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	<title>Peter Plett - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:04:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Plett&amp;diff=541092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfehler behoben</title>
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		<updated>2023-10-22T14:19:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Plett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1766]] in [[Klein Rheide]]; † [[29. März]] [[1823]] in [[Stakendorf]]) war ein deutscher Lehrer in Schleswig-Holstein und Pionier der [[Pocken#Impfung|Pockenimpfung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.deutsche-biographie.de/pnd132725169.html|title=Deutsche Biographie. Plett, Peter|website=https://www.deutsche-biographie.de|lang=de|access-date= 2022-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Plett hatte ab 1790 eine [[Hauslehrer]]stelle in [[Schönweide]] inne, wo er von Melkerinnen hörte, dass die Ansteckung mit [[Kuhpocken]] vor den [[Pocken|Menschenpocken]] schütze. Im Jahre 1791 wechselte er auf die Gutsmeierei auf Hasselburg im [[Martensrade|Gut Wittenberg]]/Ostholstein. Dort impfte er drei Kinder des Pächters Martini mit Kuhpockenlymphe und schützte sie so erfolgreich vor den Menschenpocken. Diese drei Kinder überlebten als einzige eine lokale Pockenepidemie drei Jahre später.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=N. Barquet, P. Domingo |Titel=Smallpox: the triumph over the most terrible of the ministers of death |Hrsg= |Sammelwerk=Annals of Internal Medicine |Band=127 |Nummer=8 Pt 1 |Auflage= |Datum=1997-10-15 |DOI=10.7326/0003-4819-127-8_part_1-199710150-00010 |PMID=9341063 |Seiten=635–642}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst fünf Jahre später entdeckte [[Edward Jenner]] diese Methode und wurde weltberühmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plett berichtete 1790 und 1791/92 über seine Entdeckung der [[Universität Kiel]], die sie nicht ernst nahm und unterdrückte. Erst 1802, nachdem Jenners Erfolge nach Deutschland gedrungen waren, wurde Plett im Auftrag von [[Christoph Heinrich Pfaff]] von der Medizinischen Fakultät der [[Christian-Albrechts-Universität|Universität Kiel]] durch den Arzt [[Friedrich Adolf von Heinze]] interviewt. Sein Bericht wurde von Pfaff&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bericht der medizinischen Fakultät in Kiel an die königliche deutsche Kanzellei zu Kopenhagen über die Kuhpocken in den Herzogtümern Schleswig und Holstein vom 3. Dezember 1802.&amp;#039;&amp;#039; In [Christoph Heinrich] Pfaff, [Paul] Scheel, [[Karl Asmund Rudolphi|[Carl Asmund] Rudolphi]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nordisches Archiv für Naturkunde, Arzneiwissenschaft und Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039;  3. Band, 2. Stück, Kopenhagen 1803, S. 43–74 ({{Digitalisat|MDZ=10083653|SZ=307}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch von Heinze selbst&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Adolf Heinze: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte einer Blattern-Impfung mit Kuhblattern-Lymphe in der Probstei und einigen angrenzenden adlichen Gütern im Herzogthum Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1802, S. 19–21 ({{Digitalisat|GB=9qNkAAAAcAAJ|SZ=PP5}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlicht und an die Deutsche Kanzlei der Regierung in [[Kopenhagen]] weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plett besuchte ab 1793 das von [[Heinrich Müller (Theologe, 1759)|Heinrich Müller]] geleitete Lehrerseminar in [[Kiel]]. 1796 holte ihn Pastor [[Johann Georg Schmidt (Theologe, 1763)|Johann Georg Schmidt]], der ihn „zu den fähigsten Müllerschen Seminaristen“ zählte, als Lehrer an die Schule in [[Laboe]] in seinem Kirchspiel [[Probsteierhagen]]. Als Schmidt 1807 nach [[Schönberg (Holstein)]] wechselte, folgte Plett ihm und wurde 1808 Lehrer in [[Stakendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Hermann Hegewisch]], ab 1809 an der Universität Kiel, kannte Pletts Berichte über die Erfolge der Kuhpockenimpfung und deren Schicksal innerhalb der Universität. Er empfahl dem Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Schleswig-Holsteinischen Provinzialberichte&amp;#039;&amp;#039;, [[Georg Peter Petersen]], einen Artikel über Pletts Entdeckung zu bringen. Petersen befragte Plett 1814 in Schönberg, veröffentlichte seinen Bericht darüber 1815 und bestätigte damit auch Heinzes Bericht von 1802.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wo sind die ersten Kuhblattern inoculiert worden?&amp;#039;&amp;#039; In: Georg Peter Petersen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Schleswig-Holsteinische Provinzialberichte.&amp;#039;&amp;#039; 5.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Kiel 1815, S.&amp;amp;nbsp;77–88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Plett wurde 1820 in Stakendorf wegen seines [[Alkoholismus]] in den Ruhestand versetzt. Pastor Schmidt und dessen Vorgesetzter, der Propst [[Cay Wilhelm von Ahlefeldt]], handelten mit der Stakendorfer Bürgerschaft eine bescheidene Pension und Wohnmöglichkeit für ihn aus. Er starb drei Jahre später im Alter von 56 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
1956 stellte die Gemeinde Stakendorf zum Gedenken an Peter Plett einen Findling vor dem früheren Schulgebäude auf, dessen Inschrift 2006 korrigiert und um eine aktuelle Informationstafel ergänzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter C. Plett: &amp;#039;&amp;#039;Peter Plett (1766–1823), Lehrer in der Probstei und Entdecker der Kuhpockenimpfung.&amp;#039;&amp;#039; Druckerei Hergeröder, Konstanz 2006.&lt;br /&gt;
* Peter C. Plett: &amp;#039;&amp;#039;Peter Plett und die übrigen Entdecker der Kuhpockenimpfung vor Edward Jenner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sudhoffs Archiv]].&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte. Band 90, Heft 2, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2006, {{ISSN|0039-4564}}, S.&amp;amp;nbsp;219–232.&lt;br /&gt;
* Kari Köster-Lösche: &amp;#039;&amp;#039;Die Blattern der Melkdeerns, Peter Plett und die Pocken.&amp;#039;&amp;#039; In: Frank Stefan Becker, Jochen Rudschies (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die 13. Stunde.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-7466-2622-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132725169|VIAF=62717002 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plett, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizin (Neuere Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pocken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Impfung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1766]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Plett, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer und Entdecker der Pockenimpfung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1766&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klein Rheide]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1823 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stakendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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