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	<title>Peter Laporterie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:23:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Laporterie&amp;diff=2529591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-06-09T19:37:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Peter Laporterie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1702]] in [[Bordeaux]]; † [[1784]] in [[Bonn]]) war ein [[Bildhauerei|Bildhauer]] in der Zeit des europäischen [[Absolutismus]].&amp;lt;ref name = Hans_Vogts &amp;gt; Hans Vogts, &amp;#039;&amp;#039;Das Kölner Wohnhaus bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band II, „In Köln bezeugte Bildhauer und Bildschnitzer vom Ende des 14. bis zum Ende ces 18. Jahrhunderts“, Seite 695 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brühl Kapelle am Jagdschloss Falkenlust.jpg|miniatur|Kapelle am Jagdschloss Falkenlust, Brühl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PoppelsdorferSchlossMetzMettely1760.jpg|miniatur|Schloss Poppelsdorf (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Calden wilhelmsthal grotta f sw.jpg|miniatur|Grotte im Park von Schloss Wilhelmsthal]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Aufenthalte ===&lt;br /&gt;
Peter Laporterie erlernte sein Handwerk in der Provinz [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|Holland]] und in [[Paris]]. Gerühmt wurden speziell seine [[Grotte#Kulturgeschichte der Grotte|Grottenarbeiten]], zu denen er vor allem bei den entstehenden [[Schloss (Architektur)|Schlossanlagen]] deutscher [[Fürst]]en beauftragt wurde.&amp;lt;ref name = Hans_Vogts /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Laporterie als ein in Köln bezeugter Bildhauer des 18. Jahrhunderts angeführt wurde,&amp;lt;ref name = Hans_Vogts /&amp;gt; lässt den Schluss zu, dass er dort bei einer der [[Gaffel (Köln)|Zünfte]] eingeschrieben war, jedoch wurden keine diesbezüglichen Angaben gemacht. Auch bei den 1750 begonnenen Umbauten im Inneren des [[Rathaus (Köln)|Kölner Rathauses]], insbesondere bei der Umgestaltung des wegen seiner [[Rokoko]]-Ornamentik als Muschelsaal bezeichneten Raumes, wurde Laporteries Name nicht als einer der beteiligten Meister genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke und Wirkungsstätten ===&lt;br /&gt;
1730 stand er in Diensten des [[Kurfürst]]en [[Clemens August von Bayern]], für den er eine mit üppiger Muscheldekoration versehene Kapelle im Park des [[Brühl (Rheinland)|Brühler]] Jagdschlosses [[Schlösser Augustusburg und Falkenlust|Falkenlust]] errichtete. Die nach Fertigstellung des Bauwerks der heiligen [[Maria von Ägypten|Maria Aegyptiaca]] geweihte „Muschelkapelle“&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Drösser: &amp;#039;&amp;#039;Brühl. Geschichte – Bilder – Fakten – Zusammenhänge&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;98.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte den [[Grundriss]] eines kleinen [[Oktogon (Architektur)|Oktogons]] erhalten und war eine im Stil einer Grotte ausgeschmückte Kapelle. Sie blieb im Gegensatz zu Laporteries ebenfalls für Clemens August im heutigen [[Bonn]]er Stadtteil [[Poppelsdorf]] ausgeführter Arbeit erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit 1735 in Bonn weilende Bildhauer arbeitete sieben Jahre an der Ausstattung des Muschelsaales im [[Poppelsdorfer Schloss]] des Kurfürsten. Diese 1753 vollendete Arbeit wird als sein Hauptwerk bezeichnet und hervorgehoben, dass die Ausschmückung „eine äußerst raffinierte Disposition gewesen sei“ und die Herstellung sowie die Verwendung des pflanzlichen und tierischen Schmuckes aus Muscheln und Korallen „habe die höchste Beherrschung des spröden Materiales gezeigt“. Das Werk wurde als sehr viel umfangreicher und bedeutender als alle seine anderen drei Arbeiten angesehen. 1764 stellte er hierfür an den Nachlass des Kurfürsten eine Forderung in Höhe von 2000 Reichstalern, die jedoch unbeantwortet blieb&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Dohms |Titel=Die Inventare der Schlösser und Gärten zu Brühl: mit e. Quellenanhang |Verlag=Schwann |Ort=Düsseldorf |Datum=1978 |ISBN=978-3-590-30243-3 |Seiten=267 |Abruf=2024-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 hieß es zum Thema des Muschelsaals in der Rede eines [[Preußen|preußischen]] Abgeordneten in [[Mainz]], die Wasserbecken in den Wandnischen wären bereits 1820 entfernt worden und mit dem technischen Meisterwerk Laporteries sei „bei der Aufstellung der [[Mineralogie|mineralogischen]] Sammlung in diesem Schlossflügel nicht eben milde verfahren worden, sodass sie erheblich Schaden genommen habe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Landkreises Bonn&amp;#039;&amp;#039;, Schloss Poppelsdorf Muschelsaal, S. 247 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Werke Laporteries entstanden in den Parkanlagen des zwischen 1743 und 1761 erbauten [[Schloss Wilhelmsthal (Calden)|Schlosses Wilhelmsthal]] und in den Anlagen des [[Schloss Neuwied|Schlosses zu Wied]].&amp;lt;ref name = Hans_Vogts /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Laporterie bewohnte 1785 ein eigenes Haus in der Bonner Wenzelgasse. Es ist jedoch nicht bekannt, wo er starb oder wo er bestattet wurde.&amp;lt;ref name = Hans_Vogts /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Vogts]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kölner Wohnhaus bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Köln, 1966. (Erweiterte Neuauflage der Ausgabe des Jahres 1914)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Drösser: &amp;#039;&amp;#039;Brühl. Geschichte – Bilder – Fakten – Zusammenhänge.&amp;#039;&amp;#039; Rolf Köhl, Brühl 2005, ISBN 3-921300-05-3.&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]]: Im Auftrage des Provinzialverbandes der Rheinprovinz, Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Landkreises Bonn&amp;#039;&amp;#039;, Band V, III. Druck und Verlag L. Schwann, Düsseldorf 1905, Nachdruck 1981. ISBN 3-590-32113-X&lt;br /&gt;
* [[Josef Niesen]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3. erw. und verb. Aufl., Bonn 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laporterie, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1702]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1785]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laporterie, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bildhauer in der Zeit des europäischen Absolutismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1702&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bordeaux]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1785&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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