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	<title>Peter Krauland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Krauland&amp;diff=1219201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-11-10T20:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Krauland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1903]] in [[Kraubath in der Weststeiermark|Kraubath]], Gemeinde [[Groß Sankt Florian]], [[Steiermark]]; † [[8. September]] [[1985]] in [[Wien]]) war [[österreich]]ischer [[Rechtsanwalt]], Politiker und Geschäftsmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politiker in der Steiermark ==&lt;br /&gt;
Krauland absolvierte von 1917 bis 1921 eine [[Handelsakademie]] und studierte von 1926 bis 1931 an der [[Universität Wien]] Rechtswissenschaften. Von 1926 bis 1951 war er Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KÖStV Austria Wien]]. Der junge Rechtsanwalt betätigte sich auch politisch. Im [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaat]] war er 1934 bis 1938 Mitglied der [[Steiermark|steiermärkischen]] [[Landesregierung]], Landesfinanzreferent und Mitglied des [[Länderrat (Österreich)|Länderrates]]. 1938 wurde er als Repräsentant des [[Austrofaschismus]] vom [[NS-Regime]] abgesetzt und zeitweise inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundesminister ==&lt;br /&gt;
Von Dezember 1945 bis Oktober 1949 war Krauland [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]-Minister für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung. Das „Krauland-Ministerium“ verwaltete Vermögenswerte, die vor 1938 österreichischen Organisationen und Vereinen gehört hatten und während des NS-Regimes eingezogen worden waren. 1948 wäre der Minister bei der Rückfahrt von Westösterreich nach Wien an der [[Enns]]brücke, wo die Russen die in ihre [[Besetztes Nachkriegsösterreich|Besatzungszone]] Einreisenden kontrollierten, beinahe verhaftet worden. Seine Ausweispapiere wurden vorübergehend für falsch erklärt. Im Zuge der weiteren Amtshandlung erklärten die Russen, nicht seine, sondern die Papiere seiner Mitarbeiterin [[Margarethe Ottillinger|Margarethe Ottilinger]] seien falsch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wienerzeitung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Margarethe Ottilinger – Eine energische Kämpferin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wiener Zeitung]], 24. Juni 2006; [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/reflexionen/kompendium/114559_Eine-energische-Kaempferin.html tagblatt-wienerzeitung.at] abgerufen am 27.&amp;amp;nbsp;November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde verhaftet und konnte erst zum [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertrag]] 1955 aus Sibirien nach Österreich zurückkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Kocensky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation zur österreichischen Zeitgeschichte 1945–1955.&amp;#039;&amp;#039; Jugend und Volk, Wien 1970, ISBN 3-7141-6513-4, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am [[Hietzinger Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Peter Krauland |Friedhof=Hietzing |Jahr=1985}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Krauland-Skandal ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Krauland-Skandal}}&lt;br /&gt;
Als Minister zweigte Krauland sukzessive Gelder ab, die in die Kassen der beiden Regierungsparteien, aber auch des [[Österreichischer Gewerkschaftsbund|ÖGB]] und der Kammern flossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diepresse.com/339479/ungenierter-griff-in-die-kassen &amp;#039;&amp;#039;Ungenierter Griff in die Kassen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Presse&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 6. Oktober 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diepresse.com/458756/der-kriminalfall-peter-krauland &amp;#039;&amp;#039;Der Kriminalfall Peter Krauland.&amp;#039;&amp;#039;] In: Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Presse&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 6. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere Druckereien, Verlagshäuser und andere politisch interessante Unternehmen wurden nach dem [[Proporz|Proporz-System]] aufgeteilt. Restitutionsforderungen ehemaliger jüdischer Eigentümer wurden hingegen meist abgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diepresse.com/458756/der-kriminalfall-peter-krauland &amp;#039;&amp;#039;Der Kriminalfall Peter Krauland.&amp;#039;&amp;#039;] In: Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Presse&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 6. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Historiker Peter Böhmer in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Wer konnte, griff zu&amp;#039;&amp;#039; belegt,&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer, Toter: &amp;#039;&amp;#039;Wahl 2006: Kanzler, Kampagnen, Kapriolen. Analysen zur Nationalratswahl 2006&amp;#039;&amp;#039;. 2007, S. 108; [https://books.google.de/books?id=tL5UisqRXNoC&amp;amp;pg=PA108&amp;amp;lpg=PA108&amp;amp;dq=Krauland-Skandal&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=FQjxj-f-rY&amp;amp;sig=bnKDN97ZFL23BSDQ6y2lG518pPA&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden Kraulands Malversationen schließlich aufgrund einer Rückstellung der [[Guggenbacher Papierfabrik]], der eine Parteispende von 700.000 Schilling an die ÖVP gegenüberstand, aufgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Jänner 1951 genehmigte der Immunitätsausschuss des [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrats]] das Auslieferungsbegehren der Staatsanwaltschaft Wien gegen den früheren Minister. Für den Fall, dass er vor Gericht belastet werde, distanzierte sich die ÖVP am gleichen Tag vorsorglich von Krauland. Am 29. Juli 1951 berichtete die regierungsamtliche &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
über das Ausscheiden Kraulands aus der ÖVP.&amp;lt;ref&amp;gt;Kocensky: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;, S. 147&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verblieb aber bis zum Ende der Legislaturperiode des [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrats]] 1953 als freier („wilder“) Abgeordneter im Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess gegen Krauland und mit ihm beschuldigte Ministerialbeamten wurde von Jänner bis Juli 1954 durchgeführt. Im Urteil vom 6. Juli 1954 wurde festgehalten, Krauland habe Missbrauch der Amtsgewalt begangen und den Staat um mehr als eine Million Schilling geschädigt. In Hinblick auf das 1950 erlassene Amnestiegesetz&amp;lt;ref&amp;gt;{{BGBl|Nr. 161/1950}}: Amnestiegesetz&amp;lt;/ref&amp;gt; musste der frühere Minister dennoch freigesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermutete Geheimdienstbeziehungen ==&lt;br /&gt;
Dem nach Zeitzeugenberichten brillanten, aber anmaßend auftretenden Minister wurden auch komplexe Geheimdienstbeziehungen nachgesagt, unter anderem eine Verwicklung in die Affäre um seine Mitarbeiterin [[Margarethe Ottillinger|Margarethe Ottilinger]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wienerzeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die von Krauland seit 1958 geführte [[Allgemeine Wirtschaftsbank]] musste 1974 [[Insolvenz|Konkurs]] anmelden, das Konkursverfahren zog sich bis 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gertrude Enderle-Burcel]]: &amp;#039;&amp;#039;Christlich – ständisch – autoritär. Mandatare im Ständestaat 1934–1938&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes 1991, ISBN 3-901142-00-2, S. 132–133.&lt;br /&gt;
* Peter Böhmer: &amp;#039;&amp;#039;Wer konnte, griff zu. „Arisierte“ Güter und NS-Vermögen im Krauland-Ministerium. (1945–1949).&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u. a. 1999, ISBN 3-205-99053-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Krauland,_Peter}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kabinett Figl I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121383040|LCCN=n99055108|VIAF=27925996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krauland, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesrat (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Länderrates (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krauland, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Rechtsanwalt, Politiker (VF, ÖVP), Abgeordneter zum Nationalrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kraubath in der Weststeiermark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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