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	<title>Peter Chatel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-18T16:31:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Chatel&amp;diff=863126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossiphon: /* Leben und Karriere */</title>
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		<updated>2026-04-08T13:21:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Karriere&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Chatel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Dezember]] [[1943]] in [[Bad Segeberg]]; † [[25. August]] [[1986]] in [[Hamburg]]; eigentlich: &amp;#039;&amp;#039;Peter Schlätel&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Laut eigener Angabe kannte Peter Chatel schon als Kind nur ein Berufsziel: Schauspieler. „Ich bin schon als Schüler über 200 mal im Jahr ins [[Theater]] gegangen und durfte später auch bei Proben von [[Gustaf Gründgens]] dabei sein, bei dem ich später als Regie-Assistent arbeiten wollte.“ Er absolvierte die [[Hochschule für Musik und Theater Hamburg|Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg]] und debütierte 1967 am Zimmertheater in [[Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem größeren Publikum wurde Chatel durch das Fernsehen und einige Kinofilme bekannt. 1969 spielte er in der Folge &amp;#039;&amp;#039;Ein Mädchen meldet sich nicht mehr&amp;#039;&amp;#039; der ZDF-Krimiserie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kommissar]]&amp;#039;&amp;#039; eindrücklich einen [[Junkie|Drogenabhängigen]] und erhielt von da an weitere TV-Angebote sowie eine Einladung nach [[Italien]], wo er mit namhaften Regisseuren arbeiten konnte. Für seine Rolle in [[Giorgio Albertazzi]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Gradiva]]&amp;#039;&amp;#039; (nach einem Relief der gleichnamigen mythologischen Gestalt) wurde er 1970 beim [[Filmfestival Locarno]] mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet. Unter der Regie von [[Radley Metzger]] spielte er in dem Erotikdrama &amp;#039;&amp;#039;[[Kameliendame 2000]]&amp;#039;&amp;#039; (1969) und unter [[Joseph Losey]] neben [[Romy Schneider]], [[Richard Burton]] und [[Alain Delon]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mädchen und der Mörder|Das Mädchen und der Mörder (Die Ermordung Trotzkis)]]&amp;#039;&amp;#039; (1972). Wegen des Besitzes von 40 Gramm Marihuana wurde Chatel in Italien zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch auf Vermittlung der deutschen Botschaft und nach Begnadigungsgesuchen, die von Prominenten wie [[Heinrich Böll]], [[Ingeborg Bachmann]], [[Peter von Zahn]] und [[Luchino Visconti]] unterschrieben waren, nicht inhaftiert, sondern des Landes verwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/1986/09/02/morto-attore-peter-chatel.html Nachruf in La Repubblica]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Deutschland spielte Chatel 1974 am [[Schauspielhaus Bochum]], 1975 an der [[Freie Volksbühne Berlin|Freien Volksbühne Berlin]] und 1975/76 im [[Theater am Turm]] (TAT) in [[Frankfurt am Main]]. In dieser Zeit begann seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur [[Rainer Werner Fassbinder]], zu dessen Ensemble er am TAT gehörte und mit dem er insgesamt sieben Spielfilme drehte, darunter &amp;#039;&amp;#039;Martha&amp;#039;&amp;#039; (1974, mit [[Margit Carstensen]] und [[Karlheinz Böhm]]) und &amp;#039;&amp;#039;Faustrecht der Freiheit&amp;#039;&amp;#039; (1975, mit Fassbinder selbst und Böhm), hier in einer der männlichen Hauptrollen, der Rolle des Eugen Thiess.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben begann Chatel, selbst Theaterstücke zu schreiben und zu inszenieren – mit großem Erfolg bei Kritik und Publikum sowohl in Deutschland als auch in Frankreich, wo er seither lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chatel starb im Alter von 42 Jahren an [[AIDS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=2 |abstand=1em |&lt;br /&gt;
* 1964: Campingplatz&lt;br /&gt;
* 1966: Die Gefangenen von Murano&lt;br /&gt;
* 1967: Willst Du nicht das Lämmlein hüten?&lt;br /&gt;
* 1969: [[Kameliendame 2000]] &amp;#039;&amp;#039;(Camille 2000)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1969: [[Der Kommissar]]: Ein Mädchen meldet sich nicht mehr &lt;br /&gt;
* 1969: [[Helgalein]]&lt;br /&gt;
* 1971: Der Fall Eleni Voulgari&lt;br /&gt;
* 1971: [[Der Kommissar]]: Der Tote von Zimmer 17 &lt;br /&gt;
* 1972: [[Händler der vier Jahreszeiten]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[The Child – Die Stadt wird zum Alptraum]] &amp;#039;&amp;#039;(Chi l’ha vista morire?)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: Heute nacht oder nie&lt;br /&gt;
* 1972: [[Das Mädchen und der Mörder]] &amp;#039;&amp;#039;(L’Assassinat de Trotsky)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1973: [[Welt am Draht]]&lt;br /&gt;
* 1974: [[Der Kommissar]]: Domanns Mörder&lt;br /&gt;
* 1974: [[Karl May (Film)|Karl May]]&lt;br /&gt;
* 1974–1976: [[Motiv Liebe]] (TV-Serie, 26 Folgen)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Martha (1974)|Martha]]&lt;br /&gt;
* 1974: La Paloma (1974)&lt;br /&gt;
* 1974: 1 Berlin-Harlem&lt;br /&gt;
* 1974: [[Der Kommissar]]: Traumbilder &lt;br /&gt;
* 1975: [[Faustrecht der Freiheit]]&lt;br /&gt;
* 1975: [[Satansbraten (Film)|Satansbraten]]&lt;br /&gt;
* 1975: [[Derrick]]: Alarm auf Revier 12 (TV)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Mutter Küsters’ Fahrt zum Himmel]]&lt;br /&gt;
* 1976: [[Schatten der Engel]]&lt;br /&gt;
* 1976: Die Erzählungen Bjelins&lt;br /&gt;
* 1977: [[Jane bleibt Jane]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Lili Marleen (Film)|Lili Marleen]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Malou (Film)|Malou]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Looping (1980)|Looping]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Heute spielen wir den Boß – Wo geht’s denn hier zum Film?]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Derrick]]: Via Genua (TV)&lt;br /&gt;
* 1983: [[Derrick]]: Die kleine Ahrens (TV)&lt;br /&gt;
* 1986: [[Die Zukunft hat Geburtstag]] (Einspielfilm in der TV-Show)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann J. Huber]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart]]. Deutschland. Österreich. Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S.&amp;amp;nbsp;152.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0153998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=173676839|LCCN=no/2002/64864|VIAF=39046124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chatel, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chatel, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schlätel, Peter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher [[Schauspieler]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Segeberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossiphon</name></author>
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