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	<title>Peter Dauelsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Dauelsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1933]] in [[Bremen]]) ist ein deutscher [[Violoncellist]] und emeritierter [[Universitätsprofessor]] für Violoncello sowie für [[instrumentalmusik|instrumentale]] und [[vokalmusik|vokale]] [[Kammermusik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Eltern von Peter Dauelsberg sind der Fabrikant Gerhard Dauelsberg und Ute Dauelsberg, geb. Busse, Tochter des Dichters [[Carl Hermann Busse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren in Bremen, besuchte Peter Dauelsberg dort das humanistische [[Altes Gymnasium (Bremen)|Alte Gymnasium]]. Nach dem Abitur und dem Beginn eines Medizinstudiums an der [[Universität Göttingen]] (vom Vater favorisiert, der 1946 die erste Penicillin-Fabrik in Deutschland, die [[Penicillin-Gesellschaft Dauelsberg &amp;amp; Co.]], gegründet hatte) entschloss sich Peter Dauelsberg für eine künstlerische Laufbahn. Diese hatte praktisch schon in Bremen begonnen, wo er Cellounterricht bei dem Solocellisten des [[Bremer Philharmoniker|Philharmonischen Staatsorchesters]], Theodor Raderschatt, erhielt. Er ging sodann als Schüler von [[Hans Muench-Holland]] an die [[Hochschule für Musik Detmold|Nordwestdeutsche Musikakademie]] in Detmold. Drei Jahre lang studierte er anschließend bei [[André Navarra]] am [[Conservatoire de Paris|Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse]] in Paris sowie an der [[Accademia Musicale Chigiana]] in Siena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Dauelsberg wurde 1960 als erster Solocellist an das Brasilianische Sinfonieorchester (Orquestra Sinfônica Brasileira) in [[Rio de Janeiro]] verpflichtet, und 1962 in gleicher Funktion an das dortige [[Theatro Municipal (Rio de Janeiro)|Theatro Municipal]] (Stadttheater). Seitdem wurde Brasilien sein Lebensmittelpunkt. Er musizierte als Solist mit allen bedeutenden Orchestern des Landes; ausgedehnte Konzertreisen führten ihn auch nach Europa, wo er in den großen Häusern wie dem [[Gewandhaus]] in Leipzig, der [[Salle Pleyel]] und Gaveau in Paris, der [[Leningrader Philharmonie]], der [[Wigmore Hall]] London und dem Großen Saal Gulbenkian in Lissabon auftrat. Seine Instrumente in dieser Zeit waren ein Cello von [[Domenico Montagnana]] aus dem Jahre 1740 und ein [[Andrea Guarneri]] von 1696.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen eines Unfalls hindern ihn seit 2003 an eigener solistischer und kammermusikalischer Betätigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Dauelsberg ist mit der Pianistin Professor [[Myrian Dauelsberg]] verheiratet, die zusammen mit ihrem Sohn Steffen Dauelsberg die größte [[Konzertagentur]] Lateinamerikas, Dell’Arte Solucões Culturais, führt. Der zweite Sohn – Claudio Dauelsberg – ist als Jazz-Pianist und Professor für Klavier und Improvisation an der Universität Rio de Janeiro ebenfalls der Musik verschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz für brasilianische Musik ==&lt;br /&gt;
Peter Dauelsberg hat sich speziell für die Musik brasilianischer Komponisten eingesetzt und diese in Konzerten und auf Schallplatten einem breiteren Publikum nahegebracht. Dafür wurde er mit der Carlos-Gomes-Medaille des [[Rio de Janeiro (Bundesstaat)|Staates Rio de Janeiro]] für Verdienste um die brasilianische Musik ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Preise, die Peter Dauelsberg erhielt, sind:&lt;br /&gt;
:1966: 1. Preis im Internationalen [[Villa-Lobos-Wettbewerb]] in Rio de Janeiro&lt;br /&gt;
:1968: 1. Preis im Streichquartett-Wettbewerb des Staatstheaters Rio de Janeiro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kammermusikalische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Peter Dauelsberg widmete sich diesem Genre – Duo-, Trio- und Quartett-Spiel – mit besonderem Engagement und Erfolg. Seine Partner waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[Nelson Freire]], [[Jaques Klein]], [[Salvatore Accardo]], [[Henryk Szeryng]] und, vor allem, [[Ingrid Haebler]].&lt;br /&gt;
Die Kritiken bescheinigen ihm „eine vorbildliche Balance zwischen Virtuosität und Musikalität, ausdrucksvolles [[Cantabile]] und noble Tonqualität“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungstätigkeit ==&lt;br /&gt;
