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	<title>Peter Dybwad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:39:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* In Leipzig */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-03T15:57:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Leipzig: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Dybwad Portrait.jpg|mini|hochkant|Peter Dybwad (um&amp;amp;nbsp;1890)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Dybwad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17.&amp;amp;nbsp;Februar]] [[1859]] in [[Oslo|Christiania]] [heute Oslo]; † [[13.&amp;amp;nbsp;Oktober]] [[1921]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Architekt]] [[Norwegen|norwegischer]] Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Dybwad vor Reichsgericht.jpg|mini|hochkant|Peter Dybwad vor dem im Bau befindlichen Reichsgericht (um&amp;amp;nbsp;1890)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Dybwad.jpg|mini|hochkant|Dybwad-Relief im Haus Thomaskirchhof&amp;amp;nbsp;20 in Leipzig (2009)]]&lt;br /&gt;
Peter Dybwad wuchs als Sohn eines Buchhändlers in der norwegischen Hauptstadt auf; der Jurist und Schriftsteller [[Vilhelm Dybwad]] (1863–1950) war sein jüngerer Bruder. Von 1878 bis 1882 studierte Peter Dybwad an der [[Berliner Bauakademie]]. 1884 wirkte er als Volontär beim Bau der von [[Franz Schwechten]] (1841–1924) entworfenen [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] in Berlin mit. 1885 gewann er zusammen mit seinem Studienfreund [[Ludwig Hoffmann (Architekt)|Ludwig Hoffmann]] (1852–1932) mit dem Entwurf „Severus“ den ersten Preis im Wettbewerb für den Bau des [[Reichsgericht]]s in Leipzig. Zeitgenössischen Darstellungen zufolge entstand die Idee für den Entwurf auf einer Italienreise der beiden Freunde in einem [[München|Münchner]] Gasthaus. Dieser Entwurf diente dann auch als Grundlage für die weitere Planung. Dybwad war bis zur Fertigstellung dieses Gebäudes 1895 als Hoffmanns Mitarbeiter an der Bauausführung beteiligt. Von 1897 bis 1920 fungierte er darüber hinaus als Technischer Beirat in Baufragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bau des Reichsgerichts beendet war, ließ sich Dybwad als freier Architekt in Leipzig nieder. Er errichtete zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser, [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhäuser]] und [[Villa|Villen]]. Im [[Musikviertel (Leipzig)|Musikviertel]] werden ihm 12 Wohnhäuser, darunter 10 Villenbauten zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wohn- &amp;amp; Bürgerhäuser im Leipziger Musikviertel&amp;#039;&amp;#039;. Musikviertel e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.), Sax Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-010-4, S. 75&amp;lt;/ref&amp;gt; Die größte Zahl davon befand sich in der [[Karl-Tauchnitz-Straße]] und der Ferdinand-Rhode-Straße. Seit 1902 bewohnte Dybwad die von ihm selbst erworfene [[Villa]] Ferdinand-Rhode-Straße&amp;amp;nbsp;32. Die meisten seiner Bauwerke hier wurden Opfer der [[Luftangriffe auf Leipzig|Luftangriffe]] auf das Viertel zwischen 1943 und 1945. Seine dem [[Historismus]] zuzuordnenden Bauten zeichneten sich durch eine zurückhaltende Modernität aus und fügten sich durch die Wahl vornehmlich traditioneller Stilelemente sehr gut in die städtebauliche Situation Leipzigs ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befand sich bis Mitte der 1970er Jahre auf dem [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhof]]. Wahrscheinlich ist es während der [[Neuer Johannisfriedhof#Geschichte|Umwandlung des Friedhofs]] zum [[Friedenspark (Leipzig)|Friedenspark]] in einen Freizeitpark eingeebnet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== In Leipzig ===&lt;br /&gt;
* 1887–1895: [[Reichsgerichtsgebäude]] in [[Leipzig]] (gemeinsam mit [[Ludwig Hoffmann (Architekt)|Ludwig Hoffmann]]; heute Sitz des [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgerichts]])&lt;br /&gt;
* 1892–1893: neues [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] des Ritterguts [[Abtnaundorf]] für [[Arnold Woldemar von Frege-Weltzien]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Schloss Abtnaundorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1894–1895&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Blätter für Architektur und Kunsthandwerk&amp;#039;&amp;#039;, 12. Jahrgang 1899, Tafel 116 (in der Bildunterschrift datiert).&amp;lt;/ref&amp;gt;: Villa für den Verlagsbuchhändler Arndt Meyer, Karl-Tauchnitz-Straße&amp;amp;nbsp;16 (im Zweiten Weltkrieg zerstört; Grundstück wohl für die Durchlegung der Friedrich-Ebert-Straße aufgelassen)&lt;br /&gt;
* 1896–1898: [[Villa Rentsch-Röder]], Karl-Tauchnitz-Straße&amp;amp;nbsp;10 (ursprünglich Nr.&amp;amp;nbsp;10/10b)&lt;br /&gt;
* 1897–1898: Villa Abtnaundorfer Straße&amp;amp;nbsp;60 in Abtnaundorf&lt;br /&gt;
* 1898–1899: Villa für den Bankier Paul Meyer, Robert-Schumann-Straße&amp;amp;nbsp;9 (im Zweiten Weltkrieg zerstört; Grundstück heute zum Neubau Karl-Tauchnitz-Straße&amp;amp;nbsp;13 gehörend)&lt;br /&gt;
* vor 1899: Villa für den Kaufmann P. R. Schmidt, Karl-Tauchnitz-Straße&amp;amp;nbsp;47 (im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1898–1900: [[Villa Petersmann]], Schwägrichenstraße&amp;amp;nbsp;23&lt;br /&gt;
