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	<title>Peter Imandt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Imandt&amp;diff=1058794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-20T11:42:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Imandt Peter.jpg|mini|150px|Peter Imandt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Imandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1823]] in [[Noswendel]]; † [[28. Oktober]] [[1897]] in [[Broughty Ferry]], heute ein Stadtteil von [[Dundee]]) war ein deutscher Vertreter der [[Arbeiterbewegung]] und [[Revolution]]är.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in Imandts Geburtsjahr verstarb sein Vater Michael Imandt, der im [[Saarland]] als „Steuerbote“ tätig war. Seine Mutter Magarethe, geb. Früßen, zog mit ihren sechs Kindern nach [[Trier]], wo Peter Imandt sowie sein älterer Bruder Johann Anton Caspar Imandt das [[Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Trier)|Gymnasium zu Trier]] besuchten. Im Oktober 1843 setzte er seine Ausbildung in [[Görres-Gymnasium (Düsseldorf)|Düsseldorf]] fort und erhielt am 30. August 1844 sein Abiturzeugnis. Nach dem Abitur studierte er zunächst (1845–1846) an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] [[katholische Theologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspar Imandt, der das königliche Gymnasium in Düsseldorf besuchte, wurde Sprachlehrer in [[Düsseldorf]], [[Duisburg]], [[Rheydt]] und [[Uerdingen]] und dann Turn- und Fechtlehrer in [[Krefeld]]. Er gründete dort 1844 den ersten Turnverein&amp;lt;ref&amp;gt;C. Imandt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Turnhalle. Zeitschrift für Gymnastik&amp;#039;&amp;#039;. 1847.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach dem Vorbild [[Friedrich Ludwig Jahn]]s und war Vorstandsältester der [[Deutschkatholizismus|deutschkatholischen]] Gemeinde, die sich unter dem Einfluss [[Johannes Ronge]]s gebildet hatte. Auch Peter Imandt trat dieser Gemeinde bei und beteiligte sich an den „[[vormärz]]lichen“ Aktivitäten seines Bruders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Imandt exmatrikulierte sich in Bonn Ende Juli 1846 und schrieb sich am 24. Oktober 1846 an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]] als Student der [[Philologie]] ein. Während der [[Deutsche Revolution 1848/49|Revolution 1848/49]] schloss er sich mit anderen Greifswalder Studenten einem [[Freikorps]] an, das ab April 1848 im [[Schleswig-Holsteinischer Krieg (1848–1851)|Schleswig-Holsteinischen Krieg]] in [[Jütland]] kämpfte. Die Kompanie, der Imandt angehörte, geriet jedoch bald in Opposition zu autoritären Offizieren, wurde mit [[Kriegsgericht]] bedroht und nahm deshalb schon im Juni 1848 ihren Abschied. In [[Koblenz]] wurden ihre Mitglieder verhaftet und in ihre Heimatorte verwiesen. Peter Imandt kehrte nach Trier zurück, wo er dem „Demokratischen Verein“ beitrat. Er verhalf seinem Bruder Caspar, der wegen revolutionärer Aktionen festgenommen werden sollte, zur Flucht nach Frankreich. Am 18. Mai 1849 beteiligte sich Peter Imandt mit [[Victor Schily]]  am  [[Prümer Zeughaussturm]], weswegen er von den [[Zweibrücken|Zweibrücker]] Justizbehörden steckbrieflich gesucht und später zum Tod verurteilt wurde. Er engagierte sich als Freischärler in der [[Pfälzischer Aufstand|Pfälzischen]] und [[Badische Revolution|Badischen Revolution]]. Nach deren Scheitern floh er in die Schweiz. Sein Bruder Caspar verstarb am 17. Juli 1849 in [[Paris]] an der [[Cholera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Imandt war in [[Genf]] im Umfeld des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Arbeitervereins&amp;#039;&amp;#039; politisch tätig, der dort 1834 von Emigranten gegründet worden war, und leitete 1851 die Genfer Gruppe des &amp;#039;&amp;#039;[[Bund der Kommunisten|Bundes der Kommunisten]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese stand zunächst der Fraktion von [[August Willich]] (1810–1878) und [[Karl Schapper (Arbeiterführer)|Karl Schapper]] (1812–1870) nahe, die sich 1850 mit [[Karl Marx]] und [[Friedrich Engels]] überworfen hatten. Als die aktiven Mitglieder des &amp;#039;&amp;#039;Bundes&amp;#039;&amp;#039; aus der Schweiz ausgewiesen wurden, übersiedelte Peter Imandt 1852 nach England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In London begann Peter Imandts langjährige Zusammenarbeit mit Karl Marx und Friedrich Engels, deren Positionen er inzwischen zuneigte. 1856 bis 1859 korrespondierte Imandt unter dem Zeichen &amp;#039;&amp;#039;§§&amp;#039;&amp;#039; für die &amp;#039;&amp;#039;Trier’sche Volks-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Am 18. September 1867 widmete Marx Imandt ein Exemplar des gerade erschienenen ersten Bandes [[Das Kapital|des Kapitals]]. Seit 1855 arbeitete Imandt über 40 Jahre lang als Lehrer in [[Schottland]] an der [[High School of Dundee]]. Auch dort pflegte er Kontakte zu seinen alten Kampfgefährten, wie [[Ferdinand Freiligrath]] (1810–1876), [[Johann Philipp Becker]] (1809–1886), [[Adolf Cluss]] (1825–1905), Elard Christian Biscamp (1821–1882), Heinrich Heise (1820–1860) und [[Wilhelm Liebknecht]] (1826–1900).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imandt starb am 28. Oktober 1897 in Dundee an Herzversagen. Er hinterließ Frau und drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steckbrief 1849 ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Peter Imandt, 26 Jahre alt, Candidat der Philologie, wohnhaft zu Trier, 5 Schuh 2 Zoll groß, von braunen Haaren, freier Stirne, braunen Augenbrauen, gewöhnlicher Nase, gewöhnlichem Munde, braunem vollständigen Barte, vollständigen Zähnen, breitem und durch den Bart bedeckten Kinn, gesunder Farbe, untersetzter Gestalt.| Kiehnbaum, 2002, S. 69}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Peter Imandt Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
