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	<title>Pester Lloyd - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T04:38:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pester_Lloyd&amp;diff=1703877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JasN: Änderung 266036586 von WajWohu rückgängig gemacht; nicht nachvollziehbare Entfernung von Informationen, siehe Diskussionsseite.</title>
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		<updated>2026-04-10T16:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266036586&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266036586&quot;&gt;266036586&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/WajWohu&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/WajWohu&quot;&gt;WajWohu&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; nicht nachvollziehbare Entfernung von Informationen, siehe Diskussionsseite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PESTER LLOYD&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|bild               = [[Datei:Logo Pester Lloyd.jpg|275px]]&lt;br /&gt;
|beschreibung       = ungarische [[Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
|fachgebiet         = Nachrichten aus Ungarn und Mittelosteuropa&lt;br /&gt;
|sprache            = deutsch&lt;br /&gt;
|verlag             = FIGURA-PRESS BT&lt;br /&gt;
|land               = &lt;br /&gt;
|hauptsitz          = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = 1. Januar&lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1854&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pesterlloyd.net/Verlag/Chronik/chronik.html pesterlloyd.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|gründer            = &lt;br /&gt;
|erscheint          = &lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = &lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = &lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = &lt;br /&gt;
|herausgeber        = &lt;br /&gt;
|geschäftsführer    = &lt;br /&gt;
|weblink            = http://www.pesterlloyd.net/&lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = 1217-9663&lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Deutsche Sprache|deutschsprachige]] [[Tageszeitung]] und spätere [[Nachrichtenportal|Onlinezeitung]] aus [[Budapest]] in [[Ungarn]]. Die Zeitung erschien von 1854 bis 1945 zweimal am Tag als Morgen- und Abendblatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039; erschien die Zeitung erneut ab dem 9. September 1994, seit dem 1. Januar 1999 wieder unter dem alten Namen &amp;#039;&amp;#039;Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039;, als deutschsprachige [[Wochenzeitung]] mit einer ebenfalls wöchentlichen [[Nachrichtenportal|Onlineausgabe]]. Am 15. März 2009 wurde die Printausgabe der Zeitung eingestellt; sie erschien seitdem als reine Online-Tageszeitung. Die politische Ausrichtung des historischen wie auch des aktuell erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039; kann als [[Liberalismus|liberal]] und [[Viktor Orbán|Orbán]]-kritisch beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte bis 1945 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pester Lloyd 2.1.1900.jpg|mini|Titelseite der Ausgabe vom 2. Januar 1900]]&lt;br /&gt;
Bis 1945 galt der Pester Lloyd als führende und größte deutschsprachige Tageszeitung in Ungarn, mit liberaldemokratischer Tendenz. Der Pester Lloyd erschien vom 31. Dezember 1853 (Probeblatt, erste reguläre Ausgabe: Budapest, 1. Januar 1854) bis zum 14. April 1945 (letzte Ausgabe: Sopron/Ödenburg) zweimal am Tag als Morgen- und Abendausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitung wurde von der &amp;#039;&amp;#039;Pester-Lloyd-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben, die 1937 von ihrem Präsidenten Aurel Egry und dem Vizepräsidenten Franz Szekely geleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Bömer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Weltpresse: eine Darstellung des Zeitungswesens aller Länder&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. in gemeinschaftlicher Arbeit vom Institut für Zeitungswissenschaft an der Universität Berlin und dem Aussenpolitischen Amt der NSDAP unter Leitung von Karl Bömer, Leipzig. Armanen-Verlag, Frankfurt am Main 1937, S. 412, {{DNB|948275871}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Redaktion in Budapest V. war die Mária-Valéria-Str. 12. Die damalige Auflage betrug 27.000 Stück. Die Zeitung war vor allem für die maßgeblichen Handels- und Industriekreise konzipiert, also hauptsächlich für den Großhandel, die Großindustrie und die Großbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bericht über die Nürnberger Rassengesetze ===&lt;br /&gt;
Am 16. September 1935 berichtete die Zeitung über die neuen [[Nürnberger Rassengesetze]] und sprach davon, dass diese &amp;#039;&amp;#039;eine weitere Verschärfung der Judengesetzgebung im Dritten Reiche&amp;#039;&amp;#039; sei. Und um zu verdeutlichen, was diese Gesetze für die deutschen Bürger jüdischen Glaubens bedeuten würden, wurde ausgeführt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Man hätte meinen sollen, das nationalsozialistische Deutschland habe die Juden auch bisher schon in einer Weise behandelt, daß darüber hinaus ein stärkeres Maß an Entrechtung und Verfolgung kaum noch denkbar wäre. Diese drei neuen Judengesetze übersteigen aber in bisher kaum vorstellbaren Maße alles, was in dieser Hinsicht geleistet worden.}}&lt;br /&gt;
