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	<title>Peter Emil Huber-Werdmüller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:25:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Emil_Huber-Werdm%C3%BCller&amp;diff=1541344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Sonnenkind: Commonscat fix / fehlende Bildkategorie erstellt und mit Wikidata verknüpft /</title>
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		<updated>2025-12-11T13:23:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat fix / fehlende Bildkategorie erstellt und mit Wikidata verknüpft /&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Emil Huber-Werdmüller.jpg|mini|rechts|Peter Emil Huber-Werdmüller]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Emil Huber-Werdmüller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1836]] in [[Zürich]]; † [[4. Oktober]] [[1915]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er Industrieller, der u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Maschinenfabrik Oerlikon]] gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Wirkung in der Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Zürcher Seidenfabrikanten Johann Rudolf Huber besuchte Schulen in Zürich und im [[Romandie|Welschland]] und studierte ab 1855 am [[ETH Zürich|Eidgenössischen Polytechnikum Zürich]] Maschinenbau. 1858 erhielt er das Diplom als [[Ingenieur]] und ergänzte sein Wissen anschliessend am [[Conservatoire National des Arts et Métiers]] in Paris. Zudem war er längere Zeit in England. Im damals führenden Industrieland konnte er sich weitere Kenntnisse erwerben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Anstellungen hatte er bei den [[Sulzer AG|Gebrüdern Sulzer]] in [[Winterthur]], die damals von [[Charles Brown (Konstrukteur)|Charles Brown sen.]] geleitet wurde. In Brown hatte Huber einen ebenso fachlich hervorragenden wie auch ihn fördernden Lehrherren. Danach konnte er seine Kenntnisse bei der [[Escher Wyss AG|Escher, Wyss &amp;amp; Cie.]] in Zürich erweitern. 1863 gründete er mit dem englischen Ingenieur M. M. Jackson die &amp;#039;&amp;#039;Giesserei P. E. Huber &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in [[Oerlikon]]. Dieser Betrieb wurde aus wirtschaftlichen Gründen 1867 an die Firma &amp;#039;&amp;#039;Daverio, Siewerdt &amp;amp; Giesker&amp;#039;&amp;#039; in [[Rorschach]] verkauft und 1872 liquidiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 wurde die [[Maschinenfabrik Oerlikon|Werkzeug- und Maschinenfabrik Oerlikon]] neu organisiert und Huber-Werdmüller zum Präsidenten des Verwaltungsrates dieser Gesellschaft berufen. Er trieb die Entwicklung des Betriebes zielstrebig voran, gliederte 1884 eine elektrische Abteilung an und setzte Charles Brown sen. als deren Leiter ein. Brown brachte seine beiden Söhne [[Charles Eugene Lancelot Brown|Charles]] und [[Sidney Brown (Ingenieur)|Sidney]], zwei hervorragende Ingenieure, mit in den Betrieb. Öffentlich wurden die Leistungen von Huber-Werdmüller und Oerlikon mit der Einrichtung einer Trasse zur Gleichstromübertragung von [[Kriegstetten]] nach [[Solothurn]] sowie über die Schweizer Grenze hinaus bei der [[Internationale Elektrotechnische Ausstellung 1891|Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891]] in Frankfurt am Main, wo erstmals die [[Drehstromübertragung Lauffen–Frankfurt]] vorgestellt wurde, zu der Oerlikon die Generatoren geliefert hatte. Später übernahm Hubers Schwiegersohn [[Dietrich Schindler-Huber]] die Leitung des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der elektrischen Abteilung von Oerlikon hatte für das technische Fortkommen in der Schweiz und in Europa noch eine weitere Auswirkung. 