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	<title>Peter Miroschnikoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:53:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten überprüft</title>
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		<updated>2024-09-20T16:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Miroschnikoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1942]] in [[Danzig]]) ist ein deutscher Journalist und war langjähriger Mittel- und Südosteuropakorrespondent der [[ARD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine [[russlanddeutsche]] Familie lebte vor der [[Oktoberrevolution]] in [[Sankt Petersburg]] und übersiedelte später nach Danzig, wo Peter Miroschnikoff 1942 geboren wurde. Anfang 1945 musste die Familie erneut vor der Roten Armee flüchten. Seine Mutter plante, die Stadt gemeinsam mit ihm und seinen zwei Brüdern an Bord der [[Wilhelm Gustloff (Schiff)|Wilhelm Gustloff]] zu verlassen, konnte aber durch Zufall vorher noch einen Bus erwischen. Ihre Flucht in den Westen führte sie nach Niedersachsen, wo sie sich schließlich in [[Hameln]] niederließen. Peter wuchs fortan dort auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Siebenbürgische Zeitung: [http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/interviews/10088-peter-miroschnikoff-die-kultur-der.html Peter Miroschnikoff: Die Kultur der Siebenbürger Sachsen stärker in die Öffentlichkeit rücken], 13. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur ging er nach München, studierte dort von 1961 bis 1965 [[Soziologie]] und arbeitete nebenbei als freier Mitarbeiter beim [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]]. 1966 wurde er dort als Redakteur angestellt und bereits ein Jahr später als Sonderkorrespondent für das ARD-Radio nach Griechenland geschickt, wo das [[Griechische Militärdiktatur|Militär]] sich an die Macht putschte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerische Fernsehakademie: [http://www.fernsehakademie.de/de/dozenten.html?dzid=103 Peter Miroschnikoff]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1970/71 entsandte ihn der BR für die ARD als Korrespondent nach Vietnam, um über den [[Vietnamkrieg]] zu berichten. 1973 wurde er Nahostkorrespondent und berichtete über den [[Yom-Kippur-Krieg]], den [[Zypernkonflikt]] zwischen Griechenland und der Türkei, sowie über den [[Iran]] (damals noch Persien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1975 wechselte er als Redakteur vom Radio zum Fernsehen des Bayerischen Rundfunks. Nach drei Jahren in der BR-Zentrale in München wurde er 1978 erneut als Auslandskorrespondent losgeschickt, diesmal nach [[Wien]], mit dem Zuständigkeitsbereich Österreich und Südosteuropa. In dieser Zeit berichtete er für das deutsche ARD-Publikum über den Tod [[Josip Broz Tito]]s und die Veränderungen im [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|sozialistischen Jugoslawien]], über die sich verschärfende Diktatur [[Nicolae Ceaușescu]]s in Rumänien, den [[Gulaschkommunismus]] in Ungarn, sowie über die österreichische Innenpolitik, die in dieser Zeit vom Ende der [[Bruno Kreisky|Kreisky-Ära]], dem Aufstieg [[Jörg Haider]]s und ab 1986 von der [[Waldheim-Affäre]] geprägt war. 1987 ging er zurück nach München und wurde beim BR Leiter der Redaktionsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Reportagen und aktuelle Berichte&amp;#039;&amp;#039;. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Fernsehreportagen von ihm über den Fall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]] in Ungarn, die Massenflucht von DDR-Bürgern anlässlich des [[Paneuropäisches Picknick|Paneuropäischen Picknicks]] bei Sopron, dem gewaltsamen [[Rumänische Revolution 1989|Sturz des Regimes in Rumänien]] und die dramatische soziale Lage dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1996 wurde Peter Miroschnikoff erneut nach Wien entsandt, diesmal als Leiter des ARD-Auslandskorrespondenten-Studios. In der Folge berichtete er über den [[Kosovokrieg]], über den Wiederaufbau und die Umsetzung des [[Abkommen von Dayton|Dayton-Abkommens]] in [[Bosnien]]. Ferner interessierte er sich für das Schicksal der deutschen Minderheiten in Rumänien ([[Banater Schwaben]], [[Siebenbürger Sachsen]], [[Landler (Protestanten)|Landler]]) und versuchte die deutsche Öffentlichkeit auf deren Nöte aufmerksam zu machen. Tief betroffen von den Zuständen in den rumänischen Waisenheimen nach der Wende, entschloss er sich eines dieser Kinder zu adoptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Reportagen aus Osteuropa, engagierte er sich zunehmend in der Ausbildung junger Journalisten beim BR, ab 2001 anlässlich des [[Afghanistankrieg]]es im Auftrag der ARD bei der Ausbildung von Reportern für die Krisen- und Kriegsberichterstattung in [[Hammelburg]] und ab 2006 an der [[Hochschule für Fernsehen und Film München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hochschule für Fernsehen und Film München: [http://www.hff-muenchen.de/studium/vv/dozenten/MiroschnikoffP/index.html Prof. Peter Miroschnikoff]&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben engagierte er sich für den Verband der Auslandspresse in Wien, deren [[Doyen]] und Leiter er 2004 wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Standard: [http://derstandard.at/1546281 Peter Miroschnikoff - Doyen der deutschen Journalisten in Wien], 23. Jänner 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 erhielt Peter Miroschnikoff die Ehrung durch die Südosteuropa Gesellschaft zum „Journalisten des Jahres“ und die Ehrung mit Professoren-Titel durch den österreichischen Bundespräsidenten, [[Heinz Fischer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 trat er in den Ruhestand. Die Leitung des ARD-Studios Wien sowie des Auslandspresseverbands übernahm seine Nachfolgerin Susanne Glass.&amp;lt;ref&amp;gt;Verband der Auslandspresse in Wien: {{Webarchiv|url=http://www.auslandspresse.at/index.php/93c21eed5a5c6d81d0e658e2b50f8f66/1/37/ehrenmitglieder.html |wayback=20160111035750 |text=Ehrenmitglieder |archiv-bot=2018-12-02 11:42:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Peter Miroschnikoff hält weiter Seminare für angehende Journalisten an verschiedenen Fortbildungseinrichtungen, sowie für Redakteure des BR, der Deutschen Welle und der Bayerischen Akademie für Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1269502}}&lt;br /&gt;
* Youtube: [https://www.youtube.com/watch?v=0X_wGoM-oVE Gaza - Vorhof zu Hölle], Bayerischer Rundfunk, 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-09-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Miroschnikoff, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auslandskorrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Miroschnikoff, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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