auf. Zusammen mit Peter Kaps von der [[Universität Innsbruck]] hat Peter Rentrop hierfür Methoden vom Rosenbrock-Wanner-Typ entwickelt, was zu den leistungsfähigen Algorithmen GRK4T und GRK4A geführt hat, die auch im Vergleich mit den populären [[BDF-Verfahren]] sehr gut abschneiden. Ein  weiteres, mit den steifen Differentialgleichungen verwandtes Themengebiet sind die [[Differential-algebraische Gleichung | differentiell-algebraischen Gleichungen (Differential-Algebraic Equations, DAEs)]], mit denen er sich vor allem im Kontext der [[Mehrkörpersystem | mechanischen Mehrkörpersysteme]] und der [[Schaltungssimulation | Schaltkreissimulation]] beschäftigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Alarm-Modell Rhein:&amp;#039;&amp;#039; Diese Zusammenarbeit mit der [[Bundesanstalt für Gewässerkunde]] in Koblenz und Gerd Steinebach hat die Hochwasser- und Giftalarmproblematik am Flusssystem des [[Rhein]]s zum Thema. Über mehrere Jahre hinweg wurde dazu eine Simulationssoftware geschaffen, die wesentliche Phänomene wie den Schadstofftransport erfasst und doch auf einem PC lauffähig ist, um vor Ort im Gefahrenfall die notwendigen Entscheidungen mit Vorhersagen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Turbinendesign:&amp;#039;&amp;#039; In Zusammenarbeit mit der [[Siemens AG]], Corporate Technology (Ansprechpartner Utz Wever) wurden Verfahren zur [[Aerodynamik | aerodynamischen]] Geometrieoptimierung von [[Turbine | Turbinenblättern]] entwickelt. Diese sind von entscheidender Bedeutung für den Bau von [[Kraftwerk]]en. Effizienzverbesserungen, die Einhaltungen von Schadstoffgrenzen und die Designflexibilität machen die auf den Fluid-Sensitivitäten und der Adjungierten-Methode basierenden 3D-Geometrie-Optimierungsverfahren zu einem wertvollen Werkzeug für das Turbinendesign. Ein weiterer Themenkreis sind thermo-akustische Druckschwingungen in [[Brennkammer]]n von [[Gasturbine]]n, die mit zu den größten Störfaktoren für leistungsfähige Anlagen gehören. Die Entwicklung spezieller [[Diskretisierung | Ortsdiskretisierungen]], problemspezifischer Zeitintegratoren und Neuerungen auf dem Gebiet der Reaktionschemie führten zu einem hocheffizienten Verfahren zur Berechnung der Stabilität von [[Schwingung | Druckoszillationen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107224488}}&lt;br /&gt;
* [http://www-m2.ma.tum.de/twiki/bin/view/Allgemeines/ProfessorRentrop Internetpräsenz von Peter Rentrop]&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/rentrop.peter Peter Rentrop] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107224488|LCCN=nb/2008/2062|VIAF=32510184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rentrop, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TU Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rentrop, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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