1886 bestellte der Entdecker der [[Schmelzflusselektrolyse|Aluminium-Schmelzflusselektrolyse]], [[Paul Louis Toussaint Héroult]], bei Oerlikon eine [[Elektrischer Generator|Dynamomaschine]] und kam 1887 selbst nach Zürich, um elektrolytische Versuche zu machen. Huber-Werdmüller, der schon früh die Bedeutung des [[Aluminium]]s als Werkstoff erkannt hatte, erkannte die immensen Vorteile des Héroult’schen Verfahrens. Zusammen mit den ebenso weit blickenden Unternehmerpersönlichkeiten [[Georg Robert Neher]], Direktor der [[SIG Combibloc Group|Schweizerischen Waggon-Fabrik]] in [[Neuhausen am Rheinfall]], und [[Gustave Naville]], Präsident der Firma Escher, Wyss &amp;amp; Cie. in Zürich, trieb er seine Idee einer Aluminiumfabrik in Neuhausen voran.&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Emil Huber-Werdmüller (1836–1915) Industrieller. Grab, Friedhof Enzenbühl, Zürich.jpg|alternativtext=Peter Emil Huber-Werdmüller (1836–1915) Industrieller. Anna Marie Huber-Werdmüller (* 22. Juni 1844; † 5. Oktober 1911) Grab, Friedhof Enzenbühl, Zürich|mini|Grab, [[Friedhof Enzenbühl]], Zürich]]&lt;br /&gt;
Die Familie Neher verfügte seit dem frühen 19. Jahrhundert über die Wasserrechte am [[Rheinfall]], die nun seit 1889 für die Stromerzeugung genutzt werden konnten, sowie mit ihrer Maschinenfabrik und dem benachbarten Eisenwerk über die industrielle Infrastruktur an diesem Standort. Die Firma Oerlikon, die damals die grössten Gleichstromgeneratoren der Welt produzierte, installierte solche Maschinen zur grosstechnischen Gewinnung des Stroms, der für den enormen Energiebedarf des Héroult-Verfahrens notwendig war. Escher Wyss &amp;amp; Cie. lieferte die Turbinen. Mit weiteren Aktionären wurde im Oktober 1887 die Schweizerische Metallurgische Gesellschaft gegründet, aus der dann die Aluminium Industrie AG., Neuhausen (AIAG) hervorging, die ihrerseits 1963 in die [[Alusuisse|Schweizerische Aluminium AG]] überführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Schaffhausen zur Wiege der Aluminiumindustrie Europas und Huber-Werdmüller hat diese Entwicklung etwa als Mitgründer der Kraftübertragswerke Rheinfelden (heutige [[Energiedienst Holding]]) und dem Bau des dortigen Aluminiumwerks ([[Aluminium Rheinfelden]]) mit vorangetrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 heiratete er Anna Marie, geborene Werdmüller (* 22. Juni 1844; † 5. Oktober 1911). Die gemeinsamen Söhne waren [[Emil Huber-Stockar|Emil]] und [[Max Huber (Diplomat)|Max]] der die Traditionen seines Vaters des Engagements in Wirtschaft und Gesellschaft fort setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Emil Huber-Werdmüller fand auf dem Zürcher [[Friedhof Enzenbühl]] seine letzte (heute geräumte) Ruhestätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in öffentlichen Ämtern ==&lt;br /&gt;
Ab 1867 widmete sich Huber in öffentlichen Funktionen vor allem der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in der näheren und weiteren Umgebung von Zürich. Ausgehend vom Amt des Gemeinderats in der Zürcher Vorortsgemeinde [[Riesbach]], seinem Geburtsort, setzte er sich als Bauvorstand im Gemeinderat für einen grosszügigen Strassenausbau ein. Er förderte auch den Bau einer funktionsgerechten Quaianlage am Zürichsee. Infolge der Erschliessung des [[Seefeld (Stadt Zürich)|Seefeldes]] hatte er sich mit den Problemen des Eisenbahnbaus zu beschäftigen und wurde so Mitglied im Verwaltungsrat der [[Schweizerische Nordostbahn|Schweizerischen Nordostbahn]]. Huber war wesentlich an der Gründung der [[Uetlibergbahn]] beteiligt, wo er sich gegen grosse Widerstände dafür einsetzte, dass diese Strecke als [[Adhäsionsbahn]] gebaut wurde. Auch die Entwicklung des schienengebundenen Nahverkehrs in Zürich und Umgebung hat Huber wesentlich mit angeschoben. So bereitete er die Gründung eines Strassenbahnverbandes Zürich–Riesbach–Enge, der Zürcher Strassenbahngesellschaft, vor, die zunächst eine [[Rösslitram]] baute. Nach