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	<title>Peter Hujar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-27T20:44:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1934]] in [[Trenton (New Jersey)]]; † [[26. November]] [[1987]] im [[Westchester County]]) war ein amerikanischer [[Fotografie|Fotograf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Hujar wurde als Sohn der ukrainischen Eltern Rose Kubela und Joseph Hujar geboren. Zu Hause wurde [[Ukrainische Sprache|Ukrainisch]] gesprochen, Englisch lernte Hujar erst in der Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.e-flux.com/announcements/583890/peter-hujarrialto/ |titel=Peter Hujar: Rialto - Announcements - e-flux |sprache=en |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs katholisch auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazDirks2026&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hilka Dirks |url=https://taz.de/Ausstellung-ueber-New-Yorker-Kunst/!6174398/ |titel=Ausstellung über New Yorker Kunst: Der Tod ist nah |werk=[[die tageszeitung]] |datum=2026-04-27 |sprache=de |abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem der Vater die Familie bereits vor der Geburt des Sohnes verlassen hatte, wuchs Hujar auf der Farm seiner Großeltern auf. Nach dem Tod der Großmutter zog er als Zwölfjähriger nach [[Manhattan]] zur Mutter und ihrem zweiten Ehemann, die in einem Einzimmerappartement lebten. Mit der [[Kleinbildkamera]] der Mutter machte er erste Fotografien und fand in den Tieren auf der Farm des Großvaters sein erstes Motiv, das er sein Leben lang verfolgen würde. Von 1950 bis 1953 besuchte er eine Hochschule für Kunst und Design, die &amp;#039;&amp;#039;School of Industrial Art.&amp;#039;&amp;#039; Seine Englischlehrerin Daisy Aldan, selbst homosexuell und eine engagierte Poetin, nahm sich seiner an und förderte ihn, er konnte sogar kurzzeitig bei ihr wohnen, bevor er für das letzte Schuljahr eine erste eigene Unterkunft für sich hatte. Nach dem Schulabschluss arbeitete er zunächst in einem Buchladen, bis er 1955 eine Anstellung bei einem Fotografen fand, in dessen Dunkelkammer die ersten Abzüge Hujars entstanden. Das früheste erhaltene Bild ist ein Portrait Aldans. In einem Arbeitsbuch begann er ihm wichtige Fotoshootings zu notieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MapfreChrono&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joel Smith mit Martha Scott Burton |Titel=Peter Hujar: Speed of Life |Verlag=Fundación Mapfre und Aperture |Ort=Madrid und New York |Datum=2017 |Kapitel=Chronology |Seiten=229–238 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bewegte sich in der New-Yorker [[Bohème]] des [[East Village (Manhattan)|East Village]] bzw. der [[Lower East Side]] und freundete sich mit dem Maler Joseph Raffaele und der Schriftstellerin Linda Rosenkrantz an. Durch sie lernte er auch seinen späteren Lebensgefährten [[Paul Thek]] kennen. 1958 begleitete er Raffaele, der ein Stipendium erhalten hatte, für zwei Jahre nach Italien. 1962/1963 verbrachte Hujar erneut für längere Zeit in Italien, wo er kurzzeitig am Centro Sperimentale di Cinematografica in Rom eingeschrieben war, um Regie zu studieren; er überlegte Filmemacher zu werden. Thek reiste ihm nach und gemeinsam besuchten sie u. a. die [[Kapuzinergruft (Palermo)|Katakomben von Palermo]], wo in wenigen Minuten die Photos der Mumien entstanden, die Eingang in sein einziges Buch finden sollten. Die Aufnahmen aus der Kapuzinergruft wurden später als Ausgangspunkt einer wiederkehrenden Auseinandersetzung mit Sterblichkeit in seinem Werk gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazDirks2026&amp;quot; /&amp;gt; Ohne Thek machte er auf dieser Reise noch den unglücklichen Versuch, seine Wurzeln in Polen nachzuspüren. Wieder in New York waren er und Thek als Modelle an den &amp;#039;&amp;#039;[[Screen Test]]s&amp;#039;&amp;#039; [[Andy Warhol]]s beteiligt, die als &amp;#039;&amp;#039;[[The 13 Most Beautiful Boys]]&amp;#039;&amp;#039; kompiliert auf Partys und Ausstellungen gezeigt wurden. Warhol nannte den jungen Fotografen „The boy who never blinks“; Hujars vierminütiger &amp;#039;&amp;#039;Screen Test&amp;#039;&amp;#039; zeigt ihn beinahe unbewegt im direkten Blick in die Kamera.