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	<title>Peter Findeisen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>185.109.154.35 am 18. Februar 2025 um 07:41 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-18T07:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Findeisen-Halle.jpg|mini|Peter Findeisen (2005)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Findeisen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1941]] in [[Leipzig]]; † [[9. Juni]] [[2012]] in [[Halle (Saale)|Halle]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und [[Denkmalpflege]]r.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte er 1960 Kunstgeschichte an der [[Universität Leipzig]] und wurde dort 1969 mit einer Arbeit zu „Studien zu farblichen Fassungen spätmittelalterlicher Innenräume“ zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Ulrike Wendland]]: &amp;#039;&amp;#039;Peter Findeisen 1941–2012&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Denkmalpflege]]&amp;#039;&amp;#039; Band 70, 2012, Heft 2, S. 184–185 ([https://www.deutscherkunstverlag.de/de/article/10.1515/dkp-2012-700217 Digitalisat]), hier S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt einen Lehrauftrag am Kunsthistorischen Institut der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] und war ab 1965 zunächst freier Mitarbeiter des Instituts für Denkmalpflege in Dresden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von 1971 bis 1984 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ober- und Hauptkonservator am Institut für Denkmalpflege, Arbeitsstelle Halle und in der [[Inventarisation]] der Bau- und Kunstdenkmale tätig. Aufgrund von Schwierigkeiten mit den [[DDR]]-Behörden – unter anderem wurde seine [[Habilitationsschrift]] nicht angenommen – verließ Peter Findeisen mit seiner Familie 1985 die Deutsche Demokratische Republik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Volker Osteneck: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf [Prof. Dr. Peter Findeisen],&amp;#039;&amp;#039; in: [[Denkmalpflege in Baden-Württemberg]], Bd. 4, 2012, Nr. 3, S. 191. ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/12414 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bundesrepublik Deutschland wirkte er 1985 bis 1996 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am [[Landesdenkmalamt Baden-Württemberg]]. Dort erarbeitete er im Rahmen des „Ortskernatlas“ Untersuchungen zu Gesamtanlagen, wobei sieben Publikationen mit eingehenden Analysen zu besonders bedeutenden mittelalterlichen Stadtkernen entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] von 1989/90 gelang es Findeisen schnell, die alten Verbindungen nach Halle wiederzubeleben&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;: 1990 habilitierte er sich an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] mit einer Arbeit zur Geschichte der Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt und wurde 2004 [[Professur#Außerplanmäßige Professoren|außerplanmäßiger Professor]] am Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Universität Halle. Er nahm im Stadtteil [[Dölau (Halle)|Dölau]] seinen Wohnsitz. 1997 kehrte Findeisen ganz nach Halle zurück und ans [[Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt]], dessen Abteilung Inventarisation er bis zum Ruhestand im September 2006&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit befasste sich Peter Findeisen vorwiegend mit Musik. Als Student sang er im [[Leipziger Universitätschor]], später in einem Kammerchor in Halle. In seinem häuslichen Musikkreis spielte er [[Gambe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Findeisen war Mitglied der [[Evangelische Forschungsakademie|Evangelischen Forschungsakademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergung des Kunstgutes der Universitätskirche Leipzig ==&lt;br /&gt;
Als am 23. Mai 1968 die Sprengung der [[Universitätskirche Leipzig]] beschlossen worden war, wurde den Mitarbeitern des Institutes für Denkmalpflege das Betreten der Kirche umgehend untersagt. Der zuständige Mitarbeiter des Rates der Stadt Leipzig, Hubert Maaß, beauftragte deshalb den damals freiberuflichen, und daher vom Verbot nicht betroffenen Peter Findeisen mit der Bergung des Kunstgutes der Kirche. Dieser erstellte in kürzester Zeit ein Inventar, um die Rettung der Innenausstattung zu organisieren. Innerhalb einer Woche vor der Sprengung gelang es ihm und einer Gruppe [[Steinmetz]]en, einen großen Teil der Innenausstattung der Kirche abzubauen und zu retten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/uploads/ausstellungen/unikirche.pdf |titel=Die ganze action hat geprägt |zugriff=2018-05-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180517223854/https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/uploads/ausstellungen/unikirche.pdf |archiv-datum=2018-05-17 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmale der Stadt Torgau&amp;#039;&amp;#039;, (mit [[Heinrich Magirius]]), Leipzig 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bezirk