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	<title>Peter Fechter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Fechter&amp;diff=77691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-10-20T16:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Fechter.jpg|mini|Peter Fechter, um 1961]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Gedenktafel Behaimstr 11 (Weißs) Peter Fechter.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] am Haus, Behaimstraße 11, in [[Berlin-Weißensee]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fechter Mahnmal Gesamtansicht.jpg|mini|Gesamtansicht Fechter-Mahnmal (Details: [[:Datei:Fechter Mahnmal Nah-Vorderansicht .jpg|vorne]], [[:Datei:Peter Fechter Mahnmal - Inschrift.jpg|hinten]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuz für Peter Fechter 1962.jpg|mini|Am Tag nach seinem Tod wurde das erste Kreuz aufgestellt, 1962]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Fechter - Allen unvergessen.JPG|mini|hochkant|Grabstein für Peter Fechter (&amp;#039;&amp;#039;Allen unvergessen&amp;#039;&amp;#039;) auf dem [[Auferstehungsfriedhof]] in Berlin-Weißensee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Fechter Berlin Wall Memorial.jpg|mini|Mahnmal an der Berliner Mauer, Foto vom 1. Mai 1984]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F079010-0034, Berlin, Berliner Mauer im Westen.jpg|mini|Mahnmal 1988]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fechter Mauerkreuz.jpg|mini|Gedenkkreuz im [[Freiheitsmahnmal]], 2005 (inzwischen entfernt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Fechter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1944]] in [[Berlin]]; † [[17. August]] [[1962]] ebenda) war ein deutsches [[Todesopfer an der Berliner Mauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Peter Fechter wuchs als drittes von vier Kindern und einziger Sohn der Familie im Berliner [[Bezirk Weißensee]] auf. Der Vater war Maschinenbauer, die Mutter Verkäuferin. Er beendete mit 14 Jahren die Schule und absolvierte eine Ausbildung zum [[Maurer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Vensky: [http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2012-08/peter-fechter-mauer-flucht-opfer &amp;#039;&amp;#039;DDR-Flüchtling: Als die Welt Peter Fechter an der Mauer sterben sah&amp;#039;&amp;#039;], Zeit Online Geschichte, 17. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine verheiratete älteste Schwester lebte in [[West-Berlin]], wo sie von den Eltern und Geschwistern bis zum Mauerbau regelmäßig besucht worden sein soll. Fechters Kollege [[Helmut Kulbeik]] gab später an, dass beide sich schon seit längerem mit Fluchtgedanken befasst hatten. Sie hätten auch die Grenzanlagen erkundet, aber keine konkrete Planung betrieben. Trotz guter Beurteilung wurde Fechter von seinem Betrieb eine Reise nach Westdeutschland verweigert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chronik-der-mauer.de/index.php/de/Start/Detail/id/593928/page/5 Peter Fechter auf &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Mauer&amp;#039;&amp;#039;] Zentrum für Zeithistorische Forschung/Bundeszentrale für politische Bildung/Deutschlandradio, abgerufen am 17. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fechters Tod an der Berliner Mauer ==&lt;br /&gt;
Am Freitag, dem 17. August 1962 um etwa 14:15 Uhr, gut ein Jahr nach Errichtung der [[Berliner Mauer]], versuchte der 18-jährige Fechter zusammen mit seinem 18-jährigen Freund und Arbeitskollegen [[Helmut Kulbeik]], die Mauer in der Zimmerstraße in unmittelbarer Nähe des [[Checkpoint Charlie|Checkpoints Charlie]] zu überklettern. Während Kulbeik dies gelang, wurde Fechter vor den Augen etlicher Zeugen noch auf der Mauer ohne Vorwarnung von mehreren Schüssen durch die Schützen Rolf F. (damals 26 Jahre), Erich S. (damals 20 Jahre) und einen dritten Schützen getroffen, fiel zurück auf [[Ost-Berlin]]er Gebiet und blieb bewegungsunfähig fast eine Stunde im [[Innerdeutsche Grenze|Todesstreifen]] liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;An der mit Stacheldraht bewehrten Betonmauer liegt Peter Fechter am 17. August 1962 im Sterben, ein Foto auf S. 743 in &amp;#039;&amp;#039;Unser Jahrhundert im Bild&amp;#039;&amp;#039;, C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh, 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Fechter begann laut um Hilfe zu schreien, so dass sich bald auf beiden Seiten der Mauer eine Menschenansammlung bildete. Auf der Ostseite