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	<title>Peter Neufert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:06:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Neufert&amp;diff=960697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ocrho: Wikilinks ergänzt und Jahreszahlen</title>
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		<updated>2026-02-11T20:17:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilinks ergänzt und Jahreszahlen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Keramion Frechen.jpg|mini|[[Keramion]], 1971.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus-X1.jpg|mini|[[Haus X1]], 1962.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus Ernst Neufert (1).jpg|mini|Geburtshaus Peter Neuferts in Freyburg an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Hermann Ernst Neufert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. April]] [[1925]] in [[Freyburg (Unstrut)|Freyburg an der Unstrut]]; † [[27. Dezember]] [[1999]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Peter Hermann Ernst Neufert wurde 1925 als ältester Sohn des [[Bauhaus]]-Architekten [[Ernst Neufert]] und seiner Ehefrau [[Alice Spies-Neufert]] in [[Freyburg an der Unstrut]] geboren. Als er zehn Jahre alt war, wurde die Ehe der Eltern geschieden. Nach einem kurzen Internataufenthalt in Weiden bei Köln besuchte Peter die Rudolf-Steiner-Schule in [[Dresden]]. Nach der Schließung der Schule durch die Nationalsozialisten wechselte er 1941 auf die [[Dreikönigsschule]] in Dresden. Dort machte er 1943 Abitur. Anschließend wurde er zum Militärdienst eingezogen und machte eine Pilotenausbildung bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er Architektur an der [[TH Darmstadt]], wo sein Vater eine Professur innehatte. 1949 schloss er sein Studium erfolgreich ab und wurde im Architekturbüro seines Vaters in [[Darmstadt]] angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 gründete Peter Neufert mit seinem Vater das Architekturbüro &amp;#039;&amp;#039;Neufert und Neufert&amp;#039;&amp;#039; in Köln. Nach Auseinandersetzungen zwischen den beiden Inhabern trat Ernst Neufert 1955 aus dem gemeinsamen Büro aus. Peter Neufert führte das Büro unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Atelier Neufert Köln&amp;#039;&amp;#039; weiter. 1972 wurde eine Niederlassung in [[Lissabon]] eröffnet. 1973 gründete Neufert gemeinsam mit [[Siegfried Richter (Architekt)|Siegfried Richter]] (1928–2015) und seinem langjährigen Chefarchitekten [[Peter Mittmann]] (* 1939) die &amp;#039;&amp;#039;Planungs AG Neufert &amp;amp; Cie&amp;#039;&amp;#039;. Neufert übernahm den Vorstandsvorsitz der Gesellschaft. 1985 zog Peter Neufert nach [[Portugal]]. 1990 erwarb er das elterliche [[Haus Neufert]] in [[Gelmeroda]] bei [[Weimar]] und sanierte es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten Werken des zunächst überwiegend im [[Rheinland]] tätigen Peter Neufert zählen die 1955–61 in [[Bocklemünd/Mengenich|Köln-Bocklemünd]] errichtete Firma Gebrüder Finger, die 1958 in Köln-[[Gremberghoven]] gebaute ehemalige Industriegas GmbH (beide noch dem typischen Stil der 1950er Jahre verpflichtet), das 1959–62 in Rodenkirchen-[[Hahnwald]] errichtete revolutionäre [[Haus X1]], in dem Neufert mit seiner Familie lebte, sowie das 1971 in [[Frechen]] in Form einer Töpferscheibe erbaute Museum [[Keramion]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Neufert -Grab.jpg|mini|Grab von Peter Neufert und der Familie [[Cornelius Stüssgen|Stüssgen]] auf dem Melaten-Friedhof]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit anderen Autoren führte Peter Neufert das von seinem Vater begründete [[Standardwerk]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bauentwurfslehre]]&amp;#039;&amp;#039; (in Fachkreisen auch einfach &amp;#039;&amp;#039;Neufert&amp;#039;&amp;#039; genannt) fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Neufert war seit 1950 mit der Studienkollegin Renate Stahl verheiratet, die bereits 1956 verstarb. In zweiter Ehe war er seit 1958 mit Marys Stüssgen verheiratet, einer Tochter des Handelsunternehmers [[Cornelius Stüssgen]]. Aus der Ehe gingen die Kinder Cornelius, Nicole und Ingo hervor. Peter Neufert starb nach schwerer Krankheit im Dezember 1999 in Köln. Er wurde in einem Einzelgrab neben dem Familiengrab seines Schwiegervaters auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof|Friedhof Melaten]] (Flur 60) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Ernst Neufert: &amp;#039;&amp;#039;Bauentwurfslehre. Handbuch für den Baufachmann, Bauherren, Lehrenden und Lernenden.&amp;#039;&amp;#039; Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005, ISBN 3-528-99651-X.&lt;br /&gt;