* 1899–1901: Villa Ferdinand-Rhode-Straße&amp;amp;nbsp;34&lt;br /&gt;
* 1901: Villa Thieme, Ferdinand-Rhode-Straße&amp;amp;nbsp;36 (im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1902: [[Remise]] der Villa Petersmann, Schwägrichenstraße&amp;amp;nbsp;23&lt;br /&gt;
* 1902: eigenes Wohnhaus, Ferdinand-Rhode-Straße&amp;amp;nbsp;32 (im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1905: [[Bankhaus Meyer &amp;amp; Co.]], [[Thomaskirchhof]]&amp;amp;nbsp;20 (heute mit Relief-Plakette Dybwads)&lt;br /&gt;
* 1905–1906: Villa Schulz, Prinz-Eugen-Straße&amp;amp;nbsp;40 in [[Connewitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Haenel]], [[Heinrich Tscharmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Einzelwohnhaus der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, J. J. Weber, Leipzig 1909, S. 97–99 (mit Abb.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1907&amp;lt;ref&amp;gt;Eckgrundstück &amp;#039;&amp;#039;Karl-Tauchnitz-Straße 5 / Wilhelm-Seyfferth-Straße&amp;#039;&amp;#039; im Adressbuch für 1907 als „Baustelle“ ausgewiesen&amp;lt;/ref&amp;gt;: Villa Karl-Tauchnitz-Straße&amp;amp;nbsp;5 / Wilhelm-Seyfferth-Straße (im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1910: Wohnhaus Grassistraße&amp;amp;nbsp;20/22&lt;br /&gt;
* 1911: Büro- und Geschäftshaus [[Burgstraße (Leipzig)|Burgstraße]]&amp;amp;nbsp;1–5 (heute „Haus der Kirche“)&lt;br /&gt;
* 1913: sieben Wohnhäuser in der [[Gartenvorstadt Marienbrunn]], Am Bogen&amp;amp;nbsp;2–14 (zur [[Internationale Baufach-Ausstellung 1913|Internationalen Baufach-Ausstellung 1913]])&lt;br /&gt;
* 1914–1915: Büro- und Geschäftshaus Martin-Luther-Ring&amp;amp;nbsp;13 (heute „[[Lipanum]]“ genannt)&lt;br /&gt;
* vor 1915: Wohnhaus Elsteraue&amp;amp;nbsp;11 in [[Lützschena-Stahmeln|Lützschena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In anderen Orten ===&lt;br /&gt;
* 1890: Herrenhaus auf Gut [[Raschwitz]] (1907 abgerissen)&lt;br /&gt;
* 1902–1903: Wohnhaus für W. Weißbach in [[Berlin]], Margaretenstraße&amp;amp;nbsp;19 im [[Tiergartenviertel]] (im Zweiten Weltkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* 1905: neues Herrenhaus auf Gut [[Gaschwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;160&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; caption=&amp;quot;Bauten von Peter Dybwad&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reichsgericht Entwurf.jpg|Entwurf zum Reichsgericht in Leipzig von Hoffmann und Dybwad (1884)&lt;br /&gt;
Dybwad-Zeichnung.jpg|Ansicht des Hauses Thomaskirchhof&amp;amp;nbsp;20 (vor&amp;amp;nbsp;1905)&lt;br /&gt;
Schloss Raschwitz.jpg|Herrenhaus Raschwitz (um&amp;amp;nbsp;1900)&lt;br /&gt;
AHW Herrenhaus Gaschwitz.jpg|Herrenhaus Gaschwitz (um&amp;amp;nbsp;1920)&lt;br /&gt;
Schwägrichenstr.23.jpg|Villa Petersmann, Schwägrichenstraße&amp;amp;nbsp;23 (2009)&lt;br /&gt;
Abtnaundorf Schloss.jpg|Herrenhaus Abtnaundorf (2009)&lt;br /&gt;
Tauchnitzstr.10.jpg|Villa Rentsch-Röder, Karl-Tauchnitz-Straße&amp;amp;nbsp;10 (2009)&lt;br /&gt;
Lipanum Leipzig.jpg|Lipanum (um&amp;amp;nbsp;1920)&lt;br /&gt;
AbtnaundorferStr60.JPG|Villa Abtnaundorfer Straße&amp;amp;nbsp;60 (2014)&lt;br /&gt;
Villa Schulz 2019.jpg|Villa Schulz, Prinz-Eugen-Straße&amp;amp;nbsp;40 (2019)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1932 wurde im Stadtteil [[Paunsdorf]] in dem Leipziger Stadtbezirk Ost &amp;lt;!-- Flur Paunsdorf, jetzt zum Ortsteil Sellerhausen-Stünz gehörig--&amp;gt; eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gina Klank, Gernot Griebsch: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Leipziger Straßennamen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom [[Stadtarchiv Leipzig]], Verlag im Wissenschaftszentrum Leipzig, Leipzig 1995, ISBN 3-930433-09-5, S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hocquél]]: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig. Architektur von der Romanik bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. erweiterte Auflage, Passage-Verlag, Leipzig 2004, ISBN 3-932900-54-5.&lt;br /&gt;
* {{Säbi|[[Matthias Donath]]|137562896|Peter Dybwad (1859–1921)}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohn- &amp;amp; Bürgerhäuser im Leipziger Musikviertel&amp;#039;&amp;#039;. Musikviertel e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.), Sax Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-010-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.leipziger-biographie.de/oBK |titel=Peter Dybwad auf der Website Leipziger Biographie |zugriff=2015-04-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137562896|LCCN=nr/00/35465|VIAF=26905551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dybwad, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter Dybwad| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norweger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dybwad, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=norwegisch-deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oslo|Christiania]] (heute Oslo)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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