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	<title>Peter Lengsfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:57:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Lengsfeld&amp;diff=764584&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sylvain Leblanc am 6. Juni 2025 um 21:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-06T21:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Lengsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar]] [[1930]] in [[Breslau]]; † [[25. Mai]] [[2009]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.uni-muenster.de/FB2/personen/oekumene/lengsfeld.html&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Kirchzarten]]) war ein deutscher [[Katholische Kirche|katholischer]] [[Theologe]], [[Universitätsprofessor]] und [[Zen]]-Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Peter Lengsfeld, Sohn des Kinderarztes Walter Lengsfeld in Breslau, besuchte dort bis 1945 das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium|Magdalenäum]]. Nach der Flucht mit seiner Mutter und vier jüngeren Geschwistern aus der damaligen Ostzone nach Westdeutschland machte er 1949 das [[Abitur]] in [[Amberg]]/[[Oberpfalz]]. Nach zwei Semestern an der [[Philosophisch-Theologische Hochschule Königstein|Philosophisch-Theologischen Hochschule Königstein]] studierte er ab 1950 bis 1956 als Alumnus des [[Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe|Collegium Germanicum]] in [[Rom]] Theologie, wo er 1955 zum [[Priester]] geweiht wurde. Weitere Studien im Priesterkolleg [[Campo Santo Teutonico]] schloss er 1958 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab. Nachdem er drei Jahre als [[Kaplan]] in [[Berlin-Kreuzberg]] wirkte, stellte [[Julius Döpfner|Kardinal Döpfner]] ihn für die theologische Wissenschaft frei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.oki-regensburg.de/k_lengsf.htm Vita Dr. Peter Lengsfeld (abgerufen am 23. Mai 2011)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Hans Küng]] nach [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] berufen wurde, berief [[Hermann Volk]] Lengsfeld 1961 nach [[Münster]]. Ab 1962 wurde Lengsfeld wissenschaftlicher Assistent am Ökumenischen Institut der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]]. Nachdem Professor Volk, bei dem Lengsfeld die Habilitationsschrift begann, zum Bischof von Mainz berufen wurde, betreute diese Prof. [[Benedikt XVI.|Joseph Ratzinger]] (2005–2013 Papst Benedikt XVI.), der sie auch positiv begutachtete. 1964 habilitierte Lengsfeld mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Adam und Christus. Die Adam-Christus-Typologie im Neuen Testament und ihre dogmatische Verwendung bei M. J. Scheeben und K. Barth&amp;#039;&amp;#039; für [[Dogmatik]] und [[Ökumenische Theologie]] als ordentlicher Professor für Ökumenische Theologie (als Nachfolger von [[Erwin Iserloh]]). Zugleich wurde er zum Direktor des Katholischen Ökumenischen Instituts ernannt. 1992 emeritierte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ratzinger 1966 nach [[Tübingen]] umzog, übernahm Lengsfeld seine Wohnung in Münster. Später hintertrieb Ratzinger die wissenschaftliche Karriere Lengsfelds.&amp;lt;ref&amp;gt;Johanna Jäger-Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Beim Papst studiert&amp;#039;&amp;#039;, in: [https://www.publik-forum.de/Publik-Forum-08-2005/beim-papst-studiert Publik-Forum 8/2005, Seite 55, 29. April 2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Kann man die Anekdote und das Lengsfeld-Zitat auch belegen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon auf dem Breslauer Magdalenäum hatte Lengsfeld mit einem evangelischen Klassenkameraden, dessen Vater [[Richard Laabs]] Direktor des lutherischen Predigerseminars in Breslau war, den [[Der Große Katechismus|Lutherkatechismus]] mit dem [[Katechismus der Katholischen Kirche|Katholischen Katechismus]] Seite für Seite verglichen. {{Zitat|Dabei kam &amp;#039;raus, dass wir einander näher waren als gedacht.}} (Zitat: Lengsfeld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lengsfeld zählte zu den markantesten Persönlichkeiten der ökumenischen Forschung. Bereits mit seiner Doktorarbeit über das Problem von Schrift und Tradition erwarb er sich internationale und interkonfessionelle Anerkennung, die ihm auch einen frühen Ruf an den einzigen Lehrstuhl für ökumenische Theologie im deutschen Sprachraum verschaffte. Er arbeitete zunächst vor allem über die evangelische Theologie des 20. Jahrhunderts, besonders mit [[Paul Tillich]], [[Karl Barth]] und [[Rudolf Bultmann]]. Somit entstanden 1973 das &amp;#039;&amp;#039;Memorandum zur Reform und Anerkennung der Ämter&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/647.html#ch1 Reform und Anerkennung der Ämter]&amp;lt;/ref&amp;gt; und