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	<title>Peter Broich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:35:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Broich&amp;diff=886306&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bruno413: Defekte Internetquelle aktualisiert</title>
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		<updated>2025-10-20T07:13:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Defekte Internetquelle aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Apfelsorte&lt;br /&gt;
| Name             = Peter Broich&lt;br /&gt;
| Synonyme         = Kaiser Wilhelm&lt;br /&gt;
| Bild             = Malus Kaiser Wilhelm 4409.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Herkunft         = [[Rheinland]] bei [[Köln]]&lt;br /&gt;
| bekannt seit = 1830&lt;br /&gt;
| Züchter          = Johann Wilhelm Schumacher&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bannier2015&amp;quot;&amp;gt;September 2015 verfasstes [https://obstsortenerhalt.de/obstart/details/6660 Sortenporträt] von Hans-Joachim Bannier beim Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt des Pomologenvereins.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Abstammung       = [[Zufallssämling]]&lt;br /&gt;
| Elternsorte1     = [[Harberts Renette]]?&lt;br /&gt;
| Elternsorte2     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Broich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine spätreifende Apfelsorte, die im Rheinland seit den 1830er Jahren bekannt ist. Ab 1875 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaiser Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; überregional bekannt. Sie wurde hauptsächlich als Tafelapfel angebaut und empfiehlt sich heute besonders für den Streuobstanbau. Er wurde verschiedentlich als (regionale) Apfel-, Obst- oder Streuobstsorte des Jahres gekürt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/streuobst/sorten/13228.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pomologen-verein.de/landes-und-regionalgruppen/lg-nordrhein-westfalen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hohenberger-streuobstwiesen.de/_files/ugd/4aeeed_dec5fe23f2634dc3afbd72820550bf5b.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Liste von Apfelsorten|Apfelsorte]] wurde vom Hoeninger Vikar Johann Wilhelm Schumacher in seiner 1830 in [[Ramrath]] gegründeten Baumschule vermutlich aus [[Harberts Renette]] gezüchtet&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.apfelscheune-cannewitz.de/sortenuebersicht/apfelsorte-kaiser-wilhelm/&amp;lt;/ref&amp;gt; und später von Diedrich Uhlhorn aus Grevenbroich weiter vermarktet.&lt;br /&gt;
Sie wurde 1864 als bereits veredelter Baum im Garten von [[Haus Bürgel]] in der [[Urdenbacher Kämpe]] zwischen Düsseldorf-[[Urdenbach]] und [[Baumberg (Monheim am Rhein)|Monheim-Baumberg]] aufgefunden. Der Volksschullehrer und [[Pomologe]] [[Carl Hesselmann]] (1830–1902) aus [[Witzhelden]] ([[Bergisches Land]]) ließ den Apfel 1875 [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm]] zur Geschmacksprobe vorlegen, der daraufhin die Verwendung seines Namens für „diesen wahrhaft majestätischen Apfel“ huldvoll genehmigte und sich mit einer gerahmten Fotografie mit eigenhändiger Unterschrift bedankte. 1877 sprach der Deutsche Pomologenverein eine Sortenempfehlung aus, worauf er deutschlandweit verbreitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nabu-muenster.de/projekt-obstwiesenschutz/streuobstsorte-des-jahres-im-m%C3%BCnsterland/2012-kaiser-wilhelm/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund genetischer Untersuchungen wurde inzwischen festgestellt, dass die Sorte aber schon älter und im Rheinland unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Peter Broich&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist, benannt nach einem rheinländischen Pfarrer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.all-in.de/welt/wirtschaft/experte-kartiert-traditionelle-obstsorten-um-sie-zu-zu-erhalten-104236502 |titel=Experte kartiert traditionelle Obstsorten, um sie zu erhalten |werk=all-in.de |hrsg=Allgäuer Zeitungsverlag |datum=2011-08-31 |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder von Diedrich Uhlhorn nach einem befreundeten Zuckerfabrikanten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland, S. 86 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://taz.de/Pomologin-ueber-deutsche-Aepfel/!5541818/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Wüchsigkeit verschwand er in Deutschland spätestens in den 1950er Jahren aus dem [[Obstbau|Erwerbsanbau]]. Der Apfel hat sich deshalb, obwohl wenig empfindlich, nur in privaten Gärten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Schuster]]: Der