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	<title>Peter Jungblut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:32:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Jungblut&amp;diff=1673933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: PD-fix</title>
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		<updated>2024-12-30T17:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Jungblut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. November]] [[1961]] in [[Dorsten]]) ist ein deutscher Journalist und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungblut arbeitet seit 1989 für den [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]] (BR) und war zunächst Hörfunk-Korrespondent in [[Bonn]] (1990 bis 1995) und im [[ARD-Hauptstadtstudio]] in [[Berlin]] (1995 bis 2004). Seit April 2004 ist er leitender Redakteur im Ressort „Kultur aktuell“ beim BR in München und dort insbesondere als Musiktheater-Kritiker, Kommentator und Glossist (&amp;#039;&amp;#039;Ende der Welt&amp;#039;&amp;#039; auf [[Bayern 2]]) tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/radio/bayern2/moderatoren-peter-jungblut-100.html BR, Bayern&amp;amp;nbsp;2, kulturWelt / kulturLeben, Peter Jungblut], abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker (Studium in München und Bonn, [[Magister#Magister Artium (M.A.)|M.A.]]) forschte zunächst über die deutsche Pressepolitik von 1890 bis 1914&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Daniel, Wolfram Siemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Propaganda: Meinungskampf, Verführung und politische Sinnstiftung 1789–1989.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1994 (248 Seiten).&amp;lt;/ref&amp;gt; und weitere Themen der [[Wilhelminismus|Wilhelminischen Ära]], außerdem über die Regionalgeschichte des [[Landkreis Altötting|Landkreises Altötting]] im Nationalsozialismus (&amp;#039;&amp;#039;Tod in der Wiege&amp;#039;&amp;#039;, 1991, überarbeitet als &amp;#039;&amp;#039;Rein strategische Gesichtspunkte&amp;#039;&amp;#039;, 2002, u.&amp;amp;nbsp;a. über das Kriegsende, die jahrelange Rekrutierung von Zwangsarbeitern aus ganz Europa, das [[KZ-Außenlager]] in der Nähe des Werksgeländes in Gendorf und das [[Entbindungslager für Kinder von Ostarbeiterinnen]] auf der gegenüberliegenden Seite der [[Alz]] in [[Burgkirchen an der Alz|Burgkirchen]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://spd-burgkirchen.de/ SPD Burgkirchen a.d. Alz im Landkreis Altötting]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Firma [[Hoechst]] verhinderte 1991, dass ein ursprünglich geplanter Beitrag von Jungblut zur NS-Zeit für das Heimatbuch der Gemeinde [[Burgkirchen an der Alz]] erscheinen konnte (&amp;#039;&amp;#039;Das entnazifizierte Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Juni 1991). Dies führte zu einem überregionalen Presseecho. Hoechst, eine [[I.G. Farben]]-Nachfolgegesellschaft, hatte 1955 unter dubiosen Umständen den erst zu [[Emmerting]], später zu Burgkirchen gehörenden Chemiestandort Gendorf übernommen, der 1939 als geheimer Rüstungsbetrieb („[[Anorgana]]“) gegründet worden war und u.&amp;amp;nbsp;a. Grundstoffe für die Luftwaffe und Giftgas herstellen sollte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietmar Grypa]]: [http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Bayerisches_Chemiedreieck Bayerisches Chemiedreieck], veröffentlicht am 6. Oktober 2006; in: Historisches Lexikon Bayerns, abgerufen am 28. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwangsarbeiter und KZ-Insassen wurden dort beschäftigt. Der vormalige Verbindungsmann der I.G Farben zur [[Gestapo]] und zur [[Struktur der NSDAP|NS-Gauleitung]], Hans Wagenheimer, war ab 1955 bis zur Eingliederung der Anorgana in den Hoechst-Konzern Geschäftsführer und erhielt danach [[Prokura]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stephan H. Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Schatten der Vergangenheit oder personeller Neubeginn? Die Farbwerke Hoechst nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Osterloh, Harald Wixforth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmer und NS-Verbrechen: Wirtschaftseliten im ‚Dritten Reich‘ und in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 2014, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer „Kinderbewahranstalt“ für „Ostarbeiterinnen“ kamen rund 150 Säuglinge ums Leben. Der Vorstandsvorsitzende der Firma Hoechst, [[Jürgen Dormann]], entschuldigte sich später für den Zensureingriff durch seine Vorgänger an der Unternehmensspitze, ebenso der jetzige Chemiepark-Betreiber Infraserv.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.infraserv.gendorf.de/de-DE/Support%20Navigation/Newsroom/Presseinformation/2014/2014_11_06_Eroeffnung%20historische%20Ausstellung Historische Ausstellung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungblut veröffentlichte unter anderem Bücher über die wilhelminische [[Eulenburg-Affäre]] (&amp;#039;&amp;#039;Famose Kerle&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 2003) und über die homosexuelle Emanzipationsbewegung (&amp;#039;&amp;#039;Ein Streifzug durch die schwule Geschichte Münchens 1813–1945&amp;#039;&amp;#039;, München 2005). Er arbeitete außerdem für den &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Rundfunk&amp;#039;&amp;#039; über den Schriftsteller [[Walter Flex]] („[[Wildgänse rauschen durch die Nacht]]“, 2007) und schrieb wiederholt über die Geschichte des deutschen [[Presseball]]s seit 1872. Zu seinen Radiofeature-Themen zählten außerdem u.&amp;amp;nbsp;a. der Berliner Kunstkritiker [[Karl Scheffler (Kunstkritiker)|Karl Scheffler]] &amp;#039;&amp;#039;(Immerfort werden, niemals sein)&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II. von Preußen]] (zum 300. Geburtstag) und die preußische Königin [[Luise von Mecklenburg-Strelitz|Luise]] (zum 200. Todestag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Ein verteufeltes Leben – Karriere eines Feindbilds&amp;#039;&amp;#039; über den jüdischen Kunsthändler und Journalisten [[Simson Alexander David]] (1755–1813), der im persönlichen Auftrag [[Napoleon]]s u.&amp;amp;nbsp;a. die erste ununterbrochen täglich erscheinende deutsche Zeitung (&amp;#039;&amp;#039;[[Der Telegraph (Tageszeitung)|Der Telegraph]]&amp;#039;&amp;#039;, 1806–1808) in Berlin herausgab. Die erweiterte 2. Auflage erschien 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Peter Jungblut: &amp;#039;&amp;#039;Unter vier Reichskanzlern. Otto Hammann und die Pressepolitik der deutschen Reichsleitung 1890 bis 1916&amp;#039;&amp;#039;. In: Ute Daniel, Wolfram Siemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Propaganda: Meinungskampf, Verführung und politische Sinnstiftung 1789–1989&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1994 (248 Seiten).&lt;br /&gt;
* Peter Jungblut: &amp;#039;&amp;#039;Rein strategische Gesichtspunkte. Gendorf 1939–1945, eine Ortsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2001.&lt;br /&gt;
* Peter Jungblut: &amp;#039;&amp;#039;Famose Kerle – Eulenburg, eine wilhelminische Affäre&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2003, ISBN 3-935596-21-9.&lt;br /&gt;
* Peter Jungblut: &amp;#039;&amp;#039;Ein Streifzug durch die schwule Geschichte Münchens&amp;#039;&amp;#039;. München 2005, ISBN 3-935227-03-5.&lt;br /&gt;
* Peter Jungblut: &amp;#039;&amp;#039;Ein verteufeltes Leben. [[Simson Alexander David]] (1755–1812) – der Journalist, den Deutschland zur Hölle wünschte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2015, ISBN 3-7375-4423-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20170823220215/https://www.br.de/radio/bayern2/service/moderation/moderatoren-kulturwelt-kultur102.html Moderatorenporträt von Peter Jungblut auf BR-online] (archivierte Fassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124970443|LCCN=no2003113451|VIAF=55094859}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jungblut, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunkjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jungblut, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dorsten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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