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazDirks2026&amp;quot; /&amp;gt; In den 1960er Jahren gehörten auch [[Fire Island]] und insbesondere Cherry Grove zu den Orten, an denen Hujar und Thek arbeiteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GuardianFireIsland&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jesse Dorris |url=https://www.theguardian.com/books/2026/apr/02/fire-island-lgbtq-artists-book |titel=Made in Fire Island: how artists were at the heart of the LGBTQ+ mecca |werk=The Guardian |datum=2026-04-02 |sprache=en |abruf=2026-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966/1967 war Hujar an einer Meisterklasse des Fotografen [[Richard Avedon]] und Marvin Israel beteiligt, wonach er von [[Alexei Brodowitsch]] bei der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Harper’s Bazaar]]&amp;#039;&amp;#039; eingeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duponchelle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Valérie Duponchelle |Titel=Peter Hujar, entre Éros et Thanatos – À Paris, le Jeu de Paume expose cette figure de l&amp;#039;avant-garde new-yorkaise et du monde gay |Sammelwerk=Le Figaro |Nummer=23.412 |Ort=Paris |Datum=2019-11-22 |Seiten=32 |Online=https://www.lefigaro.fr/arts-expositions/peter-hujar-entre-eros-et-thanatos-20191121}} (Bezahlschranke)&amp;lt;!--Auch wer Französisch versteht, kann ihn nicht lesen/nachprüfen.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Magazin arbeitete er bis um 1970 regelmäßig als Modefotograf. Auch für &amp;#039;&amp;#039;[[GQ – Gentlemen’s Quarterly|GQ]]&amp;#039;&amp;#039; arbeitete er häufiger. Außerdem entstanden Musiker- und Autorenportraits für Buch- und [[Plattencover]], etwa das für [[Susan Sontag]]s &amp;#039;&amp;#039;Against Interpretation&amp;#039;&amp;#039; (1966) und für Alben von [[Moondog]], [[Booker T. &amp;amp; the M.G.’s]] und [[Billy Joel]]. Das von Steve Lawrence ins Leben gerufene, übergroße und ohne jeglichen Text von 1969 bis 1971 erschienene [[Tabloid (Zeitungsformat)|Tabloid]] &amp;#039;&amp;#039;Newspaper&amp;#039;&amp;#039; zeigte über 40 Fotografien Hujars, teilweise (kaum unterscheidbar) als Werbung für zum Beispiel die [[Pace Gallery]] oder die Plattenfirmen [[Columbia Records|Columbia]] (Moondog, sowie Johnny Winter und Janis Joplin im Madison Square Garden) und [[Elektra Records|Elektra]] ([[Iggy Pop]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;MapfreBibl&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joel Smith mit Martha Scott Burton |Titel=Peter Hujar: Speed of Life |Verlag=Fundación Mapfre und Aperture |Ort=Madrid und New York |Datum=2017 |Kapitel=Exhibitions and Bibliography |Seiten=239 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Steve Lawrence mit Peter Hujar und Andrew Ullrick (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Newspaper.&amp;#039;&amp;#039; Primary Information, 2023, ISBN 978-1-7377979-4-4. Faksimile aller 14 Ausgaben von 1969–1971 in einem Band.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein anhaltender künstlerischer Austausch verband ihn mit [[Diane Arbus]] und [[Robert Mapplethorpe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duponchelle&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Einen Austausch, der Hujar in ästhetischer Hinsicht beeinflusst hätte, bestreiten [[Nan Goldin]] und der Kritiker des &amp;#039;&amp;#039;[[The New Yorker|New Yorker]]&amp;#039;&amp;#039; und Freund Vince Aletti, vor allem bzgl. Mapplethorpe. [https://fraenkelgallery.com/conversations/watch/an-evening-with-nan-goldin-and-vince-aletti-remembering-peter-hujar-2 &amp;#039;&amp;#039;An Evening with Nan Goldin and Vince Aletti: Remembering Peter Hujar&amp;#039;&amp;#039;]. Goldin und Aletti in einem halbstündigen Gespräch mit Jeffrey Fraenkel aus Anlass der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Love &amp;amp; Lust&amp;#039;&amp;#039; in der Fraenkel Gallery im Februar 2014 mit Bildern Hujars und Goldins Serie von neun Selbstportraits.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einzug in ein eigenes Studio ab Ende 1969 wandte sich Hujar zunehmend der schwulen Szene von Manhattan zu. 1969 entstand so auch das Bild &amp;#039;&amp;#039;Orgasmic Man.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pace&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pacegallery.com/artists/peter-hujar/ |titel=Peter Hujar |werk=[[Pace Gallery]] |sprache=en |abruf=2022-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Das Foto erhielt Popularität durch seine Verwendung als Cover für [[Hanya Yanagihara]]s Bestseller &amp;#039;&amp;#039;A Little Life,&amp;#039;&amp;#039; das auch für die deutsche Ausgabe, &amp;#039;&amp;#039;[[Ein wenig Leben]],&amp;#039;&amp;#039; übernommen wurde. {{Internetquelle |autor=Vanessa Peterson |url=https://thebookerprizes.com/the-booker-library/features/the-story-behind-the-peter-hujar-cover-photo-a-little-life |titel=Ecstasy or agony: the story behind the &amp;#039;visceral&amp;#039; photo on the cover of A Little Life |werk=The Booker Prizes (Features) |datum=2023-03-23 |sprache=en |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere 1975 und danach fotografierte er Künstler wie [[Paul Thek]], [[Andy Warhol]], [[Robert Wilson (Regisseur)|Robert Wilson]], [[John Waters (Regisseur)|John Waters]], [[William S. Burroughs]] und [[Diana Vreeland]]. Eines seiner bekanntesten Bilder, &amp;#039;&amp;#039;[[Candy Darling]] on Her Deathbed,&amp;#039;&amp;#039; erschien erstmals am 26. März 1974 aus Anlass ihres Todes in der &amp;#039;&amp;#039;[[New York Post]]&amp;#039;&amp;#039; (allerdings beschnitten).