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	<title>Peter Janssen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Janssen&amp;diff=1035938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Redundante Kategorie entfernt</title>
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		<updated>2025-11-15T03:03:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundante Kategorie entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Maler Peter Janssen. Zu anderen Personen siehe [[Peter Jansen]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Janssen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;der Jüngere&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. März]] [[1906]] in [[Bonn]]; † [[18. März]] [[1979]] in [[Berlin]]), vollständiger Taufname &amp;#039;&amp;#039;Peter Tamme Weyert&amp;#039;&amp;#039;, war ein deutscher [[Malerei|Maler]]. Er war Mitglied des [[Das Junge Rheinland|Jungen Rheinlands]], der [[Rheinische Sezession|Rheinischen Sezession]], der [[Neue Rheinische Sezession|Neuen Rheinischen Sezession]], der [[Rheingruppe]], des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Janssen, Peter&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-06 23:50:01 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 1. September 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Neue Gruppe|Neuen Gruppe]] in München, des Weiteren 1945 Mitbegründer der Galerie von [[Hella Nebelung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Janssen war Enkel des Düsseldorfer Akademiedirektors [[Johann Peter Theodor Janssen|Peter Janssen d. Ä.]] und ältester Sohn des Urologen [[Peter Janssen (Mediziner)|Peter Janssen]]. Seine Mutter war Martha (* 1874), eine Tochter des Düsseldorfer Bankiers [[Moritz Leiffmann]]. Kurz nach seiner Geburt zog die Familie von Bonn nach [[Düsseldorf]], wo seine Geschwister Inge-Ruth (1908) und Claus (1912) geboren wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Hindenburgschule (heute [[Humboldt-Gymnasium Düsseldorf|Humboldt-Gymnasium]]) in Düsseldorf und dem [[Otto-Kühne-Schule|Evangelischen Pädagogium in Godesberg]] bis zur Untersekunda (1913–1923) folgte bis 1926 ein Studium an der [[Kunstakademie Düsseldorf|Düsseldorfer Kunstakademie]] unter [[Heinrich Nauen]], [[Jan Thorn Prikker (Künstler)|Johan Thorn-Prikker]] und [[Carl Ederer]]. Mit seinem Freund, dem Bildhauer [[Curt Beckmann]], unternahm er anschließend eine Reise nach Italien. Von 1926 bis 1928 setzte er sein Studium an der freien [[Académie de la Grande Chaumière]] in [[Paris]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach lebte Janssen bis 1930 als freischaffender Künstler in Düsseldorf. In dieser Zeit waren die Maler [[Bruno Goller]] und [[Oswald Petersen]] engere Freunde. Seine erste Einzelausstellung fand im Jahr 1932 bei [[Alfred Flechtheim]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre später, 1935, hatte sein Vater die geerbte Immobilie der [[Moritz Leiffmann#Villa Leiffmann|Villa Leiffmann]] in Düsseldorf-Golzheim an die Stadt Düsseldorf veräußert und beim Verkauf die Bedingung gestellt, dass eine „Künstlersiedlung“ mit preiswertem Wohnraum für Düsseldorfer Künstler gebaut werden müsse. Im Rahmen der [[Reichsausstellung Schaffendes Volk]] und deren [[Golzheimer Siedlung]] entstand dieses Projekt ab 1935 tatsächlich. Im selben Jahr, zwei Jahre nach [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]], erfolgte der Ausschluss aus der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Das Mal- und Ausstellungsverbot aus rassischen Gründen – durch seinen Großvater mütterlicherseits und seine Großmutter väterlicherseits galt er nach den [[Nürnberger Gesetze]]n als „[[jüdischer Mischling]]“, die Reichskammer der bildenden Künste verbot ihm am 28. Februar 1935 die Berufsausübung als Maler und Grafiker&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.janssenart.de/verbot2.html &amp;#039;&amp;#039;Urkunde zum Berufs- und Ausstellungsverbot&amp;#039;&amp;#039;], Webseite im Portal &amp;#039;&amp;#039;janssenart.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 1. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; – umging er durch Aufenthalte in [[Spanien]], ab 1936 in [[Italien]], 1937 in [[Amerika]] und von 1938 bis 1939 in [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1937 eröffneten Golzheimer Siedlung, damals „Schlageterstadt“ genannt, erhielt Peter Janssen kein Atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 ging er zum Militärdienst in [[Leipzig]]. In dieser Zeit wurde er als Dolmetscher einer italienischen Flugstaffel zugeteilt. Als dort herauskam, dass er „jüdischer Mischling“ war, erfolgte seine Entlassung aus dem Militärdienst. Zwischen 1941 und 1944 hielt er sich illegal in Berlin auf, in [[Baden-Baden]], in der [[Eifel]] und in [[Robertville]] (Belgien), wohin sich seinerzeit auch der Maler [[Artur Erdle]] zurückgezogen hatte. Am 11. November 1944 wurde er verhaftet und in das [[Flugplatz Falkenberg-Lönnewitz#Nutzung bis 1945|Arbeitslager Lönnewitz]] deportiert. Im Jahr 1945 gelang ihm die Flucht aus dem Lager und der Unterschlupf in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte er sich 1945 an der Gründung der Galerie [[Hella Nebelung]]. 