der Stadtvereinigung von 1893 leitete er die Gründung der Elektrischen Strassenbahn Zürich in die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huber-Werdmüller gehörte 1889 zu den Mitbegründern des [[Electrosuisse|Schweizerischen Elektrotechnischen Vereins (SEV)]] und wurde 1909 zu dessen Ehrenmitglied ernannt. Er gehörte auch dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) an und dem Württembergischen Bezirksverein des VDI an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1906 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1906 |Seiten=297}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|30949|Huber, Peter Emil|Autor=Martin Illi}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|680|681|Emil Huber (-Werdmüller)|Hans-Rudolf Schmidt|128811625}}&lt;br /&gt;
* Olivier Beffort: &amp;#039;&amp;#039;Aluminium im Zeitraum 1880–1905.&amp;#039;&amp;#039; In: Ludwig von Tetmajer Przerwa: &amp;#039;&amp;#039;Pioniere/Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik.&amp;#039;&amp;#039; Band 66, 1995, S. 112–114.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Füßl: &amp;#039;&amp;#039;Oskar von Miller 1855–1934 – Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2005, ISBN 978-3-406-52900-9.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Rieter-Wieland|Fritz Rieter]]: &amp;#039;&amp;#039;Peter Emil Huber-Werdmüller, 1836–1915, der Gründer der Maschinenfabrik Oerlikon, massgeblicher Mitgründer der Aluminium-Industrie-Aktien-Gesellschaft und weiterer Unternehmungen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Verein für wirtschaftshistorische Studien, Zürich 1957.&lt;br /&gt;
* Hans Staffelbach: &amp;#039;&amp;#039;Peter Emil Huber-Werdmüller 1836–1915, Emil Huber-Stockar (1865–1939): Vater und Sohn. Zwei Lebensbilder als Beitrag zur Geschichte der schweizerischen Technik.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Max Huber-Escher und Hans Hürlimann-Huber. Schulthess, Zürich 1943.&lt;br /&gt;
* [[Leo Weisz (Historiker)|Leo Weisz]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Handels- und Industrie-Geschichte der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1940.&lt;br /&gt;
* Leo Weisz, Walther Meier: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Aluminium-Industrie-Aktien-Gesellschaft Neuhausen 1888–1938.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Aluminium-Industrie-Aktien-Gesellschaft, Chippis 1942.&lt;br /&gt;
* A. J.: &amp;#039;&amp;#039;P. E. Huber-Werdmüller.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039; 65/66 (1915), H. 16 (9. Okt.) S. 176–177. ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sbz-002%3A1915%3A65%3A%3A2493#2544 Digitalisat] in [[E-Periodica]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Schweizerische Industrie-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039; 71 (1953), Nr. 21 (23. Mai), S. 303–307. ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sbz-002%3A1953%3A71%3A%3A2011#1932 Digitalisat] in [[E-Periodica]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=128811625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128811625|LCCN=n89662522|VIAF=3535253}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huberwerdmuller, Peter Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Elektrotechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schienenfahrzeugbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Werdmüller|⚭Peter Emil]]&amp;lt;!--seine Frau war eine Werdmüller--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huber-Werdmüller, Peter Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Huber, Emil; Huber-Werdmüller, Emil (Allianzname); Huber, Peter Emil (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Sonnenkind</name></author>
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