Cottbus und Bezirk Leipzig (außer Stadtkreis Leipzig)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schicksale deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Götz Eckardt. Henschelverlag, Berlin 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmale der Lutherstadt Wittenberg&amp;#039;&amp;#039;, (mit Fritz Bellmann, Marie-Luise Harksen und Roland Werner) Weimar 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortskernatlas Baden-Württemberg. Stadt Rottweil. Landkreis Rottweil. Mit topograph. Kartentafel&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1989, ISBN 3-89021-012-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortskernatlas Baden-Württemberg. Stadt Kirchberg an der Jagst&amp;#039;&amp;#039;. Landkreis Schwäbisch Hall 1997, ISBN 978-3-89021-578-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortskernatlas Baden-Württemberg. Stadt Vellberg&amp;#039;&amp;#039;. Landkreis Schwäbisch Hall 1998, ISBN 978-3-89021-579-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Denkmalpflege. Sachsen-Anhalt. Von den Anfängen bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Bauwesen, Berlin 1990, ISBN 3-345-00465-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lutherstätten in Eisleben&amp;#039;&amp;#039;, München 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmale und Stätten der Reformation in Wittenberg&amp;#039;&amp;#039;, München 1994&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur ältesten Stadtansicht von Überlingen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 112. Jg. 1994, S. 59–70 ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1994-t-A059 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadt Marbach am Neckar: Landkreis Ludwigsburg&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 1997, ISBN 3-89021-572-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Blauen Bücher, Halberstadt, Dom, Liebfrauenkirche und Domplatz&amp;#039;&amp;#039;, Königstein 1997&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stephanskirche zu Tangermünde&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 1997, ISBN 3-7954-5651-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Magdalenenkapelle der Moritzburg zu Halle&amp;#039;&amp;#039; (Beitrag: Die Wiederherstellung und Neuausstattung 1898), Halle 1999&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Barby nach Gnadau: Architektur der Herrnhuter an der Elbe&amp;#039;&amp;#039;, Halle 2005, ISBN 3-910010-86-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dorfkirchen in Halle, Denkmalwerte – Denkmalorte&amp;#039;&amp;#039; 3, (mit Dirk Höhne), Halle 2006, ISBN 3-939414-00-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühe Denkmaldokumentation und Reiseskizzen. Die Zeichnungen des Stadtbaumeisters [[Wilhelm Ludwig August Stapel]] (1801–1871) in der Marienbibliothek zu Halle (Saale).&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) 2012, ISBN 978-3-939414-73-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Wendland]]: &amp;#039;&amp;#039;Peter Findeisen 1941–2012&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Denkmalpflege]]&amp;#039;&amp;#039; Band 70, 2012, Heft 2, S. 184–185. ([https://www.deutscherkunstverlag.de/de/article/10.1515/dkp-2012-700217 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Volker Osteneck: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf [Prof. Dr. Peter Findeisen],&amp;#039;&amp;#039; in: [[Denkmalpflege in Baden-Württemberg]], Bd. 4, 2012, Nr. 3, S. 191. ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/12414 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Heinrich Magirius: &amp;#039;&amp;#039;Peter Findeisen (1941–2012)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Sachsen – Mitteilungen des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Jahrbuch 2013, ISSN 0943-2132, S. 143–145.&lt;br /&gt;
* Peter Prohl: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Peter Findeisen (1941–2012)&amp;#039;&amp;#039;, in: Christian Ammer, Peter Prohl (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gestalten und Bewahren&amp;#039;&amp;#039;, Evangelische Forschungsakademie Hannover 2013, S. 7–11, ISBN 978-3-9813549-5-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20111210073120/www.ikare.uni-halle.de/mitarbeiter_innen/kunstgeschichte/findeisen/ IKARE - Prof. Dr. Peter Findeisen]&amp;#039;&amp;#039;, auf der Webseite der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (im [[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107241005|LCCN=n84083217|VIAF=306146982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Findeise, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalpfleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Findeisen, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstgeschichtler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juni 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)|Halle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.35</name></author>
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