&amp;lt;ref name=&amp;quot;MapfreBibl&amp;quot; /&amp;gt; Die Aufnahme zeigt Darling 1973 in einem Krankenhauszimmer; sie war 29 Jahre alt und starb an einem Lymphom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazDirks2026&amp;quot; /&amp;gt; Auch [[David Wojnarowicz]], den er 1981 kennenlernte, mit dem ihn eine kurze Liebesbeziehung und eine bis zu Hujars Tod anhaltende Freundschaft verbanden und der für seine letzten Lebensjahre wichtig wurde, portraitierte er mehrmals.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Peter Hujar – Biographie,&amp;quot; in: Urs Stahel, Hripsimé Visser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar - Eine Retrospektive&amp;#039;&amp;#039;, Scalo, Zürich 1994, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazDirks2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hujar war zu Lebzeiten wenig erfolgreich und lebte zeitweise völlig mittellos. Bei Künstlerkollegen fand er jedoch große Anerkennung. Richard Avedon setzte sich für ihn ein und [[Nan Goldin]] bewunderte ihn, vor allem auch seine Fotografien von Tieren, die wie regelrechte Portraits wirken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GoldinAletti&amp;quot;&amp;gt;[https://fraenkelgallery.com/conversations/watch/an-evening-with-nan-goldin-and-vince-aletti-remembering-peter-hujar-2 &amp;#039;&amp;#039;An Evening with Nan Goldin and Vince Aletti: Remembering Peter Hujar&amp;#039;&amp;#039;]. Goldin und Aletti in einem halbstündigen Gespräch mit Jeffrey Fraenkel in der Fraenkel Gallery im Februar 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Susan Sontag]] schrieb das Vorwort zu seinem einzigen Fotobuch, &amp;#039;&amp;#039;Portraits in Life and Death,&amp;#039;&amp;#039; das 1976 bei Da Capo erschien. Anfang der 1980er Jahre versuchte [[Marvin Heiferman]] vergeblich Hujars Arbeiten privaten und öffentlichen Sammlungen zu vermitteln. Hujar begab sich 1980 nach Paris zur Eröffnung einer Ausstellung seiner Bilder und portraitierte dort [[Lotte Eisner]], [[Brion Gysin]] und [[June Newton]], die Frau [[Helmut Newton]]s, bei denen er unterkam, bevor er nochmals nach Italien reiste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MapfreChrono&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Anerkennung erhielt Hujar zu Beginn der 1980er Jahre in Europa. In Innsbruck und Wien fanden 1980 Einzelausstellungen statt. [[Peter Weiermair]] kuratierte im darauffolgenden Jahr eine Schau gemeinsam mit Fotografien [[Larry Clark]]s und brachte eine erste Monografie Hujars heraus. [[Jean-Christophe Ammann]] übernahm die Bilder der beiden für die [[Kunsthalle Basel]] und zeigte sie zusammen mit Arbeiten [[Robert Mapplethorpe]]s. Mit 55 ausgestellten Werken Hujars blieben es die umfangreichsten Werkschauen zu Lebzeiten, womit er zu jenen amerikanischen Künstlern zählt, deren Bedeutung zuerst in Europa institutionell etabliert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA hatte Hujar 1977–79 jährlich eine Ausstellung gehabt, zuletzt 1981. Eine weitere geplante Schau zusammen mit [[Nan Goldin]] kam nicht zustande, da der Galerist Goldin absagte und Hujar sich daraufhin weigerte, seine Bilder allein zu zeigen. Mit einer umfassenden Ausstellung in der Galerie Gracie Mansions im Januar 1986, die 70 Arbeiten seit 1974 (in Paaren) zeigte, von denen sich allerdings keine verkaufte, nahm seine Schaffenskraft noch einmal Fahrt auf, bevor er sich zum Ende des Jahres plötzlich erschöpft fühlte. Zu Anfang des folgenden Jahres wurde bei ihm [[AIDS]] diagnostiziert. Er hörte direkt auf zu arbeiten und baute abrupt ab, da er trotz Hilfe vieler Freunde ohne finanzielle Mittel sich zudem auch gegen [[schulmedizin]]ische Behandlung sträubte. Am 26. November 1987 starb Hujar an den Folgen einer AIDS-bedingten Erkrankung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MapfreChrono&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zu seinem Ergehen nach der Diagnose, seinem Verhältnis zu Institutionen und seinem [[Aberglauben]] siehe etwa [[Fran Lebowitz]] im Gespräch mit Thomas Sokolowski. {{Literatur|Hrsg=Thomas Sokolowski |Titel=Interview with Fran Lebowitz |Datum=1990 |Ort=New York |Seiten=21–29 |Verlag=Grey Art Gallery &amp;amp; Study Center, New York University |Sammelwerk=Peter Hujar}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Duponchelle&amp;quot; /&amp;gt; In der retrospektiven Betrachtung seines Werks tritt auch hervor, dass viele Personen seines künstlerischen Umfelds, die er porträtiert hatte, die AIDS-Epidemie nicht überlebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazDirks2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