wurde sie umgehend von Ordnungskräften zerstreut, und auch auf der [[West-Berlin|Westseite]] wurde ein beträchtliches Aufgebot der Polizei zusammengezogen. Die Polizisten stellten zwar eine Leiter auf und warfen Fechter Verbandspäckchen zu, durften allerdings nicht weitergehend helfen, weil sich Fechter auf dem Gebiet der DDR befand. Weder die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Deutsche Grenzpolizei|Grenzer]] noch die am Checkpoint Charlie diensthabenden US-amerikanischen Soldaten kamen ihm zu Hilfe, obwohl eine immer größer werdende Menschenmenge auf der Westseite sie lautstark dazu aufforderte. Begleitet von wütenden &amp;#039;&amp;#039;Mörder&amp;#039;&amp;#039;-Rufen holten ihn schließlich der Oberleutnant [[Heinz Schäfer (Offizier)|Heinz Schäfer]], der Gefreite Klaus Lindenlaub, der Oberfeldwebel Horst Wurzel und der Volkspolizei-Obermeister Heinrich Mularczyk von den Grenztruppen der DDR aus dem Todesstreifen. Peter Fechter verblutete und starb gegen 17:00 Uhr im Krankenhaus. Laut dem 35 Jahre später ergangenen Urteil des [[Landgericht Berlin|Landgerichtes Berlin]] wäre er auch bei sofortiger ärztlicher Hilfe gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionen ==&lt;br /&gt;
Der Tod von Peter Fechter führte der Weltöffentlichkeit in zuvor unerreichter Deutlichkeit die Grausamkeit des [[Schießbefehl]]s vor Augen. Unmittelbar nach dem Vorfall und in den darauf folgenden Tagen kam es zu mehreren Protestkundgebungen aufgebrachter West-Berliner, die teilweise nur durch polizeiliche Gewalt davon abgehalten werden konnten, zur Mauer vorzudringen. Ein mit [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|sowjetischen Soldaten]] besetzter Bus wurde mit Steinen beworfen. US-amerikanische Besatzungssoldaten wurden wegen ihres Nichteingreifens verbal und auch tätlich angegriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45141345|Nr=35|Titel=Demonstrationen: Dummheit vor dem Feind. Berlin |Jahr=1962|Datum=29.08.62|Seiten=14–16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zugführer]] der [[Grenztruppen der DDR|DDR-Grenzsoldaten]] gab an, nicht eingeschritten zu sein, da er befürchtete, die auf der Westseite versammelten Polizisten würden auf die Soldaten schießen. Der nur drei Tage zurückliegende Zwischenfall an der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]], bei dem der DDR-Grenzoffizier [[Rudi Arnstadt]] nach einem Schuss auf einen [[Westdeutschland|westdeutschen]] [[Bundesgrenzschutz]]-Offizier von dessen Untergebenem erschossen worden war, und auch das tödliche Feuer, mit dem Westberliner Polizisten am 23. Mai 1962 die in West-Berlin einschlagenden Schüsse des Gefreiten [[Peter Göring]] auf einen Flüchtling erwidert hatten, war noch gegenwärtig. Die DDR-Propaganda hatte die Zwischenfälle als von westlichen Politikern geplante Mordanschläge dargestellt und dabei jedes Mal verschwiegen, dass die DDR-Grenzer die Schießereien angefangen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem US-Leutnant liegt die Aussage vor, auf telefonische Nachfrage von Generalmajor [[Albert Watson II]], [[Kommandant des Amerikanischen Sektors von Berlin|Kommandant des amerikanischen Sektors von Berlin]] vom 4. Mai 1961 bis zum 2. Januar 1963, folgende Antwort erhalten zu haben: &amp;#039;&amp;#039;Lieutenant, you have your orders. Stand fast. Do nothing.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Leutnant, Sie haben Ihre Anweisungen. Bleiben Sie standhaft. Tun Sie nichts.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philibert Tsiranana]], Präsident von [[Madagaskar]], legte beim Staatsbesuch am 29. August 1962 einen Kranz am Mahnmal für Peter Fechter nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsbesuch Madagaskar: Kranzniederleg. a. d. Gedenkstätte f. Peter Fechter, Berlin, 29. August 1962, Fotograf: Ludwig Wegmann, Signatur: B 145 Bild-F013785-0009, Bundesarchiv.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen|Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen]], [[Erich Mende]], besuchte die Gedenkstätte im Oktober 1963.