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	<title>Peter Paffenholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ElizaScorn: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-02T18:51:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Josef Paffenholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1900]] in [[Köln]]; † [[23. August]] [[1959]] in [[Remscheid]]) war ein deutscher Künstler und Kommunalpolitiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paffenholz wurde in Köln geboren wuchs als eines von vier Kindern im Kölner Norden, dem [[Eigelstein (Köln)|Eigelstein-Viertel]], auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Kölner Adressbuch von 1899 war das Wohnhaus „Eigelstein 103“, Ecke „Im Stavenhof“ und gehörte der Familie.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 verstarb der Vater und die Familie geriet in wirtschaftliche Not. 1914 begann er eine Lehre in einem photographischen Atelier, welche er wegen seiner Einberufung gegen Ende des Krieges nicht beenden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Bers: &amp;#039;&amp;#039;Eine Regionalgliederung der KPD.&amp;#039;&amp;#039; Einhorn Presse Verlag, Reinbek b. Hamburg 1981, ISBN 3-88756-021-3, S. 170&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923 veröffentlichte er sein erstes Werk, eine Holzschnittfolge als Illustration zu [[Oscar Wilde]]s „Zuchthausballade“. 1924 heiratet er Anna Maria Lossen, die zwei Kinder aus erster Ehe mitbrachte. Mit ihr bekam er eine Tochter. Er war Künstler und Mitglied der „[[Kölner Progressive|Gruppe progressiver Künstler]]“, dort bekam er auch Kontakt zu den Künstlern [[Heinrich Hoerle]] und [[Franz Wilhelm Seiwert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0802_kabarett/01-05_Bio2.asp |wayback=20151208103620 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-07 00:53:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Westdeutscher Rundfunk Köln#Westdeutsche Rundfunk AG (WERAG) ab 1927|Westdeutschen Rundfunk AG]] arbeitete Paffenholz als Assistent in der Bildstelle und betätigte sich zugleich für den Verlag der WERAG, der offiziellen Programmzeitschrift der Rundfunkgesellschaft, als [[Illustrator]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Bauer |Titel=Deutsche Programmpresse 1923 bis 1941 |Verlag=K. G. Saur |Ort=München / London / New York / Paris |Datum=1993 |Seiten=119 und 197}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 trat er der [[KPD]] bei und illustrierte deren Flugblätter und Schriften.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Bers: &amp;#039;&amp;#039;Eine Regionalgliederung der KPD.&amp;#039;&amp;#039; Einhorn Presse Verlag, Reinbek b. Hamburg 1981, ISBN 3-88756-021-3, S. 170, 243 und 244&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die „Blauen Blusen“, einer politischen Revue im Theater [[Groß-Köln]], führte Paffenholz gelegentlich Regie und zeichnete auf der Bühne. Auch kommunalpolitisch war er aktiv und als Stadtverordneter tätig. Auch für seine Schwester Anna Maria Paffenholz (* 25. Dezember 1902, Lyrikerin), mit der er sehr engen Kontakt pflegte, fertigte er zu einem ihrer Gedichtbände (Votum, Zwölf Gedichte, Köln, Bibliophile Gesellschaft, 1941) die Bildschnitte an. Im Gegenzug widmete sie ihm 1946 eines ihrer Gedichte: „An den Künstler“ … Meinem Bruder.&amp;lt;ref&amp;gt;in: von kleinen Dingen, 1946, S. 12/13&amp;lt;/ref&amp;gt; 1953 starb seine schwerkranke Frau, ein Jahr später heiratete er erneut, Maria Magdalena Elmpt, die drei Töchter mit in die Ehe brachte. Im Alter von 55 Jahren wurde er noch einmal Vater. Beide leibliche Töchter wurden später, wie ihr Vater, Künstler. Ein Gemälde von ihm, welches den Heiligen Norbert zeigt, befindet sich in [[St. Norbert (Dellbrück)|St. Norbert]], [[Köln-Dellbrück]] (datiert 1958, s. Inventarisierungsmaßnahme St. Norbert Köln-Dellbrück i.&amp;amp;nbsp;A. Erzbistum Köln 2015, [[Historisches Archiv des Erzbistums Köln]], bearbeitet von Martina Junghans).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfolgung ==&lt;br /&gt;
