<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peter_Josef_Cramer_von_Clausbruch</id>
	<title>Peter Josef Cramer von Clausbruch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Peter_Josef_Cramer_von_Clausbruch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Josef_Cramer_von_Clausbruch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T00:44:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Josef_Cramer_von_Clausbruch&amp;diff=272600&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: Reinhard Dietrich verschob die Seite Peter Josef Cramer von Clauspruch nach Peter Josef Cramer von Clausbruch: Übliche Schreibweise in WP</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Josef_Cramer_von_Clausbruch&amp;diff=272600&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-03T12:23:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reinhard Dietrich verschob die Seite &lt;a href=&quot;/index.php?title=Peter_Josef_Cramer_von_Clauspruch&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Peter Josef Cramer von Clauspruch (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Peter Josef Cramer von Clauspruch&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/index.php/Peter_Josef_Cramer_von_Clausbruch&quot; title=&quot;Peter Josef Cramer von Clausbruch&quot;&gt;Peter Josef Cramer von Clausbruch&lt;/a&gt;: Übliche Schreibweise in WP&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Josef Cramer von Clausbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Aufgrund der im 18. Jahrhundert noch nicht vereinheitlichten Rechtschreibung kommt der Familienname auch in den Schreibweisen &amp;#039;&amp;#039;Cramer von Clauspruch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cramer von Clauspurg&amp;#039;&amp;#039; (Janssen-Lohmann) vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit vollem Namen &amp;#039;&amp;#039;Peter Josef Franz Xaver Johannes Nepomuk Cramer von Clausbruch&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1752]] in [[Bonn]]; † [[11. August]] [[1820]] in [[Köln]]) war [[Priester (Christentum)|Priester]] und Präsident des [[Offizial]]iats im [[Erzbistum Köln]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Er stammte aus einer angesehenen Kölner Juristenfamilie. Seine Eltern waren [[Arnold Heinrich Cramer von Clausbruch]] (1720–1792) [[Kurköln|kurkölner]] [[Reichskammergericht#Assessoren|Assessor]] (Richter) am [[Reichskammergericht]] und dessen Frau, Anna Gertrud Ursula, geborene Stoll. Deren Vater, Johann Apollonaris Stoll, war ebenfalls Jurist, kurkölnischer Hofrat und [[Syndikus]] des [[Kölner Domkapitel|Kölner Domstifts]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schwester von Peter Josef Cramer von Clausbruch, Josepha Maria Ursula Gertrud Walpurgis (1751–nach 1795), heiratete [[Heinrich Ludwig Karl von Gebler]] (1724–1782), ebenfalls Assessor am Reichskammergericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Ämter ==&lt;br /&gt;
Peter Josef Cramer von Clausbruch studierte [[Rechtswissenschaft]] und wurde zum [[Dr. jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 wurde er [[Kanoniker]] am [[Bonner Münster]] St. Cassius.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Niedere Weihen|niederen Weihen]] sowie die [[Weihe (Christentum)|Weihe]] zum [[Subdiakon]] erhielt er am 6. April 1776, die Priesterweihe folgte kurz darauf am 16. April 1776. &amp;lt;!-- Textlicher Altbestand ohne Einzelnachweis --&amp;gt; Weiter wurde er [[Kapitular]] des [[Kollegiatstift]]s [[St. Georg (Köln)|St. Georg]] in Köln. Mitte der 1770er Jahre wurde er geistlicher [[Assessor]] (Richter) am Offizialat. 1784 berief ihn Erzbischof [[Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels|Maximilian Friedrich]] auf die neugeschaffene Stelle eines Geistlichen Geheimen [[Referent (Behörde)|Referendars]] an den Bonner Hof und in die kurkölnische Zentralverwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Cramer gehörte zu den gemäßigten [[Aufklärung|Aufklärern]] am Hof. &amp;lt;!-- Textlicher Altbestand ohne Einzelnachweis --&amp;gt; 1792 wechselte er wieder nach Köln: Am 21. September 1792 wurde er in das [[Kölner Domkapitel]] berufen, hatte dort die Funktion eines „Priesterherren“ inne, und wurde von Erzbischof [[Maximilian Franz von Österreich|Maximilian Franz]] im September zum Offizial ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Amt eines Hofgerichtspräsidenten wurde ihm übertragen. In seiner Tätigkeit als Offizial war Cramer vor allem darum bemüht, die ständigen Eingriffe des [[Apostolischer Nuntius|Nuntius]] in die [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]] des Erzbischofs von Köln einzudämmen. So nahm er auch als Berater am [[Emser Kongress]] teil, der den Höhepunkt des [[Nuntiaturstreit]]es bildete. &amp;lt;!