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	<title>Peter Kunter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname                   = &lt;br /&gt;
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{{Team-Station|1956–{{0|0000}}|[[Eintracht Wetzlar]]|}}&lt;br /&gt;
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{{Team-Station|1965–1976|[[Eintracht Frankfurt]]|234 (0)}}&lt;br /&gt;
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{{Team-Station|1958–1959|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-18-Junioren)|Deutschland U-18]]|9 (0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1959–1960|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure|Deutschland Amateure]]|4 (0)}}&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Kunter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1941]] in [[Berlin]]; † [[18. März]] [[2024]] in [[Offenbach am Main]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://profis.eintracht.de/news/trauer-um-peter-kunter-157596 |titel=Trauer um Peter Kunter |datum=2024-03-18 |sprache=de |abruf=2024-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Fußball]]spieler auf der Position des [[Torwart#Fußball|Torwarts]]. Nachdem er zwischen 1961 und 1965 beim seinerzeit zweitklassigen [[Freiburger FC]] aktiv gewesen war, spielte er von 1965 bis 1976 für [[Eintracht Frankfurt]]. In dieser Zeit absolvierte Kunter 234 [[Fußball-Bundesliga|Bundesligapartien]] und gewann 1974 mit Frankfurt den [[DFB-Pokal]]. Er gehörte zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft, die 1972 Europameister wurde, kam aber zu keinem Länderspiel. Nach seiner aktiven Karriere war er bei Eintracht Frankfurt von 1977 bis 1979 Vizepräsident und von 2001 bis 2005 Verwaltungsratsmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Als Spieler des seinerzeitigen hessischen Amateurligisten [[Eintracht Wetzlar]] wurde der mit 1,76 Meter für einen Torhüter eher kleine Peter Kunter gegen Ende der 1950er-Jahre noch im Mittelfeld eingesetzt. Ab 1961 studierte Kunter [[Zahnmedizin]], [[Sportwissenschaft]] und [[Germanistik]] in [[Freiburg im Breisgau]] und spielte seit diesem Umzug in den Südwesten der Republik für den [[Freiburger FC]]. Für Freiburg kam er nach der 1963 erfolgten Einführung der [[Fußball-Regionalliga#1963 bis 1974 – 2. Spielklasse in fünf Regionalligen|Regionalliga]] als zweithöchster Spielklasse in zwei Jahren zu 69 Punktspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wechselte er zu Eintracht Frankfurt, für die er in der Bundesliga 234 Partien absolvierte. Dazu spielte er jeweils in 17 Begegnungen im [[DFB-Pokal]]-Wettbewerb und im [[Europapokal#Fußball|Europapokal]]. Bereits im ersten Jahr löste er den langgedienten 34-jährigen [[Egon Loy]] im Tor ab und kam auf 25 Einsätze. Zwischen 1967 und 1969 musste er aber meist hinter dem von [[Borussia Dortmund]] gekommenen Vizeweltmeister von 1966 [[Hans Tilkowski]] zurückstehen, unter anderem, da er nach einem schweren Verkehrsunfall mehrere Monate ausfiel. Im Dezember 1969 wurde er zum Doktor der Zahnmedizin [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|482475633}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen wurde er in Aufstellungen von [[Eintracht Frankfurt]] oft als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;Kunter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg- Dr. Kunter, Eintrach Frankfurt; Werner Enke - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 091594d.jpg|mini|Peter Kunter (links) mit den Schauspielern [[Werner Enke]] und [[Henry van Lyck]] 1970 bei einer Filmpräsentation in Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
Der „fliegende Zahnarzt“ galt als reaktionsschnell und dank zehn gehaltener Elfmeter als &amp;#039;&amp;#039;Strafstoßtöter&amp;#039;&amp;#039;. 1971 trug er wesentlich dazu bei, dass die Eintracht nicht abstieg; vor allem beim vorentscheidenden 2:0-Sieg gegen [[Kickers Offenbach]] wuchs der Torwart über sich hinaus. Als Kontaktlinsenträger hatte Kunter indes bei den in den 1970er Jahren häufiger werdenden Flutlichtspielen mit Sehproblemen zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1974 gehörte Kunter der von [[Dietrich Weise]] trainierten Mannschaft an, die erstmals den [[DFB-Pokal 1973/74|DFB-Pokal]] nach Frankfurt holte. Im Düsseldorfer [[Rheinstadion]] besiegte die Eintracht im Finale den [[Hamburger SV]] mit 3:1 nach Verlängerung. Bedeutende Mitspieler Kunters in jener Mannschaft waren Bundesligarekordspieler [[Charly Körbel]], [[Jürgen Kalb]], [[Bernd Nickel]], Kapitän [[Jürgen Grabowski]] und [[Bernd Hölzenbein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 1973/74 musste sich Kunter seine die Einsätze weitgehend mit [[Günter Wienhold]] teilen, der auch in den nachfolgenden beiden Spielzeiten die meisten Spiele im Tor der Eintracht absolvierte. So kam Kunter bei der erfolgreichen [[DFB-Pokal 1974/75|Pokalverteidigung 1975]] in diesem Wettbewerb nur zu einem Einsatz. 1976 beendete er seine aktive Laufbahn, nachdem er gegen Ende der Saison 1975/76 den schwer verletzten Wienhold noch in acht Bundesliga- und drei Europapokalbegegnungen ersetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahleinsätze ===&lt;br /&gt;