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Mende, Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, besucht die Gedenkstätte für den Mauertoten Peter Fechter in der Zimmerstrasse, Berlin, 20. Oktober 1963, Fotograf: Gert Schütz, Signatur: B 145 Bild-00086291, Bundesarchiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl-Eduard von Schnitzler]] bezeichnete Fechter am 27. August 1962 in der DDR-Propagandasendung &amp;#039;&amp;#039;[[Der schwarze Kanal]]&amp;#039;&amp;#039; als „einen angeschossenen Kriminellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.in-berlin-brandenburg.com/Sehenswuerdigkeiten/Museen-Berlin/Mauermuseum.html|title=Mauermuseum am Checkpoint Charlie, Öffnungszeiten|website=www.in-berlin-brandenburg.com}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vorgehen der bewaffneten Grenzposten rechtfertigte er mit den Worten: „Und wenn dann solch ein Element (…) unmittelbar an der Grenze verwundet und nicht sofort geborgen wird – dann ist das Geschrei groß. (…) Das Leben eines jeden einzelnen unserer tapferen Jungen in Uniform ist uns mehr wert, als das Leben eines Gesetzesbrechers. Soll man von unserer Staatsgrenze wegbleiben – dann kann man sich Blut, Tränen und Geschrei sparen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Schwarzer Kanal, DDR-Fernsehen, 27. August 1962, s. auch [http://www.chronik-der-mauer.de/index.php/opfer/Start/Detail/id/593928/page/5 Chronik der Mauer.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://sk.dra.de/kanal_pdf/E065-02-04_0001128.pdf |wayback=20160312050901 |text=Sendemanuskript des Schwarzen Kanals vom 27. August 1962 aus dem Deutschen Rundfunkarchiv, Signatur: E065-02-04/0001/128, dort insbes. handschriftliche Paginierung, Seite 6 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte Peter Fechters war am 31. August 1962 Titelthema des amerikanischen Nachrichtenmagazins [[Time]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,938872,00.html|title=World: Wall of Shame|date=1962-08-31|publisher=|via=content.time.com|lang=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Willy Brandt]]s Wort von der „Schandmauer“ wurde in diesem Artikel als „Wall of Shame“ international zu einem [[Synonym]] für die Mauer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,959086,00.html|title=Wall Of Shame 1961–1989|first=Daniel|last=Benjamin|date=1989-11-20|publisher=|via=content.time.com|lang=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 entstand das Bild &amp;#039;&amp;#039;Peter Fechter&amp;#039;&amp;#039; von [[Wolf Vostell]], eine [[Verwischung]] von Fotografien über Fechters Tod an der Berliner Mauer. Das Bild ist Bestand der Kunstsammlung im [[Ludwig Forum für Internationale Kunst]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wolf Vostell. Retrospektive 92.&amp;#039;&amp;#039; Edition Braus, Heidelberg 1992, ISBN 3-925520-44-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gemutmaßt, dass den spanischen Pop-Star [[Nino Bravo]] (1944–1973) Fechters Tod 1972 zu dem Song &amp;#039;&amp;#039;Libre&amp;#039;&amp;#039; (dt.: frei) inspirierte. Der Autor des Songs hat aber erklärt, dass der Song eigentlich von der [[Francisco Franco|Franco]]-Diktatur in Spanien inspiriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rtve.es/television/20220803/nino-bravo-libre/2147080.shtml &amp;#039;&amp;#039;Las palabras de Nino Bravo en RNE y la historia de “Libre”.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;rtve.es&amp;#039;&amp;#039;, 3. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.elmundo.es/elmundo/2012/08/17/internacional/1345192304.html &amp;#039;&amp;#039;¿Por qué nadie ayudó a Peter Fechter?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;elmundeo.es&amp;#039;&amp;#039;, 18. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Fechter wurde auf dem [[Auferstehungsfriedhof]] in [[Berlin-Weißensee]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auto&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.morgenpost.de/berlin/article110382989/Maueropfer-Peter-Fechter-bekommt-kein-Ehrengrab.html |titel=Maueropfer Peter Fechter bekommt kein Ehrengrab |autor=Sabine Flatau|werk=morgenpost.de |datum=2012-10-30 |abruf=2019-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl der rot-rote Berliner Senat im Dezember 2005 und die rot-schwarze Nachfolgeregierung 2012 lehnten es ab, sein Grab zum [[Ehrengrab]] zu machen, weil die Bedingungen dafür nicht erfüllt seien. Sein Grab sei als &amp;#039;&amp;#039;Grabstätte eines Opfers von Krieg und Gewaltherrschaft&amp;#039;&amp;#039; anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auto&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Berliner Zimmerstraße nahe dem [[Checkpoint Charlie]], wo der verblutende Fechter lag, erinnert seit 13. August 1999 ein [[Mahnmal]] des Bildhauers [[Karl Biedermann (Bildhauer)|Karl Biedermann]] in Form einer braunen [[Stele]] an die Geschehnisse um die missglückte Flucht. Ein zweites Mahnmal wurde am 11. Juni 2011 in der Bernauer Straße errichtet. Eine Plastik des Künstlers Fabian Brauer zeigt den toten Fechter in den Armen eines Grenzsoldaten. Die Figur wurde am 24. Juni 2011 von Unbekannten beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bz-berlin.de/tatorte/denkmal-fuer-peter-fechter-geschaendet-article1211555.html &amp;#039;&amp;#039;Denkmal für Peter Fechter geschändet.