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	<title>Peter Jelito - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino am 24. Juni 2025 um 07:07 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Jelito&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Brünn, Peter Gelyto&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Peter Wurst&amp;#039;&amp;#039;, tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;Petr Jelito&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;tschechisch &amp;#039;&amp;#039;„jelito“&amp;#039;&amp;#039; - heute: &amp;#039;&amp;#039;Blutwurst&amp;#039;&amp;#039;, im Mittelalter aber auch allgemein für &amp;#039;&amp;#039;Darm&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; (* zwischen 1320 und 1330 in [[Lanškroun#Stadtgliederung|Nieder-Johnsdorf]] (&amp;#039;&amp;#039;Janovičky&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Lanškroun|Landskron]]; † [[12. Februar]] [[1387]] in [[Olmütz]]) war [[Bischof]] von [[Bistum Chur|Chur]], Bischof von [[Bistum Litomyšl|Leitomischl]], [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Magdeburg|Magdeburg]] und Bischof von [[Erzbistum Olmütz|Olmütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Peter Jelito entstammte vermutlich einer Bauern- oder niederen Adelsfamilie und wuchs in Ungarn auf. Nach dem Studium in [[Universität Bologna|Bologna]], [[Universität Perugia|Perugia]] und Rom promovierte er zum Dr. iur. und war anschließend von 1352 bis 1355 „Auditor causarum“ an der päpstlichen [[Kurie]], Kanzler und Hofmeister des Herzogs [[Albrecht II. (Österreich)|Albrecht von Österreich]] und [[Propst]] von [[Komitat Ung|Eisenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;nicht klar ob dieses; angegeben wird Eisenburg/Cactroferreo&amp;lt;/ref&amp;gt; in Ungarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischof von Chur ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bistum Chur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Innozenz VI.]] ernannte ihn am 10.&amp;amp;nbsp;Juni 1356 zum Bischof von [[Chur]], wo es Peter durch Kontakt zum Tiroler Fürstenpaar schon bald gelang, die Churer Fürstenburg zurückzugewinnen. Neben seinen Diözesanaufgaben verfolgte er auch politische und gesellschaftliche Ziele. 1358 konnte er ein Schutzbündnis mit Österreich abschließen, und 1360 den Herzögen von Österreich das [[Hochstift]] (ohne die Fürstenburg) auf acht Jahre verpfänden, wodurch er zusätzliche Mittel für seine Lebensführung gewann. Da die bischöflichen Untertanen (&amp;#039;&amp;#039;Gotteshausleute&amp;#039;&amp;#039;) fürchteten, Peter Jelito würde alle seine Besitzungen gegen eine Rente an das [[Haus Habsburg]] übertragen, bildeten sie 1367 den sogenannten [[Gotteshausbund]], der sich der Vereinigung der [[Drei Bünde]] anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er in Chur nur selten residierte, bestellte er weltliche Pfleger für das Hochstift. Dadurch kam es 1367 zu Streitigkeiten mit dem [[Domkapitel]], das sich auf die Seite der Stände stellte, die eine Mitbestimmung bei der Ernennung der Pfleger verlangten. Peter gab zwar dieser Forderung nach, betrieb jedoch anschließend seine Versetzung auf ein [[Böhmen|böhmisches]] Bistum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischof von Leitomischl ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bistum Leitomischl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1368 begleitete Peter Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] nach Rom und wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Juni des Jahres vom Papst auf den Leitomischler Bischofsstuhl transferiert, wo er nach seiner Ankunft Vermögensstreitigkeiten zwischen dem Domkapitel und dem [[Kloster Podlažice]] beilegen musste. Während seiner Amtszeit gründete er 1371 in Landskron das [[Augustiner-Chorherrenstift Lanškroun|Augustiner-Chorherrenstift]], das er mit einer Stiftung versah. Auf der [[Prager Kleinseite]] erwarb er für das Bistum ein Haus, dessen Kapelle von [[Augustinereremiten]] betreut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbischof von Magdeburg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Erzbistum Magdeburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Peter am 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 1371 als Erzbischof nach Magdeburg transferiert worden war, konnte er dort erst nach längeren Verhandlungen mit den Ständen am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 1372 einziehen. Unter seiner Regierung konnte das Erzstift 1372 [[Stadt Hadmersleben|Hadmersleben]] und [[Schönebeck (Elbe)|Schönebeck]] sowie 1373 [[Stadt Wanzleben|Wanzleben]] erwerben. Im selben Jahr gründete Peter das Stift St. Gangolf an der Magdeburger erzbischöflichen [[Sankt-Gangolfi-Kapelle (Magdeburg)|Sankt-Gangolfi-Kapelle]], der er 1377 [[Domplatz 5 (Magdeburg)|ein Grundstück am