1946 zeigte er seine Werke in einer ersten Einzelausstellung nach dem Krieg. Von 1948 bis 1956 arbeitete und lebte Janssen im „Atelier 7“ im [[Atelierhaus für „junge noch unverheiratete Maler und Bildhauer“|Künstlergemeinschaftshaus]] in der Franz-Jürgens-Straße 12 in der Golzheimer Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde Janssen an die [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Bildende Kunst]] nach [[Berlin]] berufen, wo er auch nach seiner Emeritierung (1971) blieb und als freischaffender Künstler wirkte. Er starb im Jahr 1979 kurz vor Vollendung seines 72. Lebensjahres. Aus einer ersten, im Jahr 1930 mit Ida Marie Rödmann geschlossenen, Ende der 1930er Jahre geschiedenen Ehe entstammt die 1932 geborene Tochter Monica. Aus seiner im Jahr 1939 geschlossenen zweiten Ehe mit Ellen Meißner ging die 1942 geborene Tochter Nikola hervor. Seine dritte Ehe war er 1949 mit Elsa Graf, geb. Warsinsky, eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Janssen konzentrierte sich vorwiegend auf [[Landschaftsmalerei|Landschaften]], [[Vedute|Stadtansichten]] und [[Stillleben]]. Neben Ölgemälden fertigte er auch Zeichnungen und [[Aquarell]]e an. Unter seinen Städtebildern befinden sich Ansichten von Bonn, Düsseldorf, Paris und Barcelona. Seine früheren Werke, beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Atelier ohne Maler&amp;#039;&amp;#039; (1946) oder &amp;#039;&amp;#039;Ateliergarten&amp;#039;&amp;#039; (1946), zeugen von einer in Paris geschulten [[Impressionismus (Malerei)|impressionistischen]] und skizzenhaften Malweise. Spätere Arbeiten der Berliner Zeit, etwa &amp;#039;&amp;#039;Fünf Gläser&amp;#039;&amp;#039; (1969) oder &amp;#039;&amp;#039;Roter Hut 3. Fassung&amp;#039;&amp;#039; (1974), richtete er dagegen expressiver und symbolhafter aus. Häufig zeigen seine Bilder alltägliche Gegenstände wie Hüte, Gläser oder Flaschen und zeichnen sich durch einen klar strukturierten Bildaufbau sowie eine großflächig vereinfachende und lineare Darstellung aus. Seine Motive stilisierte er bis zum Ornament und verlieh ihnen Rhythmus und Symmetrie. Bis auf wenige Ausnahmen blieb er der gegenständlichen Malerei verhaftet. Insgesamt nimmt sein Œuvre eine Position zwischen Tradition und Moderne ein und zeigt eine Entwicklung vom [[Post-Impressionismus|Spätimpressionismus]] zu einer flächig ornamentalen Malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Arbeiten wurden in mehreren Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und sind in der [[Berlinische Galerie|Berlinischen Galerie Berlin]], in der Artothek des [[Neuer Berliner Kunstverein|Neuen Berliner Kunstvereins]] (NBK), im [[LVR-Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseum Bonn]], im [[Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf|Stadtmuseum Düsseldorf]], im [[Museum Kunstpalast|Museum Kunstpalast Düsseldorf]] und in Sammlung des [[ZDF]] in Mainz vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1952: [[Cornelius-Preis]] der Stadt Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 1955: Erster Preis im Düsseldorfer Wettbewerb „Die deutsche Stadt im Bild“ mit dem Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Die Düsseldorfer Königsallee&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Palmbach: &amp;#039;&amp;#039;Janssen, Peter (1906).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeines Künstlerlexikon#Bibliographische Angaben|De Gruyter Allgemeines Künstler-Lexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker.]]&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2010 ff., ISBN 978-3-598-23033-2, Band 77: &amp;#039;&amp;#039;Izaguirre–Jerace&amp;#039;&amp;#039; (2013), S. 338.&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|2|531||Janssen, Peter|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.janssenart.de/luke.htm Janssen’s Art Gallery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13387849X|VIAF=55349261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Janssen, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Impressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vedutenmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilllebenmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aquarellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Janssen, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Janssen, Peter Tamme Weyert; Peter Janssen der Jüngere&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. März 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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