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	<title>Peter Philipp von Dernbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T01:18:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Philipp_von_Dernbach&amp;diff=1198567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nilaxus: Altes Bild durch neues mit besserer Qualität ersetzt. Das vorherige ist jederzeit in der Cat abrufbar.</title>
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		<updated>2025-07-15T14:51:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Altes Bild durch neues mit besserer Qualität ersetzt. Das vorherige ist jederzeit in der Cat abrufbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dernbach 007.png|mini|hochkant|Peter Philipp von Dernbach, gen. Graul, [[Fürstbischof]] zu Bamberg und Würzburg, [[Herzogtum Franken|Herzog zu Franken]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Philipp von Dernbach.jpg|mini|hochkant|Peter Philipp von Dernbach, Kupferstich von [[Johann Salver]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Philipp von Dernbach genannt Graul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, latinisiert auch &amp;#039;&amp;#039;Petrus Philippus a Dernbach&amp;#039;&amp;#039;, (* [[1. Juli]] [[1619]] in [[Geisa]] (Rhön); † [[23. April]] [[1683]] in [[Würzburg]]) war [[Fürstbischof]] des [[Erzbistum Bamberg|Bistums Bamberg]] und [[Bistum Würzburg|Bistums Würzburg]], &amp;#039;&amp;#039;Herzog zu Franken.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Max Domarus, &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Dernbach, Aufstieg und Ende eines reischsständischen Hauses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mainfränkisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, 1964, S. 267–281.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Peter Philipp von Dernbach, geboren als jüngstes Kind des kaiserlichen Rats und Fuldaischen Hofmarschalls Melchior von Dernbach, hatte sechs Brüder und stammte aus der hessischen [[Uradel]]sfamilie [[Dernbach (Adelsgeschlecht)|„von Dernbach genannt Graul“]] ([[Genanntname]]) mit Stammsitz auf der [[Burg Neu-Dernbach]], heute Ortsteil von [[Bad Endbach]] im Landkreis [[Marburg-Biedenkopf]] in Hessen. Sein Vater wurde, wie dessen zwei weitere Brüder von ihrem Bruder, dem [[Kloster Fulda|Fuldaer]] [[Fürstabt]] [[Balthasar von Dernbach]] gen. Graul, nach [[Fulda]] geholt, nachdem sie vom evangelisch-lutherischen Glauben zum katholischen Glauben übergetreten waren, und mit hohen Ämtern versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Peter Philipp wurde als Zwölfjähriger am 7. Februar 1631 vom Bamberger [[Domkapitel]] als [[Domizellar]] ([[Kanoniker]]) aufgenommen, am 25. Februar 1643 auch in Würzburg. Er studierte in Würzburg ab 1639, in [[Bamberg]] von 1642 bis 1643 und bis 1648 am [[Collegium Germanicum]] in [[Rom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1649 wurde er als [[Domherr]] mit Sitz und Stimme in das Domkapitel zu Bamberg gewählt, am 7. August 1649 auch in das Domkapitel zu Würzburg. Am 27. Juni 1651 wurde er als Nachfolger [[Philipp Valentin Voit von Rieneck]]s [[Dompropst]] in Kärnten. Hier verwaltete er über 20 Jahre lang als [[Vizedom]] die dortigen  umfangreichen Besitzungen des Bistums Bamberg. Während dieser Zeit lernte er den Kaisersohn [[Leopold I. (HRR)|Leopold]] kennen, den späteren [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] Leopold I., was ihm sehr nützte. Am 22. März 1672 wurde er von Papst [[Clemens X.]] zum Bischof von Bamberg und damit zum Nachfolger Valentin Voits von Rieneck ernannt. Die [[Bischofsweihe]] am 2. Juni 1675 spendete ihm der Erzbischof von Mainz [[Damian Hartard von Leyen-Hohengeroldseck]]. Papst Clemens X. ernannte ihn am 27. Mai 1675 auch zum Fürstbischof von Würzburg. In beiden Fällen unterstützte Kaiser Leopold I. seine Wahl nachhaltig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Doppelwahl wurde er zugleich ein bedeutender [[Reichsfürst]] mit dem zusätzlichen Titel „&amp;#039;&amp;#039;Herzog zu Franken&amp;#039;&amp;#039;“. Er schloss u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem protestantischen [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgrafen von Hessen-Kassel]] ein Schutzbündnis und stellte dem Kaiser im Kampf gegen Frankreich 5000 Mann Militär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl erlangte er beim Kaiser für seine Familie am 13. Juli 1675 die [[Reichsfreiherr]]enwürde und für sich und seine zwei Neffen am 24. Juli 1678 die Erhebung in den [[Reichsgrafenstand]]. Außerdem konnte er mit Hilfe des Kaisers die [[Herrschaft Wiesentheid]] in eine Reichsgrafschaft umwandeln lassen und sie seinem Neffen [[Johann Otto von Dernbach|Johann Otto von Dernbach gen. Graul]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fürstbischof war auch unter dem Spitznamen „Peter Lustig“ bekannt. Er soll von Zeit zu Zeit seine Weinkeller für die Untertanen geöffnet und sie zu einem kostenlosen [[Umtrunk]] eingeladen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salon des Schlosses [[Veitshöchheim]] hängt ein mannsgroßes Porträt des Bischofs.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dernbach Peter Philipp Katafalk1.jpg|mini|Der Bischof auf dem Sterbebett, 1683]]&lt;br /&gt;
