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	<title>Petalidi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:53:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petalidi&amp;diff=1333287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kodeks: /* Geschichte */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-11-18T19:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeindebezirk Griechenland&lt;br /&gt;
|Name= Petalidi&lt;br /&gt;
|Name-el-Gen=Πεταλιδίου&lt;br /&gt;
|Name-el-Nom=Μελιγαλάς&lt;br /&gt;
|Region=[[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Messenien (Regionalbezirk)|Messenien]]&lt;br /&gt;
|Gemeinde=[[Messini]]&lt;br /&gt;
|Höhe=21&lt;br /&gt;
|Höhenbezugspunkt=&lt;br /&gt;
|Fläche=106.021&lt;br /&gt;
|Einwohner=3217&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|CODE=440307&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften=12&lt;br /&gt;
|Website=http://www.petalidi.gr/&lt;br /&gt;
|lat_deg=36|lat_min=57|lat_sec=&lt;br /&gt;
|lon_deg=21|lon_min=56|lon_sec=&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk-Lagebild=Datei:DE Petalidiou.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petalidi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Πεταλίδι}}, {{N.Sg.}}) ist eine Kleinstadt auf der Messenischen Halbinsel, dem westlichsten ‚Finger‘ der [[Peloponnes]] und seit 2011 ein Gemeindebezirk der Gemeinde [[Messini]]. Petalidi war von 1997 bis Ende 2010 Verwaltungssitz einer gleichnamigen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Petalidi ist an der Westküste des [[Messenischer Golf|Messenischen Golfs]] an der Straße gelegen, die das weiter südlich gelegene [[Koroni]] mit [[Kalamata]] verbindet, südlich der [[GR-EO82|Nationalstraße 82]] Pylos–Kalamata.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petalidi grenzt im Süden an [[Epia]], im Westen an [[Chiliochora]], [[Pylos]] und [[Voufrades]], im Norden an [[Aristomenis]], im Nordosten an [[Messini]] und im Osten ans Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist überwiegend durch felsiges Bergland mit wenig Buschwerk geprägt; um Petalidi herum gibt es Landwirtschaft, ferner einige Kiefernwälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bucht nördlich des Ortes Petalidi wird Petalidi-Bucht genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Karpofora bei [[Nichoria]], auf einem von Oliven und Feigen bestandenen Hügel, wurden 1970 bei Ausgrabungen nicht nur Architekturreste aus dem [[Mittelhelladikum]] (ca. 2000–1600 v. Chr.), sondern auch Überbleibsel aus früheren Epochen sowie Gebäude aus Spät- und sub[[Mykenische Kultur|mykenischer]] Zeit gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Petalidi lag die antike Stadt Korone (während das heutige Koroni auf dem Gebiet des antiken Asine liegt). Das antike Korone wurde 365 vor Chr. von [[Böotien|Böotiern]] neu besiedelt, nachdem Messenien durch [[Epaminondas]] von der Herrschaft Spartas befreit war. Ab 184 vor Chr. gehörte es zum [[Achaiischer Bund|Achäischen Bund]], im 2. Jahrhundert nach Chr. zeitweise zu Sparta. Im Mittelalter war Korone noch Bischofssitz, jedoch wanderten die Bewohner später nach Süden ab, wodurch sich auch der Ortsname auf das heutige Koroni übertrug.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Grunauer von Hoerschelmann: &amp;#039;&amp;#039;Korone (1).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Siegfried Lauffer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Griechenland. Lexikon der historischen Stätten.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1989, S. 343 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Griechische Revolution|Griechischen Befreiungskrieg]] landete 1828 [[Nicolas-Joseph Maison|General Maison]] mit einer französischen Truppe bei Petalidi; es gelang ihm, die Türken unter [[Ibrahim Pascha]] von der Peloponnes zu vertreiben. Erst im 19. Jahrhundert wurde das heutige Petalidi durch Einwanderer von der Halbinsel [[Mani (Peloponnes)|Mani]] wieder besiedelt; da die Manioten ihre Gebräuche (Blutrache, Gastfreundschaft) und ihre Mundart beibehielten, blieb Petalidi über Generationen eine Dependance der Mani.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mani.org.gr/fonimanis/2000/11_2000epif.htm Dr. Vagiakakou, „Petalidi, Kolonie der Manioten“ (griechisch) auf der Website „η ΦΩΝΗ της Μάνης“ (Die Stimme der Mani)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Petalidi Ortsmitte.JPG|Zentraler Platz mit Kirche, dahinter der Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Petalidi, Church of Agios Nikolaos.jpg|Kirche Agios Nikolaos in Petalidi&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dörfer und Siedlungen ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Petalidi wurde 1997 aus 12 vorher selbständigen Gemeinden gebildet, die nun als Ortsgemeinschaften lokale Vertretungen in der Gemeinde Messini wählen:&lt;br /&gt;
* Achladochori, 344 Einwohner,&lt;br /&gt;
* Daras, 293 Einwohner,&lt;br /&gt;
* Drosia, 75 Einwohner,&lt;br /&gt;
* Kalochori, 133 Einwohner,&lt;br /&gt;
* Karpofora, 176 Einwohner. In der Gegend bei Niochoria befindet sich eine Ausgrabungsstätte, ferner die byzantinischen Kirchen Zoodochos Pigis und Agios Nikolaos.&lt;br /&gt;
* Kastania, 44 Einwohner,&lt;br /&gt;
* Kokkino, 83 Einwohner,&lt;br /&gt;
* Lykissa, 71 Einwohner,&lt;br /&gt;
* Mathia, 60 Einwohner, ein kleines Dorf am Fuße des Berges Lykodimos. Zur Zeit der [[Osmanisches Reich|Osmanenherrschaft]] wird es unter der Bezeichnung Dranka erwähnt. Die Piraten unter [[Khair ad-Din Barbarossa|Chaireddin Barbarossa]] zerstörten die damalige Siedlung. Am Dorfeingang erinnert ein Denkmal an die [[Griechische Revolution|Griechischen Freiheitskämpfe]], während derer es hier Kämpfe gab.&lt;br /&gt;
* Neromylos, 324 Einwohner,&lt;br /&gt;
* Paniperi, 380 Einwohner, mit den Ruinen eines venezianischen Kastro,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tharrosnews.gr/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=17233&amp;amp;Itemid=32 Charis Charalambopoulos, Das Kastro und Pera, Artikel in Tharrosnews (griechisch) vom 18. April 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Petalidi, 1.244 Einwohner, Sitz der ehemaligen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Mit ausgedehnten Sandstränden, etlichen Fischtavernen und anderen Gastronomiebetrieben, Hotels, einem Campingplatz namens Petalidi Beach, Auto- und Fahrradvermietung verfügt die Gemeinde über eine gute touristische Infrastruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weit von der Ortsmitte liegt ein Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in der Region Peloponnes (Kapodistrias-Programm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Region Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messini]]&lt;/div&gt;</summary>
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