Hujar arbeitete zeitlebens fast ausschließlich in schwarz/weiß, und benutzte&amp;lt;!--seit Mitte der 1950er Jahre--&amp;gt; (wie auch [[Irving Penn]], Avedon, Arbus, Mapplethorpe und andere) eine zweiäugige 6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6-[[Mittelformatkamera]] mit Lichtschacht; seine damit unterhalb der Augenhöhe aufgenommenen Bilder sind (fast) ausnahmslos quadratisch. Für die längste Zeit entwickelte und belichtete er seine Filme und Bilder selbst und hatte dafür eine Dunkelkammer in seinem Loft eingerichtet. Nur für kurz Zeit zog er seine Bilder mit schwarzem Rand ab. Gary Schneider lernte bei ihm Anfang der 1980er Jahre und betrieb zusammen mit John Erdmann ein erfolgreiches Labor, dass auf Drängen Hujars zum Teil seine Abzüge übernahm. Hujar sollte dafür im Labor mithelfen, scheiterte aber daran, Bilder von anderen abzuziehen. Schneider ist für posthume Abzüge von Hujars Werk verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Gary Schneider |Titel=Peter Hujar Behind the Camera and in the Darkroom |Datum=2024 |Ort=New York |Verlag=BookCrave |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Nachlass existieren einige Farbaufnahmen aus Hujars Hand, etwa aus dem Jahr 1967 von Paul Thek und dessen Atelier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thek67&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|abruf=2024-10-13|titel=Peter Hujar: Thek&amp;#039;s Studio 1967 |url=https://www.maureenpaley.com/exhibitions/peter-hujar-%7C-paul-thek |werk=Maureen Paley Gallery}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bilder sind einfach, über eine meist senkrechte Mittelachse komponiert mit dem Bildgegenstand im Zentrum, auch bei Landschaftsaufnahmen, bei den nicht selten liegenden Modellen bestimmt die Portraits eine Diagonale. Seine Bildsprache ist von hoher technischer Präzision und einem sezierenden Blick geprägt; in den Selbstporträts &amp;#039;&amp;#039;Self-Portrait (I) Jumping&amp;#039;&amp;#039; von 1974 richtet sich seine kompromisslose Neugier auch auf den eigenen Körper und die eigene Inszenierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazDirks2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hujars Blick auf seine Motive war [[Empathie|empathisch]] und konzentriert. Bildhintergründe und Gegenstände sind kaum präsent, häufig ein Stuhl, ein Bett mit Kissen und Decke oder die unscharfe Fußleiste seines Studios. Auch die Cottages und Strände von Fire Island dienten Hujar als reduzierte Bildräume für ein Werk, das Körperlichkeit zum Gegenstand machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GuardianFireIsland&amp;quot; /&amp;gt; Einige seiner Modelle berichten, dass Hujar nicht versuchte, Einfluss auf die Art und Weise zu nehmen, wie sie sich in Szene setzten. &amp;lt;!--Er soll ihnen auch nicht geholfen haben ihre Scheu zu überwinden. Er suchte mit diabolischer&amp;lt;sup&amp;gt;Ref?&amp;lt;/sup&amp;gt; Geduld den Moment der gescheiterten Selbstinszenierung. - Bräuchte unbedingt eine Quelle, da etwa Aletti das Gegenteil behauptet.--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=Thomas Sokolowski |Titel=Interview with Vince Aletti |Datum=1990 |Ort=New York |Seiten=34 |Verlag=Grey Art Gallery &amp;amp; Study Center, New York University |Sammelwerk=Peter Hujar}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hujars Bilder seien formal klassisch, meint der Nachlassverwalter Hujars, Stephen Koch, es sei jedoch ein „spannungsgeladener Klassizismus [...] ein Klassizismus ohne Wohlbehagen: Klassizismus ohne Trost. Dies ist ein Klassizismus, der in die Hölle starrt. Und das ist es, was diesen Bildern ihre wunderbare Integrität, Intelligenz und Kraft gibt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Koch, &amp;#039;&amp;#039;Klassizismus ohne Trost,&amp;#039;&amp;#039; in: Urs Stahel und Hripsimé Visser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar – Eine Retrospektive,&amp;#039;&amp;#039; Scalo, Zürich 1994, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk in öffentlichen Sammlungen ==&lt;br /&gt;