Peter Philipp von Dernbach starb 1683 an den Folgen eines Schlaganfalls auf der Marienburg, wo er auch in der Kapelle seine letzte Ruhe fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pate eines evangelisch-lutherischen Täuflings ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kuriosum seiner Vita ist zu erwähnen, dass der Fürstbischof Pate eines evangelisch-lutherischen Täuflings wurde. Im Kirchenbuch der evangelisch-lutherischen Kirche von [[Hartenrod]] (heute Gemeinde [[Bad Endbach]] im [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]]) in [[Mittelhessen]] wird im Taufregister unter dem 14. April 1678 der &amp;#039;&amp;#039;hochehrwürdigste Bischof von Würzburg und Bamberg Peter Philipp von Dernbach gen. Graul&amp;#039;&amp;#039; genannt, als Namensgeber und Taufpate bei der evangelisch-lutherischen Taufe von &amp;#039;&amp;#039;Peter Philipp Friedrich von und zu Dernbach&amp;#039;&amp;#039; (* 22. März 1678; † 2. Januar 1729). Der Täufling war Sohn von &amp;#039;&amp;#039;Georg Albrecht von und zu Dernbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Maria Eleonora geb. von Wonsheim&amp;#039;&amp;#039;, die im Stammsitz [[Burg Neu-Dernbach|Neu-Dernbach]] wohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Peter Philipp von Dernbach 07.07.2025 02.jpg|mini|hochkant|Wappen des Fürstbischofs von Bamberg (1672–1683) und Fürstbischof von Würzburg (1674–1683)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dembach1683.jpg|mini|Groschen von 1683]]&lt;br /&gt;
Das fürstbischöfliche Wappen setzt sich in einer Vierung aus den Wappen der Bistümer Würzburg und Bamberg zusammen. Als [[Herzschild]] ist das Familienwappen aufgepflanzt: Drei goldene Herzen (Seerosenblätter? eher Waldkleeblätter&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Joachim von Brockhusen: &amp;#039;&amp;#039;Ritter vom Kleeblatt.&amp;#039;&amp;#039; (Heimatbeilage Nr. 48 der &amp;#039;&amp;#039;Marburger Presse&amp;#039;&amp;#039;, vom 26. Juli 1950, {{ZDB|962813-7}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;) sind an den Spitzen zu einem Dreipass zusammengestellt. Der blaue Grund ist mit goldenen Schindeln belegt. Heidinrich von Dernbach führte 1323 bereits dieses Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herwig Buntz: &amp;#039;&amp;#039;Alchemisten im Dienst des Bischofs Peter Philipp von Dernbach (1672–1683).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1985, S. 335–353, hier: S. 336–338.&lt;br /&gt;
* Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Dernbach und die „von Dernbach“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 84, Nr. 3, 2005, {{ISSN|0018-196X}}, S. 137–141; Bd. 84, Nr. 4, 2005, S. 149–152; Bd. 85, Nr. 1, 2006, S. 153–155; Bd. 85, Nr. 2, 2006, S. 162–167.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629052306/http://www.bautz.de/bbkl/p/peter_philipp_v_d.shtml |band=22|spalten=1067-1069|autor=Christian Görzel|Peter Philipp von Dernbach}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|228|229|Peter Philipp Graf von Dernbach|[[Alfred Wendehorst]]|118524801}}&lt;br /&gt;
* Hans Jürgen Wunschel: &amp;#039;&amp;#039;Die Außenpolitik des Bischofs von Bamberg und Würzburg Peter Philipps von Dernbach&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Zentralinstituts für Fränkische Landeskunde und Allgemeine Regionalforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19). Degener &amp;amp; Co, Neustadt an der Aisch, 1979, ISBN 3-7686-9054-7 (Zugleich: Erlangen, Nürnberg, Universität, Dissertation, 1970).&lt;br /&gt;
* Winfried Romberg (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Bischöfe von 1617 bis 1684&amp;#039;&amp;#039; (= Germania Sacra. Dritte Folge 4. Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg; 7). De Gruyter, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-025183-8 &amp;lt;!-- ab 2017 ([http://hdl.handle.net/11858/00-001S-0000-0023-999A-2 Digitalisat]) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bdernb|Peter Philipp von Dernbach|Abruf=2020-08-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Johann Hartmann von Rosenbach]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Würzburg|Fürstbischof von Würzburg]]|ZEIT=1675–1683|NACHFOLGER=[[Konrad Wilhelm von Wernau]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Philipp Valentin Voit von Rieneck]]|AMT2=[[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Bamberg|Fürstbischof von Bamberg]]|ZEIT2=1672–1683|NACHFOLGER2=[[Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fürstbischöfe von Bamberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118524801|LCCN=n/80/96791|VIAF=69721080}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dernbach, Peter Philipp von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstbischof (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Hochstift Bamberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dompropst (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1619]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1683]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dernbach, Peter Philipp von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Peter Philipp; Dernbach genannt Graul, Peter Philipp Reichsgraf von (vollständiger Name); Dernbach, Petrus Philippus a (lateinisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürstbischof im Erzbistum Bamberg und Bistum Würzburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juli 1619&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geisa]], [[Rhön]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1683&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nilaxus</name></author>
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