1999 wurde in [[Saarbrücken]] die &amp;#039;&amp;#039;Peter Imandt Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Verein für politische Bildung und Kultur &amp;#039;&amp;#039; gegründet. Sie übernimmt im Saarland die Aufgaben der &amp;#039;&amp;#039;[[Rosa-Luxemburg-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;, die der Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Die Linke]]&amp;#039;&amp;#039; nahesteht. Ihr Vorsitzender ist Michael Quetting (* 1954), Fachbereichssekretär des [[Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft|ver.di]]-Landesbezirkes Saar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Turnen und die Handwerkervereine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Turnhalle. Zeitschrift für Gymnastik&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von C. Imandt. 1847, Nr. 5.&lt;br /&gt;
* Wilhelm von der Nahmer / Peter Imandt: &amp;#039;&amp;#039;Aufruf!&amp;#039;&amp;#039; Greifswald den 11. April 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der active Widerstand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Flugblätter&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 19 vom 7. Dezember 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die demokratischen Flugblätter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Flugblätter&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 25 vom 28. Dezember 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Arbeiterfrage&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Flugblätter&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 11 vom 8. Februar 1849.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kinkelsche Anleihe und der Volksbund&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Philadelphier Demokrat&amp;#039;&amp;#039; vom 22. November 1852.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Correspondenz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Philadelphier Demokrat&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 227 vom 13. November 1852.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Criminal-Procedur gegen Dr. [[Karl Grün (Journalist)|C. Grün]] und 22 Genossen. Wegen Hochverrath resp. Plünderung des Zeughauses zu Prüm. Verhandelt vor den Assisen zu Trier im Januar 1850&amp;#039;&amp;#039;. Lintz, Trier 1850 [http://books.google.com/books?id=vb1CAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=Crimitml-Procednr++gegen++vr.+C.+Gr%C3%BCn+und+22+Genossen&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=HVexTtn9LMKk4ATQwJzPAQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Crimitml-Procednr%20%20gegen%20%20vr.%20C.%20Gr%C3%BCn%20und%2022%20Genossen&amp;amp;f=false Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anklag-Akte, errichtet durch die K. General-Staatsprokuratur der Pfalz, nebst Urtheil der Anklagekammer des K. Appellationsgerichtes der Pfalz in Zweibrucken vom 29. Juni 1850, in der Untersuchung gegen Martin Reichard, entlaßener Notär in Speyer und 332 Consorten, wegen bewaffneter Rebellion gegen die beraffnete Macht, Hoch- und Staatsverraths etc.&amp;#039;&amp;#039; Ritter, Zweibrücken 1850. [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10346605_00005.html  Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Death of Mr. P. J. Imandt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dundee Courier.&amp;#039;&amp;#039; 28. Oktober 1897.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Kiehnbaum]]: &amp;#039;&amp;#039;Peter Imandt. Greifswalder Student und Kampfgefährte von Karl Marx und Friedrich Engels.&amp;#039;&amp;#039; Greifswald 1987 (Beiträge zur Universitätsgeschichte. Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald 3).&lt;br /&gt;
* Erhard Kiehnbaum: &amp;#039;&amp;#039;Peter Imandt. Eine Biografie (1823–1897). Freund und Kampfgefährte von Karl Marx und Friedrich Engels. Ein vergessener Saarländer&amp;#039;&amp;#039;. Karl Dietz Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-320-02030-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.saarpfalz-kreis.de/presse/2415.htm Aufrichtig und geradlinig].&amp;#039;&amp;#039; [[Saarpfalz-Kreis]], Pressemitteilung vom 6. Februar 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20070927001348/http://www2.saarbruecken.de/presse.nsf/0/29c6da0481916714c1256b580036df2a?OpenDocument Peter Imandt, der unbekannte Saarländer]&amp;#039;&amp;#039;, Landeshauptstadt [[Saarbrücken]], Pressemitteilung vom 6. Februar 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.saarlandbilder.net/orte/wadern/noswendel.html#peter Peter Imandt]&amp;#039;&amp;#039;, Andreas Rockstein (www.saarlandbilder.net)&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |336 |Imandt Peter}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.iisg.nl/archives/en/files/i/11016219.php Peter J. Imandt Papers]&amp;#039;&amp;#039;, Dokumente im Archiv des &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Institut für Sozialgeschichte|Internationalen Institutes für Sozialgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Amsterdam]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.peter-imandt.de/ Peter Imandt Gesellschaft]&amp;#039;&amp;#039;, Saarbrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118901850|LCCN=nr/91/43249|VIAF=18020582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Imandt, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bund der Kommunisten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär 1848/49]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in der Schleswig-Holsteinischen Erhebung (Deutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Imandt, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Revolutionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Noswendel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dundee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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