alte Kaiser Wilhelm und seine Pilze [[Der Tintling]] 98, Ausgabe 1/2016, Seiten 44–48&amp;lt;/ref&amp;gt; und einigen bäuerlichen Streuobstwiesen erhalten. Erst mit der relativ neuen [[Slow Food|Slow-Food]]-Bewegung kam diese Apfelsorte wieder ins Blickfeld einer vorerst kleinen Liebhaberschar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Sorte als „Potential“ für Slow Food Deutschland e.V. |url=https://www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/mainfranken_hohenlohe/was_wir_tun/biodiversitaet_bewahren/fraenkische_arche/fraenkische_potentiale/ |wayback=20150620031607}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird seit einigen Jahren wieder von gut sortierten [[Baumschule]]n angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Sorte ist [[Triploidie|triploid]] und eignet sich damit nur sehr bedingt als Bestäuber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bäume sind langlebig und starkwüchsig. Die Wüchsigkeit bzw. große Endhöhe ist für den kommerziellen Anbau problematisch. Mit ihr geht auch einher, dass der Ertrag (mittel-)spät eintritt, welcher dann auch oftmals [[Alternanz (Obstbau)|alterniert]]. Als allgemein gesunde, robuste Sorte bekannt, ist sie wenig betroffen von [[Schorf (Pflanzenkrankheit)|Schorf]] und Mehltau, aber überdurchschnittlich von [[Stippe (Apfel)|Stippe]]. Schwere, nasse Böden gelten als problematisch und begünstigen [[Obstbaumkrebs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bannier2015&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütezeit ist mittelfrüh.&lt;br /&gt;
Die Sorte wird Ende September bis Mitte Oktober geerntet und ist von Ende Oktober bis Februar&amp;lt;ref&amp;gt;https://lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/infoschriften/145189/&amp;lt;/ref&amp;gt; oder sogar April lagerbar. Die Erträge sind mittelhoch. Die teils großen, unempfindlichen Früchte sind säuerlich süß mit einem leichten wohlschmeckenden, himbeerartigen Aroma. Die auffällige Färbung ist abhängig von der Besonnung drittels bis vollflächig dunkelrot auf ab Baum gelblich grünem, später gelbem Grund. Das anfangs feste, saftige Fruchtfleisch wird im Laufe der Lagerung mürbe und zunehmend trockener. Dies wurde in der Vergangenheit aufgrund der schlechten Zahnqualität eher gern gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; style=&amp;quot;clear: both&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutsche Pomologie - Aepfel - 064.jpg|Deutsche Pomologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm Apfelbaum.jpg|Ganzer Baum&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm Freilichtmuseum Roscheider Hof Blüte und Kospen H1.jpg|Knospen und Blüte&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm Freilichtmuseum Roscheider Hof Blüte H4.jpg|Einzelblüte&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm Freilichtmuseum Roscheider Hof Früchte H14.jpg|Apfel im Baum&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm Freilichtmuseum Roscheider Hof Früchte H17.jpg|Äpfel im Baum&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm jm55233.jpg|Ansicht der Frucht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Hartmann (Biologe)|Walter Hartmann]], Eckhart Fritz: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Alte Obstsorten&amp;#039;&amp;#039;, Ulmer Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5672-6, Seit 98.&lt;br /&gt;
* Caty Schernus, Alexander Fromm, Walter Karberg: &amp;#039;&amp;#039;Das Apfelbuch Berlin-Brandenburg. Alte Sorten wiederentdeckt. Mit Rezepten und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2013, ISBN 978-3-86124-676-3, Seiten 17–18.&lt;br /&gt;
* LVR-Netzwerk Umwelt &amp;amp; Rheinländer Biostationen (Herausgeber), 2013: [https://biostationen-rheinland.lvr.de/media/biostationen/publikationen/Obstsortenhandbuch.pdf Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland – vom Aussterben bedroht!], Seiten 86 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kaiser Wilhelm (apple)|Kaiser Wilhelm (Apfel)}}&lt;br /&gt;
* [https://obstsortenerhalt.de/node/324 Sortenporträt] des Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt (Pomologenverein e.V.)&lt;br /&gt;
* [http://www.gartenbauverein-otting.de/Obstsorten/obst-apfel3.htm Kurzbeschreibung beim Gartenbauverein Otting]&lt;br /&gt;
* [http://www.witzhelden-web.de/index.php/blog/28-personen/63-carl-hesselmann Über Carl Hesselmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Streuobstsorte des Jahres in Saarland / Rheinland-Pfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apfelsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm I. als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bruno413</name></author>
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