1958 wurde Kunter ins Tor der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-18-Junioren)|U-18-Auswahl]] des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] berufen, für die er insgesamt neun Länderspiele bestritt. Beim [[UEFA-Juniorenturnier]], der damals inoffiziellen Europameisterschaft dieser Altersklasse, war der Torsteher aus Wetzlar sowohl 1958 als auch 1959 die No. 1 der westdeutschen Vertretung. In den Jahren danach spielte er vier Mal für die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure|bundesdeutsche Amateurnationalelf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tor der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|A-Nationalmannschaft]], in der in jenen Jahren [[Sepp Maier]], [[Norbert Nigbur]], [[Wolfgang Kleff]] und [[Bernd Franke (Fußballspieler)|Bernd Franke]] eingesetzt wurden, kam er nicht zum Zug. Bei der Endrunde um die [[Fußball-Europameisterschaft 1972|Europameisterschaft 1972]] in Belgien war „der Doc“ aber als dritter Torhüter, der auf Abruf zu Hause blieb, Teil des Aufgebotes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kicker&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1977 und 1979 war er Vizepräsident bei [[Eintracht Frankfurt]] und von 2001 bis 2005 Mitglied des Verwaltungsrats. Noch während seiner aktiven Spielerlaufbahn betrieb Kunter in Frankfurt eine Zahnarztpraxis. Später ließ er sich im [[Rödermark|Rödermärker]] Stadtteil [[Ober-Roden]] nieder. Ab 2005 war er im Ruhestand. Viele Mitspieler und auch jüngere Eintrachtler gehörten zu seinem Patientenkreis. Peter Kunter starb am 18. März 2024 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kicker&amp;quot;&amp;gt;Andreas Hunzinger: &amp;#039;&amp;#039;Fußball allein war dem „fliegenden Zahnarzt“ nicht genug.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kicker-Sportmagazin|kicker Sportmagazin]].&amp;#039;&amp;#039; 21. März 2024, Seite 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
1973 drehte der Regisseur [[Joachim Kreck]] den neunminütigen Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;No 1&amp;#039;&amp;#039; mit Kunter, in dem die Torwartposition als solche allgemein behandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt1805352|No 1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Peter Kunter&amp;#039;&amp;#039;. In: Rainer Franzke, Wolfgang Tobien: &amp;#039;&amp;#039;Die Eintracht. 80 Jahre Fußball-Zauber&amp;#039;&amp;#039;. Taunusstein [1979], S. 77–78.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Peter Kunter – Ein Doktor hängt am Weihnachtsbaum&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Homann, Achim Nöllenheidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Don Hennes und die Liebe zur Liga&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Essen 1994, ISBN 3-88474-018-0, S. 144–147.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Kunter, Peter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bernd Franco Hoffmann|B. F. Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Lexikon der Bundesligatorhüter. Mehr als 300 Biographien – von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-89602-526-0, S. 237–238.&lt;br /&gt;
* Ulrich Matheja: &amp;#039;&amp;#039;Schlappekicker und Himmelsstürmer. Die Geschichte von Eintracht Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Göttingen 2007, ISBN 3-89533-538-X.&lt;br /&gt;
* Frank Gotta, Othmar Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Im Herzen von Europa … Eintracht Frankfurt&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 2007, ISBN 3-89784-286-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|peter-kunter}}&lt;br /&gt;
* {{Fussballdaten|peter-kunter}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|99656}}&lt;br /&gt;
* {{Kicker|dr-peter-kunter-2}}&lt;br /&gt;
* Spielerprofil bei [https://eintracht-archiv.de/kunter.html eintracht-archiv.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1145351727|VIAF=1319151172692339210002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kunter, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtorhüter (Eintracht Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Eintracht Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFB-Pokal-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kunter, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler und -funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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