Im März 1933 verhafteten die Nationalsozialisten den Künstler und hielten ihn zwei Monate lang in „[[Schutzhaft]]“. Im [[Klingelpütz]] eingesperrt, malte Paffenholz seine Zelle aus. Mit Verhören, Hausdurchsuchungen und Berufsverbot wurde er auch in den folgenden Jahren weiter drangsaliert. Dabei verlor er auch seine Stelle bei der [[Westdeutsche Rundfunk AG|Westdeutschen Rundfunk AG]]. Um weiter Geld zu verdienen, malte er unter dem Geburtsnamen seiner Frau, Lossen, weiter. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Not war der Kommunist gezwungen, auch für die Nazis zu arbeiten, so entwarf er für die „Werag“ ein Titelbild zum Horst-Wessel-Lied.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im August 1944 wurde er nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler]] im Rahmen der [[Aktion Gitter|Aktion Gewitter]] verhaftet und in das Kölner [[Gestapo]]-Gefängnis [[EL-DE-Haus]] eingeliefert. Von dort wurde er zusammen mit anderen ehemaligen Politikern demokratischer Parteien (u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Konrad Adenauer]], [[Thomas Eßer]], [[Josef Baumhoff]], [[Peter Schlack (Politiker)|Peter Schlack]], [[Otto Gerig]] und [[Joseph Roth (Politiker)| Joseph Roth]]) in das [[Arbeitserziehungslager]] in den [[Messelager Köln|Messehallen]] in Köln-Deutz überführt, aber nach einigen Wochen wieder entlassen. Es blieb ein Kontakt zu Roth (dessen Ehefrau über ihren Vater Georg Paffenholz weitläufig verwandt war) bestehen, der ihm nach dessen Entlassung aus dem KZ auch Briefe schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Opferentschädigungsantrag an das Landratsamt Gummersbach vom 6. Oktober 1945. Bezirksregierung Düsseldorf, Akten der Wiedergutmachung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Der Krieg und die Folgen der politischen Verfolgung ließen den Kommunisten, nach der Aussage seiner Tochter, zu einem tiefgläubigen Katholiken werden. Nach 1945 zog er sich aus der Politik zurück. Obwohl Paffenholz gesundheitlich und seelisch schwer angeschlagen war, kämpfte er um Anerkennung als politisch Verfolgter. Trotz daraufhin erfolgter Anerkennung einer Entschädigung beschlossen die Behörden, ihm die Auszahlung erst ab dem 60. Lebensjahr zu gewähren. Ein Widerspruch gegen diese Entscheidung 1952 war nicht erfolgreich. Er konnte nicht mehr in den Genuss der Entschädigung kommen, da er mit 59 Jahren in einer geschlossenen Anstalt starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Müller: &amp;#039;&amp;#039;„Willkommen, Bienvenue, Welcome …“ Politische Revue – Kabarett – Varieté in Köln 1928–1938&amp;#039;&amp;#039;. Köln 2008, S. 92–98.&lt;br /&gt;
* [[Günter Bers]]: &amp;#039;&amp;#039;„Eine Regionalgliederung der KPD. Der Bezirk Mittelrhein und seine Parteitage in den Jahren 1927/1929“&amp;#039;&amp;#039; Einhorn Presse Verlag, Reinbek b. Hamburg 1981, ISBN 3-88756-021-3, S. 170–171&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.eg.nsdok.de/default.asp?typ=interview&amp;amp;pid=109&amp;amp;aktion=erstes&lt;br /&gt;
* http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0802_kabarett/01-05_Bio2.asp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12792468X|VIAF=25640234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Paffenholz, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Paffenholz, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Paffenholz, Peter Josef (vollständiger Name); Paffenholz, Peter Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ElizaScorn</name></author>
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