Seine Werke sind vor allem in amerikanischen Sammlungen und dort vor allem in seiner Heimatstadt New York zu finden: zuvorderst in der [[Morgan Library &amp;amp; Museum]], das 2013 ein Konvolut von 100 Fotografien Hujars und den gesamten Nachlass an Kontaktabzügen, Korrespondenzen u.&amp;amp;nbsp;a vom Hujar-Archiv erwarb und eine erste Auswertung mit der Wanderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Speed of Life&amp;#039;&amp;#039; und in einer begleitenden Publikation präsentierte. Das [[Metropolitan Museum of Art]], das [[Museum of Modern Art|MoMA]] und das [[Whitney Museum of American Art]] sind außerdem zu nennen. Zudem haben das [[Museum of Fine Arts, Boston]], das [[Art Institute of Chicago]] und das [[San Francisco Museum of Modern Art]] Werke Hujars, in Europa unter anderem die [[Tate Modern]] in London und in Deutschland das Essener [[Museum Folkwang|Folkwang Museum]].&amp;lt;!--vmtl. auch Mapfre u. a.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Verzeichnet sind die erste Ausstellung, die Fotografien Hujars zeigte, und alle sechzehn Einzelausstellungen zu Lebzeiten zwischen 1974 und 1987, posthum, neben institutionellen Ausstellungen, Galerieausstellungen im deutschsprachigen Raum und solche, zu denen auch ein Katalog erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Stephen Koch |Titel=Exhibitions |Datum=1990 |Ort=New York |Seiten=47f |Verlag=Grey Art Gallery &amp;amp; Study Center, New York University |Sammelwerk=Peter Hujar}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MapfreExhib&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Joel Smith mit Martha Scott Burton |Titel=Exhibitions and Bibliography |Datum=2017 |Ort=Madrid und New York |Seiten=239–241 |Verlag=Fundación Mapfre und Aperture |Sammelwerk=Peter Hujar: Speed of Life}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fraenkelgallery.com/wp-content/uploads/2012/07/Hujar_CV_2024-6.pdf &amp;#039;&amp;#039;PETER HUJAR&amp;#039;&amp;#039;] Künstlerprofil mit einer Liste von Ausstellungen auf der Homepage der Fraenkel Gallery ([[PDF]]). Abgerufen am 9. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Für eine ausführliche Ausstellungsgeschichte zum Werk Peter Hujars siehe z.&amp;amp;nbsp;B.: {{Internetquelle|abruf=2024-10-13|titel=Peter Hujar: Biography |url=https://www.maureenpaley.com/artists/peter-hujar/biography |werk=Maureen Paley Gallery}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der durch Hujar verfügte Nachlassverwalter Stephen Koch arbeitete von 2000 an mit der Galerie Matthew Marks in New York und Los Angeles zusammen, seit 2013 mit der New Yorker [[Pace Gallery|Pace/MacGill Gallery]]. An der Westküste der USA besteht seit 2002 außerdem eine Zusammenarbeit mit der Fraenkel Gallery in San Francisco. Maureen Paley stellt Hujars Werk regelmäßig in London aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Recent Acquisitions&amp;#039;&amp;#039; („Neuerwerbungen“), Floating Foundation of Photography, New York (in drei thematischen Gruppenausstellungen 1974–76 dort vertreten)&lt;br /&gt;
* 1975: &amp;#039;&amp;#039;Portfolio by Peter Hujar,&amp;#039;&amp;#039; Foto Gallery, New York (gleichzeitig &amp;#039;&amp;#039;Christopher Makos: Pictures from a Suitcase&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1977: Catskill Center for Photography, Woodstock, New York&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Photographs,&amp;#039;&amp;#039; [[Port Washington, New York|Port Washington]] Public Library, New York&lt;br /&gt;
* 1979: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Recent Photographs,&amp;#039;&amp;#039; Marcuse Pfeifer Gallery, New York&lt;br /&gt;
* 1980: La Remise du Parc, Paris&lt;br /&gt;
* 1980: [[Tiroler Landesmuseen]], Innsbruck&lt;br /&gt;
** [[Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien|Museum Moderner Kunst Wien]]&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Recent Photographs,&amp;#039;&amp;#039; Robert Samuel Gallery, New York&lt;br /&gt;
* 1982: &amp;#039;&amp;#039;Larry Clark / Peter Hujar&amp;#039;&amp;#039;, [[Frankfurter Kunstverein]], kuratiert von [[Peter Weiermair]]; erweitert zu&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;3 New Yorker Fotografen: Peter Hujar, Larry Clark, Robert Mapplethorpe,&amp;#039;&amp;#039; [[Kunsthalle Basel]], kuratiert von [[Jean-Christophe Ammann]]&lt;br /&gt;
* 1982: Galerie Nagel, Berlin, Germany&lt;br /&gt;
* 1982: Galerie Jurka, Amsterdam&lt;br /&gt;
* 1983: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Fotos 1974–1981,&amp;#039;&amp;#039; Galerie Jurka, Amsterdam&lt;br /&gt;
** [[Forum Stadtpark]], Graz&lt;br /&gt;
** Modern Art Galerie, Wien&lt;br /&gt;
* 1986: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Recent Photographs,&amp;#039;&amp;#039; Gracie Mansion Gallery, New York&lt;br /&gt;
=== Posthume Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar,&amp;#039;&amp;#039; Grey Art Gallery &amp;amp; Study Center, [[New York University]], kuratiert von Thomas Sokolowski&lt;br /&gt;