&amp;#039;&amp;#039;] BZ, 24. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde rekonstruiert und steht nun in den Räumlichkeiten des Vereins [[Berliner Unterwelten]] e.&amp;amp;nbsp;V. in der [[Badstraße (Berlin)|Badstraße]] und kann während der Tour „Unterirdisch in die Freiheit“ besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Berliner Unterwelten e. V. |url=https://www.berliner-unterwelten.de/fuehrungen/oeffentliche-fuehrungen/unterirdisch-in-die-freiheit.html |titel=Unterirdisch in die Freiheit |abruf=2024-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation mit den Gedenkkreuzen an der Ecke [[Friedrichstraße]]/Zimmerstraße wurde nach einer [[Zwangsräumung|Räumungsklage]] des Grundstückseigentümers am 5. Juli 2005 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den von [[Herbert Ernst (Kameramann)|Herbert Ernst]] gedrehten Film der Bergung des erschossenen Peter Fechter nahm 2010 die [[UNESCO]] ins [[Weltdokumentenerbe in Deutschland|Weltdokumentenerbe]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen für die Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod Fechters hatte auch folgenschwere Auswirkungen auf dessen Familie. Der Vater starb verbittert, die Mutter wurde psychisch krank. Über Jahrzehnte wurde die Familie von den DDR-Behörden schikaniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild Küpper: &amp;#039;&amp;#039;Ein Sieg der Freiheit, der für manche zu spät kam&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden sie immer wieder von der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] überwacht, ihre Wohnung durchsucht und Familienmitglieder mit [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverbot]] belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;WDR ZeitZeichen 17. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Recherchen des [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] dagegen blieb die Mutter Fechters auch nach der Erschießung ihres Sohnes systemtreu. Untermauert wird das durch Aktenfunde der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]] und Aussagen der Nichte Fechters.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Erices und Jan Schönfelder, &amp;#039;&amp;#039;Zwei Tote im Kalten Krieg&amp;#039;&amp;#039;, MDR vom 13. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juristische Folgen ==&lt;br /&gt;
Nach dem Fall der Mauer bzw. nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] kam es zu einigen [[Mauerschützenprozesse]]n. Dabei wurden auch die beiden ehemaligen Grenzsoldaten angeklagt, die 1962 auf Peter Fechter geschossen hatten.&lt;br /&gt;
Das Gericht befand die beiden im März 1997 des [[Totschlag (Deutschland)|Totschlags]] für schuldig. Es verurteilte sie zu Haftstrafen von 20 bzw. 21 Monaten; diese wurden zur Bewährung ausgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article634836/Bewaehrungsstrafen-fuer-Mauerschuetzen-im-Fechter-Prozess.html &amp;#039;&amp;#039;Bewährungsstrafen für Mauerschützen im Fechter-Prozeß&amp;#039;&amp;#039;] Die Welt, 6. März 1997, abgerufen am 7. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Männer hatten gestanden, Schüsse auf Fechter abgegeben zu haben, bestritten aber eine Tötungsabsicht. Der Prozess konnte nicht klären, ob der tödliche Schuss von einem der zwei Angeklagten oder einem dritten, zwischenzeitlich verstorbenen Grenzsoldaten abgegeben wurde. Das Gericht urteilte weiter, dass Fechter durch die Schüsse und nicht auf Grund unterlassener Hilfeleistung gestorben sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/politik/kraenze-fuer-peter-fechter_aid-8571667 &amp;#039;&amp;#039;Kränze für Peter Fechter&amp;#039;&amp;#039;] RP online, 16. August 2002, abgerufen am 7. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schoen 1994: &amp;#039;&amp;#039;„…ein gewisser Peter Fechter“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tvschoenfilm.com/index.php?lang=deu&amp;amp;c=filmographie&amp;amp;id=19 |wayback=20160314011627 |text=&amp;#039;&amp;#039;…ein gewisser Peter Fechter&amp;#039;&amp;#039; }} Zusammenfassung auf der Webseite des Produzenten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heribert Schwan]] 1997: &amp;#039;&amp;#039;Der Tod des Mauerflüchtlings Peter Fechter&amp;#039;&amp;#039;, WDR&lt;br /&gt;
