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	<title>Peter Brieger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_Brieger&amp;diff=1104227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Angelika Nafziger: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-04-09T17:30:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Brieger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1898]] in [[Breslau]]; † [[17. Oktober]] [[1983]] in [[Toronto]]) war ein [[Kunsthistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater, Oskar Brieger, war [[HNO-Arzt]] in Breslau. Und er war Großvater des Historikers [[Fritz Stern]]. Peter Brieger wuchs in einer wohlhabenden kultivierten Familie auf, umgeben von Büchern und von Möbeln, die [[Hans Poelzig]] entworfen hatte. Er wurde von einer Erzieherin in Fremdsprachen unterrichtet. Im Sommerhaus der Familie im [[Riesengebirge]] hatte der Vater ein kleines Theater bauen lassen, in dem auch eigene Familienstücke aufgeführt wurden. In Breslau besuchte Brieger das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]]. Nach dem [[Abitur]] im Jahre 1916 folgte der [[Militärdienst]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bis 1918. Von 1919 bis 1924 studierte Brieger [[Kunstgeschichte]], [[Geschichte]], [[Germanistik]] und [[Archäologie]] an den Universitäten in [[Universität Breslau|Breslau]] und [[Universität München|München]]. Seine Lehrer waren [[Dagobert Frey]], [[Franz Landsberger]], [[Wilhelm Pinder]], [[Heinrich Wölfflin]] und der Kunsthistoriker &amp;#039;&amp;#039;August Grisebach&amp;#039;&amp;#039; (1881–1950), bei dem er 1924 in Breslau [[promoviert]]e. 1921 bestand Brieger die Prüfung für das Lehramt an Höheren Schulen, 1922–1927 war er [[Hochschulassistent]] am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Breslau und 1927–1928 erhielt er ein Forschungs[[stipendium]] für die [[Bibliotheca Hertziana]] in [[Rom]]. Seine [[Habilitation]]sschrift (1927) erschien 1930 in Berlin unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Geschichtsmalerei des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Peter Brieger heiratete 1931 Barbara Ritter. Der Ehe entstammten zwei Söhne, die in [[Kanada]] aufwuchsen, wo Brieger nach seiner [[Emigration]] seit 1936 lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1933 war Peter Brieger [[Privatdozent]] an der Universität Breslau. Bis 1930 war er gleichzeitig Assistent bei Grisebach und anschließend bis 1933 bei Frey. Nach einigen Monaten in [[Paris]] im Jahre 1933 war er 1934 Mitarbeiter an einer Kartenserie für Archäologen und Kunsthistoriker am [[Courtauld Institute of Art]] in [[London]], wo er auch Vorlesungen hielt. In Breslau wurde er 1934 wegen seiner jüdischen Herkunft als [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|„Nichtarier“]] entlassen und 1935 wurde ihm die [[venia legendi]] entzogen. Der Emigration nach England im Jahr 1936 folgte bald die Übersiedlung nach Kanada. Von 1936 bis 1969 war Peter Brieger Mitglied des neu gegründeten Department of Art der [[University of Toronto]], wo er von 1936 bis 1947 als [[Dozent]] (Lecturer) und [[außerordentlicher Professor]] (Associate Professor) lehrte. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er zur [[Entschlüsselung|Dechiffrierung]] deutscher Botschaften eingesetzt. Von 1947 bis 1969 war Brieger Professor und Chairman des Departments of Art an der Universität Toronto. Zwischenzeitlich war er Gastdozent am [[Institute for Advanced Study]] in Princeton und Professor am Pontifical Institute of Mediaeval Studies in Toronto. In Deutschland hatte ihm sein [[Doktorvater]] Grisebach schon 1933 in einem Gutachten bescheinigt, dass Brieger „dank seiner gediegenen wissenschaftlichen Vorbildung . . . eine ungewöhnlich fruchtbare Lehrtätigkeit ausgeübt“ habe. „An diesem Erfolg hat neben der verantwortungsbewussten Arbeitsweise die außerordentliche [[pädagogisch]]e Veranlagung Dr. Briegers sichtlichen Anteil“. Und in Kanada wurde Brieger gewürdigt als „a pioneer in Art History as an academic discipline in Canada“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Wendland]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. Leben und Werk der unter dem Nationalsozialismus verfolgten und vertriebenen Wissenschaftler.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1999, ISBN 3-598-11339-0, S. 70–72.&lt;br /&gt;
* Fritz Stern, &amp;#039;&amp;#039;Family physicians. My German past&amp;#039;&amp;#039;. The Yale review, Vol. 94, Issue 3, 2006, S. 1–43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Art and the courts: France and England from 1259 to 1328&amp;#039;&amp;#039;, Coautor:  Philippe Verdier, Ottawa 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Illuminated manuscripts of the Divine comedy&amp;#039;&amp;#039;, Princeton NJ  1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;English art, 1216-1307&amp;#039;&amp;#039;, Gloucestershire 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Art and man&amp;#039;&amp;#039;, Austin TX 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Trinity College Apocalypse : an introduction and description&amp;#039;&amp;#039;,  London 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132207567}}&lt;br /&gt;
* [https://arthistorians.info/briegerp Peter Brieger] im [[Dictionary of Art Historians]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132207567|LCCN=n/50/40874|VIAF=103031480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brieger, Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brieger, Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Toronto]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Angelika Nafziger</name></author>
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