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	<title>Peter Pragal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:15:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Pragal&amp;diff=1390276&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: PD erg. u. a.</title>
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		<updated>2024-10-24T11:58:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD erg. u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Pragal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1939]] in [[Breslau]], [[Provinz Niederschlesien]]) ist ein deutscher [[Journalist]], der lange Jahre als westlicher Zeitungskorrespondent in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] lebte und arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seine Familie verließ im Januar 1945 Breslau und [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|floh]] in den Westen. Dr. med. Heinz Pragal, der Vater Peter Pragals und seiner zwei jüngeren Brüder, war noch bis September 1949 in Kriegsgefangenschaft. Peter Pragal und seine Ehefrau Karin haben mit Markus (* 1971) und Katharina (* 1973) zwei gemeinsame Kinder. Beide besuchten in [[Ost-Berlin]] einen evangelischen Kindergarten, Markus wurde anschließend 1977 an einer [[Polytechnische Oberschule|Polytechnischen Oberschule]] eingeschult. Auf Grund des Sonderstatus seiner Eltern war es ihm nicht erlaubt, den [[Pionierorganisation Ernst Thälmann|Jungpionieren]] beizutreten – er durfte jedoch, ohne das typische blaue Halstuch zu erhalten, an deren Aktivitäten teilnehmen. In späteren Jahren besuchten die Kinder Schulen in der Nähe von [[Bonn]] und ab 1984 in [[West-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pragal besuchte zunächst für wenige Wochen die Volksschule seines Wohnortes [[Krombach (Kreuztal)|Krombach]] im [[Siegerland]] (zu [[Nordrhein-Westfalen]]). Am [[Weidenau (Siegen)|Weidenauer]] [[Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium]] war er von 1959 bis 1960 Schulsprecher, arbeitete für die Schülerzeitung &amp;#039;&amp;#039;strebergarten&amp;#039;&amp;#039;, zu deren Gründungsteam er gehörte&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=svAUAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PT321&amp;amp;lpg=PT321&amp;amp;dq=Peter+Pragal+strebergarten&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=XTf0FryDtq&amp;amp;sig=jIO1gYdsnnZ4DqKImBj6Xy8J_-c&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-TDpU9-nNoHb0QWb4oEY#v=onepage&amp;amp;q=Peter%20Pragal%20strebergarten&amp;amp;f=false Wir sehen uns wieder, mein Schlesierland: Auf der Suche nach Heimat] von Peter Pragal, abgerufen am 11. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;, und legte 1961 sein [[Abitur]] ab. Anschließend zog er nach [[München]], wo er zunächst an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] [[Zeitungswissenschaft|Zeitungs-]], [[Politikwissenschaft|Politik-]] und [[Geschichtswissenschaft]] studierte und später die [[Deutsche Journalistenschule]] besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 nahm er seine berufliche Tätigkeit in der Bayern-Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; auf, später wechselte er als Reporter in das Ressort Innenpolitik. Im Zuge des [[Grundlagenvertrag]]es von 1972 verpflichtete sich die DDR, bundesdeutsche Journalisten mit festen Wohnsitzen in Ost-Berlin zu akzeptieren. Als einziger Interessent seiner Redaktion erhielt Pragal im März 1973 die Zulassung für den Umzug in den [[Bezirk Lichtenberg]]. Dieser erfolgte im Januar 1974 und er begann als erster in Ost-Berlin lebender bundesdeutscher Korrespondent aus der Hauptstadt der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zu berichten. Obgleich der Arbeitsalltag unter anderem durch strenge Reglementierungen, Schikanen seitens der Behörden und [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi-Überwachung]] bestimmt war, genoss Pragal doch auch einige Vorzüge seiner Arbeit – so war es ihm beispielsweise zu jeder Zeit (auch nachts) ohne Probleme gestattet, die Grenzübergänge nach [[West-Berlin]] zu überqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 wechselte er zum &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]]&amp;#039;&amp;#039;, für den er zunächst in [[Bonn]] unter anderem als Leiter des Parlamentsbüros tätig war. 1984 zog er als Korrespondent erneut nach Ost-Berlin, erhielt dieses Mal aber zusätzlich auch eine Dienstwohnung im Westteil der Stadt. Im März 1991 schließlich wechselte Pragal zur &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete dort bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1991 nahm er bei der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen]] Einsicht in die über ihn im Laufe der Jahre angelegten Akten, die mehrere Tausend Seiten füllten. Er war während seiner gesamten Zeit in Ost-Berlin akribisch beschattet worden. Mehrere Gespräche mit dem ehemals zuständigen Offizier ergaben, dass für die Beschattenden relativ schnell klar war, dass weder Pragal noch seine Frau geheimdienstliche Spione oder ähnliche von den Westmächten manipulativ eingesetzte Infiltranten waren. Dennoch musste die Beobachtung auf Wunsch höherer Behördenkreise fortgeführt werden. In den Protokollen wurde Peter Pragal als „Starnberg“ und seine Frau als „Kobra“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikation ==&lt;br /&gt;
* Peter Pragal: &amp;#039;&amp;#039;Der geduldete Klassenfeind: Als West-Korrespondent in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Osburg Verlag, Berlin, 2008, ISBN 3-940731-09-9&lt;br /&gt;
* Peter Pragal: &amp;#039;&amp;#039;Ihr habt es aber schön hier!&amp;#039;&amp;#039; Piper Verlag, München, 2011&lt;br /&gt;
* Peter Pragal: &amp;#039;&amp;#039;Wir sehen uns wieder, mein Schlesierland – Auf der Suche nach Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Piper Verlag, München, 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121277852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121277852|LCCN=nr/90/20929|VIAF=5783437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pragal, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Süddeutsche Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pragal, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]], [[Provinz Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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