Domplatz]] schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Neubauer (Archivar)|Ernst Neubauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Häuserbuch der Stadt Magdeburg, Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer Verlag Halle (Saale) 1956, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem es 1376 zu Streitigkeiten mit den Städten Magdeburg und Halle und 1378 zu solchen mit dem Domkapitel kam, bemühte sich Peter nach dem Tod von [[Johann Očko von Wlašim]] um den Prager Erzbischofsstuhl, blieb jedoch erfolglos, weil er nicht den geforderten Adelstitel besaß und zudem Gerüchte über seine Lebensführung gestreut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischof von Olmütz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Erzbistum Olmütz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Peter 1381 auf das Erzbistum Magdeburg resignierte, ernannte ihn Papst [[Urban VI.]] auf Empfehlung [[Wenzel (HRR)|Wenzels IV.]] und einvernehmlich mit dem Domkapitel zum Bischof von Olmütz. Es kam jedoch zu einem Konflikt mit den [[Markgrafschaft Mähren|Markgrafen]] [[Jobst von Mähren|Jobst]] und [[Prokop von Mähren|Prokop]], die noch zu Lebzeiten des Bischofs [[Johannes von Neumarkt]] den Bischofsstuhl für ihren Bruder [[Johann Sobieslaus von Luxemburg-Mähren|Soběslav]] sichern wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die wirtschaftliche Lage des Bistums und des Domkapitels schwierig war, bestimmte der Papst 1386, dass die Propstei und der Dekanatsposten von [[Kroměříž|Kremsier]] künftig nur an einen Olmützer Domherren vergeben werden dürfen. Peter bemühte sich um eine wirtschaftliche Konsolidierung des Bistums, unterstützte Klöster und stellte Mittel für die Anschaffung kirchlicher Gerätschaften bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er in der Kirche des Augustinerchorherren-Klosters in Landskron beigesetzt, das er 1371 gestiftet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Gatz]], [[Jan Bistřický]], [[Zdeňka Hledíková]], Michael Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Peter Wurst (Jelito).&amp;#039;&amp;#039; In: Erwin Gatz, unter Mitw. von [[Clemens Brodkorb]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band I.: &amp;#039;&amp;#039;1198 bis 1448.&amp;#039;&amp;#039; Duncker und Humblot, Berlin 1996, ISBN 3-428-10303-3, S. 514f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|221|222|Peter (genannt Jelito, Gelyto, Wurst, auch Peter von Brünn)|[[Karel Hruza]]|13874999X}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|25|464|465|Peter von Brünn|Karl Janicke|ADB:Peter von Brünn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Petr III. Jelito|Peter Jelito}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Ulrich von Lenzburg|Ulrich V. von Lenzburg]]|NACHFOLGER=[[Friedrich von Erdingen|Friedrich II. von Erdingen]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Chur|Bischof von Chur]]|ZEIT=1356–1368&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Albrecht von Sternberg]]|NACHFOLGER2=[[Albrecht von Sternberg]]|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Leitomischl|Bischof von Leitomischl]]|ZEIT2=1368–1371&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=[[Albrecht von Sternberg]]|NACHFOLGER3=[[Friedrich II. von Hoym]]|AMT3=[[Liste der Erzbischöfe von Magdeburg|Erzbischof von Magdeburg]]|ZEIT3=1371–1381&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER4=[[Johannes von Neumarkt|Johannes IX. von Neumarkt]]|NACHFOLGER4=[[Johann Sobieslaus von Luxemburg-Mähren|Johannes III. Soběslav]]|AMT4=[[Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Olmütz|Bischof von Olmütz]]|ZEIT4=1381–1387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Bischöfe von Olmütz (1063–1497)}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Bischöfe von Leitomischl (1334–1554)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13874999X|VIAF=95381329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Peter Jelito}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lanškroun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Chur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Olmütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1387]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Peter Jelito&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Petr Jelito; Peter Gelyto; Peter Wurst; Peter von Brünn&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Chur, Litomyšl und Olmütz, Erzbischof von Magdeburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 1320 und 1330&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lanškroun#Stadtgliederung|Nieder-Johnsdorf]] (Janovičky) bei [[Lanškroun|Landskron]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1387&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Olmütz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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