** Fine Arts Gallery, [[University of British Columbia]], Vancouver&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Fotografien,&amp;#039;&amp;#039; Galerie Renée Ziegler, Zürich&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar – Eine Retrospektive,&amp;#039;&amp;#039; [[Stedelijk Museum]], Amsterdam, kuratiert von Hripsimé Visser&lt;br /&gt;
** [[Fotomuseum Winterthur]], kuratiert von Urs Stahel&lt;br /&gt;
** 1995: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar. Eine Anmut von Leben und Tod&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunstmuseum Wolfsburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kunstmuseum.de/en/exhibition/peter-hujar-eine-anmut-von-leben-und-tod-fotografien-von-1963-1985/ &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Eine Anmut von Leben und Tod. Fotografien von 1963–1985,&amp;#039;&amp;#039; 18. 2. – 23. 4. 1995,] auf der Webseite des Museums. Abgerufen am 9. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Das photographische Werk&amp;#039;&amp;#039;, [[DAAD-Galerie]], Berlin&amp;lt;!--vmtl. auch von A&amp;#039;dam/Winterthur übernommen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005: [[MoMA PS1|P.S.1 Contemporary Art Center]], Long Island, New York&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|abruf=2021-05-29|titel=Peter Hujar |url=https://www.moma.org/calendar/exhibitions/4841 |werk=The Museum of Modern Art Archive}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar – Night,&amp;#039;&amp;#039; Matthew Marks Gallery, New York&lt;br /&gt;
** Fraenkel Gallery, San Francisco&lt;br /&gt;
** Howard Yezerski Gallery, Boston&lt;br /&gt;
** Scalo Galerie, Zürich&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar,&amp;#039;&amp;#039; [[Institute of Contemporary Arts]], London&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Photographs 1956–1958,&amp;#039;&amp;#039; Matthew Marks Gallery, New York&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Thek&amp;#039;s Studio 1967,&amp;#039;&amp;#039; Alexander von Bonin, New York (rare color photographs by Hujar and works by Paul Thek)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thek67&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Mai 36 Galerie]], Zürich&lt;br /&gt;
** Maureen Paley Gallery, London&lt;br /&gt;
* 2010: [[Rencontres d’Arles]] Fotofestival, Frankreich&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar, Fotografien,&amp;#039;&amp;#039; Kunstparterre e. V., München&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Love &amp;amp; Lust,&amp;#039;&amp;#039; Fraenkel Gallery, San Francisco (zeitgleich neun Selbstportraits [[Nan Goldin]]s, die in ihnen z.&amp;amp;nbsp;T. auf seine Arbeiten reagierte)&amp;lt;ref name=&amp;quot;GoldinAletti&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar – Night,&amp;#039;&amp;#039; Galerie Thomas Zander, Köln (s.&amp;amp;nbsp;2005)&lt;br /&gt;
* 2015: [[Galerie Buchholz]], Köln, mit Danh Vo&lt;br /&gt;
* 2017–2019: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Speed of Life&amp;#039;&amp;#039;, Fundación [[Mapfre]], Barcelona&lt;br /&gt;
** [[Fotomuseum Den Haag]]&lt;br /&gt;
** [[Morgan Library &amp;amp; Museum]], New York&lt;br /&gt;
** [[Berkeley]] Art Museum &amp;amp; Pacific Film Archive, Kalifornien&lt;br /&gt;
** Wexner Center for the Arts, [[Columbus, Ohio]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|abruf=2021-05-29|titel=Peter Hujar: Speed of Life|url=https://wexarts.org/exhibitions/peter-hujar-speed-life|werk=Wexner Center for the Arts}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Jeu de Paume]], Paris&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pace&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;[[Moyra Davey]], Peter Hujar,&amp;#039;&amp;#039; [[Galerie Buchholz]], Berlin&amp;lt;ref name=&amp;quot;Davey&amp;quot;&amp;gt;[https://www.galeriebuchholz.de/exhibitions/moyra-davey-peter-hujar-berlin-2020#?_ec=text||de Einführungstext von Moyra Davey] auf der Webseite der Galerie Buchholz, mit allen ausgestellten Werken, sowie Farbfotografien Hujars von Paul Thek. Aufgerufen am 10. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: Fotomuseum [[Antwerpen]] (FOMU)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pace&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar curated by [[Elton John]],&amp;#039;&amp;#039; Fraenkel Gallery, San Francisco&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Rialto&amp;#039;&amp;#039;, [[Ukrainian Museum]], New York&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannah Silver |url=https://www.wallpaper.com/art/photography/a-snapshot-of-the-bohemian-downtown-peter-hujars-early-photography-on-show-in-new-york |titel=A snapshot of the bohemian downtown: Peter Hujar’s early photography on show in New York |titelerg=Features |werk=Wallpaper |datum=2024-05-25 |sprache=en |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Portraits in Life and Death,&amp;#039;&amp;#039; Istituto Santa Maria della