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	<title>Peter Conradi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-27T04:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Conradi.jpg|mini|hochkant=1.2|Peter Conradi (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Conradi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Dezember]] [[1932]] in [[Schwelm]]; † [[11. März]] [[2016]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schulz-Braunschmidt: [https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.spd-politiker-stirbt-im-alter-von-83-jahren-peter-conradi-ist-tot.c5a082bd-84e5-4ff8-af8a-167060fd252a.html &amp;#039;&amp;#039;Zum Tod von Peter Conradi: Streitbarer Genosse, aufrechter Demokrat&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 11. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Stuttgart]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Von 1972 bis 1998 war er Abgeordneter des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Peter Conradi, Sohn des Architekten [[Helmuth Conradi]], besuchte von 1947 bis 1949 die [[Odenwaldschule]] im südhessischen [[Heppenheim (Bergstraße)|Oberhambach]]. 1951 legte er in Stuttgart sein Abitur ab. Anschließend absolvierte er bis 1952 ein [[Zimmerer|Zimmermannspraktikum]]. Von 1952 bis 1953 folgte ein [[Sozialwissenschaften|sozialwissenschaftliches]] Studium in den Vereinigten Staaten. Nach der Rückkehr nach Deutschland wechselte er sein Studienfach und schrieb sich in der [[Universität Stuttgart|TH Stuttgart]] ein, um dort von 1953 bis 1961 [[Architektur]] zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1961 erhielt Peter Conradi sein [[Diplomingenieur|Ingenieursdiplom]], Fachrichtung Architektur. Nachdem er von 1961 bis 1963 bei der Hochbauverwaltung [[Baden-Württemberg]] gearbeitet hatte, wurde er zum [[Baumeister#Stadtbaumeister, Landbaumeister, Marktbaumeister|Regierungsbaumeister]] ernannt. In den Jahren von 1963 bis 1967 war er Assistent an der Universität Stuttgart und wechselte anschließend bis 1972 wieder zur Hochbauverwaltung. Dort war er von 1967 bis 1972 Leiter des Staatlichen Hochbauamts und stieg 1972 zum Oberregierungsbaudirektor auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Peter Conradi war seit 1959 Mitglied der SPD. Von 1958 bis 1960 gehörte er auch dem [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|Sozialistischen Deutschen Studentenbund]] (SDS) an, zu dem die SPD 1961 nur ein Jahr später einen [[Unvereinbarkeitsbeschluss]] fasste. Von 1966 bis 1969 war Conradi Vorstandsmitglied des SPD-Kreisverbandes Stuttgart. 1968 rückte er in den Landesvorstand der [[SPD Baden-Württemberg]] auf, aus dem er 1972 wieder ausschied. Anschließend war er von 1972 bis 1977 Kreisvorsitzender der SPD Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1972 bis 1974 war Conradi als Mitglied der SPD-Kommission [[Bodenrechtsreform]] erstmals in einem bundespolitischen Gremium vertreten. Von 1979 bis 1993 gehörte er dem Parteirat der SPD an und von 1984 bis 1993 war er Mitglied der SPD-Kontrollkommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Engagements ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei: Ursula Stock, 512.jpg | mini | hochkant | &amp;#039;&amp;#039;„Entgleist“ (Peter Conradi)&amp;#039;&amp;#039;, Zeichnung von [[Ursula Stock]]]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Conradi war Mitglied der [[Arbeiterwohlfahrt]], von [[Amnesty International]] und von [[Transparency International]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2005 setzte sich Peter Conradi als Mitglied der [[Deutsche Parlamentarische Gesellschaft|Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft]] (DPG) für einen Erhalt der Bonner [[Villa Dahm]] im ehemaligen [[Regierungsviertel (Bonn)|Bonner Regierungsviertel]] ein. Er suchte damals mit den Architektinnen des [[World Conference Center Bonn|Bonner Kongresszentrums]] (IKBB/WCCB) nach einer Lösung, wegen Mehrkosten konnte der Abriss jedoch letztlich nicht verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober und November 2010 nahm er auf Seite der Projektgegner an der [[Schlichtung zu Stuttgart 21]] teil. Dabei sagte er:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das politische System Deutschlands wird in 20 Jahren dem der Schweiz viel ähnlicher sein.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Spitzenpfeil: [https://www.nzz.ch/aktuell/startseite/schlichtung-um-stuttgart-21--und-was-dann-1.8451145 &amp;#039;&amp;#039;Eine Lösung des Bahnhofstreits wird zur Schicksalsfrage in Baden-Württemberg: Schlichtung um „Stuttgart 21“ – und was dann?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 26. November 2010, abgerufen am 12. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er setzte sich als einer der Hauptverfechter für [[Christo]]s Projekt der [[Verhüllter Reichstag|Verhüllung des Reichstags]] ein („Wir werden nicht hierher gewählt, um zu entscheiden, was Kunst ist. Wir entscheiden hier, ob der Reichstag für diese Aktion freigegeben wird.“)&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Bundestag, Plenarprotokoll 12/211, 25. Februar 1994, [https://dipbt.bundestag.de/doc/btp/12/12211.pdf (online)] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB) &amp;lt;/ref&amp;gt; und konnte erleben, dass der Bundestag am 25. Februar 1994 dem Projekt in freier Abstimmung zustimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Conradi unterlag bei der Wahl zum Stuttgarter Oberbürgermeister 1974 gegen [[Manfred Rommel]] (CDU). Zuvor hatte Conradi sich im parteiinternen Bewerbungsverfahren gegen [[Jürgen Hahn (Politiker)|Jürgen Hahn]] durchgesetzt. Von 1972 bis 1998 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Bevor er 1998 aus dem Parlament ausschied, gehörte er dem [[Ältestenrat]] an und war als stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss, im Haushaltsausschuss sowie im Ausschuss für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2004 war Conradi Präsident der [[Architektenkammer|Bundesarchitektenkammer]]. Er engagierte sich in der Initiative &amp;#039;&amp;#039;[[Bürgerbahn statt Börsenbahn]]&amp;#039;&amp;#039;, die sich die Verhinderung der geplanten Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG zum Ziel gesetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wohnen in Deutschland - Not im Luxus.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1994, ISBN 3-455-11022-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 124–125.&lt;br /&gt;
* Renate Faerber-Husemann: &amp;#039;&amp;#039;Zum Tod von Peter Conradi: Seine kritische Stimme wird fehlen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]], 16. März 2016 ([https://www.vorwaerts.de/artikel/tod-peter-conradi-kritische-stimme-fehlen vorwaerts.de]).&lt;br /&gt;
* Gottfried Knapp: &amp;#039;&amp;#039;Leidenschaftlich vernünftig. Zum Tod von Peter Conradi.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Süddeutsche Zeitung]], 18. März 2016 ([https://www.sueddeutsche.de/panorama/zum-tod-von-peter-conradi-leidenschaftlich-vernuenftig-1.2914319 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Peter Conradi}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120424916}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|120424916}}&lt;br /&gt;
* Peter Conradi: [http://zfsö-online.de/archiv/zfsoe-online-archiv-folge-120-127.html?file=files/archiv/archiv%20117-155%20digital/ZfSOe%20120%20komplett.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ein soziales Bodenrecht – eine ungelöste / unlösbare Aufgabe?&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 264&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Sozialökonomie]]&amp;#039;&amp;#039;, 120&amp;amp;nbsp;/ März 1999, S. 19–23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120424916|LCCN=n/96/98858|VIAF=54978577}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Conradi, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Conradi, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwelm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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