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	<title>Peter Candid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:51:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Candid&amp;diff=247691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2024-04-30T05:30:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peter Candid - Virgin with child, St John the Baptist, St Anna and St Catherine of Alexandria.jpg|mini|hochkant|Maria mit dem Kind, der heiligen Anna und der hl. Katharina von Alexandrien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Candid - Aeneas.jpg|mini|hochkant|Aeneas wird von Venus in den Olymp aufgenommen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Candid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1548]] in [[Brügge]]; † [[1628]] in [[München]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Pietro Candid&amp;#039;&amp;#039;; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Pieter de Witte&amp;#039;&amp;#039;, lat. &amp;#039;&amp;#039;Petrus Candidus&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Flandern|flämischer]] [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]], der in [[Florenz]] und in München wirkte. Er war ein [[Hofkünstler]] und arbeitete mit einer größeren Werkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
1558 zog sein Vater, der [[Bildwirkerei|Teppichwirker]] Pieter de Witte, aus Brügge nach [[Florenz]], um in den Dienst [[Cosimo I. de’ Medici|Cosimos I.]] zu treten.&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Angaben nach: Brigitte Volk-Knüttel: &amp;#039;&amp;#039;Peter Candid&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2010, S. 13–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen flämischen Namen „de Witte“ (der Weiße) italienisierte man zu „Candido“ (italien. candido = weiß). Der Sohn Pieter ist erstmals 1569 anlässlich der Bezahlung eines Freskos urkundlich belegt. Möglicherweise erhielt er seine Ausbildung beim Teppichentwerfer [[Jan van der Straet|Giovanni Stradano]], der ebenfalls aus Brügge stammte und nach Florenz gekommen war, wo er unter [[Giorgio Vasari]] arbeitete. Auch Peter Candid war Mitarbeiter von Giorgio Vasari und arbeitete ab 1575 für den Großherzog der [[Toskana]] [[Ferdinando I. de’ Medici]]. 1576 ist Candid als Mitglied der Malerakademie „Accademia del Disegno“ nachgewiesen, 1583 stieg er zum „Accademico“ auf. Die Verbindung zu Vasari brachte ihm die Möglichkeit zur Mitarbeit bei der Ausführung der [[Sala Regia]] im [[Vatikanstadt|Vatikan]] und auch bei der [[Kuppel]] des [[Santa Maria del Fiore|Doms zu Florenz]]. 1581/82 war er erneut in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1586 folgte Candid dem Ruf von [[Herzog]] [[Wilhelm V. (Bayern)|Wilhelm V.]] an den [[München|Münchner]] Hof und lebte ab da mit Unterbrechungen bis zu seinem Lebensende in [[Bayern]], wo er auch Werke für Kirchen in anderen bayerischen Städten schuf. Wegen finanzieller Engpässe entließ ihn der Herzog 1595, doch Wilhelms Nachfolger [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian I.]]  stellte ihn 1602 wieder fest an. Für ihn malte Candid zwischen 1602 und 1619 zahlreiche Deckengemälde für neue Räume der [[Münchner Residenz]]. In die Münchner Periode fallen auch zahlreiche Entwürfe für [[Bildwirkerei|Gobelins]] für die 1604 in München gegründete Teppich[[manufaktur]]. Diese [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnungen]] wurden von G. Amling und J. A. Zimmermann in [[Kupferstich|Kupfer gestochen]]. Zahlreiche Werke Candids reproduzierte der Stecher [[Jan Sadeler]], wodurch seine Bildideen europaweite Verbreitung erlangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wurden von Candid unter anderem eine Madonna an der Vorderseite der Münchner Residenz, der Brunnen mit der Statue Ottos von Wittelsbach im vorderen Hof der Residenz, das [[Frauenkirche (München)#Grabmal Ludwigs des Bayern|Grabdenkmal Kaiser Ludwigs]] in der Frauenkirche und die Madonna auf der [[Mariensäule (München)|Mariensäule]] in München entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Candid hat ferner um 1616/20 zahlreiche (nicht erhaltene) Wand- und Deckengemälde im Alten [[Schloss Schleißheim]] sowie eine Reihe von Altarbildern für Kirchen in München, [[Freising]], [[Augsburg]] und anderen Orten gemalt, unter denen die Himmelfahrt Mariä in der Frauenkirche zu München als das bedeutendste gilt.&lt;br /&gt;
Candid war verheiratet und hatte fünf Kinder, er besaß seit 1592 bis 1607 ein Eckhaus auf dem Gelände der heutigen Feldherrenhalle. Später wohnte er in einem Haus, das ihm der Herzog geschenkt hatte. Spätestens 1611 führte er den Titel eines herzoglichen „Kammermalers“ (Pictor camerarius), der allerdings ein reiner Ehrentitel war und nicht exklusiv ihm allein zustand. Offenbar krankheitshalber löste er 1625 seine Malerwerkstatt auf und verstarb im März 1628.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthume Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MUC Ruhmeshalle 23 Peter de Witte genannt Candid.jpg|mini|hochkant|Pieter de Witte, alias Peter Candid; Büste in der [[Ruhmeshalle (München)|Münchner Ruhmeshalle]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München-[[Giesing]] ist mit [[Candidstraße]], [[Candidbrücke]] und [[Candidtunnel]] ein Teilstück des [[Bundesstraße 2 R|Mittleren Rings]] nach ihm benannt. Das betrifft auch den Candidplatz mit der gleichnamigen [[U-Bahnhof Candidplatz|U-Bahn-Station]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Büste]] fand Aufstellung in der [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhold Baumstark: &amp;#039;&amp;#039;Rom in Bayern: Kunst und Spiritualität der ersten Jesuiten&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog des Bayer. Nationalmuseums München, Verlag Hirmer, 1997.&lt;br /&gt;
* Brigitte Volk-Knüttel: &amp;#039;&amp;#039;Peter Candid&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2010.&lt;br /&gt;
* Brigitte Volk-Knüttel: &amp;#039;&amp;#039;Peter Candid (um 1548–1628), Hofmaler Maximilians I. von Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt 1964.&lt;br /&gt;
* Brigitte Volk-Knüttel: &amp;#039;&amp;#039;Wandteppiche für den Münchener Hof nach Entwürfen von Peter Candid&amp;#039;&amp;#039;. München 1976.&lt;br /&gt;
* {{ADB|43|600|605|Witte, Peter de|Paul Johannes Rée|ADB:Witte, Peter de}}&lt;br /&gt;
* Andrea Rueth: &amp;#039;&amp;#039;Peter Candid&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Wurst, Alexander Langheiter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Monachia&amp;#039;&amp;#039;. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 2005, ISBN 3-88645-156-9, S. 110.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|120 || Candid, Peter|Gerhard Woeckel|118518771}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/graphiken/candid.htm Graphiken in der Universitätsbibliothek Salzburg]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Paul_Johannes_R%C3%A9e Dr. Paul Johannes Rée]: [https://archive.org/stream/petercandidsein00wittgoog#page/n4/mode/2up Peter Candid, sein Leben und seine Werke]; Beiträge zur Kunstgeschichte, Neue Folge II, [[E. A. Seemann|Verlag von E. A. Seemann]], 1885&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118518771|LCCN=nr/93/31555|VIAF=35247778}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Candid, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1548]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1628]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Candid, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=flämischer Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1548&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brügge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1628&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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