Pietà, Venedig, im Rahmen der 60. [[Biennale di Venezia|Kunstbiennale in Venedig]]&lt;br /&gt;
* 2026: &amp;#039;&amp;#039;Persistence of Vision&amp;#039;&amp;#039;, [[Gropius Bau]], Berlin, gemeinsam mit Liz Deschenes, kuratiert von Eva Respini&amp;lt;ref name=&amp;quot;tazDirks2026&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2026: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar. Eyes Open in the dark&amp;#039;&amp;#039;, [[Bundeskunsthalle]], Bonn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenausstellungen im deutschsprachigen Raum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Eine willkürliche, aber hoffentlich sinnvolle Einschränkung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988: &amp;#039;&amp;#039;Vollbild AIDS: Eine Kunst-Ausstellung über Leben und Sterben,&amp;#039;&amp;#039; [[Neue Gesellschaft für Bildende Kunst|Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (nGbK)]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1989: 150 Jahre 1839–1889, [[Basler Kunstverein]], Basel&lt;br /&gt;
* 2002: &amp;#039;&amp;#039;Fotografische Erwerbungen seit 1995,&amp;#039;&amp;#039; [[Museum Folkwang]], Essen&lt;br /&gt;
* 2002: &amp;#039;&amp;#039;Portraits/Photography,&amp;#039;&amp;#039; [[Mai 36 Galerie]], Zürich&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;Into Me/Out of Me,&amp;#039;&amp;#039; [[KW Institute for Contemporary Art|Kunst-Werke]], Berlin (Übernahme vom [[P.S.1 Contemporary Art Center]], Long Island, New York)&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;The Photographer’s Contract,&amp;#039;&amp;#039; [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], Berlin&lt;br /&gt;
** [[Museum Morsbroich]], Leverkusen&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;Six Feet Under,&amp;#039;&amp;#039; [[Kunstmuseum Bern]]&lt;br /&gt;
** [[Deutsches Hygiene-Museum]], Dresden&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;Americans,&amp;#039;&amp;#039; [[Kunsthalle Wien]]&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Paul Thek im Kontext zeitgenössischer Kunst,&amp;#039;&amp;#039; [[Zentrum für Kunst und Medien|ZKM]], Karlsruhe&lt;br /&gt;
** Phoenix Kulturstiftung/[[Sammlung Falckenberg]], Hamburg&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Darkside,&amp;#039;&amp;#039; [[Fotomuseum Winterthur]]&lt;br /&gt;
* 2008: &amp;#039;&amp;#039;Street &amp;amp; Studio: An Urban History of Photography,&amp;#039;&amp;#039; Museum Folkwang, Essen&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;est la vie – Das ganze Leben – Der Mensch in Malerei und Fotografie,&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Hygiene-Museum, Dresden&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Skin to Skin – Über Haut und Häute,&amp;#039;&amp;#039; [[Gewerbemuseum Winterthur]]&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Glam! The Performance of Style,&amp;#039;&amp;#039; [[Schirn Kunsthalle Frankfurt]] (Übernahme der [[Tate Liverpool]])&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Beastly / Tierisch,&amp;#039;&amp;#039; Fotomuseum Winterthur&lt;br /&gt;
* 2017/18: &amp;#039;&amp;#039;The American Dream. Bilder des amerikanischen Realismus,&amp;#039;&amp;#039; [[Kunsthalle Emden]] (zuvor [[Drents Museum]], Assen, Nl)&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;David Wojnarowicz: Photography &amp;amp; Film 1978–1992,&amp;#039;&amp;#039; Kunst-Werke, Berlin&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Mother!,&amp;#039;&amp;#039; [[Kunsthalle Mannheim]]&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;that other world, the world of the teapot. tenderness, a model,&amp;#039;&amp;#039; [[Kestner Gesellschaft]], Hannover&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kestnergesellschaft.de/de/exhibition/56 Präsentation der Ausstellung] auf der Homepage der Kestner Gesellschaft. Abgerufen am 13. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Who’s Afraid of Stardust? Positionen queerer Gegenwartskunst,&amp;#039;&amp;#039; [[Kunsthalle Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman – Anti-Fashion,&amp;#039;&amp;#039; Sammlung Falckenberg, Hamburg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlung-falckenberg.de/en/exhibitions/cindy-sherman-anti-fashion/ Kurzer Einführungstext] zur Ausstellung auf der Webseite der Sammlung Falckenberg. Abgerufen am 13. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Abgesehen von Hujars einzigem eigenen Buch von 1976, &amp;#039;&amp;#039;Portraits in Life and Death,&amp;#039;&amp;#039; und Kertess Monografie &amp;#039;&amp;#039;Animals and Nudes&amp;#039;&amp;#039; (2002), sind alle Publikationen aus Anlass von Ausstellungen entstanden, außer dem deutschsprachigen Katalog von 1981 alle posthum.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Für eine ausführliche Bibliographie zum Werk Peter Hujars siehe z.&amp;amp;nbsp;B.: {{Internetquelle|abruf=2024-10-13|titel=Peter Hujar: Biography |url=https://www.maureenpaley.com/artists/peter-hujar/biography |werk=Maureen Paley Gallery}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Peter Hujar: &amp;#039;&amp;#039;Portraits in Life and Death&amp;#039;&amp;#039;, mit einem Vorwort von [[Susan Sontag]], Da Capo Press, New York 1976, ISBN 0-306-70755-1 (englisch).&lt;br /&gt;