* Peter Neufert, Ludwig Neff: &amp;#039;&amp;#039;Gekonnt planen – richtig bauen: Haus – Wohnung – Garten.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Wiesbaden 2003, ISBN 978-3-528-28109-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschäfts- u. Gewerbeanlage mit Wohnungen, Venloer Straße 1275, Köln-Bocklemünd-8928.jpg|mini|Geschäfts- u. Gewerbeanlage mit Wohnungen, Venloer Straße 1275, Köln-Bocklemünd]]&lt;br /&gt;
* 1952: Bürohaus Cremer in Köln.&lt;br /&gt;
* 1954: Hofapotheke, Wallrafplatz in Köln.&lt;br /&gt;
* 1955–1956: Haus des Deutschen Zementverbandes in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
* 1955–1960/61: Geschäfts- und Gewerbeanlage mit Wohnhaus, Venloer Str. 1275, Köln-Bocklemünd&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bilderbuch-koeln.de/Denkmale/6854 |titel=Denkmal Geschäfts- und Gewerbeanlage mit Wohnhaus |hrsg=Bilderbuch Köln |archiv-url=http://web.archive.org/web/20200622173006/http://www.bilderbuch-koeln.de/Denkmale/6854 |offline=1 |abruf=2020-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1956: PX Spangdahlem in Spangdahlem, Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
* 1956–1973: Leybold-Fabrik in Köln, Bonner Straße 498–504.&lt;br /&gt;
* 1956–1957: Sitz des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie in Bonn, Schaumburg-Lippe-Straße 4.&lt;br /&gt;
* 1957: Wohnhaus Sachsenturm in Köln.&lt;br /&gt;
* 1957: Degussa-Werke in Köln-Poll, Vingsterstraße 140.&lt;br /&gt;
* 1958: Wohnhaus Cremer in Köln.&lt;br /&gt;
* 1959–1962: [[Haus X1]] in Köln-Hahnwald.&lt;br /&gt;
* 1959–1961: Erweiterung und Neubau Zentrallager Stüssgen in Köln.&lt;br /&gt;
* 1959: Wohnhaus Breuer in Köln.&lt;br /&gt;
* 1961: Erweiterung Zementverband HHS in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
* 1961–1962: Bosch-Dienst Strenger in Köln-Marsdorf.&lt;br /&gt;
* 1963: Wohn- und Geschäftshaus Neufert in Köln, Weyerstraße.&lt;br /&gt;
* 1964: Casa Sylvia in Sintra, Portugal.&lt;br /&gt;
* 1965: Bürogebäude Bauwens in Köln, Universitätsstraße.&lt;br /&gt;
* 1966: Kaufhaus Wormland in Köln, Hohe Straße 124–126.&lt;br /&gt;
* 1968–1970: Wohnhaus Wormland in München.&lt;br /&gt;
* 1969: Büro-Verwaltungsgebäude Gedelfi in Köln, [[Aachener Straße (Köln)|Aachener Straße]].&lt;br /&gt;
* 1970: [[Botschaft des Königreichs Belgien (Bonn)]].&lt;br /&gt;
* 1970–1971: [[Keramion]] in Frechen.&lt;br /&gt;
* 1972: [[Herkules-Hochhaus]] in Köln, Graeffstraße 1–5.&lt;br /&gt;
* 1972–1973: Hochhaus in Köln, Konrad-Adenauer-Ufer.&lt;br /&gt;
* 1975: Verwaltungsgebäude Hamburg-Mannheimer in Köln, [[Venloer Straße (Köln)|Venloer Straße]] 43–53.&lt;br /&gt;
* 1975–1976: [[Düppel-Kaserne|Bundesinnenministerium]] Casino in Bonn.&lt;br /&gt;
* 1980: Geschäftshaus Kämpgen in Köln, Schildergasse 120.&lt;br /&gt;
* 1981: Quinta do Miradouro, Portugal.&lt;br /&gt;
* 1983–1984: Japan External Trade Organization in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
* 1986: Gewerbepark in Köln-Rodenkirchen.&lt;br /&gt;
* 1990: Hotel &amp;#039;&amp;#039;Baragem&amp;#039;&amp;#039; und Restaurant &amp;#039;&amp;#039;A Panela&amp;#039;&amp;#039; in Montargil, Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nicole Delmes, Johannes Kister und Lilian Pfaff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Neufert. Peter Neufert.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2014.&lt;br /&gt;
* Anka Ghise-Beer: &amp;#039;&amp;#039;Das Werk des Architekten Peter Neufert.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, [[Bergische Universität Wuppertal|Bergische Universität/Gesamthochschule Wuppertal]], Wuppertal 2000 [http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/edocs/dokumente/fb05/diss2000/ghise-beer/ (online)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.neufert.de/index.htm?/bel/content_d/peter_neufert/peter_neufert.htm?navlink=/bel/content_d/peter_neufert/peter_neufert.htm Peter Neuferts Biografie auf neufert.de]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123763088}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|16820}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123763088|LCCN=n/00/11474|VIAF=8303375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neufert, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des portugiesischen Ordens für Verdienst (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neufert, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neufert, Peter Hermann Ernst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freyburg (Unstrut)|Freyburg an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ocrho</name></author>
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