Der Artikel führte weiter aus, dass damit die deutschen Juden zu [[Heloten]] erniedrigt würden, ein neues Staatsangehörigkeitsrecht außerhalb &amp;#039;&amp;#039;vom deutschen Reichsbürgertum&amp;#039;&amp;#039; eingeführt würde und sie damit aus der Gemeinschaft der deutschen &amp;#039;&amp;#039;Reichsbürger&amp;#039;&amp;#039; ausgeschlossen wären.&amp;lt;ref&amp;gt;Abendblatt des &amp;#039;&amp;#039;Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039;, Montag, 16. September 1935, 82. Jahrgang, Nr. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938/39 wurden auch in Ungarn, das schon seit 1920 einen antijüdischen [[Numerus clausus]] an den Universitäten hatte, [[Geschichte der Juden in Ungarn#Zwischen den Weltkriegen (1919–1940)|antisemitische Gesetze beschlossen]], die jüdischen Redakteure auch des Pester Lloyd wurden 1944 entlassen und ghettoisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitarbeiter 1937 ===&lt;br /&gt;
Die Generaldirektion der Zeitung wurde von Felix Dick geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Bömer, ebenda.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Chefredakteur war Josef Vészi, sein Stellvertreter György Kecskeméti. Die Redaktion der Abteilung Politik leitete Georg Káldor. Für das Ressort Handel war Josef Vágo zuständig, In der Wirtschaftsredaktion schrieben Georg Kemény und M. Mitnitzky die Artikel. Für die Außenpolitik war Désider Kiss verantwortlich. Die Redaktion Kommunales führte Heinrich Schwét, die Redaktion Kunst Edmund Gergö. Die Artikel für die Theater und Literatur schrieb K. Sebestyén. Für das Ressort Sport war Thomas Edmund Konrad zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Auslandskorrespondent]]en waren [[Hans Meisel (Autor)|Hans Meisel]] in Athen, [[Ernst Lemmer]] in Berlin, Ágnes Szekula in Genf, Ernst Neumann und Georg Popoff in London, Frédéric Wahl in Madrid, Nikolaus Bandy in Moskau und [[Gustav W. Eberlein]] in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den &amp;#039;&amp;#039;Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039; schrieben vor 1938 u.&amp;amp;nbsp;a. [[Theodor Herzl]], [[Max Nordau]], [[Thomas Mann]], [[Stefan Zweig]], [[Joseph Roth]], [[Alfred Polgar]], [[Ferenc Molnár]], [[Dezső Kosztolányi]], [[Egon Erwin Kisch]], [[Bertha von Suttner]], [[Franz Werfel]], [[Otto de Joux]] und [[Felix Salten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neugründung 1994 ==&lt;br /&gt;
Der Pester Lloyd wurde 1994 (Gründungsurkunde vom 1. Juli 1993, Ung. Kultusministerium, Nytsz: B/PHF/1993) zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039; von den Geschäftsführern [[Gotthard B. Schicker]], Anikó Halmai und [[Jan Mainka]] als Wochenzeitung wiederbelebt. Mainka schied 1999 aus und gründete die [[Budapester Zeitung]]. Die Zeitung erschien ab 1999 wieder unter ihrem ursprünglichen Titel &amp;#039;&amp;#039;Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039;, gleichzeitig mit einer Beilage &amp;#039;&amp;#039;Budapester Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. Ab 2004 erschien dann der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Lloyd&amp;#039;&amp;#039; im Abstand von vier bis sechs Wochen, im Wechsel mit der &amp;#039;&amp;#039;Budapester Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. Die Redaktion des Wiener Lloyds befand sich in Wien unter der Leitung von Marco Schicker. Inhaltlich reflektierten die Seiten die Beziehungen der beiden Hauptstädte Wien und Budapest auf wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Gebieten mit Rückbezug auf die Gemeinsamkeiten aus der Zeit der Donaumonarchie [[Österreich-Ungarn]]. Im Jahre 2005 bzw. 2006 wurden die Regionalbüros in [[Győr]] und [[Pécs]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 schrieben u.&amp;amp;nbsp;a. [[György Konrád]], [[István Eörsi]], [[László F. Földényi]], [[Péter Esterházy]] sowie zahlreiche Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für den Pester Lloyd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitung erschien mittwochs in einer Auflage von rund 15.000 Stück, Verlagsort war Budapest. Am 15. Mai 2009 wurde die Printausgabe der Zeitung eingestellt, seitdem erschien der Pester Lloyd als Online-Zeitung. Der Chefredakteur war Marco Schicker.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abzocknews.de/tag/marco-schicker/ Gericht stoppt vorerst ungarisches Mediengesetz.] abzocknews.de, 23. Dezember 2012; abgerufen am 8. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner politischen Ausrichtung war der neue &amp;#039;&amp;#039;Pester Lloyd&amp;#039;&amp;#039; liberal und gegenüber der seit 2010 amtierenden [[Fidesz]]-Regierung von [[Viktor Orbán]] kritisch eingestellt. Der Pester Lloyd-Verlag publizierte auch Bücher in deutscher und ungarischer Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den April 2020 herum stellte die Online-Zeitung ihr Erscheinen ein. Die Webseite zeigte nur noch ein Deckblatt mit dem damaligen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit April 2025 ist das Internetportal &amp;#039;&amp;#039;pesterlloyd.net&amp;#039;&amp;#039; wieder online, verantwortlich zeichnet eine Briefkastenfirma in der [[Estland|estnischen]] Stadt [[Tallinn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pesterlloyd.net/impressum/ |titel=Impressum |werk=pesterlloyd.net |abruf=2026-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Zusammenhang mit der ehemals traditionsreichen Zeitung besteht außer dem Namen nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ANNO|pel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goethe.de/kue/flm/prj/kub/pol/de4078537.htm Film des Goethe-Instituts über den Pester Lloyd]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5092487-4|VIAF=159005929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Zeitung im Ausland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtenportal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-ungarische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JasN</name></author>
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