** Neuausgabe: W.&amp;amp;nbsp;W.&amp;amp;nbsp;Norton/Liveright, New York 2024, ISBN 978-1-324-09217-9. Vorwort von Benjamin Moser.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar,&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, hrsg. von [[Peter Weiermair]], Texte von [[Jean-Christophe Ammann]] und Dieter Hall, Allerheiligenpresse, Innsbruck 1981, {{OCLC|36830796}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar,&amp;#039;&amp;#039; Essays von Stephen Koch und Thomas Sokolowski, Gespräche mit [[Fran Lebowitz]] und Vince Aletti. Grey Art Gallery &amp;amp; Study Center, New York University, 1990, ISBN 0-934349-07-X (englisch).&lt;br /&gt;
* Urs Stahel und Hripsimé Visser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar - Eine Retrospektive&amp;#039;&amp;#039;, Vorwort von Urs Stahel, Essays von Max Kozloff, Hripsimé Visser und Stephen Koch, sowie Texte von Jean-Christophe Amann, [[Nan Goldin]], [[Marvin Heiferman]], John Heys u. a., Scalo, Zürich 1994, ISBN 3-9803851-0-8.&lt;br /&gt;
* Klaus Kertess: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar – Animals and Nudes&amp;#039;&amp;#039;, Twin Palms, Santa Fe 2002, ISBN 0-944092-95-0 (englisch).&lt;br /&gt;
* Robert Nickas: &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar – Night,&amp;#039;&amp;#039; Matthew Marks Gallery, New York, und Fraenkel Gallery, San Francisco 2005, ISBN 1-880146-45-2 (englisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Love &amp;amp; Lust,&amp;#039;&amp;#039; Texte von Jeffrey Fraenkel, Vince Aletti und Stephen Koch, Fraenkel Gallery, San Francisco 2014, ISBN 978-1-881337-37-9 (englisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Lost Downtown,&amp;#039;&amp;#039; Text von Vince Aletti, [[Pace Gallery|Pace/MacGill Gallery]], New York, und Steidl, Göttingen 2016, ISBN 978-3-95829-106-5 (englisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Speed of Life&amp;#039;&amp;#039;, Texte von Joel Smith, Philip Gefter und Steve Turtell, Chronologie und Bibliografie, Fundación Mapfre und Aperture, Madrid und New York 2017, ISBN 978-84-9844-610-4 (spanisch), ISBN 978-1-59711-414-1 (englisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Moyra Davey]], Peter Hujar – The Shabbiness of Beauty.&amp;#039;&amp;#039; London: [[Mack (publishing)|Mack]], 2021, ISBN 978-1-913620-20-2.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Davey&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Linda Rosencrantz. &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar&amp;#039;s Day,&amp;#039;&amp;#039; Magic Hour, 2022, ISBN 978-1-63944-267-6 (englisch). Transkription von Hujars Beschreibung seines 19. Dezembers 1974, aufgenommen von Rosencrantz. Einführung von Stephen Koch.&lt;br /&gt;
* Steve Lawrence mit Peter Hujar und Andrew Ullrick (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Newspaper.&amp;#039;&amp;#039; Primary Information, 2023, ISBN 978-1-7377979-4-4. Faksimile aller 14 Ausgaben von 1969–1971 in einem Buch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar: Rialto&amp;#039;&amp;#039;, Rodovid Press, 2024, ISBN 978-617-7482-65-8 (englisch).&lt;br /&gt;
* Gary Schneider; Nicolaus Linnert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Peter Hujar Behind the Camera and in the Darkroom,&amp;#039;&amp;#039; BookCrave, ISBN 979-8-218-37146-3 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Peter Hujar’s Day]]&amp;#039;&amp;#039; (2025) – Spielfilm von [[Ira Sachs]] mit [[Ben Whishaw]] in der Titelrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119162881}}&lt;br /&gt;
* [https://peterhujararchive.com/ The Peter Hujar Archive]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119162881|LCCN=nr91014937|VIAF=3274632}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hujar, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität in der Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hujar, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fotograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trenton (New Jersey)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Westchester County]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-25010-09</name></author>
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