An der [[Universität von São Paulo]] bearbeitete Peter Dauelsberg verschiedene Themen, so über „Der Stil in der [[Neue Musik|neuen Musik]]“, „Die vier [[Bachsöhne|Söhne J. S. Bachs]]“, „[[Johannes Brahms]]: Über das Entstehen seiner Meisterwerke und die Inspiration“; er übersetzte u.&amp;amp;nbsp;a. [[Robert Schumann]]s „[[Dichterliebe]]“ und „Frauenliebe und Leben“ mit Analysen und Erklärungen ins Portugiesische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pädagogische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 Jahre hatte Peter Dauelsberg eine Professur an der Universität von São Paulo mit den Schwerpunktfächern Violoncello und Kammermusik inne.&lt;br /&gt;
Hinzu kam die intensive Beschäftigung mit dem deutschen Lied der [[Musik der Romantik|Romantik]], der er sich auch nach seiner Emeritierung widmet.&lt;br /&gt;
Heutige Tätigkeiten sind Master Classes an Universitäten, die musikalische Leitung von kammermusikalischen CD-Aufnahmen und Rundfunksendungen sowie die Vorbereitung von Kandidaten für internationale Wettbewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Quartett Rio de Janeiro (Iacovino/Jaffe/Kiszely/Dauelsberg); LP mit Werken von H.Villa-Lobos, Streichquartette Nos.1 um 17&lt;br /&gt;
* Quartett Rio de Janeiro (Iacovino/Jaffe/Kiszely/Dauelsberg); LP mit Werken von H.Villa-Lobos, Streichquartett No. 16 (Live-Aufnahme vom Intern.Wettbewerb Rio de Janeiro 1966)&lt;br /&gt;
* Duo Dauelsberg (Myrian/Peter); LP Live-Aufnahme der Uraufführung der 1. Sonate für Violoncello und Klavier von Francisco Mignone (1967) (dem Cellisten gewidmet).&lt;br /&gt;
* Quarteto Guaira – Sonata a 4 (Milewski/Almeida/Dauelsberg/Schweitzer); LP mit Werken von Loeillet, Telemann, Vivaldi, Szarzynski&lt;br /&gt;
* Duo Dauelsberg (Myrian/Peter); LP aufgenommen 1974 in Washington mit Werken von Mignone, Nobre und GuerraVicente. 1992 in den USA als CD erneut erschienen.&lt;br /&gt;
* Carlos Gomes; LP zum 150. Geburtstag des Komponisten mit brasilianischen Gesangs- und Instrumentalsolisten.&lt;br /&gt;
* Kammerorchester der Stadt Rio de Janeiro. Konzert in Nova Friburgo; LP mit Werken von Grieg, Krieger und Britten, Leitung Lev Markiz, Solo-Cello und Supervision der Edition: Peter Dauelsberg&lt;br /&gt;
* Villa-Lobos für Kinder; LP mit brasilianischen Künstlern aus Schauspiel und Musik&lt;br /&gt;
* Cello Trio (Marcio Carneiro, Peter Dauelsberg, [[Matias de Oliveira Pinto]]), CD 1995 (Werke von J.Pachelbel, J.S.Bach u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* Cello Trio: Tango Brasileiro; CD 2001 mit Originalwerken und Arrangements brasilianischer Komponisten für drei Celli.&lt;br /&gt;
* Trio Dell’Arte (Fukuda/Dauelsberg/Montini); CD 1995 mit Werken von Nepomuceno und Dvorak (Dumky)&lt;br /&gt;
* Trio Dell’Arte; CD 1999 mit op. 101 von Brahms und op. 100 von Schubert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Milene Aliverti, Violoncello. Professor für Violoncello an der Universität Porto Alegre&lt;br /&gt;
* [[Leandro Fischetti]], Bariton. Opernhäuser Köln und Lissabon. Konzerte in Rio de Janeiro, São Paulo und Deutschland.&lt;br /&gt;
* Manuela Freua, Sopran. Opernhäuser São.Paulo und Rio de Janeiro, Konzerte in Tokio, Rio de Janeiro und São Paulo. Preisträgerin brasilianischer Wettbewerbe.&lt;br /&gt;
* Monica Marubayashi, Sopran. Gesangspädagogin in London und Salzburg. Schallplattenaufnahmen alter Musik in England.&lt;br /&gt;
* Edineia de Oliveira, Mezzo. Opernhäuser São.Paulo, Rio de Janeiro, Manaus. Konzerte in Rom, Rio de Janeiro und São Paulo. Preisträgerin brasilianischer Wettbewerbe.&lt;br /&gt;
* Edna de Oliveira, Sopran. Opernhäuser São Paulo und Rio de Janeiro, Konzerte in Brasilien. Preisträgerin brasilianischer Wettbewerbe&lt;br /&gt;
* Marcos Ribeiro, Bass. Preisträger internationaler Wettbewerbe. Schallplattenaufnahmen in England und Frankreich. Konzerte und Opern in São Paulo und Rio de Janeiro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Discogs|1543168}}&lt;br /&gt;
* [http://www.piranha.de/records/deutsch/artists_de/artg_cello.htm Cello Trio Artist info] (mit Musikproben u.&amp;amp;nbsp;a. Tango Brasileiro)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n85076574|VIAF=67892507|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2026-03-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dauelsberg, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universidade de São Paulo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dauelsberg, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Violoncellist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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