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	<title>Peter Högl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2026-03-16T20:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Högl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. August]] [[1897]] in [[Poxau]], [[Landkreis Dingolfing]]; † [[2. Mai]] [[1945]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kriminalpolizei#Nationalsozialismus|Kriminalbeamter]] und [[SS-Führer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte Högl das Müllerhandwerk. Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] arbeitete er zunächst in einer Rüstungsfabrik, bevor er von 1916 bis 1918 aktiv am Krieg teilnahm, in dem er unter anderem mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] 2. Klasse ausgezeichnet wurde. Nach der Entlassung aus der Armee im Jahr 1919 gehörte Högl vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1919 der Schutzmannschaft München an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1920 wurde Högl in die bayerische Polizei aufgenommen. Am 27. Oktober 1921 heiratete er Maria Stein (* 9. Oktober 1901 in München). Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. 1932 war er der Paul-Heyse-Polizeiwache im Rang eines Hauptwachtmeisters zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1933 wurde Högl dem damals auf Veranlassung von [[Heinrich Himmler]] gebildeten „[[Kommando zum Schutz des Führers]]“ zugeteilt, das zusammen mit dem so genannten [[Führerbegleitkommando]], einer bereits 1932 aufgebauten Schutzeinheit aus SS-Angehörigen, für den Personenschutz Adolf Hitlers zuständig war. Anders als das Begleitkommando bestand das [[Kriminalkommando]] aus professionellen Kriminalisten mit Personenschutzerfahrung, die den Nationalsozialisten infolge ihres Eintritts in die Regierung und des damit einhergehenden Zugriffs auf die Polizei zugänglich geworden waren. Abteilungsmäßig wurde Högl zu dieser Zeit von der Kriminalpolizei zur Bayerischen Politischen Polizei versetzt. Zum 1. Januar 1934 trat Högl in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.289.992).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/16020925&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später im Jahr 1933 wurde das Kommando zum Schutz des Führers in Kriminalkommando umbenannt. Högl nahm innerhalb der Einheit, die schließlich als [[Reichssicherheitsdienst]] (RSD) ihren endgültigen Namen erhielt, den Rang des Stellvertreters des Kommandoführers [[Johann Rattenhuber]] ein. Högl war innerhalb der &amp;quot;Reichssicherheitsdienst Gruppe z.B.V. (Führersicherheit)&amp;quot; der Kommandeur der Dienststelle 1 &amp;quot;Personenschutz Kommando Hitler&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag des 30. Juni 1934 beteiligte Högl sich im Rahmen der [[Röhm-Affäre]] an der von Hitler selbst angeführten Festnahme von [[Ernst Röhm]] und anderen hohen SA-Führern in der Pension Hanselbauer in Bad Wiessee. Högl überwachte Röhm, nachdem ihn Hitler in dessen Zimmer im Schlaf überrascht und für verhaftet erklärt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1934 wurde Högl mit dem Rest des Kriminalkommandos offiziell in die SS (SS-Nummer 249.998) eingegliedert, in der er gemäß dem Prinzip der [[Dienstgradangleichung]] sofort den Rang eines Obersturmführers erhielt. In den folgenden Jahren wurde Högl in der SS nacheinander zum Hauptsturmführer (30. Januar 1937) und Sturmbannführer (1. März 1940) befördert. Im Polizeidienst war Högl bereits im Frühjahr 1934 zum Kriminalkommissar ernannt worden. Später folgten Beförderungen zum Regierungsinspektor (Juli 1934) und zuletzt zum Kriminaldirektor (1944). Högl war zudem Inhaber des [[SS-Totenkopfring]]es, des [[SS-Ehrendegen]]s und des [[Julleuchter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den Erinnerungen von [[Rochus Misch]] wurde am 29. April 1945 der festgenommene [[Hermann Fegelein]] an Högl übergeben. Högl stand auch dem Standgericht vor, das Fegelein in letzter Konsequenz wegen Hochverrates zum Tode verurteilte. Das Urteil wurde durch einen Mann des [[Reichssicherheitsdienst]]s vollstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/des-teufels-leibwaechter-die-geheimnisse-des-letzten-lebenden-hitler-vertrauten-a-496950.html| titel=SPIEGEL online: Des Teufels Leibwächter. Die Geheimnisse des letzten lebenden Hitler-Vertrauten | zugriff=2014-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1945 erlebte Högl im [[Führerbunker]] unter der [[Reichskanzlei]] den Suizid von [[Adolf Hitler]] mit. Er starb am 2. Mai 1945 bei einem Ausbruchsversuch an der [[Weidendammer Brücke]] in Berlin durch sowjetischen MG-Beschuss.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Baur: &amp;#039;&amp;#039;Mit Mächtigen zwischen Himmel und Erde.&amp;#039;&amp;#039; S. 285ff. Verlag K.W. Schütz K.G., Preußisch-Oldendorf, 1971, 1. Auflage&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen ==&lt;br /&gt;
* Frühjahr 1934: Kriminalkommissar&lt;br /&gt;
* Juli 1934: Regierungsinspektor&lt;br /&gt;
* 4. Juli 1934: SS-Obersturmführer&lt;br /&gt;
* 30. Januar 1937: SS-Hauptsturmführer&lt;br /&gt;
* 1. März 1940: SS-Sturmbannführer&lt;br /&gt;
* 1944: Kriminaldirektor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memoirenliteratur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Traudl Junge]] / Melissa Müller: &amp;#039;&amp;#039;Bis zur letzten Stunde. Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben&amp;#039;&amp;#039;, List-Verlag, 2004. ISBN 3-548-60470-6.&lt;br /&gt;
* [[Rochus Misch]] &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Zeuge. Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter&amp;#039;&amp;#039;, Piper, 2009, ISBN 978-3-492-25735-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hogl, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Högl, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Obersturmführer und Kriminaldirektor des Reichssicherheitsdienstes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Poxau]], [[Landkreis Dingolfing]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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