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	<title>Peter August Stern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:25:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peter_August_Stern&amp;diff=2734916&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: References-Tag eingefügt</title>
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		<updated>2025-06-27T05:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;References-Tag eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter August Stern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1907]] in [[Burbach (Saarbrücken)|Burbach]]; † [[4. April]] [[1947]] in [[München]]) war ein deutscher [[Journalist]], [[Herausgeber]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Peter August Stern wuchs als Sohn in einem [[Protestantismus|protestantischen]] Elternhauses in Burbach auf. 1925 machte er seinen Schulabschluss an der [[Höhere Handelsschule|Höheren Handelsschule]] in Saarbrücken und arbeitete anschließend zwei Jahre in einer Buchhandlung. Anschließend zog er nach [[Köln]], wo er [[Theaterwissenschaft]]en studierte. Er brach das Studium jedoch ab und wurde [[Korrektor]] bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Saar- und Blies-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Von dort stieg er bis zum [[Chefredakteur]] auf und wechselte in dieser Position zum &amp;#039;&amp;#039;[[Saarbrücker Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 3. Mai 1933 heiratete er, gegen die Warnungen des Aufsichtsrats dieser Zeitung die [[Judentum|Jüdin]] [[Marie Louise Stern-Loridan|Marie Louise Stern]]. Kurz darauf wurde er entlassen. Unter seinem Nachfolger [[Theodor Schlemmer]] entwickelte sich die Zeitung zu einem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Hetzblatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner Frau gründete er den Westland-Verlag und gab die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Westland (Zeitung)|Westland]]&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;ein radikaldemokratisches Blatt&amp;amp;nbsp;– heraus, das dem aufkeimenden Nationalsozialismus ablehnend gegenüberstand. Zielgruppe war die nicht konfessionell gebundene, bürgerlich-liberale Intelligenz, wie Anwälte, Ärzte, Ingenieure, Lehrer und Kaufleute. Geldgeber des Projekts war im Wesentlichen der aus Düsseldorf ins Saargebiet emigrierte Journalist [[Siegfried Thalheimer]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Projekte/Widerstandskarte/peter-august-stern-gruendete-die-ns-kritische-wochenzeitung-%22westland%22-und-liess-ausgaben-in-das-rheinland-schmuggeln/DE-2086/lido/dc00020259. Abgerufen am 26. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Druck erfolgte über den Verlag der &amp;#039;&amp;#039;Saarbrücker Volksstimme&amp;#039;&amp;#039;. Das Wochenmagazin erreichte eine Auflage von 13.300 Exemplaren, die zum Teil konspirativ auch in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] eingeschmuggelt wurden. Stern selbst veröffentlichte Beiträge unter einem Pseudonym. Neben ihm waren auch [[Konrad Heiden]], [[Norbert Mühlen]], [[Victor Weber]] und [[Fritz Heymann]] feste Autoren. [[Gustav Regler]], [[Max Beer (Publizist)|Max Beer]] und zahlreiche weitere Schriftsteller waren als freie Autoren beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Volksabstimmung im Saargebiet 1935|Saarabstimmung]] engagierte sich Stern für den [[Status quo]], also den Verbleib als [[Mandat (Völkerrecht)|Mandatsgebiet]] des [[Völkerbund]]es. Selbst der politische Gegner [[Josef Bürckel]] respektierte die hohe Professionalität der Zeitung und verglich die Artikel mit der bekannten &amp;#039;&amp;#039;[[Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;. 1934 gelang es den Nationalsozialisten durch ein Täuschungsmanöver die Zeitung aufzukaufen. Daraufhin gründete die komplette Redaktion die neue Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Grenzland (Zeitung)|Grenzland]]&amp;#039;&amp;#039;, die mit ähnlicher Ausrichtung weitermachte. Die letzte Nummer erschien am 13. Januar 1935, kurz vor der Saarabstimmung, mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stern verließ nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses das [[Saargebiet]], nachdem er von einem ihm wohlgesonnenen saarländischen Juristen davon in Kenntnis gesetzt wurde, dass einflussreiche Justizkreise damit beschäftigt seien, gegen ihn ein Verfahren wegen Unterschlagung zu konstruieren und einen Haftbefehl zu erwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Projekte/Widerstandskarte/peter-august-stern-gruendete-die-ns-kritische-wochenzeitung-%22westland%22-und-liess-ausgaben-in-das-rheinland-schmuggeln/DE-2086/lido/dc00020259. Abgerufen am 26. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin begaben sich Stern und seine Frau überstürzt außer Landes und ließen sich in [[Paris]] nieder. Dort betätigte sich Peter August Stern als Verleger für Kaufhauskataloge, aber auch für Propagandamaterial. Unter Pseudonym schrieb er außerdem für die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Nationalzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Aufbau einer politischen Exilzeitschrift namens &amp;#039;&amp;#039;Der Monat – Blätter für Kritik und Aufbau&amp;#039;&amp;#039; scheiterte an Kapitalmangel. 1936 hatte er einen ersten Anfall von [[Multiple Sklerose|Multipler Sklerose]], eine Krankheit die fortan sein Leben bestimmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde Stern Redakteur und Sprecher bei der deutschen Abteilung des Senders [[Radio Strasbourg-PTT]]. Dort arbeitete er bis zu Beginn des [[Westfeldzug]]es. Er konnte den deutschen Truppen entfliehen und gelangte über [[Châteauroux]] in den unbesetzten Teil Frankreichs. Zusammen mit seiner Frau gelangten sie über Umwege nach [[New York City]]. Im April 1943 gelang es Peter August Stern eine Anstellung als Redakteur im [[Office of War Information]] zu erlangen. Dort war er als „Peter Saar“ Schreiber für Propaganda-[[Hörspiel]]e. Als er von dem [[Morgenthau-Plan]] erfuhr, kündigte er seine Stellung und wurde Redakteur der deutschsprachigen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[New Yorker Staatszeitung und Herold]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte er allein in das Saarland zurück und kümmerte sich dort um den Wiederaufbau. Zunächst wurde er Chefredakteur von [[Saarländischer Rundfunk|Radio Saarbrücken]], dann arbeitete er in [[München]] am Aufbau der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Münchner Mittag&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]]&amp;#039;&amp;#039;) mit. Wenige Wochen nach dem Start der Zeitung verstarb Stern an den Folgen seiner Multiplen Sklerose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]; [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hans-Walter Herrmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler&lt;br /&gt;
   |Reihe=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935–1945&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8012-5010-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=243–251}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stern, August&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 729&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1104748126|VIAF=33146824529707630197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stern, Peter August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stern, Peter August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Herausgeber und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burbach (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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