-- Textlicher Altbestand ohne Einzelnachweis --&amp;gt; Er war einer der engsten Berater der Erzbischöfe Maximilian Friedrich (1761–1784) und Maximilian Franz (1784–1801).&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einmarsch der Franzosen 1794 in das Kurfürstentum Köln floh er zusammen mit dem Domkapitel und dem Erzbischof ins Exil auf das rechte [[Rhein]]ufer.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war der letzte Kölner Offizial des alten Erzbistums Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht konnte er seine bisherigen Ämter nicht mehr ausüben. Nach dem Tod des Pfarrers von [[Unkel]] wurde ihm vom Generalvikariat in [[Köln-Deutz|Deutz]] am 6. Juli 1809 die Pfarrei Unkel übertragen&amp;lt;ref&amp;gt;Jahns, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;, nachdem die Regierung [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Unkel gehörte damals zum [[Herzogtum Westfalen#Herzogtum Westfalen in der hessen-darmstädtischen Zeit|Herzogtum Westfalen]], das von 1803 bis 1816 eine Provinz des Großherzogtums war.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn am 27. Juni 1809 zu diesem Amt vorgeschlagen hatte. Dort wirkte er bis zu seinem Tod. &amp;lt;!-- Textlicher Altbestand ohne Einzelnachweis --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Janssen, Friedrich Wilhelm Lohmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Weltklerus in den Kölner Erzbistums-Protokollen. Ein Necrologium Coloniense 1661–1825&amp;#039;&amp;#039;. 3. Nachdruck  der Ausgabe Köln, 1935/36. Mit einem Vorw. von Reimund Haas. W. Stubenvoll 2009. ISBN 978-3-00-014604-6, S. 255 Nr. 433.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Hegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbistum Köln zwischen Barock und Aufklärung vom Pfälzischen Krieg bis zum Ende der französischen Zeit 1688–1814&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Erzbistums Köln.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, in Verbindung mit Wilhelm Janssen, Hansgeorg Molitor und [[Friedrich Wilhelm Oediger]], hrsg. von Eduard Hegel), Köln 1979.&lt;br /&gt;
* Sigrid Jahns: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichskammergericht und seine Richter. Verfassung und Sozialstruktur eines höchsten Gerichts im Alten Reich&amp;#039;&amp;#039; – Teil 2, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Biografien&amp;#039;&amp;#039; (= [[Friedrich Battenberg]], [[Albrecht Cordes]], [[Ulrich Eisenhardt]], [[Peter Oestmann]], [[Wolfgang Sellert]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Band 26). Böhlau, Köln u. a. 2003. ISBN 3-412-06503-X&lt;br /&gt;
* Norbert Schloßmacher: „Alles ist wegen Aufhebung der Klöster und Stifter verstört“. Das Personal der Bonner Stifte und Klöster am Vorabend der Säkularisation. In: Bonner Geschichtsblätter. Herausgegeben vom Bonner Heimat- und Geschichtsverein und dem Stadtarchiv Bonn, Band 53/54. Bonn 2004, S. 203–268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Gerhard Joseph von Herresdorf ]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Nikolaus München]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Kölner Offiziale|Kölner Offizial]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1792]]–[[1803]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cramer von Clausbruch, Peter Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offizial (Erzbistum Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Unkel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Cramer von Clausbruch|Peter Josef]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1752]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cramer von Clauspruch, Peter Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cramer von Clauspruch, Peter Josef Xaver Johannes Nepomuk&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Offizial in Köln&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1752&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1820&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
	</entry>
</feed>