später ein Gutachten zur [[Reform]] des [[Papsttum]]s als wichtige Impulse, die aber wenig beachtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer zweiten Phase wandte sich Lengsfeld dem Versuch zu, eine umfassende Theorie ökumenischer Prozesse unter Einschluss sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse zu entwickeln. In diesem Zusammenhang stieß er schließlich auf die Einsicht der fundamentalen Bedeutung von [[Spiritualität]] und [[Meditation]] für die interkonfessionelle und interreligiöse Begegnung, die fortan seine Arbeit und sein Leben bestimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt sich nun häufiger in Japan auf und wurde Schüler von Yamada Ko-un Rōshi aus [[Kamakura]], dem damaligen Abt der Sanbo-Kyodan-[[Zen]]-Linie. Von diesem erhielt er 1988 die Bestätigung als Zen-Lehrer. Ab 1992 widmete er sich ganz dieser neuen Aufgabe. Von 1994 bis 1999 war er spiritueller Leiter des Sonnenhofs, einem Meditationszentrum für Zen und Kontemplation in der Nähe von [[Schönau im Schwarzwald]]. Dort hielt er auch in den folgenden Jahren die meisten seiner Meditationskurse. Während der Jahre als Zen-Lehrer übersetzte er die für die Zen-Schulung wichtigen [[Koan]]-Sammlungen [[Mumonkan]] und [[Hekiganroku]] mit den Kommentaren seines Lehrers [[Yamada Koun (Zen-Meister)|Yamada Koun]] [[Rōshi]] ins Deutsche. Darüber hinaus publizierte er Aufsätze zum Thema [[Kontemplation]], Zen und [[Mystik]] und fungierte als Herausgeber der Festschrift zum 80. Geburtstag des Benediktinermönches [[Willigis Jäger]] &amp;#039;&amp;#039;Mystik – Spiritualität der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Peter Lengsfeld ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=|Titel=Überlieferung. Tradition und Schrift in der evangelischen und katholischen Theologie der Gegenwart|Ort=Paderborn|Jahr=1960}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=|Titel=Adam und Christus. Die Adam-Christus-Typologie im Neuen Testament und ihre dogmatische Verwendung bei M. J. Scheeben und K. Barth|Ort=Essen|Jahr=1965}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=|Titel=Das Problem Mischehe. Einer Lösung entgegen|Sammelwerk=Kleine ökumenische Schriften|Band=3|Ort=Freiburg|Jahr=1970}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ökumenische Theologie. Ein Arbeitsbuch&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer Stuttgart 1980, ISBN=3-17-005416-3&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=|Titel=Ökumenische Praxis. Erfahrungen und Probleme konfessionsverschiedener Ehepartner|Verlag=Kohlhammer|Ort=Stuttgart|Jahr=1984|ISBN=3-17-008356-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=|Titel=Zum tieferen Sinn von Religion. Religionsgespräche in Asien und anderswo|Ort=Via Nova|Jahr=1993|ISBN=392863206X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mystik – Spiritualität der Zukunft. Erfahrung des Ewigen&amp;#039;&amp;#039;. Herder Freiburg 2005, ISBN=3-451-28573-8&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=&amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Schwerpunkt&amp;#039;&amp;#039;, in|Herausgeber=Michael Seitlinger, Jutta Höchst-Stöhr|Titel=Wie Zen mein Christsein verändert|Verlag=Herder|Ort=Freiburg|Jahr=2004|ISBN=3-451-05499-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=&amp;#039;&amp;#039;Kontemplation&amp;#039;&amp;#039;, in|Herausgeber=Gabriele Hartlieb, Christoph Quarch, Bernardin Schellenberger|Titel=Spirituell leben. 111 Inspirationen von Achtsamkeit bis Zufall|Verlag=Herder|Ort=Freiburg|Jahr=2002|ISBN=3-451-27904-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Yamada Ko-un Rōshi ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor= |Übersetzer=Peter Lengsfeld und Ludwigis Fabian|Titel=Mumonkan. Zen-Meister Mumons Koan-Sammlung. Die torlose Schranke|Verlag=Kösel|Ort=|Jahr=1989|ISBN=3-466-20308-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=|Titel=Die Niederschrift vom blauen Fels - Hekiganroku. Die klassische Koansammlung mit neuen Teishos|Herausgeber=Peter Lengsfeld|Verlag=Kösel|Ort=|Jahr=2002|ISBN=978-3-466-36593-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123920833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123920833|LCCN=n/81/127972|VIAF=20601631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lengsfeld, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökumenische Persönlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Zen-Buddhismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (interreligiöser Dialog)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lengsfeld, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kirchzarten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sylvain Leblanc</name></author>
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