* [[Rainer Erices]] und Jan Schönfelder 2011: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Tote im Kalten Krieg&amp;#039;&amp;#039;, MDR&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schoen 2012: &amp;#039;&amp;#039;Ein Tag im August – Der Fall Peter Fechter&amp;#039;&amp;#039;, RBB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ein 1978 entlang der [[Ihme]] in [[Hannover]] angelegter Fuß- und Radweg wurde 1983 als &amp;#039;&amp;#039;Peter-Fechter-Ufer&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.calenberger-neustadt.de/strassennamen/ Straßennamen in der Calenberger Neustadt in Hannover.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 13. August 1999 wurde eine Gedenksäule in der Zimmerstraße 26/27 in [[Berlin-Kreuzberg]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
* Am 14. Januar 2014 wurde an Fechters ehemaligen Wohnhaus, [[Berlin-Weißensee]], Behaimstraße 11, eine [[Berliner Gedenktafel]] angebracht.&lt;br /&gt;
* Am 16. September 2021 lehnte das [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] einen Antrag ab, eine Straße in Berlin nach ihm zu benennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/protokoll/plen18-084-bp.pdf |titel=Beschlussprotokoll der 84. Plenarsitzung vom 16.09.2021 |werk=parlament-berlin.de |datum=2021-09-16 |abruf=2021-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christine Brecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Peter Fechter&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Links, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-517-1, S. 101–104.&lt;br /&gt;
* [[Lars-Broder Keil]], [[Sven Felix Kellerhoff]]; Thomas Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mord an der Mauer. Der Fall Peter Fechter.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von [[Klaus Wowereit]]. Quadriga,  Köln 2012, ISBN 978-3-86995-042-6.&lt;br /&gt;
** Aktualisierte Neuausgabe: Sven Felix Kellerhoff, Lars-Broder Keil: &amp;#039;&amp;#039;Mord an der Mauer. Als die Welt Peter Fechter beim Sterben zusah&amp;#039;&amp;#039;. 2. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2022. ISBN 978-3-8062-4510-3.&lt;br /&gt;
* [[Ralf Gründer]]: &amp;#039;&amp;#039;SED-Mordopfer Peter Fechter&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Niemand hat die Absicht .... Screenshot-Fotografie von Herbert Ernst, gedreht in den Jahren 1961 und 1962 im geteilten Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-3673-4, S. 342–369.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chronik-der-mauer.de/index.php/de/Start/Detail/id/593928/page/5 Bericht mit Dokumenten und Kurzportrait] auf &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Mauer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Jan Schönfelder, [[Rainer Erices]]: [https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/139627/der-ewige-fluechtling/ &amp;#039;&amp;#039;Der ewige Flüchtling. Peter Fechters unbekannter Begleiter&amp;#039;&amp;#039;], Deutschland Archiv, 25. Juli 2012, abgerufen am 12. Juli 2022.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=Fk4EAAAAMBAJ&amp;amp;pg=PA16 The Boy Who Died on the Wall]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Life (Magazin)|LIFE]]&amp;#039;&amp;#039;, 31. August 1962, S. 16–23. (Fotoreportage, engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208419/default.aspx Christoph Hamann: &amp;#039;&amp;#039;Schnappschuss und Ikone – Das Foto von Peter Fechters Fluchtversuch 1962&amp;#039;&amp;#039;] (Zeithistorische Forschungen 2/2005)&lt;br /&gt;
* [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB]]: [http://www.berlin-mauer.de/videos/fluchtversuch-von-peter-fechter-542/ &amp;#039;&amp;#039;Peter Fechter stirbt bei Fluchtversuch&amp;#039;&amp;#039;]  (Video/TV-Bericht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024484599|LCCN=no2012124771|VIAF=255319291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fechter, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer der Berliner Mauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fechter, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches Todesopfer der Berliner Mauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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