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	<title>Peter Koser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: Anführungszeichen</title>
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		<updated>2023-03-16T10:54:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Koser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1834]] in [[Lampertheim]]; † [[13. September]] [[1891]] in [[Darmstadt]]) war ein [[katholischer Priester]] und von 1869 bis 1889 Pfarrer in [[Gau-Algesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nachdem Koser seine schulische Ausbildung beendet und angefangen hatte, [[Theologie]] zu studieren, empfing er am 12. August 1859 die [[Priesterweihe]]. Seine Jahre als [[Kaplan]] verbrachte er in [[Gau-Bickelheim]] und Darmstadt. 1866 wurde er zum Pfarrverwalter der Pfarrei [[Wald-Michelbach]] bestellt und war danach für kurze Zeit Pfarrer in [[Ober-Ingelheim]]. Am 1. Oktober 1869 übertrug der [[Mainz]]er [[Bischof]] [[Wilhelm Emmanuel von Ketteler]] Koser die Leitung der Pfarrei Gau-Algesheim, die über einen längeren Zeitraum von einem Pfarrverwalter betreut worden war und die Koser bis 1889 innehatte. Von Gau-Algesheim wurde er nach Darmstadt in die Pfarrei [[St. Ludwig (Darmstadt)|St. Ludwig]] versetzt, wo er am 13. September 1891 starb. Sein Leichnam wurde nach Gau-Algesheim überführt und in der Pfarrkirche in Anwesenheit des Mainzer Bischofs beigesetzt. 1894 erhielt eine Straße im Anschluss an den Stadtkern den Namen „Koserstraße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Das kirchliche und gesellschaftliche Leben der Stadt Gau-Algesheim wurde seit 1869 von Koser geprägt. Folgende Einrichtungen verdanken ihre Existenz seiner Initiative und beharrlichen Betreuung:&lt;br /&gt;
* Die Zeitung „Rheinischer Volksbote“ erschien zweimal wöchentlich und vertrat vor allem in der Zeit des [[Kulturkampf]]es dezidiert die Positionen der [[Katholische Kirche|Katholischen Kirche]] und der 1870 gegründeten [[Zentrumspartei]]. Am 15. September 1869 erschien das Probeblatt der Zeitung, die bis 1923 Bestand hatte. Während seiner Gau-Algesheimer Zeit schreibt Koser die Mehrzahl der Leitartikel. 1870 erscheint in den Verlagen Franz Kirchheim, Mainz und Reidel, Gau-Algesheim ohne Autorenname Kosers Vortrag „Der Clerus und seine Aufgabe gegenüber der Tagespresse. Conferenz-Vortrag eines Priesters der Diöcese Mainz“.&lt;br /&gt;
* Eine katholische höhere Lehranstalt (Präperandie), die ihren Betrieb am 23. Oktober 1871 mit drei Jahrgangsklassen aufnahm und bis 1884 bestand.&lt;br /&gt;
* Das „Hilfs-Comité für Kriegsverletzte“ im Verbreitungsgebiet des Rheinischen Volksboten während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870/71.&lt;br /&gt;
* Der 1871 gegründete „Katholische gesellige Verein“, dessen Vortragsprogramm Themen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik umfasste und der einen Lesezirkel mit einer Vereinsbücherei unterhielt.&lt;br /&gt;
* Ein „Krankenverein“ (1872) und ein „Sterbeverein“ (1873), die später fusionierten und bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] aktiv waren.&lt;br /&gt;
* Der „Credit- und Sparverein Gau-Algesheim“ (1878).&lt;br /&gt;
* Eine [[Aktiengesellschaft]] zur Gründung einer „Kleinkinderbewahranstalt“, mit deren Hilfe am 7. Juli 1881 diese Erziehungs- und Bildungseinrichtung und ein Jahr später eine „Nähschule für Mädchen“ errichtet werden konnten.&lt;br /&gt;
* Der „Armenverein“, der bereits im Gründungsjahr 1882 über 200 Mitglieder zählte, die zwischen einer und vierzig Mark jährlich einzahlten.&lt;br /&gt;
* Der „Bauernverein Gau-Algesheim“, verbunden mit einem „Consumverein“ (1884).&lt;br /&gt;
* Der Kirchenmusikverein (1888).&lt;br /&gt;
* Der Neubau der Katholischen Pfarrkirche St. Cosmas und St. Damian (1887/1889).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stadt Gau-Algesheim: Gau-Algesheim. Historisches Lesebuch, Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes, Band 41, Ingelheim 1999, S. 119–127.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118565656|VIAF=64799382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koser, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koser, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Priester&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lampertheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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